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Viele unzufrieden mit Gestaltung des Verkehrsraums in ihrer Kommune

04.02.2026 in Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 34 Kommentare

Mini-Elektroauto

Bild: BMW (Symbolbild)

Die große Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unzufrieden mit der Gestaltung des Verkehrsraums in ihrer Kommune. Insgesamt äußern sich fast zwei Drittel kritisch (64 %): 34 Prozent sind „eher unzufrieden“ und 30 Prozent „gar nicht zufrieden“. Auf der anderen Seite sind 29 Prozent „eher zufrieden“ und nur 7 Prozent geben an, „sehr zufrieden“ zu sein.

„Wenn Busse und Bahnen unpünktlich kommen, Radwege im Nirgendwo enden und Straßen voller Schlaglöcher sind, überrascht es nicht, dass viele Menschen mit der Infrastruktur vor Ort unzufrieden sind“, sagt Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband. „Ob in der Großstadt oder auf dem Land, die Erwartungen an sichere und funktionierende Verkehrswege sind hoch – und vielerorts wird dieser Anspruch nicht erfüllt.“

Großstädter am unzufriedensten unter den Unzufriedenen

Die Unzufriedenheit ist in Metropolräumen mit „sehr hoher“ Bevölkerungsdichte zwar am größten, zieht sich aber durch alle Regionen. In Städten mit mehr als 5000 Einwohner pro Quadratkilometer liegt die Unzufriedenheit bei 77 Prozent.

„Großstädte sind die Laborräume der Verkehrswende“, sagt Goebelt. „Umbauten, neue Verkehrsführungen und Baustellen sind allgegenwärtig. Und weil die Belastungen sofort wirken, die Verbesserungen aber erst später, entsteht bei vielen der Eindruck, dass ständig gebaut wird, aber nicht besser wird.“

Auch in „dicht“ besiedelten Regionen mit 1000 bis 5000 Einwohnern je km² sind es 69 Prozent, in „mittel“ besiedelten Gebieten (300–1000 Einwohner/km²) 62 Prozent. In Gebieten mit „niedriger“ Bevölkerungsdichte von 150 bis unter 300 Einwohnern pro Quadratkilometer liegt die Unzufriedenheit „nur“ bei 59 Prozent, in sehr dünn besiedelten Regionen (weniger als 150 Einwohner/km²) bei 60 Prozent.

Verlässliche Infrastruktur vor neuen Projekten

Wenn es um eine sichere und stressfreie Mobilität geht, setzt die Bevölkerung klare Prioritäten: 42 Prozent der Befragten nennen die Sanierung und Erhaltung von Straßen und Wegen als wichtigste Maßnahme, gefolgt vom Ausbau eines verlässlichen öffentlichen Nahverkehrs (34 %). Fast jeder Dritte (30 %) priorisiert den Ausbau von Parkmöglichkeiten und 27 Prozent optimierte Ampelsteuerungen für flüssigeren Verkehr.

Eine bessere Anbindung ländlicher Räume steht für 25 Prozent der Befragten und der Ausbau der Radinfrastruktur für 21 Prozent weit oben auf der Agenda. Die Reduzierung von Durchgangsverkehr und eine klare Priorisierung von Bus und Bahn im Straßenraum werden von jeweils 15 Prozent als wichtig eingestuft. Verkehrsberuhigte Bereiche und Tempo-30-Zonen halten 14 Prozent und den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos halten 9 Prozent für geeignete Maßnahmen.

„In vielen Kommunen fehlt es an Investitionsmitteln und Planungskapazitäten für eine moderne Verkehrsinfrastruktur“, sagt Goebelt. „Der Verkehrsraum sollte so gestaltet werden, dass die Bedürfnisse unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer von Fußgängern über Autofahrer und Radfahrern bis zum Lieferverkehr berücksichtigt werden.“

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Via: TÜV Verband
Tags: KommunenAntrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Dagobert meint

    04.02.2026 um 15:13

    Interessante Schlussfolgerung von Richard Goebelt, wenn doch mehr Menschen der Ausbau von Parkmöglichkeiten wichtiger ist als der von Radwegen. Interessant auch, dass nur 14 Prozent verkehrsberuhigte Bereiche und Tempo-30-Zonen für geeignete Maßnahmen halten. Eine Mehrheit möchte wohl vor allem eine gut funktionierende PKW Infrastruktur – da muss man sich nicht über aussterbende Innenstädte wundern. Wenn ich neuerdings durch drei Tempo 30 Ortsdurchfahrten bummeln muss um dann in der Innenstadt kaum einen Parkplatz zu bekommen und auf dem Rückweg geblitzt zu werden – bestelle ich halt bei AliExpress…

    Antworten
    • R2D2 meint

      04.02.2026 um 20:24

      Als Kind der 80er muss ich sagen, die Citys waren früher viel bunter, mulitkultureller. Aber wir hatten damals so gut wie keinen Streß, und das obwohl damals schon alle Kulturen da waren. Womöglich waren die Leute damals etwas gebildeter als heute.

      Antworten
    • MK meint

      04.02.2026 um 21:06

      Fun Fact: In nahezu jeder größeren Stadt Deutschlands ist die jeweils erfolgreichste Einkaufsstraße eine Fußgängerzone. Die Leute erzählen zwar in solchen Umfragen immer, wie toll es sei, mit dem Auto gefühlt bis in den Laden laufen zu können. Unterm Strich haben dann aber doch die wenigsten Lust, vor Schaufenstern zu bummeln oder einen Kaffee zu trinken, wenn nur 50 cm entfernt laute Autos mit 50 km/h vorbeidonnern. Und Geschäfte leben nun mal von den Kunden, die gemächlich bummeln und am Ende mehr kaufen als sie eigentlich wollten und nicht von denen, die nur vorbeirauschen.

      Antworten
      • R2D2 meint

        05.02.2026 um 14:02

        Das Einkaufszentrum ist doch eine Fussgängerzone, überdacht, klimatisiert, wettergeschützt…. Ich kenne niemand der Lust auf eine übliche Fussgängerzone hat.

        Antworten
        • Future meint

          05.02.2026 um 14:19

          Ein Einkaufszentrum hat meisten die Atmosphäre eines kargen Autohauses. Das ist doch kein schönes Erlebnis, auch nicht am Samstagvormittag. Die Geschäfte sind auch vollkommen austauschbar und immer die gleichen Filialen. Die vielen Leerstände in den Einkaufszentren sind kein gutes Zeichen.
          Einkaufszentren kann man nicht vergleichen mit dem Einkaufserlebnis in einer historischen Innenstadt mit vielen individuellen Händlern, die es sonst nirgendwo gibt.

        • MK meint

          05.02.2026 um 18:09

          Also so voll wie die Marburger Oberstadt (Fußgängerzone, starke Steigungen, rumpeliges Pflaster) bei schönem Wetter jeden Samstag ist, habe ich in meinem Leben noch kein Einkaufszentrum abseits eines verkaufsoffenen Sonntags oder sonst einer ganz besonderen Aktion noch nie gesehen.
          Um meinen vorherigen Kommentar vielleicht nochmal etwas abgewandelt zu wiederholen: Die Geschäfte leben nicht von denen, die schnell und praktisch einen Einkauf hinter sich bringen wollen, sondern die Zeit zu bummen mitbringen.
          Und wie Future schreibt: Die Fußgängerzonen, die ich bei uns in Hessen so kenne, haben deutlich weniger Leerstände als die Einkaufszentren. Wer mal ein besonders leeres, totes einkauffszentrum erleben will, sollte mal das Loop 5 in Weiterstadt besuchen: Direkt an der A5, 5 Minuten von Darmstadt aus, 10 Minuten vom Frankfurter Flughafen entfernt mit gigantischem kostenlosen Parkhaus: Da herrscht meist gähnende Leere und fast die Hälfte der Geschäfte steht leer. Aber auch die großen Einkaufszentren in Mittelhessen (Forum Wetzlar, Galerie Neustädter Tor in Gießen) haben massive Leerstandsprobleme.

  2. R2D2 meint

    04.02.2026 um 11:32

    Deswegen boomen überall Einkaufsmeilen. Einmal hin, Auto geparkt und los gehts…. Essen, einkaufen, Haare schneiden, die kids können im kidsclub ausflippen, Kino, Geschenke besorgen…. what ever…

    Mit dem Fahrrad erledige ich sicher nix. Wenn die Sonne scheint fahre ich gerne aus sportlichen Gründe mal 20 oder 30 KM.

    Antworten
    • EdgarW meint

      04.02.2026 um 12:37

      Du warst offenbar noch nie in einer niederländischen Stadt.

      Großräumig verkehrsberuhigt, Vorrang für Rad- und Fußverkeher, große P&R-Flächen mit sehr guter ÖPNV-Anbindung am Stadtrand

      –> volle, lebendige, prosperierende Innenstädte.

      Und alle(*), auch die die lange geschimpft haben, sind längst extrem zufrieden, nachdem die Transformationen abegschlossen sind (wobei weiter und weiter optimiert wird).
      Die Städte selbst haben dabei niedrigere Kosten für die einst extrem kostspielige und raumfressende Auto-Infrastruktur – und sprudelnde Einnahmen aus Gewerbesteuern & Co.

      Die Bewohner sind derweil gesünder aufgrund geringerer Lärm- und Schadstoffbelastung, weniger schweren Unfällen, bewegen sich sehr viel mehr, als wenn sie nur hin und wieder künstlich „Sport“ dazwischen schieben und haben mehr und spontanere Bewegungsmöglichkeiten innerhalb ihrer Städte. Besonders inklusive Kinder, Alter und Mobilitäts-Eingeschränkter und jener, die keinen Führerschein haben (können) oder sich ein Auto nicht leisten können. Oder gesehen haben, dass es für sie mittlerweile Geldverschwendung wäre, weil sie die Freiheit haben, sich gefahrlos zu Fuß, mit dem Rad oder allgegenwärtigem ÖPNV zu bewegen.

      (* die große Mehrheit, die Ewig-Nörgler wird man nie mit in’s Boot bekommen)

      Aber fahr nur zu deinen traurigen Einkaufszentren. Viel Spaß.

      Antworten
      • R2D2 meint

        04.02.2026 um 13:11

        Ich bin oft in den Niederlanden. Da bauen Verkehrswege aber seit JAHRZEHNTEN schon so, wie das dort zu besichtigen ist. Die haben auch keine depperten Ringabfahrten auf der Autobahn wie in Deutschland, wo man auf teils 40 km/h abbremsen muss, sondern eine ganz sanfte Abfahrt die man ganz normal mit 100 km/h weiter fahren kann.

        Die Stadtplanung in den Niederlanden ist lobenswert.

        In Deutschland ist so was nur bei kompletten Neuanlagen möglich. Bei uns werden die Fahrspuren verengt, damit man mit „Gewalt“ eine Radspur einbringen kann. Oder Parkbuchten geopfert… deutschland eben. Keinen Plan, davon aber reichlich.

        Antworten
        • Tt07 meint

          04.02.2026 um 21:16

          „ Bei uns werden die Fahrspuren verengt, damit man mit „Gewalt“ eine Radspur einbringen kann. Oder Parkbuchten geopfert… deutschland eben“

          Richtig und das ist sehr sehr gut so, wenngleich es mE nach noch flächendeckender und konsequenter passieren dürfte.

      • FahrradSchieber meint

        04.02.2026 um 13:30

        „Du warst offenbar noch nie in einer niederländischen Stadt“
        Das Konzept scheint dort tatsächlich gut zu funktionieren.
        Die Frage ist allerdings, ob man das so auf D übertragen kann:
        Die Bevölkerungsdichte in NL ist mehr als doppelt so hoch wie in D, man kann also die Öffis viel effizienter einsetzen. Und kürzere Wege sind ein deutlicher Vorteil für die Fietsen.
        Mal sehen, wie sich das alles weiter entwickeln wird…

        Antworten
        • R2D2 meint

          04.02.2026 um 15:46

          Das ist ein gutes Aspekt von dir, der immerzu und ständig vergessen wird. NL ist so groß wie Deutschland von Füßen bis Nürnberg…. klar kann man dort so gut wie alles ganz bequem erreichen. Aber fahr mal mit den Öffis auf der schwäbischen Alb oder irgendwo im östlichen outback Deutschlands…

        • R2D2 meint

          04.02.2026 um 15:47

          … von Füssen bis Nürnberg…

          Korrektur.

      • Andi EE meint

        04.02.2026 um 13:34

        @EdgarW
        „Die Städte selbst haben dabei niedrigere Kosten für die einst extrem kostspielige und raumfressende Auto-Infrastruktur – und sprudelnde Einnahmen aus Gewerbesteuern & Co.“

        Ist das wirklich so? Ich denke das gilt nur für ganz wenige Städte, die touristisch attraktiv sind. Für den Rest ist es bezüglich Konsum eher ein Nachteil. Die kleineren unbekannten Städte können nicht alle zum Flanieren dienen, schlicht weil sie dazu nicht genutzt werden. Das ist eine Illusion, dass man da überall das Einkaufs- und Restaurant- und Flanier-Paradies hat.

        Ich find es eigentlich auch gut, wenn man in Kernzonen den Pkw-Verkehr weglässt. Dort mit Grünzonen und Park eine schönen Ort für die Allgemeinheit schafft, ist scher gut. Fahrradweg oder separate Spuren, find ich top. Trotzdem sehe ich die ganz grosse Zukunft in kleineren Robotaxis mit elektrischen Antrieb, schadstoffarm, klimaschonend und leise. Ohne PP-Infrastruktur wird das schon viel besser als jetzt sein.

        Eigentlich könnte man sich städtebaulich dem Problem mal nähern, dass man mehrere Kernzonen mit viel Grün und ohne Pkw so anordnen könnte, dass nur noch einzelne nötige Straßen zum Kern zeigen und dort die Gebäude mit dem Pkw-Verkehr bedienen. Dann die Wohn- und Gewerbeblocks runderherum, praktikabel wahrscheinlich in 2 Reihen anordnen. Aussen rum um dieses Areal wären dann die Hauptstrassen. So hätte man in einer größeren Stadt vielleicht 50 größere Begegnungszonen.

        Antworten
    • Future meint

      04.02.2026 um 13:11

      Einkaufszentren sind die nächsten »Kaufhäuser«, die verschwinden werden. Sogar in Amerika, dem Mutterland der Malls, ist das so. Wir bedanken uns dafür bei Amazon und Shein.
      Natürlich werden die Malls und auch die Kaufhäuser in touristischen Zentren weiterbestehen. Aber alle anderen Standorte werden früher oder später Probleme kriegen.

      Antworten
      • R2D2 meint

        04.02.2026 um 15:42

        Lustig das wir am geistigen Höhepunkt der Menschheit wieder zurück in die Höhle kehren und uns alles ins Haus liefern lassen… tolle Zukunft.

        Antworten
        • Future meint

          05.02.2026 um 12:02

          Das Shopping als Erlebnis wird bestimmt bleiben, beispielsweise am Urlaubsort oder wenn es mit Events verbunden wird. Aber das Shopping im Alltag wird weniger werden, weil das Angebot und die Preise eben online attraktiver sind. Im Alltag kann Shopping anstrengend sein – in der Vorweihnachtszeit ist ja sogar die Mall auf dem platten Land überfüllt und man muss Parkplätze suchen. Das findet nicht jeder schön.

      • MK meint

        04.02.2026 um 21:10

        Vielleicht sollte man die Schuld nicht bei Amazon suchen, sondern bei den Kunden, die die teure Beratungszeit in Läden in Anspruch nehmen, um das Produkt dann 5% billiger bei Amazon zu kaufen, weil Amazon eben keiner Verkäuferin für die Beratung ein Gehalt bezahlen musste.
        Würden die Leute wenigstens die Dienstleistung, die sie in Anspruch genommen haben, bezahlen, hätte der Einzelhandel in Deutschland kein Problem.

        Antworten
        • Future meint

          05.02.2026 um 11:55

          Ja, das kommt vor. Aber auch die »Beratung« wandert doch ab ins Netz. Das geht doch nicht nur im stationären Handel, denn es kommt doch nur auf die Kompetenz des Beraters an. Amazon ist auch erfolgreich geworden durch die vielen Produktrezensionen der Käufer. Und wer kauft heute noch ein Produkt, ohne sich vorab die Testvideos der YouTuber anzusehen.

        • MK meint

          05.02.2026 um 18:11

          Wie gesagt, glaube ich, dass Amazon vor Allem erfolgreich geworden ist, weil man sich die Kosten für Beratung spart und die Leute sich die Beratung kostenlos im Laden holen, um das Produkt dann einen Tick billiger online zu kaufen.

        • Future meint

          05.02.2026 um 20:09

          Das mag ja auch sein. Beratung wird jetzt und in Zukunft auch die KI übernehmen. Dann muss man sich nicht mal mehr selber darum kümmern. Den günstigsten Kauf wird die KI auch organisieren. Ich bin schon gespannt auf Jony Ives Ki-Gadget. Es wird sicherlich etwas kommen nach dem Smartphone.

  3. aha meint

    04.02.2026 um 10:48

    Ein Großteil des Lebens in Großstädten verbracht und für mich war immer klar, es braucht erstens mehr ÖPNV und zweitens mehr und bessere Fahrradwege. In Berlin war ich lange Zeit ausschließlich mit Fahrrad unterwegs – es ist lebensgefährlich weil autofahrenden keine Rücksicht nehmen. Auf deren Erziehung warte ich lieber nicht. Wir brauchen auch in den Städten fahrradwege, wo sogar unsere Kinder sicher zur Schule fahren können (verrückt oder!).
    Ich glaube hier fehlt es auch an der Vorstellung davon, wie eine Stadt sicher und lebenswert gestaltet werden kann. Deswegen die hohe Zustimmung bei Verbesserung der Straßen. Als ob das Leben danach besser wird!
    Ja, E-Autos sind auch für die Städte ein Segen, lösen aber nicht das Problem mit Platzmangel und direkte Sicherheit.
    Es kommt auch darauf an, wen man fragt und wie man fragt. Was möchte ich vor der tür haben, wie möchte ich zu arbeit kommen und wie sollen die anderen unterwegs sein. Die Großstädte werden Vorreiter werden, hier gibt es auch Mehrheiten dafür. Schade, dass es so viele Bremser gibt!

    Antworten
    • CJuser meint

      04.02.2026 um 11:19

      Die Erziehung vieler Fahrradfahrer ist ja leider nicht besser. Ist für PKWs rot, bin ich einfach mal ein Fußgänger mit Rollen und danach habe ich plötzlich meinen Fahrradrahmen wiedergefunden. Oder es wird zu zweit nebeneinander auf einem Radweg gefahren und beschweren sich dann, dass man nicht genug Abstand zur Seite einhält. Behaupten bestenfalls sogar, sie müssten sich damit die Straße „zurückerobern“.
      Ich bin allerdings auch der Meinung, dass bei der Städteplanung mehr reine Radwege gemacht werden sollten, welche wenn überhaupt nur mit Gehwegen kombiniert werden, damit sich Radfahrer und PKWs weniger in die quere kommen können. PKWs vorrangig außen um den Stadtkern umzu und Radfahrer mitten durch.

      Antworten
      • aha meint

        04.02.2026 um 11:51

        Und wenn ich mich auch vorbildlich als Fahrradfahrer unterwegs bin, ein handvoll autos am Tag halten gebührend Abstand und Geschwindigkeit – alle anderen nicht! Da muss man auch nicht mit “ ja, aber die fahrradfahrer!“ kommen.

        Wenn es Kindern, Jugendlichen, nicht-autofahrenden nicht mal möglich ist, ohne Lebensgefahr in der Stadt unterwegs zu sein, da stimmt was nicht.

        Auch die Fußgänger brauchen mehr Schutz und Lebensqualität. Es geht alles nur mit öpnv und fahrrad- und fusswege. Oder halt das Recht der stärkeren und mir-doch-egal.

        Und warum diese starke Meinung? Weil in den Großstädten wirklich nur wenige leute auf „das Auto angewiesen “ sind. Die anderen tun nur so. Es ist eine politische und gesellschaftliche frage, wir werden unterschiedliche Meinungen haben. Kinder und Jugendliche werden dazu auch gar nicht gefragt möchte ich hinzufügen. Und die Menschen die darauf angewiesen sind in einer günstigen Wohnung entlang einer vielbefahrere Straße zu wohnen, haben meistens auch nicht viel zu sagen. Die Villa im Vorort ist da keine Option.

        Antworten
        • Martin R meint

          05.02.2026 um 13:18

          Bekanntlich enden Radwege grundsätzlich immer dann wenn es eng wird, sodass man als Radfahrer früh lernt sich irgendwie durchzuschummeln. Wäre die Infrastruktur auch nur annähernd vergleichbar mit der für KFZ, hätten wir all diese Probleme nicht.

          In Grosstädten ist der Fahrzeitunterschied Auto vs Rad auch nicht so irre gross sobald man irgendwie in der nähe vom Zentrum ist. Und ich kenne bisher keine deutsche Stadt in der Radwege ansatzweise so gut geräumt werden wie Strassen – während die Strassen mit Salz komplett begossen werden muss man beim Radweg schon damit rechnen, dass es mal wieder nicht gereicht hat und es gleich wieder glatt ist. Oder ne Eisplatte auftaucht. Oder einfach nur der Schnee von der Strasse auf den Radweg geräumt wurde (typischerweise an Kreuzungen kommt man nicht auf den Radweg drauf deswegen). Ich habe auf dem Rad selten das Gefühl als gleichwertig in der Stadtplanung aufzutauchen.

    • Andi EE meint

      04.02.2026 um 11:37

      Der ÖPNV ist auch ein Fahrzeug mit zum Teil mit irre hohen Defiziten und viel Infrastrukturbedarf. In Zukunft wird sich das alles stark mit Robotaxis in verschiedenen Klassen, mischen. Und der ÖPNV wird stark abnehmen, das ist meine Prognose. Einfach weil bisher nicht von Türe zu Türe transportiert wird. Und der Boost des Taxis durch das Wegfallen der Fahrerlöhne erfahren werden, wird gewaltig sein.

      Vielleicht wird der staatlich betriebene ÖPNV schneller sterben, als man denkt. Das Robotaxi wird auch in grösseren VAN-artigen Fahrzeugen erscheinen, aber halt von privaten Anbietern. Grosse Busse oder Trams werden wahrscheinlich schnell verschwinden, das macht keinen Sinn mehr. Die gleiche Strecke kann man mit VANs ohne Fahrer problemlos mit einer höhere Frequenz bedienen, das reduziert die Wartezeiten für die Nutzer, was selbstverständlich sich positiv auswirkt. Bisher musste man einen grossen Bus verwenden, weil die Lohnkosten sonst zu stark ins Gewicht fielen.

      Antworten
      • R2D2 meint

        04.02.2026 um 13:14

        Robotaxis werden den Verkehr explodieren lassen! Weil jeder für jeden kleinen Pups ein Fahrzeug bestellen wird. Aber hey, ich mach mir keine Sorgen über Robotaxis, die Fahrten sind so absurd teuer, da kannst dir auch einen Chaffeuer mit Limo Service zulegen.

        Antworten
        • Andi EE meint

          04.02.2026 um 13:50

          @R2D2
          Garantiert nicht, der Fahrer ist das Teuerste am Taxi. Das ist schon mal kreuzfalsch.

          „Robotaxis werden den Verkehr explodieren lassen! Weil jeder für jeden kleinen Pups ein Fahrzeug bestellen wird.“
          Das ist gut möglich, weil es so attraktiv ist. Dem entgegen steht, keine PP-Suche, was bis zu 30% des städtischen Verkehrs ausmacht. Was sicher auch in grossen Städten kommen wird, ist das Äquivalent zur U-Bahn, dass man wichtige Verkehrsknotenpunkte unterirdisch verbindet (Boring Company). Damit kann man die Kapazität des PKW-Verkehrs in Großstädten wahrscheinlich um 30% erhöhen, ohne dass es überirdisch zusätzlichen Dichtestress erzeugt.

          Wichtig wäre, dass die Fahrzeuge kleiner werden, damit die Radfahrer mehr Platz haben. Dieses Versprechen kann man mit Robotaxis problemlos einlösen. Schlussendlich kann ein Robotaxi bis auf Fahrrad-Grösse mit Wetterschutz schrumpfen. Es benötigt ja keinen Fahrer und man hat den kleinstmöglichen Antrieb mit Elektro.

        • Mary Schmitt meint

          04.02.2026 um 14:51

          Es gibt keine Robotaxis von Tesla. Die Fahrzeuge sind Level 2 und best case ferngesteuert aus einer Zentrale. Waymo hat Robotaxis. BYD, VW you name it, sind kurz davor. Level 4 Tests laufen seit Jahren. Tesla hat nirgends Level 4 beantragt, nicht einmal als Test. Wenn also Robotaxis kommen, dann zuletzt von Tesla.

        • R2D2 meint

          04.02.2026 um 20:20

          hey Andi,
          hast dir mal ein autonomes Auto gegönnt? Kennst du die Preise, die da aufgerufen werden? Oder quatscht du einfach den Werbeunfug runter, den du irgendwo mal gehört hast?

          häää?

          In San Franzisko zahlste pauschal erstmal 26$… damit kannste schon mal 1,4 KM weit fahren. Dann kommt nochmal pro KM 6 Dollar dazu.

        • Future meint

          06.02.2026 um 08:43

          @R2D2: »Für die Analyse hat das Vergleichsportal Obi zwischen März und April 2025 rund 90.000 Fahrtdaten aus San Francisco ausgewertet und dabei Waymo mit Uber und Lyft verglichen. Das Ergebnis: Während eine durchschnittliche Fahrt mit Lyft 14,44 Dollar kostet und Uber bei 15,58 Dollar liegt, verlangt Waymo mit 20,43 Dollar im Schnitt deutlich mehr.« Quelle: t3n

    • FahrradSchieber meint

      04.02.2026 um 12:51

      „hier gibt es auch Mehrheiten dafür. Schade, dass es so viele Bremser gibt“
      Mehrheiten sind immer so eine Sache. Immer wieder bilden sich Bürgergruppen in Kiezen, in denen gerade verpollert wird und Parkplätze „umgewidmet“ werden. Diese Gruppen beschweren sich dann lautstark, dass das so ja wohl nicht richtig sein kann. Klar wäre man für eine autofreie Stadt, aber das darf doch nicht bedeuten, dass man selbst sein Auto nicht mehr problemlos nutzen kann…
      NIMBys in reinform. Wahlergebnis des Bezirks: Absolute Mehrheiten für Parteien, die die Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs zum Ziel haben, aber wenn es einen persönlich trifft, sieht man es plötzlich doch anders. Das macht die Thematik für die Politik kompliziert: Man möchte die Wahlversprechen umsetzten, aber gerne auch wiedergewählt werden.
      Die „Bremser“ sind übrigens einfach Menschen, die bei dem Thema eine andere Meinung haben. Diese muss man nicht teilen, sie ist dennoch legitim.

      Antworten
      • aha meint

        04.02.2026 um 13:20

        Es ist ja umgekehrt: vor Ort ist es einfacher eine Mehrheit zu bekommen, es ist schwieriger mit der Umgebung und noch glauben viele, dass es für die Läden schlecht sein sollte (was nachweislich falsch ist) usw. Das Nimby-Stereotyp ist sicherlich manchmal zutreffend aber in einem innerstädtischen Kiez wo die Leute ihr Auto sowieso nur am we nutzen, ist der Widerstand nicht so groß.

        Antworten
  4. CJuser meint

    04.02.2026 um 10:29

    Dafür brauchte es wirklich eine Studie? Ist doch kein Wunder! Die Einwohnerzahlen steigen, aber man denkt sogar darüber nach, teilweise zwei Fahrspuren in eine Richtung, auf eine zu reduzieren. Zusätzlich dann noch Einbahnstraßen an den unsinnigsten Orten, damit die Straßen erst recht überlaufen. Parkplätze werden umgestaltet und gleichzeitig um die Anzahl an Parklücken reduziert. Und die Siedlungen werden so knapp geplant, dass kaum ein LKW durch kommt und eigentlich darf niemand zu Besuch kommen, weil es keine freien Parkplätze gibt. Die Planung wird überall scheinbar von Ortsfremden gemacht und bezeichnen sich fälschlicherweise als „Experten“.

    Antworten

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