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Tesla-Fabrik in Grünheide: Werkleiter warnt erneut vor IG Metall

12.12.2025 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 114 Kommentare

Tesla-Giga-Berlin-2

Bild: Tesla

Wenige Monate vor den Betriebsratswahlen in Teslas Elektroauto-Fabrik nahe Berlin in der Gemeinde Grünheide hat Werkleiter André Thierig erneut in den laufenden Wahlkampf eingegriffen. Tonaufnahmen einer internen Veranstaltung belegen laut dem Handelsblatt, wie er den möglichen Einfluss der IG Metall mit der Zukunft des Standorts verknüpft. Er stellte infrage, ob Tesla bei einem Wahlerfolg der Gewerkschaft in die Erweiterung der Fabrik investieren wird.

Er könne sich „nicht vorstellen, dass Elon, dass unser Board sich für den Ausbau der Fabrik entscheiden würde, wenn die Wahl mehrheitlich Richtung IG Metall ausfällt“, so Thierig. Entscheidungen über Investitionen würden nicht in Grünheide, sondern vom CEO Elon Musk, dem Finanzchef und dem Vorstand in den USA getroffen. Das US-Management beobachte genau, wie die Belegschaft abstimmt.

Tatsächlich galt die geplante Ausweitung der Kapazitäten einmal als Großprojekt: Von derzeit auf rund 240.000 Fahrzeuge pro Jahr hochgerechneter Produktion sollte die Fabrik perspektivisch auf eine Million Autos wachsen. Doch diese Pläne stehen inzwischen auf der Kippe. Schon im August 2024 war der Ausbau wegen fehlender Marktsignale auf Eis gelegt worden. Mit dem aktuellen Stand des Werks sind theoretisch 500.000 E-Autos pro Jahr möglich.

Tesla-Chef Musk gilt als gewerkschaftsfeindlich, sein deutscher Werkleiter Thierig unterstützt dies. Dennoch wurde die IG Metall bei der Wahl im März 2024 stärkste Einzelfraktion, während vier weitere Listen eine Mehrheit gegen sie bildeten. Seitdem warnt Thierig immer wieder vor dem Einfluss der Arbeitnehmervertreter und macht sie für Probleme anderer Hersteller verantwortlich.

Das Unternehmen hat Thierig zufolge zwar auch 2025 „Unmengen am Standort investiert“. Konkret sei ein „substanzieller dreistelliger Millionenbetrag“ in den Anlauf neuer Modelle sowie in Automatisierungsprojekte in der Produktion geflossen. Der Werkleiter betonte aber, dass es „immer auch einen gewissen Wettbewerb unter den Standorten“ gebe. Tesla werde langfristig Produktivität und Kosten mit Werken wie Shanghai vergleichen.

„Eine rote Linie, darüber werden wir nie verhandeln“

„Wenn wir hier am Standort nicht weiter so wettbewerbsfähig produzieren können, wie wir das aktuell tun, würde man sicherlich genau draufschauen, wo man strategisch in Zukunft investiert“, so Thierig. Eine 35-Stunden-Woche sei für ihn daher auch „eine rote Linie, darüber werden wir nie verhandeln“. Damit würde die Wettbewerbsfähigkeit deutlich beeinträchtigt und Produktion könnte ins Ausland verlagern werden.

Obwohl Tesla bereits Fläche für eine Erweiterung gerodet, Genehmigungen eingeholt und Planungen begonnen hat, ist unbekannt, ob der Ausbau tatsächlich kommt. Thierig betonte zwar, man könne jederzeit beginnen, doch erst müsse klar sein, dass der Markt die zusätzlichen Kapazitäten verlange.

Der Absatz in Europa bereitet Tesla derzeit Sorgen. In mehreren Ländern haben sich die Verkäufe nahezu halbiert. Auch der Start des neuen Model Y sowie eine günstige Variante des Mittelklasse-Bestsellers konnten den Abwärtstrend nicht stoppen. Diese Entwicklungen tragen dazu bei, dass Tesla Investitionen zurückhaltend prüft.

Gegenüber den Beschäftigten stellte Thierig dennoch positive interne Auswertungen heraus. Er widersprach Berichten über eine Krise und sagte: „Wenn man sich die Statistiken anschaut, dann sieht es nach wie vor so aus: Wir dominieren den Elektroautomarkt in Europa.“ Das Model Y sei nach wie vor das meistverkaufte E-Auto. „Darauf könnt ihr unglaublich stolz sein. Und das bedeutet, dass die Arbeitsplätze hier in Grünheide sicher sind – im Gegensatz zu vielen anderen Arbeitsplätzen in unserer Industrie.“

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Via: Handelsblatt (kostenpflichtig)
Tags: IG MetallUnternehmen: Tesla
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. MrBlueEyes meint

    14.12.2025 um 13:43

    Über Gewerkschaften lästern nur diejenigen, die nicht von ihnen profitieren…

    Unternehmen, die nach Tarif zahlen, sind meist attraktiver als andere… jährliche Gehaltserhöhungen inklusive, die für einen erstritten werden… inklusive aller sonstigen monetären Zusatzzuwendungen…

    Hat ja jeder die Wahl, wo er arbeiten und sich bewerben möchte…

    jm2c

    Antworten
    • Future meint

      14.12.2025 um 17:02

      Logo, wer bei VW oder Ford arbeitet, wird die Gewerkschaft abfeiern. Sobald der Job dann weg ist, wird halt woanders abgefeiert. Jeder denkt immer zuerst an sich – an was denn sonst.

      Antworten
      • Melone meint

        15.12.2025 um 06:48

        Wegen einer Gewerkschaft ist noch keine Firma pleite gegangen. Über Öffnungsklauseln könne immer Erleichterungen für das Unternehmen vereinbart werden.
        Unternehmerische Fehlentscheidungen werden nur gerne der Gewerkschaft untergejubelt.

        Antworten
        • elektromat meint

          15.12.2025 um 08:43

          ja genau, die Gewerkschaften torpedieren seit Jahren die Umstellung auf Elektromobilität weil sie wissen das dann weniger Personal zum Bau benötigt wird. Manche Entscheidungen werden durch Betriebsrat und Gewerkschaften massiv ausgebremst, das langsame Agieren das dadurch entsteht konnte man sich vor 50 Jahren noch leisten aber heutzutage ist der Zug dann abgefahren. Durch das bremsen kommen nötige Umwandlungen in den Firmen zu spät und dann wird so getan als ob das Management es vergeigt hat. Kommt zwar auch häufig genug vor aber wenn bei jeder Entscheidung die man braucht erst jeder mitreden will wirds halt noch schwieriger. oder glaubt ihr ein Konkurent aus China wartet mit neuen Produkten bis bei uns der Betriebsrat fertig diskutiert hat.
          Betriebsräte sind das typische, mal zusammengefasst: „Die Arbeitsplätze müssen für immer so bleiben wie sie sind und jedes Jahre weniger Monatsstunden bei vollen Lohnausgleich mit 10% mehr Lohn, ooohh der Konkurent ist billiger… das ist ja komisch … was jetzt fehlt die Auslastung und Arbeitsplätze fallen weg… na die Manager können ja gar nichts die sind Schuld“

        • Future meint

          15.12.2025 um 09:13

          Ich habe regelmäßig den Eindruck, dass Gewerkschaften so lange wie möglich den technologischen Wandel hinauszögern wollen, damit viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das führt dann dazu, dass die Unternehmen immer unprofitabler werden, weil die Kosten zu hoch sind.
          Natürlich sind für die vielen Fehlentscheidungen in den Unternehmen die Eigentümer und Manager verantwortlich.

  2. hu.ms meint

    14.12.2025 um 09:38

    Ist eigentlich ganz einfach: wenn tesla unter tarifvertrag bezahlt brauchen die MA die IGM.
    Wenn nicht – dann nicht.

    Antworten
    • Paule meint

      14.12.2025 um 10:56

      Warum unterschreibt man einen Arbeitsvertrag unter Tarif?

      Antworten
  3. Jörg2 meint

    13.12.2025 um 15:18

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist eines der Probleme der deutschen Gewerkschaften, dass immer weniger Unternehmen, immer weniger Arbeitsplätze im Bereich von Branchentarifvereinbarungen liegen. Auf dieser, überbetrieblichen Ebene, die Bedeutung der Gewerkschaften am Sinken ist. Das schlägt auf die Mitgliederzahl und das Beitragseinkommen durch.
    Deshalb wird die zweite Einflusslinie – Betriebsrat – verstärkt bespielt.
    Ich halte das für nachvollziehbar.

    Ich gehe davon aus, dass hier mindestens drei, sich nicht deckende, Interessenslagen aufeinander treffen (Unternehmen, Belegschaft, Gewerkschaft). Alles berechtigt.

    Das wird sich bestimmt demokratisch lösen.

    Antworten
    • elektromat meint

      15.12.2025 um 08:44

      du meinst autokratisch?

      Antworten
  4. Future meint

    13.12.2025 um 12:59

    Ätsch IG Metall: Nach der aktuellen Horvath-Studie ist es bald vorbei – Roboter brauchen nämlich keine Gewerkschaft und arbeiten 24/7. »Bereits in drei Jahren werden humanoide Roboter Aufgaben in Logistik und Produktion zuverlässig übernehmen können. Voraussichtlich ab 2035 werden Humanoide nicht nur in verschiedensten Industrien, sondern auch im Haushalt oder in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden können.«
    Alles kommt eben schneller, als man sich das vorstellen kann. Für die Autoindustrie werden sich die Humanoiden besonders schnell durchsetzen, um profitabler zu werden mit den Elektroautos. Aber die IG Metall wird sich anpassen und schickt dann ihre Roboter zur Maikundgebung.

    Antworten
    • paule meint

      13.12.2025 um 14:27

      Niemand muss mehr zur Maikundgebung gehen. Alle können sich das ja inzwischen auch im TV ansehen.

      Antworten
      • Future meint

        13.12.2025 um 19:56

        Da gehe ich lieber an den Strand. Mal sehen, ob da dann auch bald die Humanoiden in der Sonne schmoren.

        Antworten
        • elektromat meint

          15.12.2025 um 08:45

          verkaufen die dann auch überteuerte Handtücher und Sonnebrillen?

    • brainDotExe meint

      14.12.2025 um 10:43

      Unglaublich, wie man einer Gewerkschaft negativ gegenüber eingestellt sein kann, welche sich für einen einsetzt…

      Antworten
      • NeutralMatters meint

        14.12.2025 um 15:05

        Ach, das ist doch das gleiche Muster bei den Tesla-Hardlinern: Alles was Guru Musk sagt oder tut wird als gottgegeben nachgebetet.
        Eigenständiges und vernunftsorientiertes Denken ist da nicht mehr aktiv – und das äußert sich eben auch bei der Thematik der Gewerkschaften.

        Antworten
      • Future meint

        14.12.2025 um 17:06

        Für mich hat sich nie eine Gewerkschaft eingesetzt. Warum sollte ich mich also für eine Gewerkschaft einsetzen? ich habe da auch nie einen Grund für gesehen. Ich freue mich auch nucht darüber, wenn sie wieder mit ihren Kundgebungen die halbe Stadt lahmlegen. Aber was solls.

        Antworten
    • eBikerin meint

      14.12.2025 um 16:31

      Ist nur leider der größte Unsinn den man jemals zu lesen bekommen hat. Kannst du erklärten welchen Vorteil den ein Humaoider Roboter haben soll? Also ausser das er mehr kostet und viel komplizierter ist als irgend ein anderer Roboter?
      Wurde die Studie eventuell bezahlt, oder gibst du sie nur falsch wieder?
      Erkläre bitte welchen Vorteil ein Roboter in der Industrie haben soll er zwei Beine und zwei Arme hat? Warum nicht 6 Arme und 8 Beine ? dann würde der auch nicht umfallen wenn wer seine virtuelle VI Brille abnimmt

      Antworten
      • Future meint

        14.12.2025 um 17:17

        So wie du über die Humanoiden redest, hat man Anfang der 80er Jahre auch schon mal über die aufkommenden Industrieroboter geredet.

        Horvath und Partner ist international sehr hoch angesehen in der Unternehmensberatung und du kannst dir die Studie sowie die umfangbereiche Berichterstattung dazu auch einfach mal durchlesen, falls es dich wirklich interessiert.

        Gut gelungen ist der Bericht dazu auf SPON von diesem Wochenende: »Erwarteter Boom: Jetzt kommen die Mensch-Roboter. Sie könnten die Arbeit in Fabriken revolutionieren und bei der Hausarbeit helfen: Humanoide Roboter stehen laut einer Studie kurz vor dem Durchbruch. Doch viele Unternehmen zögern. Vor allem Europa droht den Anschluss zu verlieren.«

        Unsinn ist deine hämische Haltung dazu. Es ist schon unglaublich, wie man in Deutschland immer wieder versucht, die technische Entwicklung wegzureden. Das wird auch bei den Humanorden nicht klappen. Da muss ich Andi wirklich zustimmen, dass da irgendwas nicht stimmt mit der Wahrnehmung im Land.

        Antworten
        • eBikerin meint

          14.12.2025 um 19:35

          Du hast nicht erklärt was der Vorteil eines Humanoidien Robotors sein soll. Zu schwer? Also wenn ich etwa ein ein Rack ein bauen muss, dann fehlt mir oft die berühmte 3te Hand – ein Robotor kann aber unendlich Hände haben.
          Und warum muss der auf zwei Beinen laufen – sind nicht 4 Beine besser – oder Räder oder oder? Wie immer von dir gar keine Argument.
          Ach ja ein Roboter mit 4 Beinen fällt nicht beim Flaschen ausgeben um!

        • Future meint

          15.12.2025 um 09:19

          Ich habe doch von Produktion keine Ahnung, eBikerin. Das interessiert mich auch überhaupt nicht. Mich interessiert aber die Studie von Horvath und Partner, weil die Berater immer einen Schritt weiter sind als die meisten Unternehmer. Du kannst die Studie ja gerne ablehnen – andere finden sie vielleicht so spannend wie ich, weil es um die Zukunft geht, die einen großen Einfluss haben wird auf die Industrie und die Gesellschaft. Deine Frage beantwortet übrigens die Studie.

  5. Marcus Baumgartner meint

    13.12.2025 um 06:49

    Also, wenn es so einfach ist das Engagement eines demokratiefeindlichen und sich zutiefst unsozial verhaltenden Unternehmers in Deutschland zu unterbinden, sollten alle sofort in die Gewerkschaft eintreten.

    Antworten
    • Future meint

      13.12.2025 um 12:48

      Was für eine eigenartige verlo gene Moralvorstellung ist das da denn nun in Deutschland?

      In Wirklichkeit ist es doch so, wie im aktuellen Bericht auf SPON zur Demokratieauffassung in der deutschen Industrie:
      »Das Modell Trump genießt unter den Führungsleuten der (deutschen) Wirtschaft Sympathie. Dass Menschen willkürlich verhaftet und deportiert werden, finden die Spitzenmanager nicht gut, zügige Wirtschaftspolitik per Dekret dagegen schon.«

      Die deutsche Industrie wünscht sich sogar eine Regierung wie in China:
      »Neu ist das neidvolle Blinzeln in Richtung Autokratie nicht: Deutsche Wirtschaftsvertreter bewundern seit Jahrzehnten mehr oder weniger offen das chinesische Modell wegen seiner Effizienz, obwohl – oder weil – es keinen Widerspruch duldet und auf Ausbeutung von Mensch und Natur gründet.«

      Demokratie ist der deutschen Wirtschaft demnach nicht weiter wichtig. Die Autarkie ist wohl viel besser fürs Geschäft und schnelle Entscheidungen bringen eben Klarheit. Das Volk stört nur beim Geldverdienen. Deshalb ist BMW wohl auch nach Ungarn gegangen – die autarke Regierung dort fördert Grüne Industrien massiv, weil sie es will.

      Antworten
    • SEDE meint

      13.12.2025 um 13:39

      Marcus, Elon Mask ist eine Person, Tesla ist eine Firma. Es geht hier um die Firma. Ja, der CEO hat viel zu bestimmen, aber es gibt auch noch andere in der Firma, die ihm beratend zur Seite stehen. Dass Elon ein Depp ist, egozentrisch, demokratiefeindlich und völlig empatielos, ist klar. Eine unterscheidung erbitte ich mir trotzdem.

      Antworten
      • paule meint

        13.12.2025 um 14:33

        „Dass Elon ein Depp ist, egozentrisch, demokratiefeindlich und völlig empatielos, ist klar“

        Als barmherziger Samariter wird man kein Unternehmer in seiner Liga. Ohne Typen wie Elon gäbe es nur ich-AGs. Irgendeiner muss ja die Eier haben, solche Unternehmen zu gründen.

        Klar stinkt das die meisten Leute an – weil sie Vollversager sind.

        Antworten
      • Future meint

        13.12.2025 um 20:33

        Unternehmer haben in Deutschland oft einen schlechten Ruf in der öffentlichen Wahrnehmung und das Unternehmertum wird häufig als pauschal »verdächtig« dargestellt. Deutschland ist wohl auch deshalb so ein Angestellten- und Beamtenland und hat vergleichsweise wenige mutige Gründer.

        Antworten
        • Paule meint

          14.12.2025 um 11:00

          Es gab mal ein deutsches Land, da hat man einfach die Unternehmer enteignet und dachte, das ist die Lösung. Ich weiß noch, wie es ausgegangen ist.

    • R2D2 meint

      13.12.2025 um 16:52

      Marcus

      Kann man noch von Demokratie sprechen, wenn die Masse an Menschen von wenigen, kranken Ideologen am Nasenring gezogen werden?
      Wir hatten Neuwahlen, jetzt regiert eine Partei die grad mal 12 Prozent hat. Und macht Deutschland auf der ganzen Welt lächerlich.

      Antworten
      • Future meint

        13.12.2025 um 20:05

        Die Demokratie wurde den Deutschen ja auch aufgezwungen nach dem verlorenen Krieg. Zuerst den Westdeutschen, weil die Alliierten das eben so willten. Und dann den Ostdeutschen, weil die Westdeutschen das Land übernommen haben. Da kann man jetzt nicht erwarten, dass alle Deutschen noch gute Demokraten bleiben, wenn die Autoindustrie sich abschaffen (oder verlagern) will.

        Antworten
  6. Paule meint

    12.12.2025 um 22:59

    André Thierig hat es ehrlich auf den Punkt gebracht. Wenn die IG Metall die Mehrheit im Betriebsrat stellt, dann geht zukünftiges Engagement eben dort hin, wo man willkommen ist. Ja, Werksschließung wäre eine Option. Man bettelt ja förmlich darum.

    Antworten
    • Marcus Baumgartner meint

      13.12.2025 um 06:51

      Ja, bitte. Jedes weitere Engagement dieses Unternehmers in Deutschland sollte schleunigst unterbunden werden.

      Antworten
      • Paule meint

        13.12.2025 um 16:10

        Fände ich okay. Abbauen, auf Lkw und alles paar km rüber nach Polen. Die freuen sich.

        Antworten
        • Future meint

          13.12.2025 um 20:39

          Lustig ist ja auch, wie es Ryanair macht, wenn an einer deutschen Basis ein Betriebsrat gegründert werden soll. Die größte Airline Europas schließt dann einfach die deutsche Basis und bedient den deutschen Airport vom Ausland aus. So einfach kann das sein und die Kunden merken eh keinen Unterschied. Nein, ich fliege meistens Lufthansa und Eurowings.

    • Fred Feuerstein meint

      13.12.2025 um 10:24

      Dem stimme ich zu. Wir wollen hier in Deutschland keine Industrie. Der Großteil der Bevölkerung ist satt und zufrieden. Wertschöpfung passiert doch einfach so, warum sollte man sich anstrengen, wenn es so gemütlich ist? Und so steigt der Anteil vom Bruttosozialprodukt für Sozialausgaben kontinuierlich und erreicht Jahr für Jahr neue (traurige) Rekorde.

      Antworten
    • Future meint

      13.12.2025 um 12:52

      Die Autondustrie trägt nur zu knapp 5 Prozent der Wertschöpfung bei. Das ist viel weniger als es die mächtige Lobby gerne vermittelt.
      Andere Industrin sind in Deutschland auch schon weitgehend verschwunden und heute vermisst das auch keiner mehr. Das geht alles ganz schnell.

      Antworten
  7. R2D2 meint

    12.12.2025 um 17:36

    Future meint
    12.12.2025 um 11:30
    …
    Du bist zu jung für solche Diskussionen. In den 80er hat Papa mit mittlere Reife als Abschluss 5 Personen ernährt und ein Haus gebaut. Heute leben 5 zugewanderte vom Staat…
    Deine bildungslücken sind übrigens gigantisch

    Antworten
    • Paule meint

      12.12.2025 um 22:32

      „Heute leben 5 zugewanderte vom Staat…“
      Bedank dich bei deinem Papa, der hat die damals eingeladen. Hast du wohl vergessen?

      Antworten
      • EVrules meint

        13.12.2025 um 12:17

        Paule – Wie immer, nur Nonsense von deiner Seite.

        Antworten
        • paule meint

          13.12.2025 um 14:34

          Was qualifiziert Dich zu dieser Einschätzung? Ich behaupte, nichts. Wer bist Du? Vermutlich ein Nichts.

        • EVrules meint

          14.12.2025 um 15:06

          Paule – Wie immer, unterirdisches Niveau, mehr ist auch nicht zu erwarten deinerseits.

    • SEDE meint

      13.12.2025 um 13:51

      FUTURE, was soll den dieses DEUTSCHNATIONALISTISCHE hier auf einer Autoplattform? Geh in dein AfD-Boubble und tausch dich mit dehnen über solche Themen aus. Das ist völlig deplatziert.

      Antworten
      • R2D2 meint

        13.12.2025 um 14:16

        Geh besser mit deinem Hund Gassi und guck dem beim kaka machen zu. Das entspricht eher deiner Natur. Dein Gequatsche ist unerträglich. Uns explodiert das ganze Sozialsystem und dann kommen solcher 0 er wie du daher. Im übrigen bin ich selber Migrant.

        Antworten
        • Future meint

          13.12.2025 um 14:34

          Ich finde es bemerkenswert, wie stark die Ressentiments von bestimmten Migrantengruppen gegenüber anderen Migrantenmilieus sind. Das wird vielen jetzt erst klar. Es gibt deshalb Migranten, die der Rechtsaußenpartei sehr nah stehen und sie auch wählen.

      • Future meint

        13.12.2025 um 14:30

        SEDE, du verwechselst mich. Ich wähle seit vielen Jahren die Grünen und bin ein großer Fan von Habeck. Ich bin hier bei den Autos, obwohl ich gegen Autos bin. Aber ich muss mich damit beschäftigen, wie ich die schmu tzigen VWs von den Straßen kriegen will wegen der Klimabilanz. Natürlich braucht Deutschland viel mehr Einwanderung – die Arbeit werden die Humanoiden nicht allein schaffen im Land. Das ist halt noch nicht allen klar.

        Antworten
    • Future meint

      13.12.2025 um 14:46

      R2D2, was hat denn mein Post zur Work-Life-Balance mit der Zuwanderung zu tun? Aber das ist ja auch egal. Meinung gehört eben zur Diskussion dazu und die muss man aushalten. Generationenkonflikte sind dabei auch was ganz normales.

      Antworten
  8. R2D2 meint

    12.12.2025 um 15:40

    Komisch. Erst streiken die Leute für weniger Arbeit und mehr Freizeit. Jetzt steht Deutschland am Abgrund in die absolize Bedeutungslosigkeit selbst innerhalb der EU und was machen die Leute? Meckern schon wieder. Genau mein Humor

    Antworten
    • Future meint

      12.12.2025 um 15:45

      Die Freizeitindustrie ist eben auch eine Industrie.
      Das wird jetzt allen klar.

      Antworten
      • R2D2 meint

        12.12.2025 um 17:31

        Jo. Die Freizeit Industrie ernährt 84 Mio Menschen

        Antworten
        • Future meint

          13.12.2025 um 14:48

          Die Autoindustrie mit ihrem Anteil von 5 Prozent an der Wertschöpfung kann das Land auch nicht ernähren. Die Lobbyisten tun immer nur so, also ob es so wäre mit den paar Prozent.

  9. M. meint

    12.12.2025 um 14:13

    Ich wüsste nicht, warum man eine knapp 50% ausgelastete Fabrik erweitern sollte – ganz ohne die IGM. Sagt Thierig aber selbst: der Markt muss die Kapazitäten verlangen, und das tut er nicht.

    Aber dass der Standort mit der 35-Stunden-Woche nicht mehr wirtschaftlich wäre, wirft schon ein Licht auf die Behauptung mancher Kommentatoren hier, man sei dort überlegen in quasi allen Bereichen. Dabei reicht *eine* organisatorische Annäherung an den Wettbewerb, und das ganze Konstrukt wackelt wie anderswo auch.
    (ich bin übrigens auch gegen die 35-Stunden-Woche und kein Fan der IGM, aber das ist ein anderes Thema)

    Antworten
    • Steffen meint

      12.12.2025 um 17:47

      Ich würde gerne 5 Stunden weniger arbeiten in der Woche, selbst wenn das Gehalt dementsprechend sinken würde.

      Antworten
      • M. meint

        12.12.2025 um 19:29

        Ja, nennt sich dann „Teilzeit“ o.ä.
        Darum geht’s der IGM aber nicht, für die gilt das dann nicht nur als Vollzeit und für alle, sondern auch mit vollem Lohnausgleich.
        Also 5 Stunden weniger arbeiten, fas gleiche verdienen.
        5/40 sind 12,5%.
        Man wünscht sich also einen um 12,5% höheren Stundenlohn.
        Und dann sind sie überrascht, dass die Firmen nach Ungarn gehen.

        Antworten
        • Fred Feuerstein meint

          13.12.2025 um 10:26

          Hier muss ich dir mal zustimmen.

  10. Tinto meint

    12.12.2025 um 12:45

    Mitbestimmung am Arbeitsplatz ist in unserem Grundgesetz verankert, die Überschrift könnte deshalb auch lauten: „Tesla-Fabrik in Grünheide: Werkleiter warnt erneut vor der Demokratie “
    Ganz im Sinne von Elon.

    Antworten
    • David meint

      12.12.2025 um 13:08

      Ich stehe mit meinem guten Namen für eine ausgewogene Kommentierung. Hier muss ich dir, Tinto, widersprechen – Mitbestimmung am Arbeitsplatz wird durch den Betriebsrat gewährleistet. Da braucht es keine Gewerkschaft dazu.

      Antworten
      • Future meint

        12.12.2025 um 14:59

        Wenn es hier in der Spalte um die mächtigen deutschen Gewerkschaften oder um Werksschließungen geht, dann muss ich Dav id eigentlich immer zustimmen.

        Antworten
      • Andi EE meint

        12.12.2025 um 16:22

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        Antworten
      • Jörg2 meint

        12.12.2025 um 20:45

        „Da braucht es keine Gewerkschaft dazu.“

        Auch hiervon hast Du also keine Ahnung.
        Tarifverhandlungen, als der Betriebsebene übergeordnete Arbeitnehmermitbestimmung, wird (für die Arbeitnehmerseite) von Gewerkschaften geführt.

        Antworten
      • Tinto meint

        13.12.2025 um 13:51

        Haste recht Dvid, aber auch das Recht sich sich in Gewerkschaften zu organisieren steht im Grundgesetz. Widerspricht sich nicht. Eine starke Solidargemeinschaft, die sich um die Belange der Arbeitnehmer kümmert, wenn es schon die Politik nicht hinbekommt weil von Lobbyisten beherrscht, ist wichtig für den sozialen Frieden.
        Future müsste doch ein großer Fan von Gewerkschaften sein. Ist er auch, nur eben nicht wenn es um Tesla geht.

        Antworten
        • paule meint

          13.12.2025 um 14:39

          Gewerkschaften sind was für Leute, die selber nichts auf die Reihe bekommen und sich als Lohnsklave verkaufen müssen. Wem es nicht passt, weisungsgebunden für andere arbeiten zu müssen – einfach aufs Gewerbeamt gehen, Firma gründen, und schon ist das Problem gelöst. Oder fehlt dazu die Motivation, Grips? Vermutlich. Also wird rumgejammert und nach Gewerkschaft gebrüllt, die sich dann einmischen soll.

        • Future meint

          13.12.2025 um 15:00

          Nein, Tinto, ich bin ein Fan von Karol G oder Dav id Guetta, aber nicht von den Gewerkschaften. Als ich während des Studiums mal auf dem Marktplatz in eine Maikundgebung geraten bin, hat mich die Dixiland-Kapelle im DGB-Zelt auch nachhaltig verschreckt. Ich musste dann also immer selber übers Geld verhandeln im Leben.

    • Future meint

      12.12.2025 um 13:15

      Tinto, der Gewerkschafter, muss das natürlich so schreiben. Jeder hat halt seine Mission. Lustig ist ja, dass VW in Amerika auch so lange ohne Gewerkschaft ausgekommen ist, obwohl das Land schon mal eine Demokratie war. Den mächtigen Gewerkschaftern in Wolfsburg war das auch immer vollkommen egal. Als Gewerkschafter denkt man eben immer zuerst an sich selbst.

      Antworten
      • M. meint

        12.12.2025 um 14:18

        Ich bin kein Gewerkschafter, war niemals auch nur Mitglied einer Gewerkschaft – daher fehlt mir vielleicht das Verständnis (das du für deine Aussage haben musst), was die Gewerkschafter in Wolfsburg das amerikanische Arbeitsrecht interessieren sollte.
        Nach meiner Übersicht gibt das in Wolfsburg (und in Grünheide) nicht.
        Vielleicht magst du das herleiten?

        Immerhin richtig erkannt: das Land WAR mal eine Demokratie. Möglicherweise gibt es da Zusammenhänge.

        Antworten
      • Mary Schmitt meint

        12.12.2025 um 14:51

        Du hast, wie immer, keine Ahnung. Die Gewerkschaften waren mal sehr mächtig in den USA, such mal „closed shop“ und „union shop“. Erst langsam ging ihr Einfluss zurück, aber auch heute noch werden auch in den USA die großen Verträge mit den Gewerkschaften gemacht: Teamsters, UAW, Longshoremen, die können dir einen ganzen Hafen lahmlegen.

        Antworten
        • Future meint

          12.12.2025 um 15:04

          Und ich bin immer davon ausgegangen, dass die Industrie in Amerika weitestgehend ohne diese Gewerkschaften auskommt. Aber wenn die dort auch so mächtig sind und alles lahmlegen könnten, dann ist es in Amerika doch schon genauso schön wie in Deutschland. Wie klappt es denn mit der Work-Life-Balance in USA?

      • Tinto meint

        13.12.2025 um 13:56

        In den USA sind Gewerkschaften immer noch sehr stark, ca 10% der dort arbeitenden Bevölkerung ist organisiert, mehr als zb. in Frankreich. In D sind es auch nur 16%, im Gegensatz zu den skandinavischen Ländern, die hier ja gerne als Vorbild genommen werden. Da sind bis zu 90% in Gewerkschaften organisiert.

        Antworten
        • paule meint

          13.12.2025 um 14:41

          10% in der Gewerkschaft, stark. Huuuh, die Bosse zittern schon.
          Labertasche!

        • Future meint

          13.12.2025 um 14:53

          Es ist nicht alles gut in Skandinavien. Die Bierpreise sollen da doch so hoch sein. Aber sie fahrrn dafür gern im Elektroauto herum.

  11. Detlef meint

    12.12.2025 um 11:30

    Da hat wohl jemand mehr Sorge um die eigene Haut als um den Standort. Komplett eingebrochene Umsätze wegen des Rechtsdralls der Fahrzeuge hält man bestimmt nicht durch solche Attitüden auf.

    (Y owner here)

    Antworten
    • Andi EE meint

      12.12.2025 um 11:38

      China ist ausverkauft, Deutschland braucht man nicht, um 2025 sehr gut abzuschließen. Schade weil es da nicht läuft, aber hier darf man gar nichts kopieren, sonst kommt es nicht gut.

      Antworten
      • Ossisailor meint

        12.12.2025 um 13:19

        China ist ausverkauft? Tesla jedenfalls nicht. Man wird den Absatz von 2024 in diesem Jahr nicht erreichen und erstmalig einen Absatzrückgang dort hinnehmen müssen.

        Antworten
        • Andi EE meint

          12.12.2025 um 13:31

          Hast du selber schon gezählt wie im letzten Quartal. 😄 Hört doch mal auf, euren Katatstrophen-Wirtschaftsgang immer mit anderen zu vergesellschaften.

        • M. meint

          12.12.2025 um 14:20

          Fakten für Andi:
          „Tesla’s year-to-date retail sales in China for 2025 totaled 531,855 units, a 7.37% decrease compared to the same period in 2024.“

          (CnEVPost)

          Was jetzt, du Genie?
          Soll ich übersetzen oder schaffst du das?

        • Andi EE meint

          12.12.2025 um 16:25

          @M.oralapostel
          Schreib deine Artikel und füttere Mary & David.

        • M. meint

          12.12.2025 um 19:33

          Sonst hast du nichts?
          Die Fakten stehen:
          Tesla China 11M2025 -7,37% vs. 11M2024.

  12. Future meint

    12.12.2025 um 11:30

    Die Amerikaner haben halt noch nichts gehört davon, dass Work-Life-Balance in Deutschland eine so wichtige Rolle spielt, obwohl das ja mal in den 80er Jahren in USA erfunden wurde. Deutschland hat das perfektioniert mit der Idee der 4-Tage-Woche. Es braucht mehr englische Influencer-Kanäle aus Deutschland, damit mal jemand die Investoren vorwarnt, wie das hier alles läuft. Dann muss sich nachher auch kein Investor beschweren und kann einfach vorher schon nach Ungarn gehen, so wie viele andere es ja auch tun.

    Antworten
    • Andi EE meint

      12.12.2025 um 11:46

      Nicht nur in den USA, wir in der Schweiz kennen diese sozialistischen Instrumente auch nicht. Zum Glück haben wir vergleichsweise schwache Gewerkschaften, sicher ein Erfolgsgarant für unsere gutlaufende Wirtschaft. Und dieser Betriebsrat ist wirklich ein extrem kontraproduktives Instrument. Wie will man eine höhere Produktivität anstreben, wenn der Betriebsrat intrinsisch den Roboter ablehnt / der die Arbeitsplätze ersetzen könnte. Das ist in der Anlage schon absurd für eine Firma die im Wettbewerb bestehen muss.

      Antworten
      • R2D2 meint

        12.12.2025 um 17:39

        Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

        Antworten
        • derJim meint

          15.12.2025 um 14:54

          Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion.

    • Tim Leiser meint

      12.12.2025 um 11:46

      Geht nicht Elon selbst davon aus, dass Menschen dank Optimus bald nicht mehr arbeiten werden und sich mithilfe eines BGE zurücklehnen können? Warum nicht gleich den Roboter einsetzen? Der streikt auch nicht.

      Antworten
      • Future meint

        12.12.2025 um 12:09

        Früher in den 80er Jahren wurde in Deutschland schon wochenlang gestreikt, weil die IG Metall gegen den Einsatz von Industrieroboter in der Autoproduktion war.
        Sobald die humanoiden Roboter unsere Arbeit übernehmen, braucht eh keiner mehr ein Auto, denn das Robotaxi ist auch längst da. Die paar Autos dafür kommen dann bestimmt aus Ungarn oder China.

        Antworten
        • Ossisailor meint

          12.12.2025 um 13:22

          Robotaxis, schon gar nicht 2-sitzige, werden die Anzahl der Autos auf den Straßen nicht verkleinern.

        • Andi EE meint

          12.12.2025 um 13:39

          Aber die Anzahl produzierten Autos schon, denn beim BEV ist ja die Herstellung mit dem Ressourcenverbrauch das Hauptproblem bezüglich Emissionen aller Art. Und mit der gesamten eingesparten Parkplatzinfrastruktur wird man nochmal so viel CO2 einsparen.

          Es ist langsam an der Zeit, dass ihr mit dem kindischen Gequake aufhört und euch wie Erwachsene aufführt. Dass man bei euch nicht mit Argumenten durchdringen kann, geschenkt. Aber die Vorteile des Robotaxis sind wirklich in allen Bereichen so gross, dass ihr zumindest hier euer dämlich-patriotisches Obstruktionsverhalten ablegen könntet.

        • Future meint

          12.12.2025 um 15:12

          Ossilator, Robotaxis und autonome Sammeltaxis sind rund um die Uhr im Einsatz. Das wird die Mobilität der Menschen komplett unkrempeln. Die meisten Menschen werden kein nerviges eigenes Auto mehr brauchen. Es wird wieder mehr Platz frei in den Städten und die Welt wird auch viel lebenswerter sein. Alles ist dann eine Nullemissionszone. Das wird großartig ohne die Autos, wie man sie heute kennt. Deshalb wird da auch so viel investiert – das autonome Fahren ohne eigenes Auto ist das ganz ganz große Geschäftsmodell.

        • brainDotExe meint

          14.12.2025 um 10:52

          Future

          Jaja, du wieder mit deinen Dystopie Vorstellungen. Ich kann nur hoffen, das es nicht so kommt.

        • Future meint

          14.12.2025 um 17:43

          Abwarten brain. Die Manufakturen bleiben ja eh bestehen, es wird auch immer Nischenprodukte für Fans geben. Die Mobilität der Massen wird sich aber ändern, weil es technisch möglich und auch notwendig ist. Aber das betrifft zuerst die Ballungsräume und Megacitys. Das ist doch weit weg von deinem Zuhause.

  13. LOL meint

    12.12.2025 um 11:22

    wenn man sieht welche Welten bei VW zwischen Unternehmen und IGM aufeinanderprallen, muss man sich nicht mehr wundern

    Antworten
    • Ben meint

      12.12.2025 um 12:36

      Naja heute in Zwickau wollte VW das wir ab 2026 weniger als 30h/Woche arbeiten mit Lohnvetlust, die IGM hat verhandelt das wie in WOB 35h(40h)/Woche gearbeitet wird ohne Lohnverlust, von daher alles gut.

      Antworten
  14. David meint

    12.12.2025 um 11:18

    Das Werk ist in dieser Ausbaustufe für 500.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt und man sprach nicht nur von der nächsten Ausbaustufe mit 1 Million Fahrzeuge pro Jahr. Sondern es sind März 2023 entsprechende Anträge eingereicht worden. Von Verdopplung der Mitarbeiterzahl auf 22.500 ist die Rede gewesen. Das weiß man nach nur 2,5 Jahren im Werk noch.

    Jetzt läuft man auf 40 % von 500.000 Fahrzeugen und selbst davon ist offenbar ein Drittel der Produktion nicht mehr in Europa verkäuflich. Das ist anders als im letzten Jahr als man noch 217.000 Model Y in Europa zulassen konnte. Man exportiert aktuell also in Gegenden, die von den Tesla Werken in den USA und in China viel besser versorgt werden könnten. Von Werken, die auch nicht ausgelastet sind, wo aber die Energiekosten deutlich günstiger liegen und man Themen wie Kündigungsschutz und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht hat.

    Da kann sich also jeder Beschäftigte, der bis drei zählen kann, selber ausrechnen, wie im raschen Niedergang von Tesla sich die Sachen im nächsten Jahr gestalten. Die IG-Metall ist nicht das Problem von Tesla. Das Problem von Tesla ist unfassbare rasche Niedergang. Im November waren bei uns selbst unter den BEV-Neuzulassungen nur 3 % Tesla und über 40% VW Konzern. Das sehen auch Leute, die in Grünheide arbeiten.

    Antworten
    • Shino2 meint

      12.12.2025 um 13:07

      Das Werk hätte niemals in Deutschland gebaut werden dürfen.
      Die Erkenntnis kommt allerdings viel zu spät.

      Antworten
      • Ossisailor meint

        12.12.2025 um 13:24

        Das hätte aber die Absturz im Absatz in Europa nicht verhindert.

        Antworten
    • Future meint

      12.12.2025 um 15:21

      Viele Werke in Deutschland sind ja nicht ausgelastet. Es werden Schichten gestrichen und es gibt Sonderurlaub. Es wird über Werksschließungen diskutiert. Sowas scheint also ganz normal zu sein in Deutschland. Insofern ist es doch nicht schlecht, dass Tesla seine Autos noch aus Deutschland exportiert bekommt in die Weltmärkte, weil die dort eben noch keine 35-Stunden-Woche haben. Und die 200.000 deutschen Teslas sind Elektroautos – das ist doch super.

      Antworten
    • Andi EE meint

      14.12.2025 um 11:13

      @David
      „Da kann sich also jeder Beschäftigte, der bis drei zählen kann, selber ausrechnen, wie im raschen Niedergang von Tesla sich die Sachen im nächsten Jahr gestalten.“
      Du verschiebst deine Ansagen immer wieder. Ist das nicht völlig absurd, wenn man immer den Untergang vom Konkurrenten ansagt, der dann nie eintrifft und noch selber (VW) in die Verlustzone in Q3 abrutscht. Und Porsche, deine Heimat, sich noch besonders mit inferioren Zahlen hervortut.

      „Die IG-Metall ist nicht das Problem von Tesla. Das Problem von Tesla ist unfassbare rasche Niedergang.“
      Aber Q3 war ein Rekordquartal von Tesla. Wieso textest du eigentlich immer Lügen? Ein „sachlich bleiben“ wäre hier vom Moderator angebracht oder handelt es sich um die gleiche Person?

      „Im November waren bei uns selbst unter den BEV-Neuzulassungen nur 3 % Tesla und über 40% VW Konzern.“
      Es gibt ja von euch seit mehr als einer Dekade eine Lügen- und Desinformation Kampagne bez. Tesla in eurem Land. Seit Tesla hier das Werk gebaut hat, wurde die Sache schlimmer. Ich glaube da wurde gefühlt alles unternommen, um Tesla das Leben schwer zu machen (Behörden, Zulassungsstellen, Ämter, Presse, Politik, Bevölkerung). Bei einem Hersteller der zig Milliarden in diesen Standort gesteckt hat. So was hab ich noch nie erlebt und ich hab mich schon oft mit anderen Unternehmen beschäftigt, die global investieren. So feindlich von Anfang an, ich glaub das gibt es nirgends in der Historie. Der schlechteste Standort ever, das mit grossem Abstand.

      Und klar entsteht das primär dadurch, dass Tesla die Deutsche Autoindustrie/Liebling der Nation, disruptiert. Eine ganze Nation wehrt sich kollektiv gegen diesen Vorgang. Und dieser Hass wird sich mit dem Robotaxi nochmal verstärken, man sieht es ja bei der Behörde die das nicht zulassen möchte, obwohl es bezüglich Sicherheit ein grosser Gewinn und sich in den USA schon lang im Strassenverkehr bewährt hat. Das ist wie auf dem Fußballplatz, wo der Schiedsrichter gegen dich 3 Elfmeter pfeift die keine waren. Die Heimmannschaft (du + die Mehrheit der Deutschen) sieht kein Problem bezüglich Neutralität und verweist auf den Unparteiischen.

      Und dann fragen sich die Deutschen, wieso Musk (der Trainer von Tesla) mit diesem Auswärtsspiel in Deutschland Mühe hat und immer wieder ausfällig wird.

      Antworten
  15. NeutralMatters meint

    12.12.2025 um 10:54

    Ohh … das mit den rhetorischen „roten Linien“ kennen wir von anderer Stelle.

    Wenn sich die Angestellten organisieren wollen, ist das ihr gutes Recht – da hat die Geschäftsführung nichts mitzureden.

    Auch sollte man sich als Geschäftsführer die Frage stellen, warum Teslas Absatz in Europa rückläufig ist – aber Reflektionsvermögen scheint bei Thierig nicht sehr ausgeprägt zu sein.

    Antworten
    • LOL meint

      12.12.2025 um 11:21

      Dann doch lieber ein Werk in Ungarn bauen, so wie die deutschen Hersteller ?
      Genau darum geht es doch, wenn wir hierzulande nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren können, dann gehts eben wo anders hin.
      Wir reden nicht generell kaum noch von Ausbau in Deutschland sondern von Erhalt bzw. Abbbau und Verlangerung.

      Antworten
      • Future meint

        12.12.2025 um 11:33

        Große Fabriken sind schmutzig und dann kommen noch die ganzen Pendler dazu. Wer will denn sowas noch haben vor der eigenen Haustür. Die Deindustrialisierung sorgt für Ruhe. Man kann doch ein Arbeitsamt bauen statt einer Fabrik und alles ist gut.

        Antworten
        • Thorsten 0711 meint

          12.12.2025 um 13:16

          Wer verbreitet denn solche Weisheiten… Die Linke oder die MLPD?

        • Future meint

          12.12.2025 um 15:24

          Einfach mal die Anwohner in Grünheide fragen oder die Naturschützer aus den Baumhäusern.

      • brainDotExe meint

        12.12.2025 um 13:18

        Die deutschen Hersteller haben genug Werke und Deutschland, in Ungarn hingegen (noch) nicht.

        Antworten
        • Future meint

          12.12.2025 um 15:26

          Das stimmt. Orban subventioniert die Ansiedlung von Grünen Industrien in seinem Land auch massiv und baut gleichzeitig EE aus. Eigentlich ist der Mann ein grüner Autokrat, der seinem Volk zu Wohlstand verhelfen will. Es scheint zu funktionieren.

        • brainDotExe meint

          14.12.2025 um 10:53

          Ist doch vollkommen egal ob die Industrie „grün“ ist. Das interessiert weder Orban noch die Kunden.

        • Future meint

          14.12.2025 um 17:51

          Die großen Zukunftsindustrien sind alle »Grün«, brain. Und Orban kann das als »grüner« Autokrat auch einfach durchsetzen. Es gibt halt keine Nimbys und Baumhäuser in Ungarn. Das ist wohl der Unterschied zu Deutschland, wo jedes Jahr 50.000 Industriearbeitsplätze abgebaut oder verlagert werden.

  16. ZastaCrocket meint

    12.12.2025 um 10:53

    Betriebliche Mitbestimmung, wo kommen wir denn dahin? Nachher lassen sich die Mitarbeiter nicht mehr richtig ausknautschen oder drangsalieren. Das geht natürlich gar nicht!

    Antworten
    • paule meint

      12.12.2025 um 12:07

      Selber Schuld, wenn man so unterbelichtet ist und als Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Im Nachhinein ist dann das Gejammer groß und man will mit Hilfe der Gewerkschaft und Betriebsrat wort-und vertragsbrüchig werden. Solche Pfeifen glauben auch noch, ihnen gehört ein Teil der Firma, und man könnte diese erpressen.

      Werde ich nie verstehen, wie man sich freiwillig in solch eine Lage bringt. Und Du hast dann noch Mitleid mit solchen Leuten, die im Leben dermaßen versagt haben. In der Regel sind das dann auch noch die Null-Leister.

      Antworten
      • Dunkel-O meint

        12.12.2025 um 14:22

        Also kein Arbeitnehmer soll einen Arbeitsvertrag unterschreiben oder wie?
        Ohne Gewerkschaften würden die Menschen noch über 60 Stunden in der Woche arbeiten sowie um die Jahrhundertwende.

        Antworten
      • M. meint

        12.12.2025 um 14:24

        Wir brauchen einfach mehr Ich-AGs.
        Viel mehr wird’s auch nicht werden, wenn niemand mehr einen Arbeitsvertrag unterschreibt.

        Antworten
        • paule meint

          12.12.2025 um 15:34

          Wer als Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag unterschreibt hat sich aufgegeben. Braucht er sich nicht zu wundern, wenn er ausgebeutet wird.

          Er könnte mit ein wenig Hirn und Mühe auf der anderen Seite vom Vertrag stehen. Meist aber zu faul. Dann lieber mit Gewerkschaft seinen Boss erpressen.

          Sind mir die Richtigen. Erst rumtönen, wie toll man ist, dann Vertrag unterschreiben, und kurz darauf Betriebsfremde(Gewerkschaft) holen und den Brötchengeber maximal schädigen. Und ihr feiert solche Typen noch, vermutlich kein Ding besser, selbe Sippschaft.

        • M. meint

          12.12.2025 um 19:35

          Erzähl das doch mal den Mitarbeitern, die du angeblich hast.
          Dann hast du bald auch ne Ich-AG.

        • Paule meint

          12.12.2025 um 22:40

          Ich lebe gut davin, dass andere unfähig sind, meinen Weg zu gehen und sich in abhängige Beschäftigung begeben müssen. Ändert nichts an meiner Meinung. Hab nie geschrieben, man sollte die Lohnsklaven abschaffen.
          Einige von denen lassen sich aber von Bas aufwiegeln und wollen den Brötchengeber bekämpfen. Wenn der dann plötzlich weg ist, ist das Geflenne groß, und der Rest soll sie dann durchfüttern.

        • Future meint

          13.12.2025 um 20:29

          M., es gibt auch noch etwas zwischen Ich-AG und Konzern. Das wird leider noch zu häufig übersehen im Land. Es gibt sogar viele spezialisierte kleineren Firmen mit sehr flachen Hierarchien und einer hervorragenden Unternehmenskultur. Da würde nie einer auf die Idee kommen, das gemeinsame Unternehmensziel durch Betriebsräte zu gefährden. Die Mitarbeiter agieren mit viel Eigenverantwortung und handeln ihren Vertrag so aus, wie sie das gern hätten, weil sie das eben können.

      • ZastaCrocket meint

        12.12.2025 um 18:40

        Ok Paule, du machst gleich was beruflich?

        Antworten
        • Ralf meint

          12.12.2025 um 20:52

          Keine Arbeitnehmerrechte, Minimalloehne oder Bürgergeld: das neue Proletariat wird in seiner Freizeit freudig die Schwärme von Robotaxis buchen mit den letzten Cents. Und die KI kann dann die Arbeitsagenturen mangels Datenschutz in Echtzeit informieren, wo ihre Kundschaft gerade herumlungert.

        • Paule meint

          12.12.2025 um 22:42

          Was ist für Dich Beruf?

        • Future meint

          13.12.2025 um 20:23

          Philosoph ist ja auch ein Beruf. Der Chef von Palantir ist so einer und hat bei Habermas studiert. Was sagt uns das?

        • Tinto meint

          15.12.2025 um 21:00

          Was uns das sagt? Na dass er studiert hat. Im Gegensatz zu dir, du behauptest das nur ständig :-)

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