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Volkswagen richtet Gläserne Manufaktur Dresden neu aus

04.12.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 9 Kommentare

VW-Glaeserne-Manufaktur-in-Dresden-

Bild: VW

Volkswagen hat die Weichen für die Neuausrichtung der Gläsernen Manufaktur Dresden (GMD) gestellt: Gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und der Technischen Universität Dresden will das Unternehmen am Standort ab 2026 einen Innovationscampus für zentrale Technologiefelder aufbauen, darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design.

Dafür haben die beteiligten Parteien eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Diese sieht unter anderem vor, dass Volkswagen der TU Dresden umfangreiche Flächen in der 2002 eröffneten Manufaktur bereitstellt. Insgesamt investieren beide Partner laut einer Mitteilung in den kommenden sieben Jahren mehr als 50 Millionen Euro in Forschung, Technologieentwicklung sowie vier neue Stiftungsprofessuren. Darüber hinaus bleibt die Manufaktur als Auslieferungs- und Forschungsstandort sowie Erlebniswelt von Volkswagen erhalten.

Mit der Neuausrichtung der GMD setzt der Konzern einen Punkt des vor einem Jahr gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite vereinbarten Programms „Zukunft Volkswagen“ um. Dieses sieht vor, die Fahrzeugfertigung in Dresden Ende dieses Jahres auslaufen zu lassen. Deutschlandweit werden die technischen Produktionskapazitäten bis 2028 um mehr als 730.000 Fahrzeuge pro Jahr reduziert. Zudem hatten sich Unternehmen und Betriebsrat darauf geeinigt, an den deutschen Volkswagen-Standorten bis zum Jahr 2030 sozialverträglich 35.000 Arbeitsplätze abzubauen.

Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Marke sicherzustellen. Im Gegenzug wurde für alle Beschäftigten der Volkswagen AG und Volkswagen Sachsen GmbH eine Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2030 vereinbart.

„Wir haben uns die Entscheidung, die Fahrzeugproduktion in der Gläsernen Manufaktur nach mehr als 20 Jahren zu beenden, nicht leicht gemacht. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten war sie jedoch zwingend erforderlich“, so Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen. „Umso wichtiger ist es, dass wir in den vergangenen Monaten ein tragfähiges Zukunftskonzept für den Standort entwickeln konnten – mit einer klaren Perspektive für die kommenden Jahre. Gemeinsam mit der TU Dresden verwandeln wir die Manufaktur in einen Ort, an dem Mobilität, Technologie und Wissenschaft zusammenkommen.“

„Wendepunkt für den Industriestandort Sachsen“

„Die Kooperation zwischen Volkswagen und dem Freistaat markiert einen Wendepunkt für den Industriestandort Sachsen. Mit der Neuausrichtung der Gläsernen Manufaktur entsteht nicht nur ein Innovationscampus von nationaler Bedeutung – wir setzen ein klares Zeichen für den Anspruch unseres Landes, bei Zukunftstechnologien ganz vorn mitzuspielen“, sagt Michael Kretschmer, Ministerpräsident Freistaat Sachsen. „Die enge Partnerschaft zwischen Volkswagen und der TU Dresden verbindet exzellente Forschung, industrielle Stärke und unternehmerischen Mut. Genau diese Verbindung brauchen wir, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und neue Wachstumsdynamik zu entfalten.“

Zu Beginn des kommenden Jahres sollen vorerst alle dann noch 230 GMD-Beschäftigten ihren Arbeitsplatz in Dresden haben. Durch das Ausscheiden älterer Mitarbeiter soll diese Zahl in den kommenden Jahren weiter sinken. Den Beschäftigten, deren Tätigkeiten im Laufe der kommenden Monate und Jahre entfallen, bietet das Unternehmen sozialverträgliche Alternativen an – etwa einen Wechsel an die Standorte Zwickau und Chemnitz oder Altersteilzeitregelungen und Aufhebungsverträge. Außerdem haben die Beschäftigten die Möglichkeit, ins Stammwerk nach Wolfsburg zu wechseln.

Der Zeitplan für die Gläserne Manufaktur sieht vor, dass ab Januar 2026 zunächst die Fertigungslinie des Kompakt-Elektroautos VW ID.3 zurückgebaut wird. Zudem wird der Umbau des Gebäudes zum Innovationscampus vorbereitet. Mitte 2026 starten die ersten gemeinsamen Forschungsprojekte mit der Technischen Universität, ab 2027 beginnt der Regelbetrieb. Perspektivisch wird die TU Dresden knapp die Hälfte der Flächen der Gläsernen Manufaktur nutzen.

„Exzellente Forschung und praxisnaher Transfer“

Ursula M. Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden: „Wir danken der Sächsischen Staatsregierung nachdrücklich für ihre intensive Unterstützung und das darin zum Ausdruck gebrachte Vertrauen in die Exzellenzuniversität TU Dresden. Ebenso danken wir dem VW-Konzern, mit dem uns künftig eine enge Forschungskooperation verbinden wird, die sich unter anderem in der Einrichtung von vier Stiftungsprofessuren, Nachwuchsgruppen und gemeinsamen Forschungsprojekten für die kommenden sieben Jahre ausdrückt. Die TUD wird den TUD InnoX Campus nach dem Vorbild der Station F in Paris einrichten. Ein Ort, an dem exzellente Forschung und praxisnaher Transfer gemeinsam mit unseren Partnern der DRESDEN-concept Allianz und in enger Kooperation mit strategischen Unternehmenspartnern in Schlüsseltechnologien wie Mikroelektronik, Künstlicher Intelligenz, Robotik, Materialforschung, Chip-Design, nachhaltiger Mobilität und Kreislaufwissenschaft mit einem starken Fokus auf industrielle Anwendungen gebündelt werden.“

Neben der strategischen Partnerschaft mit der TU Dresden bleibt die Gläserne Manufaktur als Auslieferungs- und Forschungszentrum sowie Erlebniswelt von Volkswagen erhalten. Nach der Autostadt in Wolfsburg ist sie der zweitgrößte Auslieferungsstandort für Volkswagen in Deutschland. Allein in diesem Jahr sollen dort mit den Handelspartnern rund 3.500 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert werden.

Mit laut Volkswagen mehr als 100.000 Besuchern jährlich zählt die Manufaktur zu den Attraktionen der Stadt Dresden und bringe Menschen in Kontakt mit den Produkten des Autoherstellers und dem Thema Fahrzeugbau. Das offene InnoXcampus-Konzept sehe vor, Besuchern Einblick in die Zukunftsthemen des Automobilbaus, der Robotik und Künstlichen Intelligenz zu bieten.

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Via: VW
Tags: Forschung, Produktion, VW ID.3Unternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Andrė meint

    05.12.2025 um 21:09

    Nur mal so am Rande:
    Das nenne ich Verantwortung übernehmen. Machen das die Chinesen auch?

    Das nächste ist, trotzdem wird VW nächste Jahr 6 St PA+Neuheiten im BEV Bereich bringen!

    Antworten
  2. David meint

    04.12.2025 um 12:45

    Das war ja von Anfang an ein Unsinnsprojekt. Aber gut gerettet. Das muss man sagen. Eine ernsthafte Produktion gab es dort nie, das war eine manuelle Endmontage von Teilen, die aufwändig hergekarrt werden mussten. Das Produktion in Deutschland wirtschaftlich keinen Sinn macht, ist bei VW schon 1970 erkannt worden, indem man in diesem Jahr das künftige Volumenmodell Golf so plante, dass die preiswerten Versionen von Anfang an im Ausland vom Band laufen werden. Mit der fünf Tage Woche war der Sargnagel eingeschlagen.

    Antworten
    • Future meint

      04.12.2025 um 13:23

      Das war ja nur eine Touristenattraktion. Vielleicht waren die Eintrittsgelder auch viel zu niedrig, damit sich das alles finanziert. Die Stadt hätte das Spektakel natürlich auch stärker subventionen können, so wie sie das beim Städtischen Theater auch macht.

      Antworten
    • Andi EE meint

      04.12.2025 um 13:54

      „Das war ja von Anfang an ein Unsinnsprojekt.“

      Wie die Porsche-Lounge wo man laden kann. Da ist Aufwand und Ertrag vermutlich auch nicht im Gleichgewicht. 🥳 Aber ich verstehe, du musst ja auch irgendwo laden können.

      Antworten
      • Future meint

        04.12.2025 um 15:33

        Sind denn Dav ids Porsche Lounges auch Touristenattraktionen?

        Antworten
      • Andi EE meint

        04.12.2025 um 16:54

        Nein das nicht, eher der Golfplatz, Members only, den Pöbel will man da nicht sehen. 😉 Dachte eher aus der ROI-Perspektive (ob sich das am Schluss rechnet).

        „Ein Ort, an dem exzellente Forschung und praxisnaher Transfer gemeinsam mit unseren Partnern der … Schlüsseltechnologien wie Mikroelektronik, Künstlicher Intelligenz, Robotik, Materialforschung, Chip-Design, nachhaltiger Mobilität und Kreislaufwissenschaft mit einem starken Fokus auf industrielle Anwendungen gebündelt werden.“

        Geil, alles drin was für die Zukunft nötig ist, alles In einem Satz untergebracht … noch Fragen. 😉

        Antworten
        • Future meint

          04.12.2025 um 18:20

          PR-Experten denken sich solche großartigen Sätze aus.
          Vielleicht war es aber auch die KI.

  3. David meint

    04.12.2025 um 11:11

    Der Letzte löscht bitte das Licht !

    Antworten
    • Future meint

      04.12.2025 um 12:20

      Deutschlandweit reduziert VW die Produktionskapazitäten bis 2028 um mehr als 730.000 Fahrzeuge pro Jahr. Da hat sich halt jemand verplant. Wenn jetzt die Studenten das Licht wieder anknipsen in der ehemaligen VW-Fabrik, dann ist das doch ein guter Plan.

      Antworten

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