Der US-Elektroautobauer Lucid nimmt seit wenigen Monaten mit dem Gravity Bestellungen für sein zweites Modell nach der Oberklasselimousine Air an. Gestartet ist das neue Luxus-SUV in der Version Gravity Grand Touring, die mindestens 116.900 Euro kostet. Künftig ist auch der etwas erschwinglichere Gravity Touring verfügbar. Los geht es hier bei 99.900 Euro.
„Der Lucid Gravity Touring erschließt für uns neue Zielgruppen im strategisch wichtigen SUV-Segment“, sagt Marc Winterhoff, Interim-CEO von Lucid. „Die perfekte Verbindung aus Reichweite, Raumangebot und Performance macht den Lucid Gravity Touring einzigartig.“
Der Gravity Touring basiert auf derselben SUV-Plattform wie der Gravity Grand Touring und profitiert von einer laut dem Hersteller hocheffizienten Batterie- und Antriebsarchitektur, fortschrittlichen Fahrwerksabstimmung sowie hoher Schnellladefähigkeit.
Mit einer 89-kWh-Batterie erreicht der Gravity Touring eine WLTP-Reichweite von bis zu 545 Kilometern. Er lädt mit bis zu 250 kW und gewinnt so in 23 Minuten bis zu 400 Kilometer an Reichweite. Möglich macht das die von Lucid entwickelte 672-Volt-Architektur.
Der Gravity Touring ist mit zwei Motoren und Allradantrieb ausgestattet, liefert bis zu 418 kW (568 PS) und beschleunigt in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die serienmäßige Luftfederung soll für hohen Fahrkomfort sorgen. Das optional erhältliche „Dynamic Handling Package“ bringe ein besonders agiles Fahrverhalten dank Dreifach-Luftfederung, Hinterradlenkung und reduziertem Wendekreis, wirbt Lucid.
Die Konfigurationen des Innenraums umfassen wahlweise fünf oder sieben Sitze. In der Fünfsitzer-Variante stehen bis zu 3.398 Liter nutzbarer Stauraum zur Verfügung. Kunden können aus sechs Außenfarben und Felgendesigns mit Radgrößen von 20 bis 23 Zoll wählen. Die serienmäßige Stealth-Optik setzt auf dunkel polierte Oberflächen, während die optional erhältliche Platinum-Optik silberne Akzente ergänzt.
Der Gravity Touring übernimmt das Design und weitere Technologie des Gravity Grand Touring – darunter ein 34 Zoll großes, gewölbtes 6K-OLED-Display, die neueste Generation der Benutzeroberfläche von Lucid sowie Over-the-Air-Updates für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Nutzererlebnisses. Ein optional erhältliches Paket bietet Funktionen wie 3D-Surround-View-Monitoring und Adaptive Lane Biasing.
















Mary Schmitt meint
Der Lucid wird hierzulande und überhaupt in Europa nicht funktionieren.
Future meint
Das Luxussegment will bedient werden. Da Mercedes da jetzt ausgestiegen ist, wird Lucid diese Lücke ausfüllen. Warum sollte das in Monaco und München anders sein als in West Hollywood oder Dubai?
Mary Schmitt meint
Europa gibt die Leitlinien für Luxus vor. Da kommen amerikanische Fahrzeuge nicht vor. Dass der Lucid in West Hollywood funktioniert, ist ja auch eher deine private Meinung.
Future meint
»Europa gibt die Leitlinien für Luxus vor.«
Das ist ein interessanter Standpunkt. Bei LVMH, Kering und Richemont mag das auch so sein. Bei den Automobilen gibt es mit der Elektromobilität allerdings einen großen Umbruch, der auch das Luxussegment betrifft. Bei Mercedes und Porsche hat diese Luxusstrategie mit den Elektroautos wohl nicht geklappt.
M. meint
Ich habe nur bis „Da Mercedes da jetzt ausgestiegen ist“ gelesen, da wusste ich: da kommt nichts mehr.
Future meint
Eben, da kommt nichts mehr von Mercedes. Vor ein paar Tagen haben sich viele über den armen Källenius und seine eingestampfte Luxusstrategie lustig gemacht. Eigentlich ist es ja auch klug, sich auf das hochpreisige Segment zu konzentrieren, aber es braucht dazu wohl auch das richtige Luxusprodukt. Bei den Elektroautos ist es da wohl anders als früher mal bei den Verbrennern.
MrBlueEyes meint
Lächerlich… mal wieder… zu teuer… mickriger Akku… lächerliche Reichweite
Den iX3 schlägt aktuell niemand…
MrGreenEyes meint
Der Lucid hat doppelt soviel Stauraum wie der Plastik iX3. Wo ist der iX7?
MrBlueEyes meint
Oh wow… „Stauraum“ 😂 …dann würde ich gleich zuschlagen 😉
Tt07 meint
Ich mach mal ein große Fragezeichen dahinter, ob Du Dir ein Lachen erlauben kannst, wenn Du einen iX3 mit dem Gravity Touring vergleichst,…2 völlig verschiedene Fahrzeugkonzepte. Aber sicher hat die rosarote Brille hier nur Deinen blauen Augen einen Streich gespielt.
Tt07 meint
Einen iX3 mit dem Gravity Touring vergleichen? 2 völlig verschiedene Fahrzeugkonzepte. Aber sicher hat die rosarote Brille hier nur den blauen Augen einen Streich gespielt.
Mary Schmitt meint
Der „Tesla-Fan“ der Neuzeit, in der Tesla im Abgrund ist, schreibt wieder seine Leier. Jetzt ist der iX3 das beste Auto der Welt und in den Staub mit allen Anderen! Nur der Personenkult um Zipse hat noch Potenzial.
Future meint
Die Autojournalisten schreiben, dass der Xiaomi YU7 den iX3 in allen Bereichen übertrifft. In China wird BMW daher wohl nicht punkten können mit dem neuen Modell.
Alkibiades meint
Insbesondere in Bereichen wie „Motor überhitzt“ und „Fahrassistenz lenkt in Leitplanke“
Future meint
»Deutsche Xiaomi-Interessenten müssen sich noch länger gedulden als die Chinesen. 2027, so hat Jun angekündigt, will er den Wettbewerb ins Ausland tragen. Dann könnte es auch für Fahrzeuge wie den elektrischen Porsche Macan, den Audi Q6 oder die Hoffnungsträger BMW iX3 und Mercedes GLC ungemütlich werden.« (Thomas Geiger, SPON, 20.11.2025) Empfehlenswerte Lektüre. In China ist da nichts mehr zu erwarten gegenüber Xiaomi.
Tinto meint
Sei nachsichtig mit Future, er muß schreiben was die KP ihm diktiert.
Future meint
Thomas Geiger hat das geschrieben. Das Zitat ist gekennzeichnet. Er ist nicht mein chinesischer Verbindungsoffizier, sondern ein deutscher Autojournalist mit hoher Expertise und er ist auch ohne diese Rosabrille von Mary oder Tinto unterwegs.
Alkibiades meint
Ja klar, Thomas Geiger hat das geschrieben, Andreas Bloch hat da eher eine differenzierte Meinung. Nur weil Thomas Geiger das schrieb, bedeutet das nicht, dass es eine realistische Einschätzung ist.
Tinto meint
Future bestätigt damit selbst, keine eigene Meinung zu haben.
Future meint
Alexander Bloch ist bei auto motor und sport – das Blatt ist mir nicht unabhängig genug gegenüber der heimischen Industrie. Ich würde es sogar als Hauspostille der deutschen Autoindustrie brandmarken. Geiger ist mir da viel lieber, weil er eben nicht für auto motor und sport schreibt.
Future meint
Tinto, ich habe doch überhaupt keine Ahnung von Autos, deshalb muss ich mich darüber informieren, was die deutsche Industrie damit alles anstellt. Mir geht es um den Klimawandel und darum, dreckige VWs von den Straßen zu fegen. Ich habe eine Mission zu erfüllen. Ich bin auf einem guten Weg, auch weil mir die chinesische Industrie dabei verlässlich hilft.
Alkibiades meint
Alexander Bloch ist deutlich neutraler, objektiver und faktenbasierter als Thomas Geiger. Ganz egal was man von der AMS halten mag. Ich empfehle: Orientieren Sie sich an Fakten und Argumenten und nicht an Vorurteilen.
Alkibiades meint
Zu ihrer Antwort auf Tintos Kommentar: Dass Sie dreckige VEs von der Straße haben wollen und nicht generell fossil betriebene Fahrzeuge zeigt ja schon deutlich Ihr ideologisch verfahrenes Weltbild. Bezüglich der Umweltschädlichkeit der chinesischen Überkapazitäten in der Fahrzeugproduktion (durch die Subventionspolitik der KP mit dem Ziel Abhängigkeiten zu erzeugen) habe Ich Ihnen bereits in vergangenen Threads Argumente präsentiert. Es wäre schon gut wenn Sie sich mit diese Sachlage auseinandersetzen könnten anstatt die selben haltlosen Behauptungen immer wieder abzusondern.
Tinto meint
Lass ihn, jeder braucht ein Hobby, und als Forenmaskottchen macht sich Future doch ganz gut. Wenn er sich nur nicht immer so reinsteigern würde …
Future meint
VW ist eben der schlimmste unter allen Herstellern. Einige Manager sitzen deshalb im Knast und es sind noch längst nicht alle Prozesse abgeschlossen. Kein anderer Hersteller steht so sehr für die Vergiftung und Vergasung der Welt wie VW. Ein großer Teil der Fahrzeuge müsste sofort stillgelegt werden. Wenn die DUH sich da durchsetzt gegen VW, gibt es eine große Spende. Natürlich höhren das die deutschen Autofans nicht gerne. Ich freue mich jedenfalls, wenn es mit VW weiter bergab geht. Mal sehen, wie lange die Eigentümer noch an Blume festhalten. Man wird schon auf der Suche sein nach dem Nachfolger.
MrBlueEyes meint
Und an den Weihnachtsmann glauben die sicher auch noch… der Akku ist kleiner… die angegebene Reichweite ist CLTC… also WLTP kannst da locker 20 bis 25% abziehen… der WLTP-Verbrauch wird interessant, da enttäuschen die Chinesen oft…
Aber ja, der große Akku kann meines Wissens 500 KW laden… was die Ladeleistung angeht, SOFERN die Säulen dazu vorhanden sind, haben die Chinesen einen Vorsprung… der YU7 ist auch sehr groß, 5 Meter… das sind eher Regionen eines iX5… und der könnte mit ca. 130 KWh Akku kommen…
Aber wie man gerne und oft von E-Auto-Fahrern hört, sind die aktuellen oft ca. 20 bis 22 Minuten von 10 auf 80% voll alltagstauglich und ausreichend… also ist die hohe Ladeleistung jetzt auch nicht unbedingt das Zünglein an der Waage…
Warten wir echte Tests mit dem YU7 ab…
M. meint
Wenn ich die Reichweite und die Ladezeiten des iX3 betrachte, sind das tatsächlich in jeder Hinsicht rausreichende Werte.
Der iX3 ist auch das aktuell „günstigste“ Auto, dass meine Standardstrecke ohne Zwischenladung absolvieren kann (die anderen beiden sind MB EQS 450+ und Lucid Air mit der großen Batterie).
Dann ist die Ladezeit tatsächlich egal, und der Mehrpreis des Fahrzeuges relativiert sich durch die Ersparnisse beim Ladestrom zu Hause vs. Schnellladen. Und natürlich bei der Zeitersparnis.
Aztasu meint
Lol, wer schreibt das, kleine Tesla-Fanboys fie hängengeblieben sind wie du? Da Tesla längst abgeschrieben ist wird jetzt die nächste Sau durchs Dorf getrieben?
Der BMW iX3 hat schon mal 150km mehr WLTP Reichweite als der Xiaomi YU7 , und das obwohl der iX3 50 xDrive auch noch Allrad hat und der Xiaomi mit der höchsten Reichweite nicht. Wenn man nur die Allradversionen vergleicht liegen 200km dazwischen. Auch bei ded Effizienz ist der BMW besser. Bei der Ladegeschwindigkeit ist nur die Top-Version des YU7 wenige Minuten besser, bei der nachgeladenen Reichweite pro Zeiteinheit hingegen liegt immer der BMW vorne. Das Panoramic Vision ist hochwertiger als das von Xiaomi da Xiaomi lediglich 3 flasche mini-LED sxreens aneinander geklebt hat, BMW hingegen arbeitet mit Ultra-Kurzdistanz-Projektoren die das Bild an die untere Windschutzscheibe werfen. Dadurch scheinen die Symbole im BMW minimal von der Oberfläche abzustehen und sind noch besser ablesbar.
Soweit ich das rausfinden konnte kann der Xiaomi keine Anhänger ziehen, BMW iX3 darf 2000kg ziehen
Ein weiter Pluspunkt dürfte für die meisten sein das man ähnliche Platzverhältnisse im BMW iX3 wie im Xiaomi YU7 bekommt, nur ist der iX3 20cm kürzer als der YU7 weswegen er viel besser in der Stadt zu bewegen ist.
Tja, ich denke der BMW iX3 kann sehr gut gegen den YU7 konkurrieren und setzt andere Prioritäten die eben auf Praktikabilität und der Reichweite liegen und das alles verpackt in ein modernes Ambiente mit moderner Technik. Der Xiaomi setzt auf Design und Emotionalität in modernem aber trotzdem traditionellerem Ambiente (Außendesign ist klassischer, Das Panoramic Display ist klassischer mit normalen Displays ausgeführt, das Mitteldisplay ist rechteckig und nicht zum Fahrer geneigt). Praktikabilität und Effizienz spielen eine weniger große Rolle
Future meint
Aztasu sollte bei auto motor sport anfangen. Sie würden ihn sofort zum Ressortleiter machen wegen seiner guten Kontakte in die heimische Industrie. Aztasu wird die deutsche Industrie ganz bestimmt wieder zum Erfolg führen, so schön, wie es früher schon mal war. Mary wird dann seine Assistentin für die schwierigen Fälle sein.
Holger meint
Ich frage mich wie lange die Saudis Lucid überhaupt noch füttern. Rawlinson hat es in all den Jahren nicht geschafft ins Geschäft zu kommen. Der Aktienkurs sieht einfach nur furchtbar aus.
Future meint
Startups brauchen viele Jahre bis zur Profitabilität. Das war bei Tesla doch auch so. Ich erwarte eher Probleme bei Rivian, falls VW den Geldhahn aus Kostengründen zudrehen sollte. Der Saudische Staatsfond ist da deutlich solider aufgestellt.