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Changan will Avatr- und Nevo-Elektroautos innerhalb von zwei Jahren nach Europa bringen

29.01.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 12 Kommentare

Bild: Avatr (Symbolbild)

Der chinesische Fahrzeughersteller Changan will innerhalb der nächsten zwei Jahre Elektroautos seiner Marken Avatr und Nevo nach Europa bringen. Das Unternehmen erwägt zudem, leichte Nutzfahrzeuge zu exportieren. Das sagte der globale Designchef der Nachrichtenagentur Reuters Ende zurückliegenden Jahres.

Bei ausreichender Nachfrage könnten auch Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge unter der Marke Changan verkauft werden, erklärte Klaus Zyciora gegenüber der Nachrichtenagentur in einem Interview. „Wir werden die Lage bei den Verbrauchern sondieren und sehen, wie wettbewerbsfähig unsere Angebote sein können“, so Zyciora. „Aber in naher Zukunft werden viele Produkte auf den Markt kommen.“

Anfang 2025 hatte Changan angekündigt, in diesem Jahr den Verkauf in zehn europäischen Märkten aufzunehmen. Bislang hat das Unternehmen sein Elektro-SUV Deepal S07 auf den Markt gebracht, demnächst soll das kleinere Modell Deepal 05 EV folgen. Changan plant dem Bericht zufolge den Bau einer Fabrik in Europa, um den Absatz auf dem Kontinent zu unterstützen.

Wie Zyciora in dem Interview bekräftigte, sollen auch die Marken Avatr und Nevo in Europa an den Start gehen. Avatr richtet sich an eine Zielgruppe, die als „New Era Pioneers“ beschrieben wird: „Design- und Technikbegeisterte, die grenzüberschreitende Ästhetik, persönlichen Ausdruck und eine authentische Verbindung zwischen Technologie und menschlichen Werten suchen. Für sie bietet Avatr seelenvolle Systeme statt nur smarter Produkte.“ Wann genau man in Europa starten will, spezifiziert das Unternehmen nicht. In Deutschland ist Avatr bereits mit einem „Global Design Center“ in München vor Ort aktiv.

Nevo umfasst eine wachsende Palette von rein elektrischen Modellen und E-Autos mit kompaktem Verbrennermotor als Stromgenerator. Changan positioniert Nevo als global ausgerichtete, preislich attraktive und technologisch moderne Marke mit Smart-Fahrfunktionen.

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Via: Reuters
Tags: China, EuropaUnternehmen: Avatr, Changan, Nevo
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. A-P meint

    30.01.2026 um 11:36

    Auto oder doch schon Halb-Bus mit Führerschein‑Upgrade?

    Antworten
  2. F. K. Fast meint

    29.01.2026 um 13:41

    Viel Erfolg bei der Parkplatzsuche.

    Antworten
    • Future meint

      30.01.2026 um 08:51

      Solange das Modell auf den Autozug nach Sylt passt, ist doch alles fein.
      Viele schaffen es heute ja nicht einmal mehr über die Schwelle zur Einfahrt in die Tiefgarage.

      Antworten
  3. R2D2 meint

    29.01.2026 um 13:32

    Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

    Antworten
    • R2D2 meint

      29.01.2026 um 15:07

      Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

      Antworten
  4. M. meint

    29.01.2026 um 12:07

    Was ein Marketing-Gesabbel. Diese künstlich zusammengetexten Beschreibungen interessieren doch niemanden.
    Changan, Deepal, Avatr, Nevo. Und jede Marke bekommt dann Modelle von 01 bis 09?
    Und das dann noch von 50 anderen Konzernen?

    Führt doch erstmal eine Marke ein, damit 1% der Menschen die kennen. Die Menschen wollen gar keine 260 Marken neu kennenlernen.

    Antworten
    • Future meint

      29.01.2026 um 20:55

      Es ist wie im Supermarkt. Da verliert man bei den vielen Buttermarken auch immer den Überblick. Aber ein großes Angebot ist gut für den Konsumenten, weil er mehr Auswahl hat. Und auf den Straßen wird es doch auch wieder bunter mit Deepal, Avatr und Nevo. So wie bei der Butter.

      Antworten
      • M. meint

        30.01.2026 um 17:55

        Unsinniger Vergleich. Ein Stück Butter kostet… 2 Euro? Wenn die nichts getaugt hat, nehme ich nächste Woche ne andere Marke, und fertig.

        Das ist ein Gegenstand, der 30k€ oder auch 50k€ kosten soll, den testet man nicht für 2 Euro und nächste Woche nimmt man was anderes.

        Antworten
        • Future meint

          31.01.2026 um 12:53

          Du gehst vermutlich selten einkaufen. Marken spielen eine große Rolle beim Einkaufen. Du hast nicht verstanden, was ich mit der Markenvielfalt meine. Bei der Butter habe ich in meinen Supermärkten eine Preispanne von 0,99 Cent bis 3,49 Euro, je nach Marke. Natürlich ist die Butter schneller alle, aber ein Auto ist ja jetzt nach 2 Jahren auch schon fast abgeschrieben. Das Markenbewusstsein ändert sich langsam bei den Konsumenten, aber es ändert sich mit der Zeit. Das ist überall so, wo konsumiert wird – warum sollte es im Autohaus anders sein als im Supermarkt. In anderen Märkten wie China geht es sogar recht schnell.

        • M. meint

          02.02.2026 um 18:29

          Wer alle 2 Jahre sein Auto* wechseln muss – aus welchen Gründen auch immer – dokumentiert ganz gut das Problem (mit) der Wegwerfgesellschaft.

          Um die ist es nicht schade.

          *Smartphone, Waschmaschine, TV – die Liste ist endlos

    • Franky meint

      30.01.2026 um 08:17

      Langsam habe ich auch das Gefühl, es gibt mehr Marken als Modelle. :D
      Monatlich liest man von irgendwelchen Firmen, die ihre Karren nach Europa bringen wollen. Sehen tut man davon aber nix.

      Antworten
      • Future meint

        01.02.2026 um 21:05

        Es kommt darauf an, wo man ist und ob man darauf achtet. Viele neue Marken sind ja eher unauffällig. In meiner Stadt fällt mir XPeng in letzter Zeit immer häufiger auf, obwohl es nicht einmal einen Händler gibt. In Spanien sind mir während des Neujahrsurlaubs Automarken aufgefallen, von denen ich auch noch nie etwas gehört habe und ich habe die Namen auch schon wieder vergessen.

        Antworten

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