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E-Auto-Anteil knackt im Oktober 2025 erstmals 20-Prozent-Marke ohne Kaufprämie

11.11.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 40 Kommentare

Skoda-Elroq-Sportline

Bild: Skoda

Der deutsche Pkw-Markt zeigte sich im Oktober 2025 robust. Rund 250.000 Neuwagen wurden zugelassen, was einem Wachstum von knapp 8 Prozent entspricht. Hochgerechnet auf das Jahr läge die Zahl der Neuzulassungen bei 2,96 Millionen. Allerdings bleibt das Jahr insgesamt schwächer als erwartet, da das erste Halbjahr hinter den Erwartungen zurückblieb. Die Analysten von Dataforce rechnen bis Jahresende mit 2,82 Millionen Neuzulassungen und damit einer faktischen Stagnation.

Die private Nachfrage nach Pkw ist der Haupttreiber der aktuellen Markterholung. Sie stieg im Oktober um 12 Prozent und wird bis Jahresende voraussichtlich um weitere 20.000 Einheiten zunehmen. Auch die Autovermieter verzeichneten seit vier Monaten zweistellige Wachstumsraten. Im Oktober lag die Steigerung bei 29 Prozent. „Der untypisch hohe Anteil von Elektroautos in diesem Kanal deutet auch auf vermehrte taktische Zulassungen hin“, so Dataforce.

Der Fahrzeugbau setzt ebenfalls auf Eigenzulassungen, die im Oktober um 22 Prozent stiegen, während Eigenzulassungen im Fahrzeughandel um 3 Prozent zurückgingen. Beide Entwicklungen erfolgen vor dem Hintergrund einer geringen Ausgangsbasis nach dem Halbleitermangel. Firmenwagenzulassungen blieben im Oktober stabil (+0,7 %), nach zweistelligen Rückgängen in der ersten Jahreshälfte.

Die Elektrifizierung des Pkw-Marktes gewinnt wieder an Dynamik: Im Oktober entschieden sich 21 Prozent der Neuwagenkäufer für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV), fast zwei Prozentpunkte mehr als im September. Damit überschritt der Anteil an BEVs erstmals die Marke von 20 Prozent ohne staatliche Kaufprämie.

Bei Firmenwagen sind BEVs im Oktober fast gleichauf mit Diesel- und Benzinfahrzeugen: 20.900 Diesel, 20.700 Benziner und 20.000 Elektroautos. Für 2026 prognostiziert Dataforce, dass BEVs die meistverkaufte Antriebsart in Flotten sein werden. Auch Plug-In-Hybride bleiben gefragt (+60 %), wobei 45 Prozent der Zulassungen an Flotten gehen und 20 Prozent an Privatkunden.

Die Transporterzulassungen (leichte Nutzfahrzeuge + Pkw-Utilities) haben sich im Oktober 2025 mit -2 Prozent leicht negativ entwickelt, berichtet Dataforce. Das habe aber vor allem an einem starken Rückgang der Vermieterzulassungen (-36 %) gelegen. Private Transporterzulassungen blieben im Oktober stabil, während Flottenzulassungen moderat um 2 Prozent gestiegen sind. Insgesamt bremsten vor allem die schwache wirtschaftliche Dynamik und die Elektrifizierungsziele den Transportermarkt aus. Mittlerweile liege der Elektroanteil bei Transportern zwar stabil bei 10 Prozent, notwendig wäre jedoch das Doppelte.

„Im Oktober 2025 hat sich der Wachstumstrend im deutschen Pkw-Markt fortgesetzt, und das bei gleichzeitig steigenden Elektroanteilen. Das zeigt, dass die Markterholung mit der Elektrifizierung Hand in Hand gehen kann“, so Dataforce. „Gleichzeitig bleibt das Transportergeschäft herausfordernd. Im Hinblick auf die Elektrifizierung wäre es eine große Entlastung für Fuhrparkbetreibende, wenn Elektrotransporter bis 4,25 Tonnen Gesamtgewicht Verbrennerfahrzeugen bis 3,5 t in allen Punkten gleichgestellt würden.“

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Via: Dataforce
Tags: Elektro-Transporter, ZulassungszahlenAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge, Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. ID.alist meint

    12.11.2025 um 09:40

    Nach eine paar Tage weg habe ich die Deutsche Art alles Tod zu argumentieren vermisst. Wir reden über Probleme die es Momentan nicht gibt, und selbst wenn es so weiter geht und die Infrastruktur stehen bleibt, eine ganze Weile nicht geben wird.
    Wir sind bei wenige Prozente E-Auto Anteil bei der Gesamtflotte, selbst wenn der Anteil der Neuverkäufe so weiter wächst wird es jähre Dauern bis jeder, mit eine Lademöglichkeit Zuhause, ein E-Auto haben wird, und selbst dann kann man jetzt schon ohne ganz gut leben (Eigenversuch), und es wird nicht schlimmer.

    Antworten
  2. Axel Poeschmann meint

    11.11.2025 um 15:19

    Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis unsere Regierung ihre Ankündigung, ab Anfang 2026 wieder eine Kaufprämie für E-Autos einzuführen, zurücknehmen wird. Wahrscheinliche Begründung in diesem Fall: Kein Budget dafür vorhanden oder E-Autos werden ohnehin z.Zt. reichlich gekauft. Das würde dann das nächste gebrochene Versprechen dieser Regierung sein.

    Antworten
    • Calimator meint

      11.11.2025 um 15:47

      Ich bin sogar dafür, dass sie vor der Einführung wieder zurückgenommen wird. Die E-Autos sind mittlerweile auch ohne Prämie konkurenzfähig geworden.

      Wenn ich mir nur die Pläne für die Gebrauchtwagenprämie ansehe will ich gar nicht wissen was das wieder für Missbrauch zur Folge haben könnte und wie lange dann die Politik wieder benötigt um darauf zu reagieren.

      Auf den großen Plattformen gibt es mittlerweile genügend gebr. E-Autos für unter 20k Euro. Wozu das noch subventionieren?

      Antworten
      • one.second meint

        11.11.2025 um 21:19

        Ja, ich bin auch gegen Prämie. Man sollte jetzt auf alle Verbrenner-Neuwagen ab 30 000 Euro die Mehrwertsteuer auf 25 Prozent setzen. Wird natürlich nie passieren in D.

        Antworten
        • Jeff Healey meint

          12.11.2025 um 09:02

          Ich finde, man sollte alle Verbrenner 25% günstiger machen. Treffen wir uns also auf der Mitte.

        • Jeff Healey meint

          13.11.2025 um 21:57

          He, Quatschbär,
          hör auf meinen Foren-Namen zu klauen!
          Verbrenner sind hoffentlich bald Geschichte!

    • Futureman meint

      12.11.2025 um 08:12

      Wenn Förderung, dann nur für Autos unter 25.000€ Neupreis. Denn das ist die (Preis-)Klasse, die am häufigsten gekauft wird (neu/gebraucht). Dadurch dem unteren Einkommensbereich der Einstieg in die E-Mobilität erleichtert. Gleichzeitig wird in diesem Bereich ein Gebrauchtmarkt geschaffen.
      Alles was darüber ist, benötigt keine Förderung. Denn der durchschnittliche Neuwagenpreis in Deutschland liegt bei ca. 45.000 €. Bei dem Preis liegen Verbrenner und BEV sehr eng zusammen. Und die meisten Autos werden eh steuerlich abgeschrieben und da gibt es schon erhebliche Förderungen.

      Antworten
  3. Gernot meint

    11.11.2025 um 13:20

    Wir werden 2030 bei 90+% BEV-Anteil an den Neuzulassungen sein. Deswegen ist es so geisteskrank, wenn die Union und Teile der Autoindustrie nun das sogenannte Verbrennerverbot ab 2035 aufheben wollen. Die deutschen Autobauer verkaufen in Europa relativ konstant. Probleme haben sie vor allem in China. Da hilft es kein bisschen, wenn sie hierzulande weiter Verbrenner anbieten dürften, die 2035 auch hier garantiert eh keiner mehr haben will.

    Ein 2035 neu gekaufter Verbrenner wird mit Vertragsunterschrift 50% Wertverlust haben. Welchen Restwert soll so ein Teil denn 2040 oder 2045 noch haben? 2045 werden mindestens 80% der heutigen Tankstellen für Benzin/Diesel schon weg sein.

    Es geht bei der Diskussion um das Verbrennerverbot deshalb der Politik nur um Kulturkampf und einigen Managern nur darum, ihr Missmanagement möglichst noch etwas länger zu kaschieren.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      11.11.2025 um 16:58

      Hm, das geben die aktuellen Daten meines Erachtens nicht her, in fünf Jahren 90% E-Auto Anteil bei den Neuzulassungen halte ich persönlich für zu hoch gegriffen.
      Ich vermute ca. 35-40% zu diesem Zeitpunkt, und rechne im Anschluss mit exponentiell steigenden Zahlen, Stichwort Kipp-Punkt.

      Antworten
    • Powermax meint

      12.11.2025 um 07:48

      Die 90% werden bis 2030 nicht erreicht.
      Die Hersteller werden erst nach 2030 mit der Produktion von Volumenmodellen beginnen.
      Rechne mal mit 40% das dürfte passen.
      Wichtig ist zuverstehen das die Industrie festlegt wann was kaufbar ist.
      Der Käufer würde sofort einen Kompakten mit 100er Aukku für 30k kaufen.

      Antworten
    • Dagobert meint

      12.11.2025 um 08:03

      Warum ist das Verbot überhaupt noch notwendig, wenn dann ohnenhin 90% Elektroautos verkauft werden? Man müsste auch den Verkauf von Glühbirnen nicht mehr verbieten, selbst mein Schwiegervater hat letztens den Rest seines Hamstervorrarts entsorgt. Das Verbot braucht man nur, wenn man nicht davon überzeugt ist, dass sich der Verbraucher freiwillig entscheidet.

      Antworten
  4. Futureman meint

    11.11.2025 um 11:28

    Die nächsten 5% werden noch etwas dauern, aber dann geht alles ganz schnell. Denn so langsam steht in jeder Straße ein E-Auto und es wird langsam „normal“. Gleichzeitig wird das Angebot an Fahrzeugen immer größer und die Preise immer kleiner.
    Dazu ist für 20 Millionen Eigenheimbesitzer dank smarter Tarife das Laden unschlagbar günstig. Wer da noch teuren Sprit zum Fenster rauspustet ist selber schuld.

    Antworten
    • eBikerin meint

      11.11.2025 um 11:37

      „Dazu ist für 20 Millionen Eigenheimbesitzer “
      Da sind aber auch Eigentumswohnungen dabei.
      Ein und Zweifamilienhäuser sind 13,5 Millionen. Und auch diese können nicht alle zuhause laden weil der Stellplatz am Haus fehlt.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        11.11.2025 um 11:47

        Für die gibt es ja bald die neuen BMW mit 100er-Akku und (so habe ich hier gelesen) 900km Reichweite.
        Da ist man dann (mMn) fast auf dem gleichen Lavel, wie der Dieselfahrer, der auch nicht zuhause tanken kann.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          11.11.2025 um 11:48

          Level

        • Spiritogre meint

          11.11.2025 um 12:20

          „Für die gibt es ja bald die neuen BMW mit 100er-Akku und (so habe ich hier gelesen) 900km Reichweite.
          Da ist man dann (mMn) fast auf dem gleichen Lavel, wie der Dieselfahrer, der auch nicht zuhause tanken kann.“

          Gut, aber bis der dann durchschnittliche Gebrauchtwagenpreise bei Privatkäufern erreicht (ca. 15.000 Euro), wird es wohl noch sehr lange dauern.

          Das Anführen von „man kann auch nicht zu Hause tanken“ ist lächerlich, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

        • M. meint

          11.11.2025 um 13:11

          Das wird für einige sicher funktionieren, egal ob 700 km oder 900 km (eher knapp 800, aber das ist ein anderes Thema).
          Es ändert aber nichts an der Situation bei der Ladeinfrastruktur.
          Auch wenn 22 Minuten viel besser sind als 30 oder 35 – es ist viel langsamer als 5 oder 7. Dazu kommt es noch seltener vor, das in der Stadt anzutreffen, und der (immerhin wünschenswerten) Amortisation stehen die kWh-Preise im Weg, die aufgerufen werden.
          Schnarchlader scheinen nicht zur Strategie von Ladesäulenbetreibern zu passen (Absatz), für die Nutzen wären sie sicher hilfreich.
          Will also nicht sagen, dass es für niemanden passt, aber „für alle“ – das ist noch ein weiter Weg.

        • Jörg2 meint

          11.11.2025 um 18:05

          Diese 5…7 Minuten habe ich beim Tanken nie geschafft.

      • volsor meint

        11.11.2025 um 11:48

        Rosinen Picken?

        Antworten
        • eBikerin meint

          11.11.2025 um 11:54

          Wenn Fakten für dich Rosinenpicken ist – dann ist das so.
          Man liest diesen Fehler aber leider dauernd, weil Eigenheimbesitzer mit EFH verwechselt wird.
          Und 13,5 Millionen zu 20 Millionen ist schon ein kleiner Unterschied, findest du nicht? Sind ja nur 50% mehr.
          Schon ne ziemlich große Rosine.
          Übrigens: quelle statistisches Bundesamt

        • David meint

          11.11.2025 um 12:26

          Man darf nicht vergessen, dass es so einige Immobilien gibt, die quasi ein Ein- oder Zweifamilienhaus sind, aber formal nicht dazu zählen:

          Wochenend- und Ferienhäuser, Lofts in Industriegebäuden, sämtliche Häuser mit Einliegerwohnung, alle Reihenhäuser sowie in Gewerbegebieten Bürohäuser mit Wohnung bzw. Wohnhaus für den Betreiber. Dazu gibt es eine Vielzahl sogenannter Hausmeisterwohnungen in gewerblichen Objekten.

          Man geht insgesamt von eher 22-25 Millionen Haushalten aus. Und die haben statistisch eine höhere Kaufkraft und mehr Autos. Realistisch sprechen wir also eher von zwei Drittel der Neufahrzeuge, die zeitnahe an einer eigenen Wallbox stehen könnten.

        • eBikerin meint

          11.11.2025 um 12:34

          „Wochenend- und Ferienhäuser, “
          Die gehören aber Leuten die wo anders wohnen, kannst du also nicht dazu zählen, weil was nützt dir eine Wallbox in deinem Ferienhaus, wenn du zuhause nicht laden kannst. Wenn man dort übrigens dauerhaft wohnen darf, dann zählen die sehr wohl dazu.
          „alle Reihenhäuser,“ Reihenhäuser sind EFH. Keine Ahnung was du damit sagen willst.
          „Man geht insgesamt von eher 22-25 Millionen Haushalten aus. “
          Wer ist „Man“ ? hast du auch die ganzen EFH abgezogen die in sog. Arbeitervierteln? Die haben nämlich nahezu alle keinen Stellplatz am Haus.
          Ach und dann haben wir hier um die Ecke noch das wunderschöne Jugenstil Viertel mit den sog. Mehrspännern – da parken die Porsche etc auch alle auf der Strasse – warum wohl?

        • South meint

          11.11.2025 um 13:01

          Ich kann da die Haltung von eBikerin irgendwie nicht nachvollziehen, reines kleinklein. Ich würde da den anderen schon beipflichten, es gibt noch großes Potential von Autofahrern, welche eine Lademöglichkeit hätten, aber eben noch kein E Auto fahren.
          Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäuser haben in der Regel schon die Möglichkeiten zu laden und auch bei Mietwohnungen mit Stellplatz ist das jetzt keine Raketenwissenschaft und viele können auch in der Arbeit laden.
          Wie auch immer, obs jetzt genau 15 Mio. sind, geschenkt, aber eben schon heute viel Potential…

        • M. meint

          11.11.2025 um 13:21

          Die EFH als Reihenhaus ohne nennenswerten Privatgrund gibt es hier auch. Manche können immerhin vor der Tür parken – andere nicht mal das. Eine Wallbox wäre oft schon außerhalb des Grundstückes, da das Haus auf der Grenze steht. Ohne Laternen oder induktiv sehe ich da aktuell keine Chance, diese Menschen mit einer praktikablen Lademöglichkeit zu versorgen.
          Ich kenne mit diesen Randbedingungen auch nur ein BEV – ein TM3.
          Das steht dann „immer“ zum Laden bei Aldi – 2x 20 Min. Fußweg (lässt sich vielleicht auch hinfahren/abholen), wer weiß).
          Ich bin eigentlich gespannt, was der macht, wenn es mal nicht mehr 29 ct./kWh kostet. An der viel näherliegenden 50 kW Säule für 50+ ct. habe ich ihn noch nicht gesehen.

        • eBikerin meint

          11.11.2025 um 13:27

          Sorry – aber wenn man aus 13,5 Millionen (da sind die noch gar nicht abgezogen die trotz EFH nicht zuhause laden können) dann 20 Millionen macht, von kleinklein zu reden ist schon etwas frech.
          Ich streite doch nicht ab das es viel Potenzial gibt, aber man darf eben auch nicht maßlos übertreiben.
          „d auch bei Mietwohnungen mit Stellplatz ist das jetzt keine Raketenwissenschaft und viele können auch in der Arbeit laden.“
          Ja aber das war nicht die Aussage. Die Aussage war eine ganz andere – und darauf beziehe ich mich mit einer offiziellen Zahl des statistischen Bundesamtes.

        • South meint

          11.11.2025 um 15:16

          Naja, eBikerin, Laut Zensusdatenbank gab es 2022 zusätzlich knapp 8,7 Millionen freistehende Einfamilienhäuser und über 4,3 Millionen DFH und Reihenhäuser und wie gesagt, auch Wohnungen haben oft feste Stellplätze. Also soooo weit weg von der Realität war er nu nicht.
          Die Frage ist doch, wie hoch ist das Potential. Der Rest was für Erbsenzähler. Ich denke auch, dass knapp ein Drittel bis zur Hälfte der Bevölkerung locker heute schon zuhause oder in der Arbeit laden können. Bei meinem Arbeitgeber kann jeder Mitarbeiter sein Auto für 40ct laden, sogar wenn er in einem winzigen Mietwohnung ohne Stellplatz lebt. Und selbst die Zahl dürfte eher Konservativ sein, weil, wenn ich am Wochenende kucke, was bei Aldi und Co. an Autos rumfahren, auch dort noch ein guter Teil abgedeckt werden könnte…
          Einige meiner Bekannte haben ganze Mietshäuser, auch dort wird überlegt, Lademöglichkeiten zu schaffen.
          Ich sage mal über den Daumen könnte der Markt locker 50% BEV aufnehmen, davor ist es eher eine andere Hürde…

        • South meint

          11.11.2025 um 15:50

          … oder plakativer. Ich habe z.B. drei Autos im HH…also ich sage mal Steil, die 13 Mio. HH mit EFH, DH und Reihenhaus, da reden wir alleine schon von 20 Mio. Autos eher +x… aber hey, was auch immer die wirkliche Zahl ist…
          Aktuell ist der Anteil bei knapp 4%, da ist ja noch Steil Luft nach oben…

      • Mäx meint

        11.11.2025 um 11:53

        Meine Empirie besagt, dass noch eine ganze Menge an Häusern mit geeignetem Ladeplatz noch kein BEV vor der Türe stehen haben.

        Antworten
        • eBikerin meint

          11.11.2025 um 11:55

          Korrekt – trotzdem ist seine Aussage falsch. Wie leider so oft.

      • Elvenpath meint

        11.11.2025 um 11:58

        Es gibt auch noch die gemieteten Ein- und Zweifamilienhäuser. Auch da ist es oft möglich, eine Wallbox zu installieren.

        Antworten
        • eBikerin meint

          11.11.2025 um 12:05

          Nein 13,5 Millionen ist der Bestand an Ein und Zweifamilienhäusen.
          Und ja natürlich kann man auch an einem gemieteten EFH ne Wallbox installieren – hat ein Freund von mir auch gemacht.

        • Mary Schmitt meint

          11.11.2025 um 13:15

          Hier scheint ja eine Immobilienexpertin am Werk zu sein.

          Du weißt schon, dass fast jede Villa, Mansion oder sonstiges großzügiges freistehendes Haus kein Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus ist? Denn es war schon immer üblich, mindestens eine kleine Wohnung steuerförderlich formal abzutrennen. Gebrauchen konnte man die immer, ob für Personal, älter werdende Kinder oder Gäste. Oft gibt es auch abgeschlossene Einheiten als Arbeitsräume, die dann gerne von der eigenen Firma gemietet werden. Es gibt fast kein Haus über 200 qm Grundfläche, wo es nicht so ist. Dann ist das ein Mehrfamilienhaus. Wir reden da von den oberen 25% der Immobilien und sämtlichen wirklich vermögenden Haushalten mit 3+ Automobilen.

          Auch sind viele historische Objekte wie Fabrikgebäude denkmalschutzwirksam saniert und vertikal geteilt worden. Dann hast du in der Praxis Reihenhäuser, die aber als Mehrfamilienhäuser zählen. Bei uns gibt es eine ehemalige Brauerei, die in solche Segmente aufgeteilt wurde und dort könnte jeder eine Wallbox haben, einige haben sie auch schon. Genauso zählen viele einfache Reihenhausanlagen im Bestand als MFH, z.B. oft dann, wenn das Dach Gemeinschaftseigentum ist.

          Da müssen wir also noch einmal in die Nachschulung, liebe eBikerin! Das pädagogische „Wir“ meint: Du!

        • eBikerin meint

          11.11.2025 um 13:33

          Oh gott Mary:
          “ Denn es war schon immer üblich, mindestens eine kleine Wohnung steuerförderlich formal abzutrennen“
          Dann ist es immer noch ein Einfamilienhaus – mit Einliegerwohnung. Ich gebe die Immobilienexpertin gerne zurück.
          „Wir reden da von den oberen 25% der Immobilien“
          25% der Immobilien sind Villen? Also das war mir neu.
          “ Es gibt fast kein Haus über 200 qm Grundfläche, wo es nicht so ist. Dann ist das ein Mehrfamilienhaus. “
          Nein so etwas zählt dann als Zweifamilienhaus – Anzahl ca. 0,5 Millionen.
          „Da müssen wir also noch einmal in die Nachschulung, liebe eBikerin! Das pädagogische „Wir“ meint: Du!
          Vielleicht schulst du mal das statistische Bundesamt wo ich meine Daten herhabe und wo man auch die dazu gehörigen Erklärungen findet.
          Deine Beispiele mit zB der Brauerei fallen unter die Meßtolleranz

        • Mary Schmitt meint

          11.11.2025 um 14:58

          Es wird vom statistischen Bundesamt das erfasst, was vorher in Kategorien gefasst wurde. Eine Villa mit Einliegerwohnung und Bürofläche ist ein Mehrfamilienhaus. Egal, ob nur ein Haushalt drin wohnt oder nicht. Baulich ist es so angelegt und dann ist das ein Mehrfamilienhaus. Ich weiß das genau, weil unser Haus ebenso als Mehrfamilienhaus zählt. Auch kenne ich aus dem Freundeskreis ein Reihenhaus aus den 80er Jahren, das ein Mehrfamilienhaus ist. Du willst, dass wahr ist, was deinen Punkt unterstützt. Aber die Realität ist anders.

      • Jörg2 meint

        11.11.2025 um 12:18

        eBikerin

        Die letzte Zahlen dazu sind wohl von 2022.
        Wie da nun der exakte Bestand ist, ich habe da keine Ahnung.
        Ob die wirklich alle Zugriff auf smarte Tarife haben, ich glaube nein.
        Und ich glaube auch nicht, dass wirklich alle noch in einem Alter sind, dass sie Auto fahren (sollten).

        Fakt ist aber: Da ist nochh Luft nach oben.

        Antworten
        • eBikerin meint

          11.11.2025 um 12:24

          „Die letzte Zahlen dazu sind wohl von 2022.“
          Naja so viel wird sich da nicht getan haben. Für 2023 hab ich 70K EFH als Neubau gefunden.
          „Ob die wirklich alle Zugriff auf smarte Tarife haben, ich glaube nein.“
          Wäre aber machbar, lasse ich also gelten ;-)
          „Und ich glaube auch nicht, dass wirklich alle noch in einem Alter sind, dass sie Auto fahren (sollten).“
          Ja da sind bestimmt einige dabei – und natürlich auch einige die aus finanziellen Gründen ihren bestehenden Wagen weiter fahren.
          „Fakt ist aber: Da ist nochh Luft nach oben.“
          Das wird wohl niemand bestreiten.

      • Futureman meint

        11.11.2025 um 13:58

        Gerne können wir dazu auch die Diskussion aufmachen, warum viele es als selbstverständlich sehen, ihr Auto auf öffentlichen Grund abzustellen. Und sich dann beschweren, warum es da keine Lademöglichkeiten gibt.
        Und im übrigen gehören die Eigentumswohnungen auch jemanden, die wohl alle einen Stromanschluss haben.

        Antworten
      • Peter meint

        11.11.2025 um 14:12

        Es gibt aber auch viele Mehr-Parteien-Häuser, die regulierte Stellplätze pro Wohneinheit haben. Statt also aufzuzählen, warum es bei 20 Mio. nicht geht, könnte man auch darauf verweisen, dass es eben für die anderen 20 Mio. relativ gut funktionieren könnte. Das sind dann fast 50% der Haushalte.

        Antworten
  5. Elvenpath meint

    11.11.2025 um 11:09

    Jetzt macht sich endlich der Effekt bemerkbar, dass die Menschen sich Informationen zu E-Autos aus erster Hand holen können, von Besitzern von E-Autos.
    Der Kipppunkt ist überschritten, die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten.
    Wo sind eigentlich jetzt diejenigen geblieben, die behauptet haben, dass die E-Mobilität ohne Förderung am Ende wäre? Sind jetzt plötzlich ganz, ganz leise.

    Antworten
    • Peter meint

      11.11.2025 um 14:16

      Nee, die verschieben gerade die 2035er Regelung. Und wenn sie das erledigt haben, kippen sie die CO2-Preise.

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