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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Renault: Neuer Elektro-Twingo wurde mit China-Know-How ermöglicht

27.11.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 17 Kommentare

Renault-Twingo-E-Tech-Elektrisch-Mango-GElb

Bild: Renault

Renault hat kürzlich den neuen, als Elektroauto konzipierten Twingo vorgestellt – er soll für weniger als 20.000 Euro auf den Markt kommen. Dafür haben die Franzosen mit chinesischen Partnern zusammengearbeitet. Von den dabei gewonnen Erkenntnissen sollen auch größere Modelle profitieren.

Markenchef Fabrice Cambolive und Vittorio d‘Arienzo, Produktchef für das E-Auto-Geschäft, haben mit der Automobilwoche über den neuen E-Twingo gesprochen. „Mithilfe des neuen Entwicklungszentrums in Schanghai haben wir verstanden, wie das chinesische Ökosystem funktioniert. Unser Ziel ist es, diese ‚Best Practice’ in die gesamte Renault-Gruppe zu übernehmen. Wir erhalten damit das Beste aus zwei Welten“, erklärte Cambolive.

Mit dem Twingo habe Renault gelernt, wie ein grundlegend neues Modell in weniger als zwei Jahren entwickeln werden kann – und zwar vom Ende der Konzeptionsphase bis zum Start der Produktion. Das sei durch eine an vielen Stellen veränderte Arbeitsweise und durch die umfassende Nutzung des chinesischen Ökosystems gelungen.

Ziel sei es, diese Erkenntnisse in das gesamte Unternehmen einfließen zu lassen, erklärte Renaults Markenchef. Man habe für den neuen Twingo so umfangreich auf digitale Tools wie nie zuvor gesetzt. Die Lieferanten würden frühzeitig und direkt eingebunden in einen kurzen Regelkreis. Und das Unternehmen habe sich dafür eine überarbeitete Governance gegeben, um schnelle und fundierte Entscheidungen zu gewährleisten.

„Dieser Prozess verfolgt einen ‚Teste-und-Lerne‘-Ansatz, um Verbesserungsmöglichkeiten bei Projekten so früh wie möglich zu evaluieren und umzusetzen. Das ist letztlich das, was wir in Europa unter ‚China Speed‘ verstehen“, so Cambolive.

„Wir haben an wirklich allen Elementen des Prozesses gearbeitet“

„Wir haben an wirklich allen Elementen des Prozesses gearbeitet“, merkte d‘Arienzo an. „Die zeitliche Verkürzung war dabei ein Schlüsselfaktor. Wichtig war die gleichzeitige Bearbeitung der Jobs durch diverse Arbeitsgruppen – wir haben also nicht mehr sequenziell, sondern parallel gearbeitet. Dabei war es sehr hilfreich, dass bereits das Konzeptauto sehr robust entwickelt war.“

Entscheidend sei es gewesen es, die vor dem Team liegenden Aufgaben zu antizipieren. Das Prinzip „One Team, One Location“ habe sich sehr ausgezahlt. Es ermögliche weit schnellere Entscheidungsprozesse. In China sei es beispielsweise üblich, auch wichtige Entscheidungen täglich auch in kleineren Teams zu treffen – nicht nur wöchentlich nach einem großen Meeting aller Beteiligten.

Danach gefragt, was die chinesischen Ingenieure und ihre Experten im ACDC-Center („Advanced China Development Center“, Renaults Entwicklungszentrum in Schanghai) besser als die gut ausgebildeten Mitarbeiter in Europa machten, sagte d‘Arienzo: „Die Vorteile liegen vor allem in anderen Prozessen. Das ACDC wurde 2024 gezielt dafür gegründet, um das in China etablierte Ökosystem zu verstehen und um zu lernen, wie man dort Autos im Rekordtempo entwickelt. Das Zentrum arbeitet mit mehreren starken, lokalen Partnern zusammen, die alle zu den führenden Unternehmen in ihren Bereichen zählen.“

Der kommende Twingo E-Tech ist auch deshalb so günstig, weil er mit einer kompakten LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) ausgestattet ist. Mit der Integration von LFP und der Cell-to-Pack-Technologie erreiche das Unternehmen ab Anfang 2026 eine Kostenreduzierung von zunächst 20 Prozent bei den Batterien, heißt es. LFP und Cell-to-Pack sollen vom kommenden Jahr in allen Renault-Fahrzeugen Eingang finden.

„In der Fertigung konnten wir bislang bereits eine Kostenreduzierung von 30 Prozent erreichen und wir denken, dass wir das noch weitertreiben können“, sagte d‘Arienzo. „Wir wollen bis 2028 eine Kostenreduzierung von 40 Prozent zwischen unserer ersten Generation von C-Elektroautos und der nächsten erreichen. Und wir sind auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen, das haben wir nun im A-Segment unter Beweis gestellt.“

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Via: Automobilwoche
Tags: Kosten, Renault Twingo ElektroUnternehmen: Renault
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Egon Meier meint

    27.11.2025 um 23:43

    Also ganz einfach – was wir immer schon wussten: Renault kann eine BEV bauen.

    Antworten
    • mipu meint

      28.11.2025 um 07:57

      Vollkommen richtig, aber: Renault kann nicht nur „eine(n)“ BEV bauen, sie bauen sogar mehrere -R4, R5, Scenic, Megane, Micra, Traffic, Master, Kangoo, und den Twingo jetzt in zweiter Generation. Es sind gute, für ihren Einsatzzweck angepasste Fahrzeuge. Sie sind nicht auf den Ausnahme-Markt D – wo jeder meint, er muss mit 180 über die Autobahn, ohne Pause 6 Stunden, und dann noch jede Woche mit dem Anhänger fahren – optimiert. Warum auch, andere Märkte bieten auch gute Umsätze.

      Antworten
    • Michael meint

      28.11.2025 um 08:14

      Nein, der Artikel schreibt, dass Renault selbst kein BEV bauen konnte sondern dazu chinesiche Hilfe benötigt hat. Und das ist sehr beunruhigend. Unsere Prozesse sind zu langsam und unflexibel.

      Antworten
      • Future meint

        28.11.2025 um 08:31

        Renault kann natürlich auch alleine BEV bauen
        Mit chinesischer Entwicklungshilfe kann Renault allerdings nun wohl auch profitable Elektroautos bauen.

        Antworten
        • Fred Feuerstein meint

          28.11.2025 um 09:22

          Sieht man ja auch bei Mini, da ist das ähnlich.

      • EVrules meint

        28.11.2025 um 10:42

        Michael, das ist doch Mumpitz, weder steht das so im Artikel dran, noch ist es richtig. Der R5 und R4 sind nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden in Europa entwickelt.

        Der neue Twingo basiert auf der gleichen Plattform (AmpR Small), daher ist die Adaption auch einfacher, als eine komplette Neukonstruktion.

        Antworten
    • EVrules meint

      28.11.2025 um 09:33

      Danke Egon – endlich mal ein sachlicher und zusprechender Beitrag, es stimmt und du hast absolut Recht, Renault kann ein(ige) BEV bauen, entweder komplett aus eigener Entwicklung oder auch mit Kooperationen und geteilten Entwicklungsaufgaben.

      Antworten
  2. Future meint

    27.11.2025 um 17:00

    Es ist eine interessante Strategie, was Renault da beim Twingo ausprobiert hat, um das Auto profitabel zu machen. Bisher wird ja öffentlich bei vielen Herstellern nur darüber diskutiert, dass die Elektroautos durch Produktionsverlagerung ins Billglohnland endlich mehr Marge bringen sollen. Aber es könnte wohl auch sinnvoll sein, die Entwicklung ganz oder teilweise ins billige Ausland zu verlagern, denn die Expertise ist dort teilweise größer als zuhause, was Renault ja in dem Bericht bestätigt hat. Es bleibt spannend.

    Antworten
    • ID.alist meint

      28.11.2025 um 08:25

      Die Produktion ist in Slovenien, ich würde es doch, selbst verglichen mit Frankreich, als Billiglohnland bezeichnen.

      Antworten
      • Future meint

        28.11.2025 um 12:31

        Bingo. Billige Entwicklungskosten und billige Produktionskosten sind das Erfolgsrezept in der kleinen Klasse. Jetzt müssen wir nur noch die Testberichte und die Verkaufszahlen abwarten.

        Antworten
  3. Smarty 2020 meint

    27.11.2025 um 15:35

    Es ist erfreulich das Renault (Stellantis) bei Kleinstfahrzeugen endlich eine steilere Lern- und Entwicklungskurve (dank China) hinbekommt. Der Wagen ist aber länger als der Inster und dabei trotzdem deutlich kleiner im Innenraum und Gesamtnutzung (Dachtäger?/AHK?). VW wollte da ja keine Kooperation. Smart lässt lieber direkt in China seine Stadtpanzer bauen. Ford dümpelt generell bis zum Rückzug aus Europa (?) nur noch vor sich hin, Mercedes wollte ja nur Luxus und auch nicht von Tesla lernen, VW kann leider nicht mehr preiswert und gut, bzw. Kleinstwagen viel zu spät. BMW baut im Kleinstwagensegment auch nichts. Die Japaner halten sich bei Vollstromern generell zurück. Wenn man nicht was aus PRC möchte: die Koreaner bieten mit dem Inster ein derzeit nahezu perfektes Kleinstfahrzeug an. Ich bin auch im 6. Monat der Nutzung sehr begeistert!

    Antworten
    • EVrules meint

      27.11.2025 um 16:50

      Renault ist nicht Stellantis – das sind zwei komplett andere Unternehmen und Gruppen.

      Antworten
    • ID.alist meint

      28.11.2025 um 08:42

      Smarty bitte informieren, und dann Schreiben.

      – Renault gehört nicht zur Stellantisgruppe.
      – Inster 3,82 m / Twingo 3,79m

      Was die Flexibilität und Innenraum angeht scheinen beide gleichwertig zu sein.
      – AHK beim Inster –> Nicht Verfügbar.
      – Dachlast beim Twingo –> Unbekannt, habe aber selten eine Twingo mit Dachbox gesehen.
      Twingo ist günstiger, bietet dafür eine kleinere Batterie.

      Ich finde beide Autos gut, von daher verstehe ich nicht deinen Bashing.

      Antworten
      • Jeff Healey meint

        28.11.2025 um 09:39

        Der Twingo hat chinesische LFP Zellen, der Inster verwendet meines Wissens nach NMC Akkus aus Korea.
        LFP beruhigt die Nerven nach der Garantiezeit ungemein, und ist im Penetrations-Test deutlich sicherer gegenüber dem „thermischen Durchgeh-Effekt“, als NMC-Zellchemie.
        NMC bietet bei vergleichbarem Volumen dafür mehr Reichweite.
        Mir persönlich sind Sicherheit und Langzeithaltbarkeit wichtiger, für mich ist daher der klare Favorit Renault Twingo elektrisch.

        Antworten
        • NeutralMatters meint

          28.11.2025 um 13:52

          Wobei auch die NMC Zellen kaum nennenswerte Degradation zeigen, wenn man dem „geladen Podcast“ und anderen professionelleren Kanälen folgt.

          In jedem Fall halten die Zellen mit guter Kapazität ein Autoleben lang.

    • Favone meint

      28.11.2025 um 16:57

      Twingo mit Dachgepäckträger für die Thule Box und Anhänger. 85 Prozent haben keinen Anhänger und gerade mal 10 Prozent haben entsprechenden Führerscheinklasse BE.

      Schon für den alten Twingo war dir AHK ein Witz.

      Antworten
      • Mark Müller meint

        16.12.2025 um 16:39

        Für mich geht es bei der AHK primär um die Fahrräder, bzw. E-Bikes.

        Antworten

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