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Ionity senkt Ad-hoc-Schnelllade-Preise in Deutschland

12.02.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 119 Kommentare

IONITY-Charger

Bild: Ionity

Ionity nimmt Anpassungen an den Preisen in Deutschland vor: Der „Direct“-Tarif für spontanes Laden ohne Abonnement sinkt von 0,75 auf 0,69 Euro pro Kilowattstunde (kWh). Der „Go“-Tarif, der über die Ionity-App verfügbar ist, von 0,70 auf 0,66 Euro pro Kilowattstunde. Für regelmäßiges Laden bleibt das Ionity-Abonnement die günstigste Option mit kWh-Preisen ab 0,39 Euro pro kWh.

„Die neue E-Auto-Förderung gibt der Elektromobilität in Deutschland aktuell frischen Rückenwind und macht den Umstieg für viele Menschen einfacher. Unsere Antwort darauf sind günstigere Preise für spontanes Laden“, so Eric Weiland-Eylers, Director Product & Growth bei Ionity. „Wir machen ultraschnelles Laden ohne Abo in Deutschland noch zugänglicher und tragen so dazu bei, dass Elektromobilität im Alltag weiter ankommt.“

Ionity-Preise
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Ionity

Gegründet 2017, ist Ionity ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW Group, Ford, Hyundai, Kia, Mercedes-Benz, Volkswagen Group (inklusive Audi und Porsche) sowie BlackRocks Climate Infrastructure Plattform. Das erklärte Ziel ist es, das führende „ultraschnelle“ und markenoffene Ladenetzwerk für Elektroautos in Europa aufzubauen.

„Das Unternehmen liefert echtes High-Power-Charging: heute bis zu 400 kW, morgen noch schneller – und verkürzt das Laden damit auf die Dauer einer Kaffeepause“, wirbt Ionity. Über 5500 Ladepunkte in 24 europäischen Ländern ermöglichten zuverlässiges und einfaches Laden entlang von Autobahnen und zunehmend auch in Städten. Das Ionity-Netzwerk wird den Angaben zufolge ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben.

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Via: Ionity
Tags: Ladestationen, Preise, SchnellladenUnternehmen: Ionity
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    13.02.2026 um 13:26

    Zig beiträge hier zu schnellader-preisen. Mein kommentar:
    Wem die ionity-preise zu hoch sind, fährt einfach zu einer günstigeren säule. :-))

    Antworten
  2. Stef meint

    12.02.2026 um 17:04

    Zu Hause 18 Cent. Bei IONITY 69 Cent. Ich frohlocke.

    Antworten
    • Lorenz Müller meint

      12.02.2026 um 20:33

      Hast du Zuhause eine HPC Säule für 100000€ stehen? Nein? Dann wohl eher schwer vergleichbar.

      Antworten
      • Uwe meint

        13.02.2026 um 06:49

        Ich habe eine Wallbox, deren Installation mich auch Geld gekostet hat. Dort fließen wesentlich weniger kWh durch als an einem HPC. Wenn da jetzt ein E-Actros angerollt kommt sind da in einer Dreiviertelstunde 300kWh durchgeflossen.

        Wieso schafft ein Tesla es für seine Kunden nachts Preise für 26ct/kWh anzubieten?

        Antworten
        • Tommi meint

          13.02.2026 um 08:57

          Ein HPC-Charger hat neben den hohen Anschaffungskosten (bzw. Investition) noch weitere Kosten, wie Wartung, Hotline, Miete. Ich kenne die genaue Kostenkalkulation nicht. Daher hielte ich es für Überheblich, wenn ich behaupten wollte, ein Preis wäre Wucher. Ich habe nur mal so überschlagen, dass alleine die Anschaffung einer Ladesäule über die Lebensdauer so 20-25 Cent/kWh ausmacht.

          Wieso schafft Tesla nachts solche Preise anzubieten? Ich nehme an, sie machen da eine Grenzkostenbetrachtung. Bevor die teure Ladesäule ungenutzt rum steht, kann man auch ein wenig Strom verkaufen, ohne die Fixkosten zu berücksichtigen.

        • Mäx meint

          13.02.2026 um 11:25

          Die nächsten beiden SC bei mir haben nachts 34/36ct/kWh nachts und 66ct/kWh zw. 8 Uhr und 22/23 Uhr…also tagsüber exakt gleich zu Ionity.

    • hu.ms meint

      13.02.2026 um 13:23

      Heim-AC- lader mit DC-schnelladern zu vergleichen zeugt von erheblicher unwissenheit…

      Antworten
  3. YNC meint

    12.02.2026 um 13:54

    Aber über die ewe go app 62 Cent. 🤣

    Antworten
    • Dieter K. meint

      12.02.2026 um 14:29

      Klar, man muss höllisch aufpassen: Bei ALDI kostet es auch nur dann 29 Cent, wenn Du mit EC-Card zahlst. Ansonsten wird’s teuer…

      Antworten
  4. Dieter K. meint

    12.02.2026 um 13:47

    Wohl dem, der – so wie ich – eine JET-Tankstelle mit mehreren Ladesäulen in der Nähe hat: Ad-hoc-Laden mit 400 kW für 49 Cent. Geht doch !

    Antworten
    • eBikerin meint

      12.02.2026 um 14:55

      JET macht hier aber noch ein Zusatzgeschäft. Werden wohl nicht wenige sein, die während des Ladens sich in der Tanke zB nen Kaffee holen. So was haben halt Anbieter wie Ionity oder EnBW nicht.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      12.02.2026 um 14:57

      Musst Du dafür ein Abo haben? Natürlich nicht!
      Werden da am Tag nur eine begrenzte Anzahl von Nutzern zugelassen oder ist die Abnahmemenge gedeckelt? Natürlich nicht!

      Könnte man nun vermuten, dieser kWh-Preis ist auskömmlich um Invest und laufende Kosten zu decken? Oder müsste man vermuten, dass die sehenden Auges Pleite gehen?

      Antworten
      • eBikerin meint

        12.02.2026 um 15:30

        „Könnte man nun vermuten, dieser kWh-Preis ist auskömmlich um Invest und laufende Kosten zu decken? “
        Siehe meine Antwort. Oder für dich: wir wissen es nicht, da wir die sog. Mischkalkulation nicht kennen.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 15:39

          Warum sollte da eine Mischkalkulation vorliegen?

          Sieh Dir bitte die App „Ad-Hoc Map“ an. Die sitzen alle auf der scharfen Schneide einer Mischkalkulation?

        • Lorenz Müller meint

          12.02.2026 um 20:46

          @Jörg2

          Dass ein Ionity Standort an der Autobahn nicht die selben Preise wie beispielsweise ein Supermarkt aufrufen kann ist dir hoffentlich klar, oder? Für den Supermarkt ist ein kostendeckender Betrieb vollkommen ausreichend und es fällt in der Regel auch keine Pacht an.

        • Jörg2 meint

          13.02.2026 um 09:17

          Lorenz

          IONITY will nun verstärkt im urbanen Raum anbieten. Dann dürfen wir da vielleicht auf niedrigere Preise hoffen? Nicht BAB-Raststätte etc…..

          Und ja, wir kennen das aus der Verbrennerwelt: Die „Not“-Betankung auf der BAB hat oft erhöhte Preise.

          Aber mir geht es nicht um unterscheidliche Preise an unterschiedlichen Standorten oder im Tagesverlauf. Mir geht es um die fast doppelt so hohen ad-hoc-Preise für den gleichen Strom an der selben Säule zur selben Zeit gegenüber dem Durchschnittspreis einer kWh in einem Abo-System (hier hat mal jemand 44Cent berechnet im Abo).

      • Werner Mauss meint

        12.02.2026 um 15:31

        Jörg, das ist die Sache mit dem Nachdenken. Findest du hier nicht oft. In unserem Land verteidigt der Abgezockte den Abzocker, weltweit einmalig.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 15:57

          Ja, leider.

          Meine Omma sagte dazu immer: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.“ (Hat sie Brecht entliehen. S. auch „Kälbermensch“)

      • Stefan meint

        12.02.2026 um 19:08

        Größere Unternehmen streben wohl eher nicht einen auskömmlichen Preis an, wenn Sie bei einem höheren Preis einen besseren Gewinn machen können.
        49 Cent können bei Jet reichen, um die Kosten zu decken und die Investitionen abzubezahlen und vielleicht auch eine kleine Marge ermöglichen.
        Aber bringen die 49 Cent eine gute Rendite für die Investoren?
        Oder wäre bei 59 Cent die Rendite höher?
        Größere Unternehmen nehmen lieber den höchstmöglichen Preis, den die Kunden gerade noch akzeptieren ohne zur Konkurrenz abzuwandern.

        Antworten
        • Uwe meint

          13.02.2026 um 06:58

          Und das ist der Grund warum Abos verboten gehören. Jeder sollte einfach mit dem Preis an der Ladesäule mit anderen in den Wettbewerb gehen. Dann regelt der Markt das. Dieses ganze Konstrukt mit Roaming, Stromvertrag mitnehmen, Durchleitungsgebühren, ist doch für den Kunden völlig nachteilhaft. Vor 5 Jahren war das noch anders. Egal wo, Karte dranhalten, AC 29ct, DC 39ct. Da klang das Versprechen noch gut. Heute hast Du bei EnBW russisches Roulette mit den Ladesäulenpreisen, wenn Du nicht in die App guckst.

        • Tommi meint

          13.02.2026 um 08:53

          Nicht nur größere Unternehmen streben Gewinnmaximierung an. Auch mittelständische und kleine. Und selbst ich selbst. Wenn ich ein Auto zu verkaufen habe, versuche ich den grösstmöglichen Preis zu erzielen. Wenn jemand mehr bezahlt, als ich kalkuliert hatte, nehme ich den Preis.

        • Jörg2 meint

          13.02.2026 um 09:21

          Uwe

          Im stationären Strommarkt hat man den Lieferantenzugang zum Endkunden liberalisiert und den marktbeherrschenden Unternehmen die Exklusivität der „letzten Meile“ genommen. Hier gibt es regen Wettbewerb durch die Stromlieferanten.

  5. David meint

    12.02.2026 um 13:00

    Ich kann nur hoffen, dass hier weiterhin in bewährter Weise Bashing gegen IONITY betrieben wird. Da aber die üblichen Protagonisten ihre Schwierigkeiten haben, klare Gedanken zu fassen und in einen Beitrag zu bringen, helfe ich gerne: „Ladet da bloß nicht, geht woanders hin!“. Denn ich mache meine Pit Stops sehr gerne bei IONITY und ich hätte es nicht gerne, wenn es da voll werden würde.

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      12.02.2026 um 14:15

      Wer möchte sich auch gerne mit Menschen wie dir die Ladeweile vertreiben – ich sicherlich nicht.

      Antworten
      • Mary Schmitt meint

        12.02.2026 um 20:32

        Ladeweile ist ein Begriff, den nur Tesla-Fahrer kennen. Nachweislich hat sich bei Tesla die Ladedauer sogar verlängert, der Björn hats gemessen und sich damit nicht beliebt gemacht. Die MEB lädt schneller. Mein Q6 sowieso.

        Antworten
    • Stef meint

      12.02.2026 um 17:00

      Ich lade da auch gerne. Die Preise sind aber trotzdem ein Witz. Soll ich mich jetzt über 0,70€/kWh freuen?

      Antworten
  6. Nab meint

    12.02.2026 um 10:19

    Es ist ja schon interessant, wie manche verwundert sind das man sich nicht freut, wenn ein Anbieter den Preis vom ,,Unverschämten Wucherpreis“ auf einen ,,Wucherpreis“ senkt.

    Bei aller Liebe, aber manchmal hab ich das Gefühl das der Ad-Hoc Preis nur so hoch ist, weil man Angst hat das die Leute das nutzen könnten und dann das Kartenterminal kaputt gehen könnt.

    Antworten
    • RNB meint

      12.02.2026 um 11:51

      Genau richtig, Wucher und sonst nichts ! Bitte eine schlüssige Erklärung warum Ad-Hoc Laden teurer sein muss???

      Antworten
      • Jörg2 meint

        12.02.2026 um 12:03

        Es gibt keine schlüssige Erklärung dafür. Außer: Ausnutzung der Marktmacht.

        Hier hat mal jemand ausgerechnet, dass, wenn man bei einem üblichen Abo die Monatsabogebühr auf die geladenen kWh umlegt (Grundlage waren wohl 15.000km/Jahr und 20kWh/100km) ein Durchschnittspreis von 44Cent/kWh herauskommt. Gleichzeitig hatte er argumentiert, dass exakt solche Fahrer die begehrten Kunden der aktuellen Ladesäulenbetreiber sind.

        Wenn man das zusammenkürzt, dann kommt man wohl darauf, dass die 44Cent/kWh ein auskömmlicher ad-hoc-Preis wäre.

        Die App „Ad-Hoc Map“ scheint das zu bestätigen.

        Antworten
        • M. meint

          12.02.2026 um 13:27

          Die Marktmacht kann doch jeder Anbieter brechen, indem er selbst Ladesäulen daneben stellt, wo er den Strom günstiger anbietet.
          Strom ist doch Strom, da gibt es keine Qualitätsunterschiede, oder?
          Also einfach machen und dort für 44 ct. verkaufen.
          Schon wird der Platzhirsch nachziehen.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 14:01

          M

          Ich schreibe von der Marktmacht der hier tätigen Unternehmen gegenüber dem Endverbraucher (s. Diskussion über Endverbraucherpreise) und nicht über Machtkonstellationen zwischen marktbeteiligten Unternehmen.
          Ich dachte, dies wäre ersichtlich.

        • M. meint

          12.02.2026 um 14:25

          Jaja.
          Aber was ändert das denn?
          Ladesäulen werden immer nur dann aufgestellt, wenn es an einem Standort wirtschaftlich sinnvoll ist. Können wir uns darauf einigen?
          Und was sind Faktoren für Wirtschaftlichkeit? Gehört der erzielte Strompreis (mit Marge x) dazu oder nicht?

          Also: wenn das für 44 ct. ad hoc wirtschaftlich ist – wo sind die Anbieter? Dann soll es doch mal einer machen! Warum muss man immer auf die gucken, die es sich für 59 oder 69 ct. ausgerechnet haben?
          Ich mag die Preise auch nicht, aber dass diese Standorte Investitionen erfordern, die über die Einkaufspreise von Ladesäulen hinausgehen, das muss man doch mal anerkennen, findest du nicht?

          Aber wie gesagt: wenn es sich für 44 ct. lohnt – einfach machen und Geld verdienen. Thema beendet.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 14:38

          M

          Wenn der Ladesäulenanbieter mit einem Durchschnittspreis von 44Cent hinkommt, diese Kundengruppe seine Zielgruppe ist… Dann unterstelle ich, hier liegt ein funktionierendes, gewolltes Geschäftsmodell vor.

          Betriebswirtschaftlich gibt es dann eher keine Notwendigkeit, anderen Endverbrauchern sehr viel höhere Preise abzuverlangen. Die Umsetzbarkeit solch fast doppelt so hoher „Laufkundschafts-Preise“ begründet sich (mMn) rein in der Marktmacht gegenüber dem Endverbraucher.

          Wir kennen das aus der Verbrennerwelt: Der aktuelle „Großabnehmer“ (Lkw) tankt für einen angesenkten Literpreis. Der Flottenkunde (Pkw) mit Tankkarte hat auch einen abgesenkten Literpreis. Hier handelt es sich in der Regel um kleine einstellige Centbeträge pro Liter. Im Lademarkt kratzen die Unterschiede an der Verdoppelung.

        • M. meint

          12.02.2026 um 14:44

          Jörg,
          lass uns das doch abkürzen.
          Das ist ein freies Land. Jeder kann Produkte und Dienstleistungen zu dem Preis anbieten, den er möchte. Richtig?
          Warum ist das so? Weil dieser Anbieter das unternehmerische Risiko dafür trägt. Richtig?

          Also: wenn ein anderer Anbieter das für 44 ct. machen kann – go for it.
          Ich bin gespannt, ob es einer macht.
          Also nicht per App am Markt, wo eh schon alles liegt, sondern tatsächlich adhoc irgendwo im nirgendwo)

          Die ganze Debatte ist sowas von überflüssig, wenn sich das betriebswirtschaftlich rechnet. Oder die sind ALLE dumm. Das kann natürlich auch sein…

        • M. meint

          12.02.2026 um 14:55

          Wir drehen uns im Kreis.

          Finde jemanden, der es ad hoc für 44 ct. macht.
          Bitte.
          Das wie und warum ist egal.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 15:03

          M

          „Das wie und warum ist egal.“

          Nein, es ist nicht egal (mMn).
          Wir brauchen eine funktionierende auskömmliche Ladeinfrastruktur UND möglichst niedrige Ladepreise mit einfachstem Zugang. DAS würde den Umstieg auf BEV befördern.

          Wenn „44Cent“ reichen, dann braucht es mehr Wettbewerb um den Markt dorthin zu bewegen.

        • M. meint

          12.02.2026 um 15:07

          Ja, und wie geht Wettbewerb?
          Ein Anbieter stellt sich daneben und verkauft für 44 ct.
          SO geht Wettbewerb!
          Also – wo ist er?

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 15:31

          M

          Bitte sieh Dir die App „Ad-Hoc Map“ an.

          Der Ladestrommarkt ist nicht, wie der übliche Strommarkt in D, liberalisiert. Dieser Umstand behindert den Wettbewerb. Aber das ist schon mehrmals diskutiert worden.

          Mir geht es hier mehr darum, dass ich eine Argumentationsschiene (die oftmals auftaucht), es ginge nicht ohne solch hohe ad-hoc-Preise, für abwegig halte. Diese Preise wären in einem liberalisierten Ladestrommarkt eher nicht durchsetzbar.

        • M. meint

          12.02.2026 um 19:54

          Ok. Selbst, wenn wir Dinge wie „Zählermiete“ (was sich alleine schon zu einem kreativen Preisgestaltungsmodell entwickelt hat) mal ignorieren, übersiehst du 2 Dinge:
          1) jeder Stromanbieter kann überall in Deutschland seinen Strom verkaufen, aber nicht jeder Stromanbieter tut das. Welche Gründe er dafür hat das lassen wir jetzt mal weg. Jedenfalls heißt das: du kannst nicht überall deinen Wunschtarif bekommen.
          2) du hast dir zu Hause deinen Wunschtarif gewählt, aber du hast pro Zähler immer nur e-i-n-e-n. Wenn ich dich besuche, kann ich an deier Steckdose nicht meinen Strom bekommen.
          Und so ist das an der Ladesäule auch: da hat EIN Lieferant den Lieferauftrag, und EIN Dienstleister/ Händler verkauft den Strom. Das kann die gleiche Firma sein, oder zwei verschiedene, völlig egal – es ist immer nur ein Lieferant. Und von dem kaufst du. Und wenn ich dich besuche und von dir Strom kaufe, muss ich den zu dem Preis nehmen, uu de, du mir den gibst (vorausgesetzt, du darfst den verkaufen…).
          Und damit fertig!

          Daher nochmal: die Behauptung, dass man auf der grünen Wiese, ohne vorhandene Infrastruktur, ohne alles, Genehmigungen usw., einen Ladepark hinstellen und mit 44 ct. so wirtschaftlich oder wirtschaftlicher als mit den aktuellen Tarifmodellen, ist
          u-n-b-e-w-i-e-s-e-n.

          Also bitte: auf der grünen Wiese einen HPC-Ladepark, ohne direkten Wettbewerb, für 44 ct. adhoc – zeig mir das.

        • Jörg2 meint

          13.02.2026 um 09:38

          M

          zu 1
          Ja, wir haben eine freie Wirtschaft. Einen Anbietungszwang gibt es nicht (bis auf gang ganz wenige Ausnahmen). Ich finde das gut.

          zu 2
          Die Liberalisierung im stationären Strommarkt betrifft einen definierten Kreis von Unternehmen. Diese Liberalisierung erstreckt sich nicht auf den Endverbraucher oder andere Unternehmen außerhalb dieses Unternehmenskreises.
          Die Digitalisierung im Ladestrommarkt, die dort vorhandenen IT-Lösungen mit genormten Schnittstellen und Protokollen, und die dafür verbaute Hardware lassen das as von Dir angeführte Durchleitungsmodell im Ladestrommarkt zu. Im stationären Strommarkt mangelt es hier gewaltig. Das geht beim Smartmeter schon los.

          „Also bitte: auf der grünen Wiese einen HPC-Ladepark, ohne direkten Wettbewerb, für 44 ct. adhoc – zeig mir das.“
          Warum?
          Bitte sieh Dir die App „Ad-Hoc Map“ an.

        • Heiner647 meint

          13.02.2026 um 12:11

          Ladekarten mit Grundgebühr ist bedingungsloses Grundeinkommen der Ladekartenanbieter. Wenn man auf Langstrecke ist und die Ladeplanung dem Fahrzeug überlässt., wird man hin und wieder an verschiedene Ladeanbieter navigiert. Dann hat man nicht die passende Ladekarte oder App und wird dann, wenn man nicht aufpasst, über den Tisch gezogen. Das passiert nicht nur Anfängern in der E-Mobilität. Dieses EU-weite Ladepreis-Wirrwar muss abgeschafft werden.

        • M. meint

          13.02.2026 um 15:15

          Basierend auf Gockel Maps – ich verzichte, aber danke für den Tipp.
          Wie viele sind es?
          Werden es mehr?
          Dann ist ja alles gut: die Stromapotheken bekommen Konkurrenz, und bald kann man überall für 44 ct. Ad hoc laden.

  7. Jörg2 meint

    12.02.2026 um 10:00

    Wie (offenbar auskömmliche) ad-hoc-Ladepreise aussehen können, kann sich jeder in der App „Ad-Hoc Map“ ansehen. In meiner Region überwiegend 48..49Cent/kWh. Einer bietet 39Cent. Bei zeitabhängigen Preisen geht es mit 35Cent los.

    Insofern sind 69Cent noch immer ein gehöriger Schluck aus der Flasche.

    Für ad-hoc-Preise soll es ja demnächst eine zentrale Meldestelle geben, auf die dann zwar nicht Privatpersonen Zugriff haben (so habe ich es verstanden) aber z.B. App-Anbieter. Vielleicht drückt das dann die Preise etwas.

    Antworten
    • Nabilio meint

      12.02.2026 um 19:27

      Die Ad-Hoc Map in aller Ehren. Aber was steht denn da für unter 49 Cent an Säulen rum? 50 kw Lader bei Edeka die du auch an Niederspannung anschließen kannst. Und die restlichen ,,großen“ Charger stehen bei Firmen die ihre Brötchen meist mit was anderes verdienen. Nehm zum Beispiel den Pferdehof bei Köln. Da sind die Schnellader nur Beiwerk zu den Hafermopeds.

      Dazu darf man ja nicht die Faktoren vergessen wie Platzmiete, Backend und Support. Und da trennt sich die Streu vom Weizen. Wenn du ein Problem hast, willst du zeitnah Hilfe in Deutscher Sprache und nicht ewig in einer Warteschleife versauern um dann in einem ausländischen Callcenter zu landen.

      Ich finde daher immer den Verweis auf die AdHoc Map nicht hilfreich. Man kann Ionity, Aral und Co. nicht mit einer kleinen Firma oder den Dorf-Stadtwerken vergleichen.

      Wo der richtige Preis liegt, das weiß ich auch nicht, aber es nicht immer der, der an der untersten Stelle in der Liste steht.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        13.02.2026 um 12:28

        Nabilio

        „Die Ad-Hoc Map in aller Ehren. Aber was steht denn da für unter 49 Cent an Säulen rum? 50 kw Lader bei Edeka die du auch an Niederspannung anschließen kannst.“

        Wer diesen Erkenntnisstand hat, hat sich die Ad-Hoc Map nicht angesehen.

        Antworten
        • Nabilio meint

          13.02.2026 um 14:46

          Ich glaube ich kenn die App ganz gut. Aber wenn wir mal ALDI ausblenden, die meist außerhalb der Öffnungszeiten zu haben, ist da nichts was mit den großen CPOs mithalten kann.

          Und wenn ich in den Urlaub fahre, will ich eigentlich net kilometerweit von der AB runter fahren und bei einem Aldi, Lidl und Co an einem 50 kw Lader nuckeln und als Touri den E-Autofahrern vor Ort die vielleicht wirklich einkaufen gehen, den Ladepunkte streitig zu machen.

          die Ad-Hoc Mai ist alles schön und auch ich nutze die, aber das ist für mich nicht die Benchmarkt am Lademarkt.

        • Jörg2 meint

          13.02.2026 um 15:15

          Nabilio

          Du hast gefragt, was denn dann da für Säulen rumstehen und warst der Meinung, es ginge im 50kW-Lader bei „Edeka“.

          In der App kannst Du gut sehen, dass dies nicht so ist.

          Wenn Du die App kennst, dann wudert mich Deine Aussage sehr.

          Ich nehme die App auch nicht, für die Ladeplanung. Die App zeigt aber schön auf (und deshalb habe ich sie erwähnt), welche ad-hoc-Preise offenbar auch gehen.

  8. RR meint

    12.02.2026 um 09:53

    Tipp: mit einer kostenlosen EWE.Go-Karte, ohne Abo, kostet Ionity nur 62ct.

    Antworten
    • Tommi meint

      12.02.2026 um 10:00

      Mein Tipp: ab 50 kWh ist Ionity Power billiger. Ich buche grundsätzlich Ionity Power, wenn ich bei Ionity lade. Das ist monatlich kündbar und das mache ich dann auch, wenn ich es nicht mehr brauche.

      Antworten
      • Thorsten 0711 meint

        12.02.2026 um 10:36

        Mein Tipp ist Renault Mobilize Intense für 4,99€. Habe ich durchgängig, bei diesem günstigen Grundgebührpreis lohnt sich das kündigen gar nicht.

        Kein Renault? Google hilft.

        Antworten
        • David Maciejewski meint

          12.02.2026 um 20:30

          Das ist auch meine Strategie für die Autobahn. Als Nicht-Renault-Fahrer bin ich mit dem Tarif sehr gut unterwegs.

    • Steffen meint

      12.02.2026 um 18:06

      Das ist ja witzig: Mit einer kostenlosen fremden Ladekarte/App ist es dann günstiger an einer Ionity-Säule als mit der Inonity-App. Das soll mal einer verstehen.
      Da ich gerade bei Maingau Stromkunde bin, kostet mit Ionity nur 52 Cent.

      Antworten
  9. Calimator meint

    12.02.2026 um 09:49

    Für Personen die zu 90 Prozent Zuhause laden und für die sich ein Abo deshalb nicht lohnt ist das doch eine gute Nachricht. Ich verstehe die Nörgelei hier nicht.

    Antworten
    • McGybrush meint

      12.02.2026 um 12:58

      Definier mal Zuhause?

      Im meiner Wahl Heimat (Stadwerke Öffentlich)
      In meiner alten Heimat (Öffentlich. Die Stadwerke bieten nicht mal ein Tarif an. Du musst für etwa 61Cent laden.
      Ostsee zum Strand. Div Ladesäulen.
      Unterwegs. Ein weiterer Anbieter

      Von diese 4 häufig Besuchten ist Ionity nicht mal vorhanden. Und Aral gibt es nur an dem einen Ort. EnBW nur an dem anderen Ort.

      Ich habe keine „90%“ Zuhause.
      Zuhause heisst bei mir mal hier mal da IMMER öffentlich. Es gibt auch nicht DEN EINEN der an allen Standorten funktioniert.

      Und der einzige Grund warum ich das dennoch mitmache, weil mein Auto 400km schafft und ich so oft aussuchen kann wo ich laden muss damit es eben nicht so teuer ist.

      Beim Thema Preise sollten ALLE mit Walbox gar nicht mitreden dürfen.

      Die haben ja noch nicht mal das Problem Blockiergebühr. Die vergessen wie gut es Ihnen egtl geht. Haben sogar ein Eigenheim. Glückwunsch. Trifft für mich alles nicht zu.

      Antworten
      • ChriBri meint

        12.02.2026 um 13:15

        Du hast schon recht, ich habe fünf Jahre auch rein öffentlich geladen und seit einem Jahr eine Wallbox. Es ist eine andere Welt, wenn man zuverlässig zu Hause für 0,28 € laden kann. Kann man das nicht, ist meines Erachtens die einzige Lösung, sich einen guten Supermarkt mit einer vernünftigen Infrastruktur auszusuchen und hoffen, dass es dort einen Anbieter gibt, der einigermaßen gute Preise hat, bei Lidl sind es aktuell meine ich 0,44 €/50kW/Lidl App

        Antworten
        • M. meint

          12.02.2026 um 13:29

          Alleine aufgrund dieser Datenkrake verbietet sich Laden bei Lidl/Kaufland schon.
          Ad hoc, ohne App – das wäre ein anderes Thema.

        • ChriBri meint

          12.02.2026 um 14:21

          @M ja, mag mit der Datenkrake sein, Daten werden halt überall gesammelt, dort, auf Social Media (wo es viele Leute anscheinend gar nicht interessiert) … wie Du schon schreibst… ad hoc WÄRE ein Thema, ist es aber nicht… und dann?

        • M. meint

          13.02.2026 um 22:40

          ChriBi,
          ich verstehe das Problem, vor dem du in der Vergangenheit hattest und McGybrush heute noch hat – ich sage ja auch immer, dass man Menschen, die man auf BEV „umstellen“ will, brauchbare Angebote machen muss. Beim Preis, beim Komfort. Anders wird das nix. Ich bewundere Menschen wie McGybrush und dich schon, was sie sich antun.
          Man kann auch manches machen, aber eine Datenkrake akzeptieren – für mich persönlich hörts da auf. Du fragst nach Sozialen Medien – FB habe ich gecancelt, Insta: gecancelt, und seit EM auch Twitter (damals hieß das noch so). Ich nutze auch kein „WA“ mehr. Da können alle dumm gucken – mach ich eben nicht. Und ich lebe noch.
          „Aber das geht nicht ohne“, höre ich oft. JA – weil keiner den ersten Schritt macht, deswegen geht’s nicht ohne.
          Ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gibt – manchmal sind die einfach unbequem, das ist alles.

  10. Halber Akku meint

    12.02.2026 um 09:47

    Ein Ladesäulenanbieter senkt seine Preise. Der deutsche Michel ist empört.

    Antworten
    • Gunnar meint

      12.02.2026 um 14:41

      Nein. Niemand ist empört, weil die Preise gesenkt wurden. Wir sind empört, weil selbst der gesenkte Preis noch viel zu teuer ist. Verstehst du diesen Unterschied?

      Antworten
    • Stef meint

      12.02.2026 um 17:02

      Der deutsche Michel freut sich halt nicht über 70 Cent / kWh. Verständlich? Ja? Nein? Vielleicht?

      Antworten
  11. Gunnar meint

    12.02.2026 um 09:03

    Trotzdem noch viel zu teuer. Wir brauchen flächendeckend Adhoc 39ct

    Antworten
    • Dimi meint

      12.02.2026 um 09:06

      Richtig. Bis jetzt meide ich die Säulen, brauchte die auch nie !

      Antworten
    • Ben meint

      12.02.2026 um 09:15

      Was kosten den dein Netflix, Spotify, Prime, DaZone, Sky, Internet und Handytarif usw. zur Zeit wenn du ad hoc mit EC bezahlen willst ?
      Oder sind Abos und Tarife nur beim BEV böse und bei 99,99% des restlichen Lebens ok ?

      Antworten
      • Gunnar meint

        12.02.2026 um 09:23

        Ist das dein Ernst?
        Du vergleichst das Laden eines Elektroautos mit der Nutzung des Internets oder von Streamingdiensten? Völlig daneben.
        Der einzig richtige Vergleich ist der mit dem Betanken von Verbrennern. Brauche ich da ein Abo? Nein. Da zahlt jeder zu 100% adhoc.

        Antworten
        • Elvenpath meint

          12.02.2026 um 11:27

          Die Situation ist schon anders als bei Tankstellen. Erstens müssen große Investitionen getätigt werden, weil Schnellladesäulen sauteuer sind. Zweitens ist aber die Auslastung der Ladesäulen gering.
          Daher wird mit Abos versucht, die Kunden an den Betreiber zu binden. Tankstellen haben das nicht nötig.
          Und mal ganz ehrlich: Wo ist das Problem für die Ladesäulen, wo ich regelmäßig lade mir ein Abo zu holen? Stellt euch doch nicht wie Kleinkinder an!

        • Gunnar meint

          12.02.2026 um 14:44

          @Elvenpath: auch für eine neue Tankstelle müssen Investitionen getätigt werden. Es ist also sehr wohl zu vergleichen. Schön, dass du kein Problem mit einem Abo hast. Aber bitte denunziere die Leute nicht, damit sehr wohl ein Problem haben und diesen Abomist einfach nicht hinnehmen wollen.

        • eBikerin meint

          12.02.2026 um 15:01

          Bin erstaunt, dass ich mal wieder ganz deiner Meinung bin.

      • McGybrush meint

        12.02.2026 um 09:44

        Genau deswegen habe Ich all das nicht. Mit Ausnahme Mobilfunk und Prime.

        Also hättest Du kein Problem damit wenn Aldi Lidl und Co jetzt 12.99 im Monat haben wollen wenn die Preise so bleiben? Ohne Abo dann alles doppelt so teuer?

        Friseur, Kino, Döner das gleiche. Kein Abo = Preis doppelt so hoch.

        Antworten
        • Thorsten 0711 meint

          12.02.2026 um 10:31

          Ben verfügt über eine ganz eigene, unkonventionelle Logik.

        • Elvenpath meint

          12.02.2026 um 12:02

          Einfach mal Äpfel mit Birnen vergleichen und die Welt wird so schön einfach, gelle?
          Aber ehrlich gesagt, die Antwort auf deine Frage würde ich mit „Nein“ beantworten. Wenn der REWE meines Vertrauens mir ein Abo anbietet, und so die Preise günstig bleiben, sage ich: No Problem.

        • McGybrush meint

          12.02.2026 um 12:29

          Dann freu Dich wenn es immer mehr ABO‘s gibt.

          Und ich unterscheide zwischen ABO und ABO
          Einmal zahle ich eine Grundgebühr und konsumiere dann.

          Hier bezahle ich ein ABO ohne das ich zunächst eine Gegenleistung bekomme. Ich bezahle ein ABO für eine OPTION im folgenden von etwas zu profitieren, aber auch nur wenn ich es dann nutze.

          Ich finds nicht gut.

          ABO mit Flat ist was anderes als ABO mit ja nix erstmal. 12.99Eur sind ohne Gegenleistung weg. Egal was Du danach machst.

        • Elvenpath meint

          12.02.2026 um 13:28

          @McGybrush Herrjeh, du machst natürlich dort ein Abo, wo du für gewöhnlich lädst. Ich komme mir hier echt vor wie im Kindergarten: Hauptsache mit den Füßen stampfen und rufen: „Aber ich will, ich will, ich will, dass es so läuft, wie ich es gewohnt bin! Mamaaaaaa!“

        • eBikerin meint

          12.02.2026 um 15:05

          „Und ich unterscheide zwischen ABO und ABO
          Einmal zahle ich eine Grundgebühr und konsumiere dann.
          Hier bezahle ich ein ABO ohne das ich zunächst eine Gegenleistung bekomme. Ich bezahle ein ABO für eine OPTION im folgenden von etwas zu profitieren, aber auch nur wenn ich es dann nutze.“
          Sorry aber das ist doch bei allen Abos so. Ich muss erst Prime bezahlen, damit ich es danach nutzen kann. Und ich habe nur etwas davon wenn ich es auch nutze. Wo genau ist der Unterschied? Oder du buchst erst Spotify und dann kannst du es nutzen. Wenn du dann keine Lust auf Spotify hast – ja dann nützt dir das Abo auch nichts.

        • Steffen meint

          12.02.2026 um 18:13

          Ich denke er meint bei Prime, du hast ein Abo und kannst dann ohne weitere Kosten ziemlich viel konsumieren. Bei einem „Ladesäulen-Abo“ zahlst du dein Abo und dann zahlst du bei jedem kleinsten Konsum aber immer noch zusätzlich. Da liegt der Unterschied.

      • M. meint

        12.02.2026 um 11:43

        Wer hat ernsthaft nur Netflix, Spotify, Prime, DaZone und Sky?
        Fehlt da nicht noch was?

        🙄

        Antworten
        • Thorsten 0711 meint

          12.02.2026 um 11:48

          Ich habe Netflix und Spotify. Netflix aber nur wegen meiner besseren Hälfte 😅

        • Steffen meint

          12.02.2026 um 18:16

          Ich hab‘ nur Prime. Voll Unterschicht. :-D

    • ID.alist meint

      12.02.2026 um 09:16

      Und Super Benzin für max 1€ und Diesel 80Ct.

      Wenn es darum geht willkürliche zahlen zu fördern.

      Ich finde es gut wenn Preise gesenkt werden. Und meine Erfahrung nach, brauch IONITY momentan keine Preissenkung, da deren Lader jetzt schon sehr gut besucht sind.

      Antworten
      • Gunnar meint

        12.02.2026 um 09:25

        „Und Super Benzin für max 1€ und Diesel 80Ct“
        Nein, im Gegenteil. Wir sollten die expliziten Subventionen für die Ölindustrie abschaffen, um die realen Kosten für Benzin und Diesel zu sehen. Die wären dann deutlich über 3€ pro Liter.

        Antworten
      • Tommi meint

        12.02.2026 um 09:40

        Sehr guter Kommentar. Ich wundere mich über diese Negativkommentare. Ein Anbieter senkt die Preise, aber der Deutsche findet immer ein Haar in der Suppe. Es ist eine durchweg positive Nachricht. Weiter so Ionity.

        Hoffentlich spricht es sich so langsam rum, dass die Preise nicht nur eine Richtung nach oben kennen, sondern eben immer wieder mal gesenkt werden. Auch EnBW hat Preise kürzlich gesenkt.

        Ionity hat als Hochpreisanbieter angefangen. Inzwischen sind sie die preiswertesten. Nur mitten in der Nacht an ausgewählten Stationen kann man bei Tesla noch billiger laden.

        Antworten
        • Halber Akku meint

          12.02.2026 um 11:50

          Ja, ich finde den Ionity Preis von 0,66 € pro KWh wenn man – ohne weitere Kosten – die App hat, durchaus fair. Günstiger sind bei mir nur EnBw mit 0,56 € pro KWh (Ladekarte hatte einmalig 10,– € Gebühr gekostet) und ewe-go mit 0.51 € pro KWh (Ladekarte war gratis, keine weiteren Gebühren) ewe-go hat nicht das dichteste Netz, aber den günstigsten Roamingpreis von 0,61,– € pro KWh. Da kommt man wenn man gelegentlich DC laden muss ohne jegliche Grundgebühren ganz gut durchs Leben.

        • Isso meint

          12.02.2026 um 16:33

          Selbst wenn ich zu 90% Zuhause an der Wallbox lade, ist mir 69ct/kWh zu teuer.
          Und diese Milchmädchenrechnung von Mäx von wegen Auslastung ist auch nur Augenwischerei.
          Erstens wäre die Auslastung ja höher, wenn man nicht Mondpreise bezahlen müsste, zweitens bekomme ich als Vielfahrer an der Tanke auch nur bestenfalls 5% Rabatt auf den nicht-Steuer-Anteil. Wieso sollten es an der Ladesäule dann abzüglich einer monatlichen Grundgebühr plötzlich ~20% sein?
          Und warum bauen Betreiber Ladesäulen mit Millionen öffentlichen Fördermitteln dann an Orten, wo es kaum Nachfrage gibt, wenn sie doch so sehr auf Auslastung aus sind?
          Die Pfalzwerke bieten aktuell gar keinen Tarif an, um nicht für 79 ct/kWh ad-hoc laden zu müssen, weshalb der Deutschland-Netz Standort hier völlig verwaist ist.
          Die Mehrheit der Kunden lässt sich nicht für dumm verkaufen, auch wenn es im Tarifdschungel künstlich schwer gemacht wird, den Überblick zu behalten.
          So überzeugt man nur schwer die Skeptiker

        • OMG meint

          12.02.2026 um 16:40

          Ein Anbieter senkt den Preis von horrend überteuert auf überteuert. Weil die Marktpreise sinken und er auch so noch eine Fette Gewinnmarge einfährt.
          Wenn das mal nicht eine Welle der Begeisterung wert ist!
          Wir sollten uns alle aus Dankbarkeit das aktuelle Merchandising kaufen und immer und überall tragen , so wie du es anscheinend tust…
          Weiter so, Tommi

      • McGybrush meint

        12.02.2026 um 09:48

        39 Cent sind nicht Willkührlich. Ionity selbst kann ja anscheinend für extrem Nutzer diesen Preis anbieten und der Hausstrom kostet 25-35Cent.

        Vor diesem Hintergrund sind 39 Cent keine Willkürliche Zahl. 66Cent 79Cent usw. DAS ist eine Willkürliche Zahl.

        Antworten
        • Mäx meint

          12.02.2026 um 10:13

          Power-User können diesen Preis nur bekommen, weil sie entsprechend abnehmen.
          Das ist ja bei fast allen Sachen so.
          Nimmst du monatlich immer 100 Pack Toilettenpapier bekommst du einen anderen Preis als im Supermarkt.
          Verkaufst du an der Ladesäule 1x im Jahr 100kWh müsste der Preis sehr hoch sein, als wenn du im Jahr 100.000kWh verkaufst.
          Und genau da greifen dann die 39 Cent, weil diese User entsprchend viel abnehmen.

        • Tommi meint

          12.02.2026 um 10:15

          Ganz bestimmt pickt Ionity keine willkürlichen Preise. Sie haben Profis, die Preise kalkulieren.

          Man bedenke, dass ein HPC Ladepunkt jede Menge Geld kostet. Das muss bezahlt werden. Ob die 39 Cent überhaupt kostendenkend sind, wage ich zu bezweifeln.

        • MichaelEV meint

          12.02.2026 um 10:39

          @Mäx
          Das ist die logische Herleitung. Aber mit Logik und gesundem Menschenverstand kommt man hier nicht an.
          Natürlich sind die Extreme „1-2x im Jahr Fernstrecke in den Ferien“ und „Außendienstler mit z.B. 60k km im Jahr und als Kunde 2x oder mehr pro Woche vorstellig“ für den Ladeanbieter vollkommen unterschiedlich zu bewerten. Der eine Fall ist sau teuer (vielleicht sogar noch teurer als jetzt bepreist) und der andere sehr günstig.

          Und im Fall von Ionity sind noch andere Dinge logisch:
          -Man bietet kostentreibende Attribute an (Standort an Raststätten, exklusive Leistung). Selbstverständlich ist nicht der Anbieter mit den höchsten Kosten derjenige, der die Kunden mit niedrigen Preisen überzeugen wird. Diese Attribute des Produkts müssen überzeugen. Und wenn sie das nicht schaffen sollten (werden sie aber in begrenztem Umfang – und mehr braucht Ionity nicht), wäre das Produkt grundsätzlich falsch.
          -Ionity ist nicht irgendein Ladeanbieter, sondern der an dem mehrere Autohersteller beteiligt sind. Und im Fokus wird (mehr als jetzt) stehen müssen, dass die Hersteller für ihr Neuwagengeschäft zuverlässige Ladeinfrastruktur zur Verfügung haben.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 12:14

          Mäx

          „Nimmst du monatlich immer 100 Pack Toilettenpapier bekommst du einen anderen Preis als im Supermarkt.“

          Ich unterstelle: dann kauft man aber auch woanders ein.

          An der Ladesäule (zwei Anschlusskabel unterstellt) bekommen beide das gleiche Produkt: Strom. Zum identischen Börsenpreis. Selbst die Abnahmemenge könnte ähnlich sein (30…40kWh). Die Bezahlerei kann aber eherblich unterschiedlich sein.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 12:17

          „Der eine Fall ist sau teuer (vielleicht sogar noch teurer als jetzt bepreist) und der andere sehr günstig.“

          Beide Nutzer, der 1x im Jahr vorbeikommende und der täglich vorbeikommende, bekommen das selbe Produkt (Strom) zu den identischen Kosten (wenn sie gleichzeitig laden) und nehmen ungefähr die selbe Menge ab (30…40kWh). Hieraus ist kein Endpreisunterschied herleitbar.

        • Mäx meint

          12.02.2026 um 12:37

          @Michael
          Zustimmung; gerade am Anfang waren es Raststätten mit 4 Säulen, also hohen Einmalkosten mit weniger Möglichkeit auf Umsatz als mit 12 Säulen.

          @Jörg2
          Das ist deine Annahme.
          Ich kann aber das gleiche Produkt (Toilettenpapier) beim gleichen Laden im 100er Pack günstiger kaufen als im 1-Pack.
          Das ist Gang und Gebe.

          Den Unterschied den du nicht siehst ist, dass der Abonnent das Abo wohl nicht abschließen wird, wenn er nur 1x im Jahr für 30kWh lädt (also das was du daraus machen willst).
          Es ist davon auszugehen, dass er konstant öfter an den Ladesäulen zu finden sein wird und damit mehr Umsatz umgelegt auf alle Ladesäulen generiert als derjenige der 1x im Jahr vorbeischaut.
          Der eine hypothetische Ladevorgang parallel mit gleichem Umsatz findet zwar zu unterschiedlichen Preisen statt, aber der eine ist am selben Tag noch bei 3 weiteren Säulen und morgen wieder und übermorgen auch, während der andere danach zuhause lädt.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 12:46

          Mäx

          Der „100 Toilettenpapierkäufer“ an der Ladesäule kauft, so wie der „1 Toilettenpapierkäufer“ bei jeder Ladeaktion exakt eine Toilettenpapierrolle.

          Dein Großeinkaufbeispiel passt wohl eher bei Vergleichen von Ladetarifen für Pkw und Lkw.

        • Mäx meint

          12.02.2026 um 13:51

          Hast du nach dem ersten Satz aufgehört zu lesen?

          Person A (Abo) und Person B (kein Abo) stehen sich gegenüber an der Ladesäule und bezahlen unterschiedliche Preise, obwohl sie zu dem Zeitpunkt beide 40kWh kaufen.
          Das erscheint erstmal unfair, bis man weiß, dass Person A in 2 Stunden wieder an der Säule steht und 40kWh abkauft. Und in 4 Stunden nochmal und in 6 Stunden wieder, während Person B in 2 Stunden zuhause ist und da lädt.
          Person A hat also Tagesumsatz 120kWh, während Person B nur 40kWh hat.
          Erscheint dann schon weniger unfair oder?
          Am nächsten Tag macht Person A das dann wieder exakt so, 120kWh Abnahmemenge.
          Person B? Die kommt erst nächste Woche wieder vorbei.
          Auf eine Woche hat also Person A 600kWh abgenommen, währenddessen Person B nur 40kWh abgenommen hat.
          Und jetzt stellst du dich hin und sagst es ist gleich, weil die einmal nebeneinander gestanden haben und jeder 40kWh zu unterschiedlichen Preisen bekommen hat.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 14:05

          Mäx

          Sind wie uns denn wenigstens darin einig, dass die kWh die identischen Kosten hat (zur selben Zeit am selben Ladepunkt)?

        • eBikerin meint

          12.02.2026 um 15:18

          „Ich unterstelle: dann kauft man aber auch woanders ein.“
          ich unterstelle: du gehst nicht einkaufen sondern lässt das immer deinen Partner / Partnerin machen. Wenn du das nächste mal in einen Supermarkt bist – schau mal zum Toilettenpapier. Selber Produkt – je größer die Packung desto billiger die Rolle. Gilt übrigens für so ziemlich alle verpackten Produkte.
          Oder weil es ja um „Tanken“ geht. Ein Bier meiner Lieblingssorte kostet bei RAN 2,48 Euro – das Sixpack 9.95 , die Kiste 23,29 (jeweils mit Pfand).
          Heisst eine einzelne Falsche kostet umgerechnet mehr als doppelt so viel wie eine Flasche in der Kiste.

        • Mäx meint

          12.02.2026 um 15:35

          Du scheinst eine Denkblockade bei Ladesäulenpreisen zu haben.
          Hilft es dir wenn wir wieder über Toilettenpapier reden?
          Neben dir steht jemand, der kauft 10 Rollen, du kaufst 10 Rollen.
          Aber irgendwie bezahlt der andere weniger…unfair denkst du dir.
          Dann stellt sich heraus, dass er die Kundenkarte hat und Rabatt auf die Rollen bekommt, weil er in der Woche 100 Rollen in verschiedenen Filialen der Kette kauft, währenddessen du nur alle 4 Wochen 10 Rollen kaufst.
          Immer noch unfair?

          Deine Frage lässt diesen Aspekt völlig außen vor.
          Natürlich stimmt das für das isolierte Bezugssystem „Ladestandort“.
          Aber wie schon dargestellt sorgt derjenige der mehr Strom aus dem System Ioinity abnimmt für einen besseren Deckungsbeitrag in Relation zur Investitionssumme als jemand der weniger Strom abnimmt.
          Das ist wirklich so trivial.

          Mal mit Zahlen:
          200.000€ Investition > 2 Ladesäulen an zwei Standorten
          Person A pendelt zwischen beiden Ladesäulen und nimmt 4x am Tag 40kWh ab, 220 Tage im Jahr (Arbeitstage).
          Person B stellt sich einmal im Monat an die Ladesäule und nimmt 40kWh ab.
          Die Investition soll innerhalb von 2 Jahren Rendite abwerfen, als Kosten für die Ladesäule pro kWh wir 20 Cent.
          Person A nimmt in 2 Jahren ~70.000kWh ab, müsste also 2,85€/kWh bezahlen damit das funktioniert.
          Person B nimmt in 2 Jahren ~1.000kWh ab, müsste also 200€/kWh bezahlen damit das funktioniert.

          Brauchst du noch mehr Erklärungen?

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 15:36

          eBikerin

          Das „Ladestromgleichnis“ dazu wäre, dass sich der kWh-Preis innerhalb der Ladeaktion nach unten bewegt, jemehr ich an diesem Ladepunkt zu dieser Zeit lade. Dem ist nicht so.

          Zwei BEV an einer Säule zur selben Zeit. Eins mit Abo. Eins ad-hoc. Beide laden 50kWh. Die Preise fallen sehr weit auseinander.

          Also gleicher Discounter, gleiche Einkaufszeit, gleiche Großpackung Toilettenpapier… Gleicher Preis an der Kasse. (Woher ich diese Erkenntnis habe? Ich gehe einkaufen.)

        • Mäx meint

          12.02.2026 um 15:37

          Jetzt hab ich doch glatt die 20 Cent vergessen.
          > Person A: ~3€/kWh
          > Person B: 200,2€/kWh

          Jetzt klingt das unfair für Person B oder?

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 16:09

          Mäx

          „Aber wie schon dargestellt sorgt derjenige der mehr Strom aus dem System Ioinity abnimmt für einen besseren Deckungsbeitrag in Relation zur Investitionssumme als jemand der weniger Strom abnimmt.“

          Das gilt auf BWL-Ebene, wenn denn überhaupt, nur zwischen dem Lader 1, der in der Sitzung 10kWh abnimmt und dem Lader 2, der in seiner Sitzung 50kWh abnimmt. Die internen Abrechnungskosten sind bei beiden gleich. Umgelegt auf die unterschiedliche Abnahmemenge ist der 50kWh-Kunde der „bessere“ Kunde.

          Zwischen Kunden, die zu unterschiedlichen Zeiten oder oftmals als der andere, den gleichen Strombezug an der Ladesäule haben, gilt das nicht.

          Es ist umgekehrt eher so, dass innerhalb eines Abo-Systems der Kunde mit den wenigen Zugriffen der gute Kunde ist (die Umlage des Abo-Preises auf den kWh-Preis ist verhältnismäßig hoch) und der Abo-Kunde mit oftmaligen Bezug in dem Vergleich der „schlechtere“ Kunde ist.

          Das jetzige Ladesystem verleitet viele Nutzer zu Abos. Das verschiebt den tatsächlichen kWh-Preis tendenziell nach oben.

      • MichaelEV meint

        12.02.2026 um 09:59

        „da deren Lader jetzt schon sehr gut besucht sind“
        In manchen Zeiträumen gut ausgelastet bis überlastet (und diese Zeiträume sind halt für besonders viele relevant). In anderen Zeiträumen fehlt aber Auslastung.

        Wie bekommt man die Auslastung sinnvoll aufgefüllt? Natürlich nicht mit einer absurden Idee von 39 Cent/kWh Adhoc für alle. Wirklich zielgerichtet irgendwann mit einem variablen Preis und ein Workaround sind temporär Abomodelle (die irgendwann an Grenzen stoßen werden).

        Die relevante „Auslastung“ für einen CPO ist nicht die Belegung von Parkflächen, sondern die Auslastung der bereitgestellten Leistung (bisher 350kW). Ionity wird also anfangen müssen die Kunden stärker zu selektieren.
        Im Premium-Segment gibt es jetzt die passenden Fahrzeuge und die an Ionity beteiligten Hersteller wollen für diese Fahrzeuge zuverlässige Ladeinfrastruktur. Also wird sich Ionity nicht weiter für alle öffnen, sondern eher mehr verschließen (z.B. indem monatlich kündbare Abos wegfallen)..

        Ich vermute, die klassischen Ionity-Standorte an fahrrichtungsgebundenen AB-Raststätten rücken erstmal aus dem Fokus und hier wird nicht großartig ausgebaut.
        Diese Form an Ladeinfrastruktur stagniert, die BEV-Kunden wachsen schnell an. Es wird genug Kunden geben, die für diese Ladeinfrastruktur einen Aufpreis zahlen (wie bei AB-Tankstellen). Ist die Zahlungsbereitschaft groß genug, wird mehr in der Form ausgebaut. Wenn nicht, dann nicht.
        Die Masse an Ladeinfrastruktur (und vor allem die für die Auslastungsspitzen) wird an sinnvollen Standorten (Restaurants, Geschäfte, Autohöfe, etc.) in AB-nähe gebaut (auch von Ionity).

        Antworten
        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 11:06

          Ich glaube nicht, dass die überwiegende Anzahl der BEV-Fahrten terminlich nach dynamischen Ladenpreisen gelegt werden. Es wird wohl eher nach Notwenigkeit gefahren und geladen.
          Insofern könnte die Idee „Mehrauslastung durch dynamische Ladepreise“ verpuffen. Sie bringt allerdings noch mehr Unklarheit in das Ladesäulen-Bezahlsystem.

        • MichaelEV meint

          12.02.2026 um 14:32

          Dynamische Ladepreise sind das Ideal um die Nachfrage zu steuern und die Kosten verursachergerecht zu verrechnen.
          Aber hier hast du ausnahmsweise mal recht. Viele Kunden können ihre Nachfrage nicht verschieben und unter den variablen Preisen würde Planbarkeit und Transparenz aktuell enorm leiden.
          Genau deswegen greift man aktuell zu Abomodellen, die für Kunden planbarer/transparenter sind und für den Ladeanbieter annäherungsweise eine ähnliche Wirkung erzielen.

          Die variablen Preise sollen aber gar nicht (oder nur im geringen Umfang) die Nachfrage auf der Langstrecke steuern. Die für Spitzenbedarfe benötigte Ladeinfrastruktur wird AB-nah mit Alltagsnutzen errichtet. Und dort werden variable Preise ein Anreiz für Alltagslader sein, um eine hohe Auslastung zu erzeugen. Und in Zeiten der Spitzenbedarfe werden die Preise hoch bleiben (als Anreiz für die Errichtung solcher Ladeinfrastruktur und um die Ladeinfrastruktur zu den Spitzenzeiten für diejenigen freizuhalten, die ihren Bedarf dringend decken müssen und nicht verschieben können).

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 14:41

          Michael

          Heute Vormittag waren variable Preise noch Dein Lösungsansatz.
          Nun nicht mehr.

      • Thorsten 0711 meint

        12.02.2026 um 10:33

        Beim Benzin betragen ja schon Abgaben und Steuern ca. 1€. Der größte Profitieur bei den Treibstoffen ist das Finanzamt.

        Antworten
        • Christian meint

          12.02.2026 um 12:28

          Rechne mal nach wie hoch Steuern und Abgaben auf Strom sind und multipliziere mit 9,7 damit Du mit Benzin vergleichen kannst. Ich komme auf 33,9%. Wenn Du Haushaltsstrom mit 30 Cent/kWh ansetzt sind das 10,17 Cent/kWh x 9,7 kWh/l Benzin = 96,6 Cent/l Benzin äquivalent. Der Staat nimmt also genug. Bei Ionity noch etwas mehr weil Du auf die Differenz zw. 30 und 39 Cent/kWh auch nochmal 19% MwSt. bezahlst. Vielleicht fallen für Großabnehmer auch ein paar Abgaben weg, aber der Staat nimmt immer so viel er kann und nie zu wenig.

        • eBikerin meint

          12.02.2026 um 15:08

          Beim Benzin bekommt der Staat aber alle Steuern und Abgaben, die Abgaben beim Strom der Netzbetreiber. Beim Strom bekommt der Staat nur die Stromsteuer – rest geht dann zB an TransnetBW.

        • Mary Schmitt meint

          12.02.2026 um 20:43

          Darling, das stimmt nicht. Der Staat kassiert zusätzlich Mehrwertsteuer auf alles und der Verteilnetzbetreiber bekommt den Löwenanteil. Denn er betreibt das vom CPO angezapfte Mittelspannungsnetz. TransnetBW ist dagegen einer der vier Übertragungsnetzbetreiber. Die werden zwar auch irgendwie mitbezahlt, aber spielen direkt im Rahmen eines solchen Ladevorgangs keine Rolle.

      • Whaleshark meint

        12.02.2026 um 11:59

        Es geht in die richtige Richtung, wobei ich als Flottentarifkunde von den ganzen adhoc Zahlern bei ionity wenig begeistert bin. Die brauchen ewig bis Sie mit dem Ladevorgang starten. Die Auslastung bei ionity ist jetzt schon extrem gut, bzw. zu gut. Daher hoffe ich mal für die Zukunft das die adhoc Preise bei Ionity mindestens auf diesem Niveau bleiben.

        Antworten
    • McGybrush meint

      12.02.2026 um 09:41

      Bei dem Preis sehen die auch weiterhin nicht. Es muss eine 4 vorne stehen. Selbst bei 59 Cent muss es sich um ein Notfall handeln das ich zu dem Preis lade.

      Immerhin gut für alle unwissenden die kein Ladetarif Studium abgeschlossen haben die sich dahin verirren. Es ist günstiger geworden.

      Antworten
      • MichaelEV meint

        12.02.2026 um 10:17

        Du willst nicht zu Ionity und ich wette Ionity kann gerne auf dich verzichten. Wenn du eine bessere Alternative hast, ist doch für beide Seiten alles super.

        Antworten
    • Deity meint

      12.02.2026 um 09:53

      Wie soll das denn funktionieren wenn die summierten Abgaben bei bereits bei 23 Cent/kWh sind, der Strom an der Börse ca. 9-14 Cent/kWh kostet, du 10% Ladeinfrastrukturverluste hast.

      Dann hast du die 100k Euro teure HYC 400, die Installation und Die Betriebsführung dahinter die noch bezahlt werden muss.

      Komplett unrealistisch mit den aktuellen Preisen.

      Antworten
      • Micha meint

        12.02.2026 um 10:03

        Der Haushaltsstrompraus INKL. Gebühren beträgt laut Verivox aktuell 24,2 ct/kWh. Rechnte die 10% Verluste und 10 ct Aufschlag für die Infrastruktur und du bist bei den 39ct. Nicht SO unrealistisch.

        Antworten
        • Mäx meint

          12.02.2026 um 10:22

          10ct bei welcher Auslastung?
          Pauschal kann man das überhaupt nicht machen.
          Wie oben schon gesagt, kommt nur 1x im Jahr jemand vorbei sind deine 10ct. hochdefizitär, stehen die Leute Schlange und die Säule ist 24/7 ausgelastet, sind die 10ct. Luxusmarge.
          Die 24ct/kWh kosten auch noch monatlich so 10-15€.
          Dazu hast du SLP und nicht leistungsbasierte Abrechnung.
          Je nach Anschluss kostet jedes kW abgerechnete Jahreshöchstleistung nochmal 15€/kW und wenn du hohe Jahresnutzungsdauer hast auch mal >100€/kW (vermutlich aufgrund Auslastungsschwankungen eher nicht vorhanden)
          Also 1MW Anschlussleistung sind schlanke 15.000€ Jahreskosten die verdient werden wollen.
          Am Ende hängt es alles an der Auslastung.

        • Micha meint

          12.02.2026 um 11:06

          Klar, ein 400kW-HPC in einem abgelegenen Kuhdorf wird sich wohl nie rentieren. Aber Ionity ist in der Regel bereits jetzt sehr gut ausgelastet. Bei entsprechendem Preis ohne Abohürde wohl sogar noch mehr.

        • MichaelEV meint

          12.02.2026 um 11:31

          Das ist immer spektakulär, wie man beim Vergleich mit Zuhause wirklich alle anderen Kosten konsequent ausblendet. Natürlich bezahlt man Zuhause u.a. als Stromkunde auch eine Grundgebühr. Und das angenommene SLP mit niedriger Gleichzeitigkeit bietet da einen großen Bonus, der immer weniger gerechtfertigt ist.

          Ladeinfrastruktur hat hohe Fixkosten. Und die schlagen je nach Fall sehr unterschiedlich auf den Preis durch.
          Die Auslastungsspitzen (Ferien, Feiertage, Pendler u.ä.) zufriedenstellend zu bedienen ist teuer. Man braucht Ladeinfrastruktur, die weite Teile des Jahres leer steht. Man könnte sich entscheiden, diese Fälle einfach nicht zu bedienen (was auch die Konsequenz wäre, wenn man in die Preisbildung eingreift), so wird die Elektromobilität aber nicht funktionieren (weil viele ihr Auto auf der Fernstrecke gerade genau dafür brauchen).
          Die richtige Lösung ist diese Bedarfe zu decken und für diesen sehr kleinen Teil der Gesamtkosten höhere Preise zu bezahlen. Z.B. 20 € für einen Urlaub mehr zu bezahlen schmerzt sehr viel weniger als bei jedem Ladestopp lange auf eine freie Ladesäule warten zu müssen.
          Die Ladeinfrastruktur für diese Bedarfe kommt in AB-nähe an regulär stark besuchten Orten (Geschäfte, Restaurants usw.). Wenn die Auslastung AB-seitig gering ist, wird sie von Alltagsladern aufgefüllt. Die bekommen als Anreiz günstige Preise (direkt mit variablen Preisen oder indirekt per Abo), im Endeffekt profitieren beide Seiten davon (die Auslastung mit positiven Deckungsbeiträgen zu erhöhen wird auch die hohen Preise reduzieren).

        • MichaelEV meint

          12.02.2026 um 11:52

          „Aber Ionity ist in der Regel bereits jetzt sehr gut ausgelastet. Bei entsprechendem Preis ohne Abohürde wohl sogar noch mehr.“
          Ja, Ionity ist zweitweise gut ausgelastet und zeitweise auch überlastet. Warum sollte man also für diese Zeiträume (die das ROI speisen) Preise senken, wenn es mit den jetzigen Preisen genug oder sogar zu viele Kunden gibt?
          Entweder ist Ionity mit der Auslastung zu den Preisen soweit im grünen Bereich, dass daraus eine Erweiterung hoch ausgelasteter Standorte entsteht. Oder (für die Standorte an AB-Raststätten wahrscheinlicher) man ist trotzdem nicht wirtschaftlich erfolgreich und wird die Nachfrage in den Zeiträumen steuern (höhere Preise für diese Zeiträume, z.B. durch Wegfall oder Verteuerung monatlicher Abos, Kundenselektion => Fahrzeuge mit hoher Ladeleistung).

        • Deity meint

          12.02.2026 um 12:36

          der durchschnittliche BDEW Haushaltsstromtarif (inklusive Grundgebühren) liegt derzeit bei 37,2 Cent/kWh.

          24 Cent bekommst du nur mit ordentlicher Grundgebühr oder mit dynamischen Tarifen zu günstigen Bezugszeiten.

        • Tommi meint

          12.02.2026 um 14:02

          Nur mal so über den Daumen gepeilt. Eine Ladesäule kostet geschätzt 200.000€ inklusive Montage.
          Momentan haben sie eine Auslastung von 15%, was mir durchaus realistisch erscheint. Bei einer durchschnittlichen Ladeleistung von 80 kW und einer Lebensdauer von 8 Jahren macht alleine die Invstition 24 Cent/kWh aus. Wartung, Hotline, Miete usw. noch dazu gerechnet. Da reichen die 39 Cent/kWh nicht aus.
          Das sind meine eigenen laienhafte Überlegungen. Ich kenne die genaue Kostenkalkulation nicht. Ich versuche mir nur klar zu machen, was so realistisch sein könnte, bevor ich mit gestählter Brust behaupte, das sei Abzocke.

        • Jörg2 meint

          12.02.2026 um 14:31

          „Nur mal so über den Daumen gepeilt. Eine Ladesäule kostet geschätzt 200.000€ inklusive Montage.“

          Ob die Zahl so hinhaut? Da habe ich keine Ahnung.

          Im Netz ist zu finden, welche Förderungen es in dem Bereich gab und gibt. Das müsste man dann wohl berücksichtigen.

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