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Cupra teasert Raval vor Marktstart im Jahr 2026

28.11.2025 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 38 Kommentare

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Bilder: Cupra

Mit dem Cupra Raval bringt die Seat-Schwestermarke im nächsten Jahr ein sportliches kleines Elektroauto zum erschwinglichen Preis auf den Markt. Die Spanier geben nun mit einer getarnten Vorserienversion einen aktuellen Ausblick und verraten Konkretes zu dem 4.046 Millimeter langen Modell.

Basierend auf der MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns und ausgestattet mit dynamischem Frontantrieb, biete der Raval „ein sportliches und fesselndes Fahrerlebnis, bei dem die Person am Steuer im Mittelpunkt steht“. Mit einer Länge von vier Metern sei er kompakt, aber dank seines Fahrverhaltens, seines großzügigen Innenraums und seines praktischen, geräumigen Kofferraums nicht ausschließlich für das Stadtleben konzipiert. Er eigne sich für deutlich mehr, einschließlich Roadtrips und längere Reisen.

Der Raval wird 2026 als erstes Modell der „urbanen Elektrofahrzeugfamilie“ des Volkswagen-Konzerns, die vier Modelle aus der Markengruppe Core von VW, Cupra und Skoda umfasst, seine Weltpremiere feiern und auf den Markt kommen. Beginnend mit der Produktion des Raval in den kommenden Monaten und gefolgt vom VW ID. Polo, die beide in Martorell hergestellt werden, soll diese Fahrzeugfamilie die Elektromobilität „emotionalisieren und demokratisieren“ und „einen neuen Maßstab in Europa setzen, um sie für deutlich mehr Menschen attraktiver und zugänglicher zu machen“.

„Der Cupra Raval verkörpert alles, wofür Cupra steht, von Fahreremotionen über mutiges Design bis hin zu herausragender Leistung. Es ist ein Auto, das die nächste Ära der Elektromobilität prägen und Elektrofahrzeuge einer neuen Generation zugänglich machen wird“, sagt Markus Haupt, CEO von Cupra. „Der Cupra Raval wurde in Martorell entworfen, entwickelt und wird dort bald produziert werden. Er steht für unser Engagement für die Elektrifizierung. Als erstes Modell der urbanen Elektrofahrzeugfamilie, einem Projekt, das wir für den Volkswagen Konzern leiten dürfen, bestätigt er auch die Position unseres Unternehmens als Automotive Powerhouse.“

Mit einem Sportfahrwerk, das 15 Millimeter tiefer liegt als andere auf der Plattform basierende Modelle, einer speziell abgestimmten Federung, einer progressiven Lenkung, die die Agilität verbessert, und ESC Sport soll der Raval außergewöhnliches Handling und Fahrspaß bieten. „Die Cupra typische Fahrdynamik und das Setup bringen die sportliche DNA des Modells zum Ausdruck“, so der Hersteller. Die dynamische Fahrwerksregelung nutzt adaptive Stoßdämpfer, deren Dämpfung sich für mehr Komfort oder ein agileres, sportlicheres Handling anpassen lässt. Im Cupra-Modus werden die Dämpfer straffer, wodurch die Karosserieneigung verringert und die Fahrdynamik verbessert wird.

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Der Raval bietet laut Cupra eine für Fahrzeuge dieser Kategorie überdurchschnittliche Traktion und Kurvenstabilität. Sein elektronisches „One Box“-Bremssystem optimiere das Pedalgefühl und verbessere die Bremsleistung durch Motorbremsung. Darüber hinaus sei das Elektroauto mit Scheibenbremsen vorne und hinten ausgestattet, um maximale Leistung zu gewährleisten.

Bis zu 166 kW (226 PS) und 450 Kilometer Reichweite

Die 166 kW (226 PS) starke Spitzenversion Raval VZ Extreme geht noch einen Schritt weiter: mit Dinamica-Schalensitzen, einem DCC-Sportfahrwerk mit höherer Steifigkeit (+5 %) für verbessertes Handling und bessere Straßenlage, einer um 10 Millimeter breiteren Spurweite als die Plattform, einem ESC-off-Modus, 19-Zoll-Rädern mit breiteren 235-Millimeter-Reifen und einem elektronischen Sperrdifferenzial.

„Exklusiv in der VZ-Version sorgen das elektronische Differenzial und die sportlichen Achsschenkel für ein fortschrittliches Fahrzeugsystem, das die Fahrbedingungen über Sensoren überwacht und mithilfe einer Steuereinheit die Drehmomentverteilung zwischen den Rädern elektronisch regelt, um Traktion, Stabilität und Leistung zu optimieren“, heißt es weiter.

„Mit der Einführung des Cupra Raval setzen wir ein klares Statement und zeigen, was ein kompaktes Elektrofahrzeug für den Stadtverkehr leisten kann. Es ist ein Auto für alle, die Emotionen und Individualität suchen und dabei alle Vorteile der Elektromobilität genießen möchten. Um den Nervenkitzel des Cupra Raval wirklich zu spüren, muss man sich hinter das Steuer setzen“, sagt Werner Tietz, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Cupra.

Der Raval wird in verschiedenen Ausstattungsvarianten mit Individualisierungsoptionen erhältlich sein. „Ob zusätzliche Leistung, eine größere Batterie für mehr Reichweite oder eine ausgewogene Mischung aus beidem – es gibt für jeden Bedarf die passende Option“, wirbt Cupra. Das Elektroauto mit einer WLTP-Reichweite von bis zu rund 450 Kilometern soll ab 26.000 Euro kosten.

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Via: Cupra
Tags: Cupra Raval (UrbanRebel), PreiseUnternehmen: Cupra
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. F. K. Fast meint

    28.11.2025 um 12:59

    Die wenigsten Kleinwagenkunden werden wohl großen Wert auf besondere Fahrdynamik legen, zumal sie diese ja bereits bei anderen/größeren BEV bekommen. Das wichtigste bei BEV-Kleinwagen ist der Preis (und was man dafür bekommt). Beim ID.3 hat VW es ja vorgemacht, wie man es nicht machen sollte: die sinnvollsten Optionen auf verschiedene Pakete verteilen, sodass man 2-3 Pakete mit anderen, teils uninteressanten Dingen kaufen muss, um das Nötigste zu bekommen. Das Nötigste bedeutet für mich: Sitzheizung (hilft enorm Reichweite zu sparen; gern optional auch auf Rücksitzen), Rückfahrkamera (Autos immer unübersichtlicher und bessere Parkraumausnutzung).
    Ebenfalls zunehmend wichtiger: eine Taste, um allen nicht vernünftig funktionierenden Assistenten nach dem Start einfach deaktivieren zu können.

    Antworten
    • Stefan meint

      28.11.2025 um 14:57

      Die Marke Cupra ist aber auf Fahrdynamik festgelegt. Ein besonders günstiger Preis ist von Cupra nicht zu erwarten.

      Antworten
    • Herr Schimpf meint

      28.11.2025 um 16:39

      Ich denke genau wie sie, günstig und gute Ausstattung sollte es sein. Tatsächlich, wenn ich über die Straßen laufe, sehe ich aber verdammt häufig Kleinwagen, welche noch zusätzlich etwas Fahrdynamik mitbringen. Die gibt es auch von fast jeder Marke. Nachvollziehen kann ich das nicht. Aber es ist so.
      Vondemher liegt VW hier nicht falsch. Sie bieten nächstes Jahr quasi parallel alles an, was der Kunde haben kann. Dann soll er halt kaufen, was er will.

      Antworten
  2. David meint

    28.11.2025 um 12:22

    Das wird zusätzliche Kundenkreise erschließen. Bei VW läufts. 2026 wird keine Erholung für die Konkurrenz bringen.

    Antworten
    • Future meint

      29.11.2025 um 13:06

      VW muss in 2026 endlich die Million Autos knacken.
      Europa kann nicht ewig darauf warten.

      Antworten
      • Thorsten meint

        29.11.2025 um 14:01

        Das wird leider klappen, auch wenn es Ihnen nicht passt.
        Das A-Segment ist ca. 5 mio Einheiten in der EU groß.
        Aktuell ist VW im BEV Bereich dort nicht vertreten.
        VW plant Konservativ mit 20 % Marktanteil.
        Das wäre 200.000 Einheiten, ab Ende nächsten Jahres im Jahr.
        Zudem ist in China auch mit einer Trendwende ab Q1 2026 zu rechnen.
        Die Kosten in der Produktion bei den Material und im Bereich Entwicklung sind ab 2026 Wettbewerbsfähig.

        Audi (+AUDI?) und Porsche bekommen durch die neuen Produkte auch bessere Zahlen.

        Das Jahr 2026 wird deutlich besser laufen.
        Das einzige Problem sind die deutschen Standorte…

        Antworten
        • Future meint

          29.11.2025 um 19:17

          Das ist eine hervorragende Nachricht. VW muss mehr Elektroautos verkaufen und endlich wegkommen von den schmutzigen Verbrennern. So stelle ich mir das vor. Ich hoffe sehr, dass sich die DUH noch gegen VW durchsetzt und die schlimmsten VW-Karren noch stillgelegt werden.

        • hu.ms meint

          01.12.2025 um 17:10

          Wirklich die standorte ?
          Wieviele VW-group-MA sind in der produktion tätig und wieviele sesselpupser gibts dort ?
          Letztere wurden in den fetten jahren mit den mrd-gewinnen aus china aufgebaut und müssen jetzt wieder weg ! Braucht wirklich jede marke eigene abteilungen für marktforschung, werbung, vertrieb, auslieferung u.a. ?

      • hu.ms meint

        01.12.2025 um 17:12

        Thorsten, wieder mal daneben:
        ID Polo und die 3 pendents sind im B-segment – Alter !

        Antworten
      • Aztasu meint

        01.12.2025 um 21:12

        Der VW-Konzern könnte auch dieses Jahr schon die 1 Mio knacken, dafür bräuchte man aber einen sehr starken Dezember und danach sieht es nicht unbedingt aus. Knapp drann ist man aber auf jeden Fall

        Antworten
  3. hu.ms meint

    28.11.2025 um 10:54

    Und was wird ein normaler Raval mit dem grössten akku kosten ?
    30K wie ein ID.3 mit 54er akku ?

    Antworten
    • A-P meint

      28.11.2025 um 11:02

      Möglich! Ausserdem bringt VW kommende Jahr (Mitte 2026) ID.3 mit ca. 55-58kWh-Akku mit LFP statt NMC.

      Antworten
      • M. meint

        28.11.2025 um 11:06

        Auf Basis MEB+ ?
        Was kommt da noch?

        Antworten
        • A-P meint

          28.11.2025 um 11:32

          ID.Polo, ID.Cross, Cupra Raval und Skoda Epiq gehören MEB+ Entry (Kleinwagen).

          ID.3 und größer: MEB+ (ohne Entry)

          Das alles kommen im Laufe des 2026!

        • A-P meint

          28.11.2025 um 11:37

          P.S. größere ID.-Modelle (und vergleichbare Modelle von Cupra und Skoda) bekommen MEB+ später.

        • M. meint

          28.11.2025 um 12:54

          Ne, ich meinte technisch, außer der 60 kWh Batterie mit LFP.

        • M. meint

          28.11.2025 um 14:28

          Ich beantworte das jetzt mal selbst
          – LFP
          – Cell2Pack
          – niedrigere Kosten
          – höhere Ladegeschwindigkeiten

        • hu.ms meint

          28.11.2025 um 19:14

          Ist aber – ausser schnellerem laden – nicht viel neues für die kaufinteressenten eines MEB+ modells.
          Der preis kann auch nicht unter 30K, denn da ist ja schon der ID.Polo mit dem grossen akku.
          Time will tell…

        • hu.ms meint

          28.11.2025 um 19:20

          … aber vielleicht kommen ja wieder drehregler für lautstärke und temperatur und alternativ dazu auch haptische tasten am lenkrad…
          Hat doch letztlich ein VW-manager gemeint, sie hätten verstanden…

    • ID.alist meint

      28.11.2025 um 11:07

      Den VZ sehe ich eher im Bereich A290, aber die 45k€ für die GTS Version sehe ich nicht.

      Antworten
    • Aztasu meint

      28.11.2025 um 11:10

      Raval wohl 31k mit 56kWh Akku, ID. Polo wohl 30k. Der Raval dürfte mehr Leistung haben und eventuell minimal mehr Ausstattung und das Außendesign ist auch dynamischer, der Aufpreis könnte sich also lohnen. IDm Poli hat aber etwa 10km mehr WLTP Reichweite (statt so 445km im Cupra Raval wohl 455km).
      Übrigens sind 455km in einem Kleinwagen absolut unerreicht. Tolle Fahrzeuge sind beide

      Antworten
      • Aztasu meint

        28.11.2025 um 11:19

        *ID Polo

        Antworten
      • ID.alist meint

        28.11.2025 um 11:20

        Beim Polo wird später einen ID.Polo GTI geben, der die Leistungswerte vom VZ gleichgestellt sein sollte.

        Antworten
        • tutnichtszursache meint

          28.11.2025 um 11:42

          So wird es sein, das interessante Detail zwischen den normalen 155kW Versionen und den 166kW VZ/GTI wird das Differential iVm dem starken Frontantrieb sein.
          Beim Golf 7 GTI gab es das schon einmal, der normale GTI hat die normale elektronische Differenzialsperre XDS über die ABS Sensoren – was nur eine bessere Traktionskontrolle ist und der Performance hat neben der größeren Bremsanlage noch ein elektronisch gesteuertes mechanisches Sperrdifferential ähnlich wie der Mokka GSE.
          Gerade auf Nässe sollte das ein Unterschied sein.

          Aber für mich als Dorfkind wäre entschiedener ob der Raval einen Matrix-Scheinwerfer bekommt oder man das wieder nur VW vorbehält wie beim Born und ID.3

      • Tt07 meint

        28.11.2025 um 14:24

        Ziemlich schwach, ach was sage ich, unterirdisch mit lediglich 20-30km mehr Reichweite zu kommen, obwohl man 3 Jahre länger Entwicklungszeit hatte als der Wettbewerb. 3 Jahre entspricht nach heutiger (technologischer) Zeitrechnung quasi einer Dekade! Und die VW Fanboys feiern es hier schon wie die erste Mondlandung….

        Antworten
        • ID.alist meint

          28.11.2025 um 15:23

          Dir ist es schon klar, dass Du deine Aussage mit gar nichts untermauern kannst, oder?
          Welches aktuelle Auto in der Größe (Bis 4m) bietet mehr Reichweite?
          Welches angekündigte Auto in der Größe (mit Ankündigung) bietet mehr Reichweite?

        • Tt07 meint

          28.11.2025 um 15:48

          ..auf die Schnelle: 1) Peugeot e208, 430km 2) Kia EV2, 440km

          Wenn Du mehr Bsp. brauchst, dann bitte selber schauen.

        • wosis meint

          28.11.2025 um 17:06

          Der Kia EV2 wird voraussichtlich 2026 auf den Markt kommen. Schlechtes Beispiel.

        • wosis meint

          28.11.2025 um 17:16

          Der Peugeot e-208 hat Elektrische Reichweite 363 km. Zudem deutlich teurer als 30.000€.

        • hu.ms meint

          28.11.2025 um 19:18

          @ Tt07:
          Schwach sind BEV-hersteller, die garkeine kleinwagen und kompakter bauen wollen.

        • M. meint

          28.11.2025 um 19:22

          Es gibt ja noch die, die das seit Jahren ankündigen, mit teils revolutionären Verfahren… wie gruppierst du die ein?

        • Thorsten meint

          29.11.2025 um 13:52

          Das warten war sinnvoll.
          Jetzt wird sogar mit eigener Batterieproduktion beliefert.
          SOP Dezember 2025 und in Sagunto SOP September 2026.
          Zudem lohnt sich jetzt die Produktion durch CtP und durch Großdruck mehr.
          Mit den Fahrzeugen wird die Group auch Geld verdienen.

        • Future meint

          29.11.2025 um 19:22

          Der Start der Serienproduktion in Sagunto wurde auf Juli 2027 verschoben. (Quelle: La Tribuna de Automoción)
          Ich vermute, es stehen novh nicht genügend Experten von Gotion zur Verfügung,

        • hu.ms meint

          01.12.2025 um 17:04

          Du solltes dich informieren bevor du schreibst:
          Die eigenen power-co zellen sind nur ein teil der für die kleinwagen geplanten.
          Die VW-group plant mit zellen von chin. zulieferern und selbst produzierten. Wenn erstere ausfallen, bricht nicht die ges. produktion zusammen. Das ist eine langfriststrategie. Vermutlich etwas teurer aber im fall des falles jeden cent wert. Wie sieht es da bei den andrren herstellern aus ?

      • Micha meint

        28.11.2025 um 15:36

        Der Corsa hat heute aber schon für einen ähnlichen Preis heute schon 430 km und wird mit der neuen Plattform ab 2027 Richtung 25k€ gehen. Der Polo kann gut und sehr beliebt werden, dafür müssen aber noch ein paar tausend Rabatt her.

        Antworten
        • wosis meint

          28.11.2025 um 17:11

          Corsa mit 50kwh Akku für 29.990€ hat 355km WLTP Reichweite

        • hu.ms meint

          01.12.2025 um 17:15

          Der 49kwh e-mini hat um die 400km.
          Und 160kw motor.

      • hu.ms meint

        28.11.2025 um 19:16

        ID Polo 56er akku 30K ?
        Der grossere ID.3 Pure mit dem 54er akku kostet das gleiche…

        Antworten

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