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XPeng-Deutschland-Chef: „Die Elektromobilität wird sich über kurz oder lang durchsetzen“

29.10.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 19 Kommentare

New-XPENG-G6_G9

Bild: XPeng

Der chinesische Elektroautobauer und Volkswagen-Partner XPeng ist inzwischen auch hierzulande vertreten. Markus Schrick, Geschäftsführer von XPeng Deutschland, sieht die Elektromobilität auf dem richtigen Weg, auch wenn sie in der Bundesrepublik noch hinter politischen Erwartungen und Herstellerplänen zurückbleibe.

„Die Elektromobilität wird sich über kurz oder lang durchsetzen, auch durchsetzen müssen“, so Schrick im Gespräch mit dem Portal Edison. Wichtig sei, dass die Politik und die Hersteller die Transformation attraktiv gestalten. Trotz seiner Rolle bei einem Elektroautohersteller betont er die Bedeutung der Wahlfreiheit für Verbraucher: Verbote seien kein zielführender Weg. Der wachsende Informations- und Beratungsbedarf sowie steigende Neuzulassungen zeigten, dass sich etwas bewegt. Das von der EU geplante Verbot konventioneller Antriebe ab 2035 hält Schrick für einen „Schnellschuss, den man vernünftigerweise korrigieren muss“.

Vor allem Unternehmen seien derzeit treibende Kräfte der Antriebswende. Viele setzten sich Klimaneutralität zum Ziel und nutzten ihre Fahrzeugflotten, um CO₂-Emissionen zu reduzieren. Dennoch erfolge der Umstieg meist schrittweise. Dass Importeure früher kaum Zugang zu deutschen Flottenkunden hatten, hat sich nach Schricks Einschätzung geändert. „Der Flottenmarkt hat sich generell geöffnet“, sagt er. Fuhrparkmanager seien offener für neue Marken geworden, wenn deren Technologie überzeugend sei – unabhängig von der Herkunft.

Für XPeng spiele das Flottengeschäft zwar eine Rolle, der Schwerpunkt liege aber weiterhin auf Privatkunden. Der Anteil an gewerblichen Zulassungen liege derzeit bei 30 bis 40 Prozent, Eigenzulassungen oder Zulassungen auf Handelsbetriebe seien gering. Push-Aktionen lehne das Unternehmen ab, da sie der langfristigen Markenentwicklung schaden würden. Mit Modellen wie dem XPeng G9 wolle der Hersteller Kunden mit Leistungswerten überzeugen, die herkömmlichen Fahrzeugen kaum nachstehen. Das E-SUV erreiche bis zu 585 Kilometer Reichweite und lade die Batterie von 20 auf 80 Prozent in zehn Minuten – ein Wert, der einer klassischen Tankzeit nahekomme.

In Fokus: Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Leistung

XPeng setze laut Schrick auf drei zentrale Verkaufsargumente, die alle Kunden interessierten: Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Leistung. Und zum Schluss komme dann noch die Frage nach dem Preis. Das Unternehmen biete den Kunden dabei auch sieben Jahre Fahrzeug- und acht Jahre Batteriegarantie sowie regelmäßige Over-the-Air-Updates. Man wolle mit hoher technischer Qualität, Forschung und Eigenproduktion überzeugen. So könne man E-Autos und Leasingangebote zu besonders wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.

Der Unterschied zwischen chinesischen und deutschen Herstellern liegt laut Schrick vor allem in der Geschwindigkeit der Umsetzung. Der oft beschriebene „China-Speed“ sei zwar ein Vorteil, aber allein kein Garant für Erfolg. XPeng unterscheide sich zudem von anderen chinesischen Herstellern durch seine dezentrale Struktur. Die Märkte selbst bestimmten das Geschäft, das lokale Management treffe eigenständige Entscheidungen. „Wir sind in Deutschland verantwortlich für unser Geschäft, legen selbst die Strategien fest“, betont der Landeschef.

Um mehr Menschen von Elektroautos zu überzeugen, setzt XPeng auf unmittelbare Erfahrungen. So könnten Unternehmen Fahrzeuge nicht nur kurz, sondern über mehrere Tage testen. Ziel sei es, Berührungsängste abzubauen und Begeisterung zu schaffen. Schrick beschreibt den Ansatz so: „Wir wollen dem Kunden mindestens geben, was er erwartet – und ihn darüber hinaus noch ein bisschen überraschen.“ Vertrauen, Zuverlässigkeit und Erstaunen seien die Schlüssel, um Akzeptanz zu gewinnen.

Wie sich der Anteil der Elektroautos bis 2035 entwickeln wird, will Schrick nicht schätzen. Zu viele Faktoren wie politische Rahmenbedingungen, Ladeinfrastruktur, Strompreise und Fördermaßnahmen spielten eine Rolle. Eine konkrete Prognose wolle er daher nicht wagen. Die Entwicklung des Marktes stehe „in den Sternen“.

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Via: Edison
Tags: China, Start-upUnternehmen: Xpeng
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Couch Kartoffel meint

    30.10.2025 um 13:46

    Sehr recht hat der Mann nur eben werden es in Europa nicht die chinesischen E Autos sein. Bisher scheitert man ja grandios an den aufgerufenen Preisen.

    Wie macht übrigens ein chinesischen E Auto das brennt? Sch…….Peng

    Antworten
  2. LMdeB meint

    30.10.2025 um 09:39

    Ich stimme zu. („Die Elektromobilität wird sich über kurz oder lang durchsetzen“)

    Antworten
  3. Martin meint

    29.10.2025 um 17:37

    auch wenn sie in der Bundesrepublik noch hinter politischen Erwartungen und Herstellerplänen zurückbleibe.
    …..

    vermutlich liegt da das Problem.

    Antworten
  4. Couch Kartoffel meint

    29.10.2025 um 16:29

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    Antworten
  5. Mary Schmitt meint

    29.10.2025 um 16:18

    Das ist nicht zu bestreiten, es ist durch wissenschaftliche Forschung bewiesen, dass die erfolgskritischen Käuferschichten einer Gesellschaft lange erreicht wurden. Auch die Reichweiten der letzten deutschen Entwürfe lassen keinen Platz mehr für Reichweitenangst. Und die Entscheider, die in unserer Republik das Bruttosozialprodukt sicherstellen, fahren dienstlich immer öfter elektrisch.

    Antworten
    • Martin meint

      29.10.2025 um 17:39

      Was bringen 800 km WLTP, wenn das Median in Schland bei unter 35.Euro liegt? In Kalifornien steht dafür niemand morgens auf…

      und was bringen dir als Chef 35Euro Typen, die dich unterm Strich das doppelte kosten?

      eben…

      Antworten
  6. E.Korsar meint

    29.10.2025 um 14:17

    „Das von der EU geplante Verbot konventioneller Antriebe ab 2035 hält Schrick für einen „Schnellschuss, den man vernünftigerweise korrigieren muss“.“

    Erstens ist es nicht geplant, sondern seit März 2023 in Kraft. Zweitens gibt es die EU-Verordnung (EU) 2019/631 seit …. Überraschung … 2019. Dass konventionelle Antriebe weiterhin in Autos bei Erstzulassung drin sein dürfen, steht auch seit März 2023 drin (Verordnung (EU) 2023/851). Da müssen halt E-Fuels getankt werden.
    Außerdem wird nur die Zulassung verboten sein. Bauen – und nach Anderswoland verkaufen – geht noch.

    Antworten
  7. M. meint

    29.10.2025 um 13:53

    Bei der Überschrift stimme ich zu.
    Aber:

    „XPeng setze laut Schrick auf drei zentrale Verkaufsargumente, die alle Kunden interessierten: Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Leistung.“
    Nein.
    Reichweite ja – aber nicht jeder, und WENN, dann wird’s aktuell kein Xpeng.
    Ladegeschwindigkeit: ist wichtig für jeden, der oft an einem HPC steht, aber da ist Reichweite dann höher bewertet.
    Leistung: längst ausreichend, Rekorde sind keine mehr zu holen, die noch relevant wären.

    Es kommen aber Punkte hinzu. Warum hat der Mann nicht die Software genannt? Die kommt sonst immer ganz vorne.
    Service? Teileverfügbarkeit? Zählt nicht? Abwarten.
    Arbeitsplätze. Wird nicht jeden interessieren, der in einer Bäckerei oder beim Baumarkt arbeitet, aber ein paar schon. Also hier bauen. Nicht unbedingt in Deutschland, aber vielleicht in Polen, Spanien, Österreich, was weiß ich…
    Und Software: Daten in Europa hosten, und NUR in Europa. Nix China, nix USA. Ist machbar.

    Das könnte man mal erledigen. Dann reden wir nochmal.

    Antworten
    • eBikerin meint

      29.10.2025 um 14:06

      Ich glaube das Thema Software wird überbewertet – sowohl der Umfang als auch wo die Daten dann angeblich sind. Beweis? Wer weiss denn bitte wo sein Android oder Apple Handy die ganzen Daten hinschickt? Und vor allem: wen interessiert das wirklich?
      Ich denke XPeng hat da schon recht. Wenn ich mich mit meinen Freunden und Bekannten über eAutos unterhalten kommen immer zwei Themen: Reichweite (immer Platz 1) und aufladen. Leistung in der Tat überhaupt nicht, und wenn dann würdigen selbst eAuto Ablehner die hohe Leistung von eAutos. Software wird irgendwie nie erwähnt.

      Antworten
      • Benny meint

        29.10.2025 um 14:10

        Fährst du nicht eh deine alten klapprigen VW Polo aus Südafrika? Was interessiert dich da ein E Auto wie der Xpeng, den du aufgrund der massiven Energieauafälle in Südafrika nicbt laden kannst.

        Antworten
      • M. meint

        31.10.2025 um 08:55

        Könnte man hier Bilder einfügen, würde ich mal ein paar Screenshots posten, was selbst simpelste Apps an Daten verteilen (wenn man sie lässt).
        Da das aber nicht geht, informiere dich selbst, oder lass es. ;-)

        Antworten
    • E.Korsar meint

      29.10.2025 um 14:57

      „Und Software: Daten in Europa hosten, und NUR in Europa. Nix China, nix USA. Ist machbar.“

      Haben die schon dran gedacht.
      Hier die wesentlichen Punkte zu XPengs Datenverarbeitung in Europa:

      Sitz der europäischen Holding: XPengs europäische Zentrale, die auch für Datenschutzfragen zuständig ist, hat ihren Sitz in den Niederlanden (z. B. XPENG European Holding B.V. in Amsterdam).

      Datenspeicherung: XPeng gibt in seinen Datenschutzerklärungen an, die Daten europäischer Nutzer – insbesondere alle personenbezogenen Daten – gemäß den EU-Vorschriften zu verarbeiten und zu speichern.

      Dies beinhaltet die Nutzung von Cloud-Infrastrukturen oder eigenen Servern, die sich physisch innerhalb der Europäischen Union befinden.

      Kontaktstelle für Datenschutz: Im Falle von Fragen oder Anfragen zum Datenschutz verweist XPeng in seinen Dokumenten auf eine EU-Rechtsabteilung in Europa.

      XPENG European Holding B.V.
      Hoogoorddreef 11
      1101BA, Amsterdam, Niederlande
      (Sieht aus wie ein älteres, langweiliges Bürogebäude. Eignet sich auf jeden Fall nicht für die Stürmung durch James Bond auf der Suche nach dem Superschurken. ;-))

      Antworten
      • Future meint

        29.10.2025 um 16:07

        XPeng hat sich also bereits voll auf die vielen Sorgen und Ängste der deutschen Kunden eingestellt. Aber XPeng ist ja auch nicht Tiktok.

        Antworten
      • M. meint

        29.10.2025 um 16:41

        Interessant, danke.
        Das müsste natürlich noch von unabhängiger Seite bestätigt werden.
        Und es bezriifft natürlich auch die Fahrzeugsoftware an sich. Für mich (und nicht nur für mich) nicht akzeptabel, dass Zugriff auf Fahrzeugfunktionen (z.B. Updates) aus China erfolgen kann.
        Aber immerhin ist das Thema dort angekommen. Von „voll angenommen“ würde ich aktuell aber noch nicht sprechen.

        Antworten
        • Future meint

          29.10.2025 um 21:52

          Am besten also ein Auto so ganz ohne Softwareupdates. Das war dsmals bei meinem Audi A2 so. Das Steuergerät konnte man nicht updaten. Das Update wäre also ein Tausch des Steuergeräts für über 2000 Euro gewesen. German Engineering halt. Es gibt dazu Berichte in den Foren.

        • M. meint

          30.10.2025 um 10:01

          Ne, du hast es nicht verstanden oder willst es nicht verstehen.
          Du trollst nur.

        • Future meint

          30.10.2025 um 10:24

          Du wirst eben immer ein Argument finden, um deinen Verbrenner weiterhin nicht durch ein Elektroauto zu ersetzen, obwohl du es dir leisten kannst und es auch perfekt zu deinem Nutzungsprofil passt.

        • M. meint

          30.10.2025 um 10:27

          Mein Verbrenner wird durch ein BEV ersetzt werden, aber eben durch keins, das mit Abhängigkeiten zur KP daherkommt.Bleib mal beim Thema.

  8. Andre meint

    29.10.2025 um 13:41

    Recht hat der Mann.

    Antworten

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