Die Marke Volkswagen hat im vergangenen Jahr rund 4,73 Millionen Fahrzeuge an Kunden weltweit übergeben. Damit lagen die Auslieferungen 2025 nahezu auf dem Vorjahresniveau (-1,4 %). Während sich die Auslieferungen insbesondere in Europa (+5,1 %) und Südamerika (+18,5 %) positiv entwickelten, blieb das Marktumfeld in China (-8,4 %) weiterhin anspruchsvoll. Auch die US-Zölle hatten spürbare Auswirkungen auf die Auslieferungen in Nordamerika (-8,2 %).
Im Bereich der Elektromobilität zeigt sich eine stabile Nachfrage: 2025 lieferte Volkswagen weltweit rund 382.000 vollelektrische Fahrzeuge aus (-0,2 %). Der Anteil der Elektroautos an den gesamten Auslieferungen lag damit bei 8,1 Prozent.
„Mit diesem Ergebnis bleibt Volkswagen in Europa weiterhin klarer Marktführer – sowohl bei Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben als auch bei vollelektrischen Modellen“, unterstreichen die Wolfsburger. Gleiches gelte für den Heimatmarkt Deutschland: Hier liege der Marktanteil der Marke über alle Antriebsarten hinweg laut Kraftfahrt-Bundesamt bei 19,6 Prozent (+0,5 zum Vorjahr).
„Die Entwicklung unserer Auslieferungszahlen bestätigt, dass unsere Produkte gut bei unseren Kundinnen und Kunden ankommen und wir mit unserer Markenstrategie auf dem richtigen Weg sind“, sagt Martin Sander, Volkswagen-Vorstand für Vertrieb, Marketing und After Sales. „Auch im Jahr 2026 rechnen wir mit einem insgesamt anspruchsvollen Marktumfeld. Ich bin dennoch überzeugt: Mit unserem erneuerten und attraktiven Produktportfolio sowie dem klaren Fokus auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Allein in China bringen wir in diesem Jahr mehr als zehn neue elektrifizierte Modelle auf den Markt.“
Den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge konnte Volkswagen im Jahr 2025 vor allem in Deutschland und in Europa deutlich erhöhen. Die Auslieferungen stiegen auf 93.800 Fahrzeuge im Heimatmarkt Deutschland (+60,7 %) sowie in Gesamteuropa auf rund 247.900 Einheiten (+49,1 %).
Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte der als Limousine und Kombi erhältliche ID.7, das Topmodell der Elektroauto-Familie ID. In Deutschland wurden vom ID.7 rund 35.000 Fahrzeuge ausgeliefert, was einem Zuwachs von 132,0 Prozent entspricht. Auch in Europa ist der ID.7 mit 76.600 Einheiten (+133,9 %) nachgefragt.
Der Volkswagen-Konzern hat mit seinen diversen Marken im zurückliegenden Jahr 983.100 Elektroautos ausgeliefert, fast ein Drittel mehr als 2024.

Ossisailor meint
Der VW Konzern hat weltweit 983.000 BEV verkauft.
Jörg2 meint
Ja.
Ben meint
Wer lesen kann… in der Überschrift steht Marke VW NICHT der Konzern.
hu.ms meint
Ist wie bei den tesla-fans: wenn man über die wenigen tesla trucks schreibt, kommen die auch immer mit der gesamtproduktion…
Gernot meint
Das klingt ja nicht so schlecht. Allerdings ist die Frage, was VW noch daran verdient? Auf dem deutschen Markt wird der ID.4 bei vergleichbarer Ausstattung und Batterie meistens billiger angeboten als der Skoda Enyaq und der ID.3 billiger als der Seat Cupra Born. Eigentlich waren Skoda und Seat doch die Billigmarken im Konzern? Den ID.3 gibt es mittlerweile auch billiger als den VW Golf. Da muss man entweder ein sehr spezielles Nutzungsprofil haben, ideologisch verbohrt oder eine Matheversager sein, um noch zum Verbrenner zu greifen.
Eine Ursache, warum VW so über den Preis verkaufen muss, ist, dass VW das Design der ganzen ID-Reihe verbockt hat und das nicht ankommende Design nun über den Preis kompensieren muss. Skoda und Seat haben das Design beim Exterior wie beim Interior besser hinbekommen. Irgendwie sollten die VW-Elektroautos moderner sein, aber auch nicht progressiv. Herausgekommen sind glubschäugige, glattgelutschte Biedermänner. Im Innenraum gehören die Standardsitze beim ID.3 zum hässlichsten, was jemals verbaut wurde. Der rechts an das Tachodisplay angedengelte Fahrstufen-Wahlhebel ist eine Design-Zumutung. Jetzt können VW-ID-Fahrer auf mich einprügeln, was für einen Quatsch ich erzählen. Schon komisch, dass VW all diese Dinge mit dem anstehenden Facelift korrigieren wird. Dazu gäbe es keinen Grund, wenn das angeblich so tolles, beliebtes Design wäre, wie hier viele ID-Fahrer immer weis machen wollen.
Und ich will damit die ID-Fahrzeuge auch nicht insgesamt schlecht machen. Die Software ist mittlerweile ausgereift. Der Verbrauch ist relativ niedrig. Das Service-Netz ist dicht. Der Wiederverkaufswert ist OK und insofern kann ein VW ID.XY in vielen Fällen eine sehr gut passende, rationale Fahrzeugwahl sein.
Peter meint
Im ID.3 sind die meisten Sachen bereits seit Sommer 2024 korrigiert ;-) , dazu gibt’s auch seit 2024 bessere Akkuklimatisierung, dadurch konsistente Laderaten, sowie schnelleres Infotainment und bessere Software. Bei den anderen ID-Modellen ebenfalls.
Seit Sommer 2024 ist MEB ziemlich up-to-date, was die Technik im Marktumfeld angeht. Natürlich kommen jetzt (also 2 Jahre später) Modelle raus, die manches besser können (aber nicht alles).
hu.ms meint
Sehe ich nicht so:
immer noch die touch-lenkradtasten statt haptischen.
Ebenso die tasten unter dem mittleren bildschirm.
Und auch der scheibenheberumschalter ist noch da.
Der neue ID.Polo hat diese fehlkonstruktionen korrigiert – der aktuelle ID.3 nicht !
Peter meint
Deswegen nutzte ich die Formulierung „die meisten“ und nicht „alle“.
hu.ms meint
Bisher waren das die grösste fehler, da für viele bei jeder fahrt nervig.
Eine bessere innenausstattung und neu akku-vortemperierung sind im vergleich nicht so wesentlich.
Einfach mal in den ID-foren lesen, was den nutzern am meisten stört !
Jörg2 meint
In 2025, BEV-Stückzahlen:
BYD 2.260.000
Tesla 1.640.000
VW Gruppe 970.000 (davon VW Marke 380.000)
BMW 440.000
XPeng 430.000
Xiaomi 410.000
NIO 320.000
Mercedes 197.000
NeutralMatters meint
Ein gedanklicher Trugschluss wenn man nur BEV betrachtet, bei der Positionierung von Marken, die auch Verbrenner verkaufen – denn der globale Absatz ist ein anderer, als es durch eine Filter-Bubble scheinen mag.
Es geht nicht darum, dass Verbrenner gut wären, aber es wird immernoch Geld damit verdient – und das ist der Sinn eines Unternehmens. Regulationen müssen dies in die richtigen Wege lenken.
MichaelEV meint
Solange es die Verbrenner-Verkäufe noch gibt… Man kann sich halt aufs wesentliche fokussieren und nur das betrachten, was eine Zukunft hat.
hu.ms meint
Verbrenner werden noch lange gekauft werden. Von den reps in USA und der ganzen dritten welt ohne ladeinfrastruktur.
Toyota setzt darauf und geht BEV viel langsamer an . mit erfolg wie die weltweiten zahlen zeigen.
Ist zwar klimamäßig bedauerlich – aber für uns nicht zu ändern.
Jörg2 meint
Neutral
Ich hoffe, dass die Noch-Verbrennerhersteller erheblich Geld verdienen. Sie müssen den Umstieg auf 100% BEV ja irgendwie finanzieren.
Aber letztendlich interessiert mich in dem Bereich nur der BEV-Teil.
NeutralMatters meint
Wir sprechen weltweit von run 80-90 Mio. verkauften Autos querbeet, davon sind rund 6-7 Mio. PKW BEV – lassen wir es einfach nur so 10 Mio. PKW sein.
Global werden immernoch viele viele Verbrenner pro Jahr gekauft – mir gefällt es nicht, wie sicher vielen hier, aber so ist es nunmal.
So zu tun, als ob alle Hersteller mit einem Misch-Angebot durch die runden 10% BEV morgen in die Insolvenz getrieben werden, ist schlicht grottenfalsch.
Es gibt eine graduelle Verschiebung, keine Disruption – Automobilkrisen gibt es seit der Großserienherstellung, man denke noch an die große Abwrackprämie, damals gab es noch keine bekannten oder alltagstauglichen BEV.
Das ist der Stand der Dinge und die Illusion der Disruption ist eben auch nur eine solche – das muss man realitätsanerkennend eben auch akzeptieren.
South meint
Ja, NeutralMatters, da stimmt ohne Zweifel. Aber noch vor ein paar Jahren waren es nicht 6-7m E Autos, sondern nahe Null. Der Automarkt verändert sich in einer Dynamik, die man ohne Übertreibung seit hundert Jahre nicht gesehen hat. Und dabei hat die Veränderung erst angefangen…
Natürlich kann man mit Verbrenner diese Tage noch Geld verdienen, aber es sind die letzten Jahre… und genau darauf will Jörg2 hinaus und da hat er schlicht recht. In weniger als 5 bis zehn Jahren wird einer Hersteller ohne marktgängige E Autos ums überleben kämpfen…
South meint
.. und bei einem so langlebigen Produkt kann man da schon von Disruption sprechen. Ich finde das auch aus wissenschaftlicher Perspektive sehr spannend. So grob ersetzt eine neue Technologie die alte so ungefähr bei 2-3 Produktzyklen. Sagen wir mal 2015 gabs die ersten E Autos und sagen wir nen Zyklus von 7 Jahren… grob 17 Jahre? Da landet man bei 2032?
Schon klar, dass ist jetzt wirklich arg grob… aber bis jetzt würde ich mal sagen. Schon fast ein Bilderbuchverlauf….
Der Verbrenner ist also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon Geschichte, obwohl er momentan sogar nich die Mehrheit der Verkäufe stellt…
Aber hey, man wird sehen… ich find’s wirklich spannend…
South meint
…noch die Mehrheit…
Jörg2 meint
Neutral
Wäre es Evolution, dann wären die alten Marktbeherrscher vorn dran (Absatzzahlen BEV, Software). Sie schrauben ihre BEV-Aktivitäten eher zurück (intern und regulatorisch).
Ist es Revolution, dann sind neue Marktteilnehmer vorn zu sehen (Stückzahl, Software…).
Ich sehe „Revolution“. Und die frisst die Alten und danach die ersten Revolutionäre.
Fred Feuerstein meint
Hallo Jörg, kleine Korrektur, der VW Konzern hat 983.100 BEV in 2025 ausgeliefert.
Jörg2 meint
Fred
Stimmt!
Die „970“ sind noch von den Vorabmeldungen.
Mary Schmitt meint
„Mit diesem Ergebnis bleibt Volkswagen in Europa weiterhin klarer Marktführer – sowohl bei Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben als auch bei vollelektrischen Modellen“
Bei den BEV ist man sogar noch dominanter. Das spricht für die Strategie und die Modelle. Man fährt eine sehr schlaue Mehrmarkenpolitik und der Marktanteil unter den BEV ist fast beängstigend gut.
South meint
Wenn VW es nicht mal mehr in Europa schaffen würde, klarer Marktführer zu sein, wären sie schlicht Pleite…
Futureman meint
Und „Dank“ fehlender Modelle wird der Abschwung sich in China noch weiter beschleunigen. Dort gibt es aus dem Konzern nur einige Ankündigungen, und das im unteren Preisbereich ohne große Marge. Dagegen übernehmen die Chinesen dort auch immer mehr das Segment der hochpreisigen Modelle. Ob Europa das in Zukunft langfristig noch ausgleichen kann, ist fraglich.
Peter meint
Du meinst, so wie Stellantis? Oder Hyundai/Kia? Keine Marktführer und deshalb alle Pleite?
South meint
Waren die vorher alle Marktführer in Europa? Ich frag für nen Freund…
Peter meint
Das hast Du nicht geschrieben und das steht auch nicht zu Debatte.
Und sie waren auch in anderen Märkten keine Marktführer. Und sie überlebten trotzdem! Ein Wunder !!!
Diese Erwartung bzw. Haltung „Marktführer oder Pleite“ ist halt ziemlich realitätsfern. Erklär das gerne Deinem Freund. Abertausende Unternehmen überleben ohne Marktführerschaft.
Futureman meint
Bei anderen heißt etwas weniger pro Jahr verkaufen gleich den Untergang, bei VW heißt Abschwung bei gleichzeitigem Anzug des Gesamtmarktes lediglich Stagnation auf hohem Niveau? Wenn das so bleibt, wird es 2026 viele viele Hersteller geben, die mehr E-Autos verlaufen als der VW-Konzern. Da wird es sehr peinlich für in angebliches Weltunternehmen. Besonders, weil nur der deutsche Markt den noch stärkeren Abschwung aufhalten konnte. Sollte ID1/Polo nicht bald kommen und weit unter 25.000€ liegen, wird der Markt auch in Deutschland einbrechen.
Fred Feuerstein meint
Du hörst doch Mary, für VW ist offenbar nur Europa wichtig, 🤡
Futureman meint
Genau, in China wurde der einstige Marktführer VW gerade auf Platz 3 durchgereicht. An der Spitze dominieren einheimische Hersteller mit passendem elektrischen Portfolio. Außer Europa bleibt VW nicht mehr viel.
Future meint
VW war seit den 80er Jahren Marktführer in China. Damit hat China die Beschäftigungsgarantien für Wolfsburg mitbezahlt. Was für ein Absturz von VW im größten Einzelmarkt. Jetzt müssen die Europäer die ganzen VW-Autos kaufen. Vielleicht wird ja für VW auch noch Indien zum neuen China.
Future meint
Nachsitzen, VW. Es wird Zeit für die Antriebswende. Es sollen nicht weniger Autos sein, als im letzten Vorjahr, sondern bitte mehr. Es muss doch möglich sein, mehr als 382.000 Autos im Jahr zu verkaufen. Andere schaffen das doch auch. VW hat das Geld und die Macht dazu. VW ist doch nicht so verloren wie Mercedes. Also, mit dem angekündigten Polo in 2026 muss es ja endlich besser werden.
Fuji meint
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.
Werner Mauss meint
Es wäre schon möglich mehr zu verkaufen, wenn man nur wöllte. Man will aber nicht, man will überhaupt nicht. Die alten Kader kann nur die Zeit erledigen.VW ist eine halbstaatliche Versorgungseinrichtung für……
Future meint
Genau das ist das Problem. VW WILL nicht mehr Elektroautos verkaufen. Vermutlich liegt das daran, wie es uns der Finanzvorstand hier vor ein paar Wochen erklärt hat: Mit jedem Elektroauto sinkt der Konzerngewinn.
Gerry meint
…wird besser wenn VW endlich mal einen „echten Volkswagen“ anbietet 👍. Genau so hat Blume den id.polo angekündigt.
Neben id.polo als Kleinwagen fehlen immer noch id.1 und id.golf.
Jetzt wo die ePrämie wieder kommt ist es echt ein hohes Maß an Unfähigkeit hier nichts anbieten zu können. Das Geschäft machen dann andere.
Claus meint
@Gerry
Es wäre schonmal ein Anfang, wenn die Autos wie Autos aussehen würden und nicht so rund wie ein halb gelutschtes Bonbon. Der neue ID.Polo wird auch nicht aussehen wie man es von einem Polo gewöhnt ist. Es wird einfach der nächste aufgepumpte VW Up. Was das Design betrifft sind Opel und BMW besser unterwegs.
Gerry meint
…ein Anfang wäre es wenn die Modelle id.golf, id.polo, id1 erst mal verfügbar wären 😉.
Dass VW jetzt nicht das flotteste Design hat war egtl. schon immer so. Wurde trotzdem gekauft.
Gunnar meint
D.h. also, dass die deutliche Steigerung im VW Konzern nicht durch VW, sondern durch die anderen Marken erreicht wurde?
Interessant.
Future meint
Jepp, niemand möchte einen VW kaufen. Nur eine Frage der Zeit bis sie vom Markt verschwinden.
Claus meint
@Future
Erklär mal… Wenn niemand einen VW kaufen möchte, warum verkaufen sie dann Autos?
Future meint
Das ist wie mit den Naturgesetzen, die kann ich dir auch nicht erklären, aber sie existieren trotzdem.
Future meint
@Falscher Future: Grundig gibt es doch auch noch. Man kann sich bei MM viele verschiedene Modelle aussuchen. Da verschwindet also nichts. Was bedeutet das für andere bekannte Marken?
Andi EE meint
Das spielt ja keine Rolle, ob es Skoda oder VW ist. Es ist ja klar was da abläuft, in Tschechien kann man günstiger produzieren, ergo ist der Skoda meist das attraktivere Angebot. Diese Gewerkschaften die für eine extrem repetitive Arbeit die eigentlich leicht zu lernen ist, sehr hohe Löhne. Wenn man diesen Gewerkschaften und Betriebsräten gesellschaftlich immer noch den Rücken stärkt, werden diese Konzerne halt die Produktion massiv verlagern, was bleibt ihnen übrig wenn die Politiker und Gewerkschaften so irrational agieren.
Eigentlich ist das Problem schon lan existent, je besser die Maschinen und Produktion werden, desto weniger gut ausgebildet muss der Arbeiter sein. Ein angelernter Arbeiter kann diese Sache problemlos so gut erledigen wie einer der eine langjährige Lehre gemacht hat. Es entspricht nicht dem Narrativ was verbreitet wird.
Peter meint
Ich finde auch, dass Arbeitnehmer im Manchester der 1850er Jahre ein recht gutes Leben hatten. Da sollten wir unbedingt wieder hinkommen.
Andi EE meint
Es gibt auch noch was dazwischen.
Aber ja ich würde es gut finden, wenn ihr euch endlich kritisch mit den Deutschen Konzernen auseinandersetzt. Aber Fehlanzeige, ihr seid unfähig euch selbst zu hinterfragen. Schreib doch mal zu den Produktionsverlagerungen von BMW und Mercedes oder dem Kleinwagen von VW, der in Spanien und nicht in Deutschland produziert wird.
Haubentaucher meint
@Andi: Keine Pauschalisierungen bitte.
Andi EE meint
Was soll ich denn sagen, „einzelne Deutsche sollen sich mal um ihre eigenen Konzerne kümmern“. Jeder weiss es, dass das nicht geschehen wird. Kritisiert werden immer die anderen, schuldig sind immer die Ausländer, Bashing-Favorites Ami, Erfolgreich Tech, Digital … .
Alle Deutschen Autokonzerne lagern aus und der Herr hat nichts Gescheiteres zu sagen, dass man nichts von Manchester-Kapitalismus hören wolle, wenn man die Gewerkschaften anspricht. Dieses Land ist nicht reformierbar, es springt immer einer auf, sobald etwas angesprochen wird. Und die Moral ist ganz wichtig, damit man sich selber über die anderen stellen kann und nichts selber verändern muss.
CaptainPicard meint
Nachdem Audi sowieso keine gute Figur macht dürfte das Plus wohl primär auf den Elroq zurückzuführen sein. Der Enyaq hat sich ja bereits davor schon ganz gut verkauft und der wurde interessanterweise vom Elroq auch nicht kannibalisiert. Da hat Skoda VW die Statistik gerettet.
Halber Akku meint
Der Cupra Tavascan dürfte auch seinen Anteil haben. Ist ja im Prinzip „der schönere ID 4/5. Das einzige was mich an dem stört, sind diese hässlichen Bronzefarbenen Applikationen im Innenraum.
Stefan meint
Das Problem von VW ist ja die schlechte Auslastung von Mosel (ID.3/ID.4) und Wolfsburg (Golf).
Die gut laufenden Modelle kommen aus Emden (ID.7) oder Tschechien.
Der ID.2 soll aus Spanien kommen.
Stefan meint
Und die Verkaufszahlen reichen nicht, um alle bestehenden Werke gut auszulasten.
MichaelEV meint
Für die CO2-Flottenziele wird man noch ein paar 100k p.a. mehr brauchen (vor allem 2027, wenn die 2025er Fehlmenge nachgeholt werden muss). Aber nur unter der Prämisse, dass bis dahin die Verbrenner-Stückzahlen nicht nachgeben.
Werner Mauss meint
Man wartet lieber ab auf den Regierungswechsel zu Seinesgleichen der wahrscheinlich davor kommt. Ansonsten wird durch Rüstung aufgefangen. Leider wissen die meisten nichts von Geschichte….
Peter meint
Und warum muss man dann mehrere Monate auf bestellte ID.3-Fahrzeuge warten, wenn „die Verkaufszahlen nicht reichen“?