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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Neue E-Auto-Prämie gilt laut Bericht rückwirkend ab Jahreswechsel

16.01.2026 in Politik von Thomas Langenbucher | 14 Kommentare

Kia-EV4

Bild: Kia

Bestimmte Autokäufer in Deutschland können für neu zugelassene Elektroautos in diesem Jahr mit einer neuen Kaufprämie rechnen. Sie soll rückwirkend für E-Autos gelten, die seit dem Jahreswechsel zugelassen wurden, wie die Zeitung Bild berichtet. Je nach Einkommen, Familienstand und weiteren Kriterien sind demnach Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro vorgesehen.

Die Mittel reichten für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der Zeitung. Er sehe das Programm als Anschub für die heimische Branche, die starke Elektroautos im Angebot habe.

Union und SPD hatten sich im letzten Jahr auf neue Kaufanreize verständigt, die vor allem Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen zugutekommen sollen. Familien mit Kindern sollen höhere Zuschüsse erhalten. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen.

Schneider will bald Details zur Neuauflage der Prämie vorstellen. Eine frühere Förderung für elektrische Pkw hatte die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP Ende 2023 abrupt beendet, um Haushaltslöcher zu stopfen. Danach war die Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland eingebrochen. Bis die neue Prämie ausgezahlt wird, könnten noch einige Monate vergehen. Laut Bild-Bericht muss zunächst ein Antragsportal freigeschaltet werden, Anträge könnten voraussichtlich ab Mai möglich sein.

Die neue Stromer-Förderung gilt dem Bericht zufolge ausschließlich für Privathaushalte. Das Programm umfasst sowohl Kauf als auch Leasing eines neuen Autos mit einem rein batterieelektrischen Antrieb, einem Brennstoffzellenantrieb oder bestimmte Wagen mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb unabhängig vom Listenpreis.

Die Basisförderung soll 3000 Euro für batterieelektrische Autos und Brennstoffzellenfahrzeuge sowie 1500 Euro für Plug-in-Hybride betragen. Letztere dürfen nicht mehr als 50 Gramm CO₂ pro Kilometer ausstoßen oder müssen eine elektrische Reichweite von mindestens 80 Kilometern bieten. Es gibt weitere Zuschläge, unter anderem für Menschen mit Kindern.

Insgesamt stellt die Bundesregierung für die neue E-Auto-Kaufprämie drei Milliarden Euro bereit. „Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren“, erklärte Umweltminister Schneider der Bild. Das Programm sei ein „Anschub für die Elektromobilität in Deutschland“ und auch „ein Anschub für unsere heimische Automobilwirtschaft, die starke Elektroautos im Angebot hat“. 2025 seien „etwa 80 Prozent der bei uns neu zugelassenen Elektroautos und Plug-in-Hybride aus europäischer Produktion“ gewesen.

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Via: Bild.de
Tags: FörderungAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. M. meint

    16.01.2026 um 16:12

    Die finale Ausgestaltung hat ja noch niemand gesehen, aber nach allem, was ich bisher gesehen und gehört habe, wird das wieder ein kompletter Schuss in den Ofen.
    Bei den Kunden wird von der Förderung nichts ankommen.
    Warum macht man es sich so schwer, das alles so aufzusetzen – hätte man das Geld nicht einfach auch den Händlern überweisen können?

    Antworten
    • hu.ms meint

      16.01.2026 um 16:45

      Klarer fall von massiver lobby-arbeit ! Besonders bei der CDU.

      Antworten
    • Ossisailor meint

      16.01.2026 um 17:26

      Wie soll das gehen? Der Händler nennt einen Verkaufspreis, und wenn er mitbekommt, dass der Kunde förderfähig ist, dann erhöht der den? Was macht der Online-Handel? Die inserierten Preise sind dann ohne Förderung, weil man ja nicht weiß, wie der Interessent finanziell gestellt ist? Kurz: Der Handel kennt doch den finanziellen Status der Interessenten erstmal nicht.

      Antworten
      • hu.ms meint

        16.01.2026 um 17:44

        Wohl keine ahnung von dieser dubiosen branche:
        Die verhandlungen beginnen beim listenpreis. Nach zähen ringen werden 5% oder gar 8% gewährt. Dann wird gemeinsam durchkalkuliert und es stellt sich heraus, das der kunden nicht förderfähig ist, dann gibts weiteren rabatt, den der förderfähige nicht bekommt.

        Antworten
  2. Cle meint

    16.01.2026 um 09:25

    Ich halte diese erneute Förderung für nicht zielführend. Der Markt kann mittlerweile selbst die Preise regeln. Angebot und Konkurrenz sind deutlich größer als noch vor 5 Jahren. Die 3 Mrd sind mMn verschwendet.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      16.01.2026 um 09:30

      So ist es.

      Antworten
    • Halber Akku meint

      16.01.2026 um 10:05

      Als die letzte Förderung über Nacht gestrichen wurde, haben sich in der Folge höhere Rabatte bei vielen Herstellern auf BEV´s ergeben. Wenn nun eine neue Förderung kommt, gibts halt in der Folge geringere Rabatte. Sinnvoller wäre gewesen, Lösungen für Leute ohne eigene Lademöglichkeit z.B. Anreize für Vermieter, in Mehrfamilienhäusern AC Lader zu installieren, voranzutreiben und etwas für niedrigere Strompreise an DC Ladern zu tun.

      Antworten
      • hu.ms meint

        16.01.2026 um 11:37

        Genau und sofortabschreibung für AC-lader auf firmenparkplätzen.
        Alles finanzieren durch höhere kfz-steuer für neue auspuff-autos.

        Antworten
        • Steffen meint

          16.01.2026 um 18:43

          Meine Firma hat den Preis für den Strom an den 11-KW-Lademöglichkeiten Anfang des Jahres von 30 Cent auf 27 Cent gesenkt. Faire Sache, ist jetzt gerade 2 Cent günstiger als bei mir zu Hause. Gestern habe ich mir 65 kW abgeholt. :-)

    • Ben meint

      16.01.2026 um 10:19

      Man sollte wissen die 8Mrd./Jahr Dieselsubventionen seit Jahren sind auch verschwendet, die Abschaffung der sinnlosen Dieselsubevention wäre die bessere Lösung.

      Antworten
      • hu.ms meint

        16.01.2026 um 11:35

        Das würden millionen wähler mit kreuz an anderer stelle quittieren.

        Antworten
      • atamani meint

        16.01.2026 um 12:09

        @Ben
        Da es kein Dieselsubventionen gibt, kann man die auch nicht abschaffen!
        Diesel ist mit über 55% das am Dritthöchsten Besteuerte Produkt nach Benzin und Zigaretten! Wie kann das also subventioniert werden, wenn auf anderen Produkten sogar NULL !!! Steuer ist:
        PV Module und Speicher NULL!
        Ermäßigte Mwst 7% (u.a ÖPNV/Bahn, Tiernahrung, Tee, Bücher)
        Normale Mwst 19%
        LPG ca 40%
        Heizöl (chemisch identisch zu Diesel) ca 43%
        Und dann Strom ca 21%! Wobei 2026 ca 30 Mrd€ DIREKTE Subventionen vom Staat ins Stromsystem fließen! Heißt der subventionsbereinigte Steueranteil auf Strom liegt bei ca 5% !!!
        So, jetzt bitte nochmal erklären, wo die Subvention liegt!

        Antworten
        • hu.ms meint

          16.01.2026 um 16:49

          ist überwiegen schon richtig so. Entscheidend sind doch die emissionen !
          Strom wird über die nächsten jahre immer sauberer produziert damit auch die BEV immer sauberer.
          Ein neuer stinker wird über die durchschnittlich 18 jahre nutzung nicht sauberer !
          Nur egoisten ohne kinder sehen das anders.

        • atamani meint

          16.01.2026 um 18:08

          @hu.ms
          Wenn die Emissionen entscheidend wären, wäre es doch komplett anders. Denn der Anteil Energiesteuer/CO2 Steuer auf Benzin entspricht inzwischen 360€/Tonne CO2 ! Gehandelt werden Zertifikate aber nur mit 80€!
          Produkte wären schlagartig teurer, weil CO2 Steuer drauf! Ist aber nicht, also geht es nicht um Emissionen!
          Und Strom wird immer sauberer ist relativ! Auf dem Papier vor allem! In Wirklichkeit nur gering…

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