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Honda-Rückruf für den e:Ny1: Elektro-Kompakt-SUV vergisst Gesamtkilometerstand

30.01.2026 in Neues zu Modellen, Sicherheit von Thomas Langenbucher | 8 Kommentare

Honda-e-Ny1

Bild: Honda

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) muss Honda weltweit 52.854 Autos vom Typ e:Ny1 zurückrufen. Bei dem elektrischen Kompakt-SUV aus dem Bauzeitraum 2022 bis 2024 kann ein Softwarefehler dazu führen, dass nach einer Tiefentladung der 12-Volt-Batterie der Gesamtkilometerstand im Kombiinstrument auf 0 zurückgesetzt wird. Der Fehler verschwindet auch nicht, wenn die 12-Volt-Batterie geladen oder ausgetauscht wird.

In Deutschland sind von dem Rückruf 1216 Autos betroffen, berichtet Auto Motor und Sport. Die Halter entsprechender Fahrzeuge werden von dem japanischen Hersteller über das KBA informiert. In den betroffenen Autos werde auf das Kombiinstrument eine neue Software aufgespielt, die den Fehler beheben soll.

Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind Honda im Zusammenhang mit diesem Problem nicht bekannt. Das KBA führt die überwachte Rückrufaktion unter der Referenznummer 16003R, der Hersteller selbst hat für die Aktion den Code 6NN vergeben.

Der e:Ny1 ist das aktuell einzige Elektroauto der Marke hierzulande. Es verfügt über einen Antriebsstrang mit einer 68-kWh-Batterie, die mit einer Ladung eine Reichweite von bis zu 412 Kilometern bietet. 150 kW (204 PS) und 310 Nm maximales Drehmoment sorgen für eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 7,6 Sekunden. Der Verbrauch wird mit kombiniert 18,2 kWh/100 km nach WLTP-Norm angegeben. Los geht es bei 38.990 Euro.

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Via: Auto Motor und Sport
Tags: Honda e:Ny1, RückrufUnternehmen: Hon Hai Industries
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. T. meint

    01.02.2026 um 17:01

    Wäre mal interessant, ob man dann auch in der App 0 km angezeigt bekommt, oder ob das System beim Hersteller den Wert speichert.

    Antworten
  2. Karl S meint

    30.01.2026 um 17:09

    Der Kilometerzähler müßte eigentlich mit einem Festwertspeicher arbeiten,
    der spannungsunabhängig funktioniert.
    Frage: Wer war der Hersteller dieses elektronischen Bauelements?
    Wie lange dauert die Neubeschaffung, der Austausch der Platine …. 🤨
    Die Wahrscheinlichkeit dass dieser Chip aus China kommt ist liegt bei 95? %

    Antworten
    • Future meint

      31.01.2026 um 16:16

      Aufgrund der Nexperla-Krise wurde ja viel über diese Chips diskutiert. Auch in modernen deutschen Autos sind zunehmend mehr Halbleiter aus China verbaut, oft in Form von günstigeren Standardchips, während High-End-Chips meist aus Taiwan stammen. Heutige Fahrzeuge enthalten etwa 1.500 Chips, Tendenz stark steigend (bis zu 3.000+ in E-Autos). Der Bedarf an preiswerten chinesischen Chips wächst, da diese eine Ersparnis im einstelligen Prozentbereich bis zu einem Drittel bei Komponenten ermöglichen. (Quelle: Recherche über KI)

      Antworten
    • Freddy K meint

      02.02.2026 um 20:13

      Ein beschreibbarer Speicher. Sonst könnte man ja den Stand nicht schreiben. Und es hat nichts mit Spannungsverlust am CHIP zu tun, sondern es wird „0“ reingeschrieben durch einen Softwarefehler… Nix Chip fehlerhaft…

      Antworten
  3. Steffen meint

    30.01.2026 um 17:07

    Witzig, zeitgleich mit der Meldung, dass es ein neues Logo für Elektrische bei Honda geben soll – also hauptsächlich für dieses Auto mit dem Bug hier.

    Antworten
  4. Besser-BEV-Wisser meint

    30.01.2026 um 12:44

    It’s not a bug, It’s a feature!
    Macht den Gebrauchtwagenverkauf einfacher und trägt zu guten Restwerten und niedrigen Leasingraten bei! :-)

    Antworten
    • LOL meint

      30.01.2026 um 12:50

      wäre mal interessant ob ich das Feature bei meinem Auto auch nachinstallieren kann, per OTA … coole Sache

      Antworten
    • Halber Akku meint

      30.01.2026 um 13:28

      Da dürften so manche „seriöse“ Gebrauchtwagenhändler doch durchaus Interesse haben…

      Antworten

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