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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Volkswagen-Konzern: Elektroauto-Verkäufe ziehen 2025 an

13.01.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 11 Kommentare

Volkswagen ID.3 GTX FIRE ICE

Bild: VW

Der Volkswagen-Konzern hat 2025 weltweit weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Nach Angaben aus Wolfsburg sank der Konzernabsatz über alle Marken hinweg um 0,5 Prozent auf 8,99 Millionen Fahrzeuge. Belastend wirkten vor allem schwache Verkaufszahlen in China und den USA, die Zugewinne in anderen Regionen nicht vollständig ausgleichen konnten.

Als Hauptgründe nannte der Konzern den starken Wettbewerbsdruck in China sowie politische und förderseitige Rahmenbedingungen in den USA. „Insbesondere die intensive Wettbewerbssituation in China sowie die Zölle und der Entfall der Elektroförderung in den USA haben unser Geschäft beeinträchtigt“, sagte Audi-Vertriebsvorstand Marco Schubert, der das Ressort auch im Gesamtkonzern betreut. „Auf der anderen Seite haben wir unsere starke Position in Europa trotz neuer Wettbewerber weiter ausgebaut. Dasselbe gilt für Südamerika, wo wir ebenfalls Marktanteile gewonnen haben.“

In China übergab VW 2025 noch 2,69 Millionen Fahrzeuge, ein Minus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dort steht der Konzern unter starkem Preisdruck lokaler Elektroautoanbieter. In Nordamerika gingen die Auslieferungen um 10,4 Prozent auf 946.800 Fahrzeuge zurück, auch hier wirkten sich neue US-Zölle negativ aus.

Deutlich besser lief es in Europa: Hier stiegen die Auslieferungen um 3,8 Prozent auf 3,38 Millionen Fahrzeuge. Auch in Südamerika verzeichnete der Konzern ein Plus: Die Auslieferungen legten um 11,6 Prozent auf 663.000 Fahrzeuge zu.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber waren Elektroautos. Weltweit lieferte der Konzern 983.100 E-Fahrzeuge aus, fast ein Drittel mehr als 2024. In Europa stiegen die E-Auto-Auslieferungen sogar um 66 Prozent. 2025 war fast jeder neunte neu ausgelieferte Konzernwagen ein Batteriefahrzeug, nachdem das Geschäft im Vorjahr noch unter gekürzten Förderprogrammen gelitten hatte.

Details zu den einzelnen Marken veröffentlichte Volkswagen noch nicht, der vollständige Bericht soll demnächst folgen.

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Via: Spiegel & Golem
Tags: VerkaufszahlenUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Mary Schmitt meint

    13.01.2026 um 14:23

    Der Kunde bremst, nicht VW. Sie haben unter den traditionellen OEM die höchste Zahl Elektroautos in den Markt gebracht. Und es wird dieses Jahr noch besser. Also positiv nach vorne blicken. Gesellschaftliche Entwicklungen dauern eben.

    Antworten
    • South meint

      14.01.2026 um 08:18

      Alter, was ein Bullshit. Wo spielt denn dass eine Rolle ob ein E Auto von einem traditionellen OEM kommt? …
      Der Kunde bremst gar nicht, der E Automarkt wächst sogar sehr schnell. Für einen weiteren Schub muss eben auch was kommen und bei VW tritt man momentan auf der Stelle. Mit der neuen SSP Plattform und 800V Technik würde die Nachfrage ganz anders aussehen… aber hey, man wird ja sehen… einige Hersteller bringen sich da mittlerweile gut in Stellung…

      Antworten
  2. Gunnar meint

    13.01.2026 um 09:15

    Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Nur leider zu langsam.
    Der Verbrennerabsatz wird unweigerlich weiter schrumpfen. Der BEV-Hochlauf muss noch schneller gehen, um die fehlenden Stückzahlen in der Verbrennersparte zu kompensieren. Das hat 2025 leider nicht geklappt.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      13.01.2026 um 09:24

      Immerhin konnte man den Absatz etwas steigern. 60 % mehr Modelle haben zu knapp ca. 27 % mehr Absatz geführt. Dabei war 2023 mit 771.100 BEV stärker als 2024 mit nur 744.800 BEV. Die Million hat man trotz alledem nicht erreicht. Vielleicht nächstes Jahr…Ich bin gespannt auf den Geschäftsbericht, wie sich die Margensituation entwickelt hat.

      Antworten
      • Andi EE meint

        13.01.2026 um 10:11

        Nicht gut, gestern ist Porsche an der Börse abgestürzt, die Aussichten sind wirklich schlecht, eine Erholung wird erst 2027 erwartet.

        Der BEV-Absatz ist doch im Heimmarkt viel mehr durch Zölle, Trump, Musk und vor allem die Presse gepusht, denn durch ein gutes P/L / attraktive Angebote. Da ist jede Menge Raum für einen weiteren Rückgang vorhanden. Und man lebt stark von den ersten Monaten 2025, wo man extrem viele Händlerzulassungen wegen den damals noch scharfen Regeln getätigt hat.

        Mit dem Kleinwagen von VW gibt es Potenzial Stückzahlen zu steigern, ob das dann dem Konzern gut tut, steht noch in den Sternen.

        Und ja dein letzter Einwand ist der Entscheidende, Stückzahlen alleine bringen gar nichts, die Frage ist, ob man noch gesund wirtschaften kann. Je mehr Player auf dem .Markt sind, desto unwahrscheinlicher ist, dass man solche Schwächephasen übersteht.

        Antworten
        • hu.ms meint

          13.01.2026 um 10:56

          @ Andi: „denn durch ein gutes P/L / attraktive Angebote.“
          Na dann einfach mal die BEV-marktanteile der BEV-hersteller in europa ansehen. Es gibt noch andere kaufkriterien als nur P/L. z.b. Image oder Service-qualität und – geschwindigkeit.

        • hu.ms meint

          13.01.2026 um 11:20

          Oder anders ausgedrückt: warum für 38K ein tesla M3 kaufen, wenn es für das geld – nach rabatt – einen skoda elroq mit 77kwh akku gibt.

        • Andi EE meint

          13.01.2026 um 11:56

          Europa ist doch nicht das Problem von VW. VWs Problem ist, dass sich die Premium-Pkws von Audi und Porsche nur noch mit wenig Marge oder mit Verlust verkaufen müssen. Bei Porsche ist es die Vollkatastrophe. Wenn du den Verlust von Q3 durch die Fahrzeuge teilst, bist du glaub bei 13’000€ Miese pro verkauftem Fahrzeug.

          Es ist die Frage, mit welcher Marge man die Stückzahlen erreicht. In China und den USA sind die Margen so unter Druck, dass du nicht weisst, ob da überhaupt noch was verdient wird, obwohl man dauernd Marktanteile verliert.

          Europa ist die Wohlfühloase wo man aus patriotischen Gründen noch eine anständige Marge hat. Deutschland das Schlaraffenland mit dem Firmenwagenkonstrukt, wo man noch viel höhere Margen durchsetzen kann. Wenn nur auf Europa schaut wie das bei dem Portal hier der Fall ist, könnte man meinen, alles ist in Ordnung.

        • MichaelEV meint

          13.01.2026 um 12:20

          Seltsam, willst was vom Pferd (anderen Kaufkriterien) erzählen, nur um
          direkt danach einzugestehen, dass das wesentliche Kaufkriterium doch die Ramschangebote der Althersteller sind…

    • Haubentaucher meint

      13.01.2026 um 10:51

      Der Rückgang der Verbrenner wird den Aufwuchs der BEV-Verkäufe weiterhin übertreffen. Da muss man kein Prophet sein. Zum Einen durch mehr Anbieter und mehr Modelle und zum Anderen spielen die Flottengrenzwerte und die Marge immer noch eine große Rolle.

      Antworten
    • hu.ms meint

      13.01.2026 um 10:53

      Inzwischen werden ja viele BEV in allen segmenten angeboten – nicht nur von VW.
      Die käufer haben also eine grosse auswahl – greifen aber weiterhin zu stinkern !
      Gründe haben wir schon -zigmal geschrieben:
      1. fehlende lademöglichkeiten ohne zusätzlichen zeitaufwand und zu max. 33 ct/kwh. Also nachts oder am arbeitsplatz zum HH-stromtarif.
      2. Überholte meinungen zu BEV i.s. reichweite, preis, akku-lebensdauer u.a.
      3. – nicht zu unterschätzen ! – Abneigung gegen neues und koppelung mit stark konservativen politischen strömungen.

      Antworten

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