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Toyota auch 2025 an der Spitze der Automobilhersteller

30.01.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 29 Kommentare

Toyota-RAV4-Hybrid-GR-SPORT

Bild: Toyota

Toyota Motor hat im zurückliegenden Jahr weltweit einen Absatzrekord erzielt. Der japanische Konzern verkaufte 11,3 Millionen Fahrzeuge und behauptete damit zum sechsten Mal in Folge seine Position als weltweit größter Autohersteller. Der globale Absatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent.

In die Verkaufszahlen fließen neben Toyota- und Lexus-Fahrzeugen auch die Einheiten der Kleinwagenmarke Daihatsu sowie des Lkw-Herstellers Hino Motors ein. Während Toyota zulegte, meldete der zweitplatzierte Volkswagen-Konzern zuletzt einen Rückgang der Auslieferungen um 0,5 Prozent auf knapp unter 9 Millionen Fahrzeuge.

Das Wachstum bei Toyota wurde vor allem durch starke Verkäufe in den USA und in Japan getragen. Beide Märkte zusammen machten mehr als zwei Fünftel des Absatzes des Mutterkonzerns aus. Besonders die Nachfrage nach Hybridfahrzeugen in den USA stützte das Ergebnis.

Der Absatz der Marken Toyota und Lexus stieg 2025 um 3,7 Prozent auf 10,5 Millionen Fahrzeuge und erreichte damit ebenfalls einen Rekordwert. Die Exporte aus Japan in die USA legten um 14,2 Prozent auf rund 615.000 Fahrzeuge zu, wobei das SUV RAV4 zu den beliebtesten Modellen zählte. In China erhöhte Toyota seinen Absatz um 0,2 Prozent. Damit verzeichnete man erstmals seit vier Jahren kein Minus in dem hart umkämpften Markt.

Weltweit entfielen 42 Prozent der Verkäufe des Konzerns auf Hybridfahrzeuge. Rein batterieelektrische Fahrzeuge kamen mit rund 199.000 Einheiten auf einen Marktanteil von 1,9 Prozent.

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Via: Toyota & Reuters
Tags: VerkaufszahlenUnternehmen: Daihatsu, Hino Motors, Lexus, Toyota
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Fred Feuerstein meint

    01.02.2026 um 08:07

    Damit ist Toyota zum 6, Mal in Folge der größte Automobilhersteller der Welt. Herzlichen Glückwunsch. Anders als Volkswagen, die nicht mal mehr auf 9 Mio. Fahrzeuge kommen stagniert der Absatz bei Toyota nicht, sondern sie wachsen. Dabei macht auch noch Toyota richtig Gewinn pro Fahrzeug und erzielt eine Nettomarge von knapp 10 %. Von diesem Wert kann Volkswagen nur träumen, das bekommt nicht mal mehr Porsche hin.

    Antworten
    • T. meint

      01.02.2026 um 10:43

      Wie es aussieht, hat Toyota vor allem seine Finanzen erfolgreich im Griff. Das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital (Debt-to-Equity) lag in den letzten Jahren oft leicht über 100%. Den Vergleich zu VW spare ich mir dieses desaströse Verhältnis ist bekannt.
      Ich empfehle als Lektüre:“Volkswagen vs. Toyota: Ein Effizienzvergleich.“

      Somit lässt sich auch viel besser die unten getroffene Aussage „Das ist Toyotas Problem, wenn sie viel mehr Autos für viel weniger Umsatz brauchen“ einordnen, inklusive der Sachkenntnis des zitierten.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        02.02.2026 um 10:24

        So ist es. Toyota ist ziemlich profitabel und anders als der Volkswagenkonzern finanziell sehr solide aufgestellt. Deshalb hat Toyota auch ein bessere Bonität. Volkswagen ist kurz vor dem sogenannten Ramschniveau.

        Antworten
  2. Mary Schmitt meint

    30.01.2026 um 23:17

    VW ist also immer noch der größte Automobilkonzern der Welt. Denn es geht bei Konzernen um Umsatz, wenn man die Größe beurteilt. Das ist Toyotas Problem, wenn sie viel mehr Autos für viel weniger Umsatz brauchen. Vor allem aber sind sie im Thema BEV ein Zwerg und ihre Hybrid-Erfahrung hilft ihnen da nur begrenzt,. Denn solche Antriebe halten Elektromotor und Akku immer in einem Wohlfühlbereich. Man wartet bei den BEV auf Feststoffbatterien. Nur, warum sollte ausgerechnet Toyota da plötzlich vorne sein und alle anderen hinten? Das klingt ja schon so ein bisschen Tesla….

    Antworten
    • T. meint

      31.01.2026 um 10:09

      Da möchte ich schon mal bitte den zweiten Satz komplett widersprechen.

      Bei Konzernen geht es nicht um Umsatz. Die daraus abgeleitete Schlussfolgerung der Größe ist irrelevant. So etwas ist nirgendwo als Unternehmensziel definiert.

      Ich gehe davon aus, du hast noch nie in einer relevanten Führungsposition eines Unternehmens gearbeitet und dich mit den Unternehmenszielen und Zahlen beschäftigt.

      Ich verstehe nicht, warum immer wieder der Vergleich zu Tesla gezogen wird. Vor allem im Bezug auf die relevanten Kennzahlen eines Unternehmens sind sie absolut Weltspitze! Damit du das verstehst, kann ich gerne – dein Interesse vorausgesetzt – mal die Fundamentalzahlen von VW und Tesla nebeneinander legen. Eigenkapitalquote Umsatzrendite, verstehst du worum es geht?

      Gerne auch etwas einfache Zahlen für dich, z.b Gewinn je Mitarbeiter. Beispiel: Volkswagen ca 25T, Tesla das doppelte.

      Nimm dir mal die Zeit, ein Zettel und ein Stift, such dir die Unternehmenskennzahlen heraus, welche mit dem eigentlichen Unternehmensziel zusammenhängen und schreib sie nebeneinander und dann überleg noch mal, bevor du hier veröffentlichst.

      Antworten
      • Future meint

        02.02.2026 um 16:43

        Eine sehr kluge und aufschlussreiche Antwort. Manchmal hat man ja hier im Blog den Eindruck, dass Leute wie Mary etwas von Führung verstünden, weil sie sich immer gerne so darstellen. Bei Mary ist es aber wohl eher die Illusion einer Führung.

        Antworten
  3. Karl S meint

    30.01.2026 um 17:58

    „Weltweit entfielen 42 Prozent der Verkäufe des Konzerns auf Hybridfahrzeuge. Rein batterieelektrische Fahrzeuge kamen mit rund 199.000 Einheiten auf einen Marktanteil von 1,9 Prozent.“
    Toyota hat aktuell doch nur den bzr4x als BEV im Verkauf.
    199.000 Einheiten – wahrscheinlich Amerika, Norwegen, Finnland.
    Habe erst EINEN auf der Straße gesehen. Scheint in D ja nicht sooo das beliebteste
    BEV zu sein.

    Antworten
    • JF21 meint

      30.01.2026 um 23:46

      Toyota hat neben dem BZ4X noch den BZ3 und BZ3X. Jetzt im Q1 kommt der BZ7. Die drei Modelle gibt es aber nur in China

      Antworten
      • Shino2 meint

        31.01.2026 um 17:08

        China ist der wichtigste Markt.
        Klar das Toyota dort die Fahrzeuge bringt.
        Vor kurzen waren wir in Deutschland/Berlin und das Taxibild ist dort überwiegend Toyota Hybride und der Toyota Bz4x.
        Auch Tesla Model Y waren dort als Taxi zu sehen.
        Ist natürlich subjektiv weil Zulassungszahlen hab ich keine.

        Antworten
        • T. meint

          01.02.2026 um 13:53

          China? Nein.
          Toyota verkauft die meisten Fahrzeuge in den USA. Neben den USA ist auch der Heimatmarkt Japan ein sehr bedeutender Absatzmarkt für den japanischen Autobauer, während China als zweitgrößter Ländermarkt ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Als Region ist Asien insgesamt der absatzstärkste Markt für Toyota.

  4. Gerry meint

    30.01.2026 um 17:30

    BEV-Anteil 1,99 %. Da weiß man nicht soll man weinen oder lachen 🙄🤣.
    Bin gespannt wie schnell der Anteil in den nächsten Jahren steigt.
    …und 11 Mio. fossile Dreckschleudern verkauft. Das ist nichts worauf Toyota stolz sein könnte.

    Antworten
  5. Thomas meint

    30.01.2026 um 13:01

    Toyota hat Glück dass sie 40% in den rückwärtsgewandten Märkten Japan und USA verkaufen. Dort kann man altertümliche Verbrenner noch ein paar Jahre länger losschlagen als im Rest der Welt. Spannend wird es, wenn auch diese Märkte sich der Elektromobilität nicht mehr entziehen können. Aber Toyota ist wohl aufgewacht, ich habe doch vor einiger Zeit etwas über eine ganze e-Modellpalette für China gelesen. Auch wenn man diese dort vermutlich nicht gut verkaufen kann angesichts der Konkurrenz, kann Toyota mit diesen Fahrzeugen wenigstens etwas Know-How aufbauen.

    Antworten
    • R2D2 meint

      01.02.2026 um 14:46

      Wenn die Kunden von Toyota quitschlilafarbene Autos mit fast 2 Meter langer Motorhaube möchten, dann wird Toyota es bei Zeiten anbieten. Andere Hersteller gehen den umgekehrten Weg. Bolzen die bisherige Kundschaft weg und versuchen auf gut Glück eine 180 Grad Wende, oder wie eine weltbekannte dt. Politikerin sagen würde: 360 Grad.

      Antworten
  6. brainDotExe meint

    30.01.2026 um 12:54

    Der größte Markt für Toyota ist der asiatischen Markt, dementsprechend legt man seine Modellpalette aus.
    Das passt halt nicht so gut für den europäischen Geschmack, deswegen ist der Absatz hier vergleichsweise schwach.

    Da der asiatische Markt aber halt absolut gesehen deutlich größer ist, verkauft Toyota die meisten Autos.

    Antworten
    • Mäx meint

      30.01.2026 um 13:11

      Asien (ohne Japan als Heimatmarkt) sind ca. 1/3.
      Nordamerika ist für Toyota aber auch sehr groß mit ca. 25%.
      Japan sind dann nochmal 15%, Europa ca. 10% und der Rest (ca. 15%) setzt sich zusammen aus Middle East, Süd-Amerika, Ozeanien (z.B. Australien) und Afrika.

      Antworten
      • Fred Feuerstein meint

        30.01.2026 um 20:06

        Danke Mäx für die Fakten

        Antworten
  7. Fabian meint

    30.01.2026 um 12:44

    Toyota ist halt ein Garant für Qualität. Man zahlt durchaus viel für die Autos aber in Kontext der Zuverlässigkeit, Effizienz und Overall Package ist Toyota einfach Tipi Topi…

    Antworten
    • Halber Akku meint

      30.01.2026 um 13:31

      Das müssten sie bei den anstehenden neuen BEV Modellen halt auch schaffen. Dann hätten sie ihren Marktanteil, selbst wenn man an den einem oder anderen Punkt nicht mit den Mitbewerben mithalten kann.

      Antworten
  8. Fred Feuerstein meint

    30.01.2026 um 12:28

    Von Toyota bekommt man anders als bei Volkswagen auch eines geliefert: Qualität. Demnach wundert mich das Ergebnis nicht.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      30.01.2026 um 12:51

      VW scheint dich ja echt zu triggern, irgendwas müssen die verdammt richtig machen.

      Antworten
      • Futureman meint

        30.01.2026 um 12:56

        Bei dem einen steigen die Verkaufszahlen bei den anderen gehen sie zurück.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          30.01.2026 um 13:00

          Scheint auch dich echt zu triggern, irgendwas macht VW also verdammt richtig, wenn sie immer wieder als Vergleich herangezogen werden.

        • Mäx meint

          30.01.2026 um 13:12

          Wir halten fest: Wenn ab jetzt Tesla erwähnt wird, machen die wohl verdammt viel richtig…

        • Tt07 meint

          30.01.2026 um 13:14

          Hirn, denk doch mal nach, Du kommst ganz bestimmt drauf.

          Spoiler: VW alles richtig machen würde, wären die Absatzzahlen dann rückläufig?

          Ich hoffe, das triggert Dich jetzt nicht….

        • brainDotExe meint

          30.01.2026 um 13:34

          @Mäx:

          Erkennst du die Ironie?
          Das ist ja immer das Argument was Fred, Future und Co. bringen, wenn irgendeiner mit Tesla ankommt.

          Wie man in den Wald ruft…

        • Futureman meint

          30.01.2026 um 13:58

          Habe gar keinen Hersteller genannt. Es ist halt nur so, dass es einige Hersteller mit zum Teil massiven Steigerungen gibt und andere halt verlieren.

    • M. meint

      30.01.2026 um 17:39

      Demnach liefert VW die zweithöchste Qualität weltweit. Das ist im Gesamtvergleich doch gar nicht mal schlecht.

      Antworten
      • T. meint

        31.01.2026 um 12:43

        Schade , aktuelle Studien sehen das anders, z.B.das aktuelle Ranking des US-amerikanischen Automotive-Analysten J.D. Power.
        Unter 31 Marken platzieren sich Volkswagen (Platz 24) und Mercedes-Benz (Platz 27) nur unter ferner liefen. Den Tiefpunkt markiert Audi mit dem drittletzten Platz.
        Ich vermute , dass in der Gegenargumentation erher der Überbringer der Nachricht angegangen wird.

        Antworten
        • M. meint

          02.02.2026 um 18:19

          Schade, dass du die Zusammenhänge, der Mister Steinzeit oben entdeckt haben will, gar nicht kommentierst.
          Darauf bezog sich meine Antwort.
          Oder willst du darauf hinaus, dass es weltweit 30 Automobilkonzerne gibt, die mehr Autos verkaufen?
          Zähl‘ die mal auf.

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