Im Januar 2026 wurden weltweit 1,2 Millionen Elektrofahrzeuge (Reine Stromer und Plug-in-Hybride) verkauft, berichten die Analysten von Rho Motion. Damit lag der globale Markt drei Prozent unter dem Niveau von Januar 2025 und 44 Prozent unter dem Dezember 2025. Haupttreiber des Rückgangs war China, wo die Verkäufe sowohl im Jahres- als auch im Monatsvergleich deutlich sanken.
In China wurden 0,60 Millionen Elektrofahrzeuge abgesetzt – ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 55 Prozent gegenüber Dezember. Insgesamt fiel der chinesische Markt im Jahresvergleich um drei Prozent. Zwei Änderungen prägten den Jahresauftakt: Elektroautos unterliegen erstmals seit 2014 wieder einer Kaufsteuer. Zwar gilt noch nicht der reguläre Satz von zehn Prozent für Verbrenner, doch die meisten Elektrofahrzeuge unterliegen einer Kaufsteuer von fünf Prozent. Zudem wurde die staatliche Umtauschprämie von einer Pauschale auf ein proportionales Modell umgestellt – im Durchschnitt sinken dadurch die Preisminderungen.
Europa setzte im Januar mehr als 320.000 Elektrofahrzeuge ab und wuchs damit um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr, lag allerdings 33 Prozent unter dem Dezemberwert. Der Markt knüpfte damit an das starke Wachstum von 2025 an, als Europa die am schnellsten wachsende große Region war. Hintergrund waren die EU-Vorgaben zu Abgasemissionen. Obwohl diese 2025 abgeschwächt wurden, müssen die Hersteller ihre Elektroverkäufe weiter steigern, um hohe Strafzahlungen zu vermeiden.
Zugleich hat sich die Förderlandschaft in Europa verändert. Mehrere große Märkte führten 2025 und zu Beginn von 2026 wieder Kaufanreize ein. Großbritannien, Deutschland und Frankreich verzeichneten daraufhin Zuwächse von 14, 25 beziehungsweise 41 Prozent im Jahresvergleich. Nicht überall verlief die Entwicklung positiv: In Norwegen brachen die Verkäufe um 71 Prozent im Jahres- und 92 Prozent im Monatsvergleich ein, nachdem es Ende 2025 wegen verschärfter Mehrwertsteuerregeln zu Vorzieheffekten gekommen war. Auch die Niederlande meldeten Rückgänge von 28 Prozent im Jahres- und 64 Prozent im Monatsvergleich – ebenfalls nach Vorzieheffekten vor einer höheren Besteuerung von Firmenwagen.
In Nordamerika sanken die Verkäufe im Januar um 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 0,09 Millionen Fahrzeuge. Ausschlaggebend war der US-Markt, der den niedrigsten Monatswert seit Anfang 2022 erreichte. Die Region zeigt weiter Folgen des Wegfalls bundesweiter Steuergutschriften zum 30. September 2025, der Abschaffung von Strafen im Rahmen der CAFE-Standards sowie unter protektionistischen Maßnahmen zur Lokalisierung von Produktion und Lieferketten.
Außerhalb der großen Kernmärkte entwickelte sich der Absatz dagegen dynamisch. Der sogenannte Rest der Welt steigerte seine Verkäufe im Januar um 92 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 0,19 Millionen Fahrzeuge. Getragen wurde das Wachstum insbesondere von Südkorea, Brasilien und Thailand. Im Vergleich zum Dezember gab es keine prozentuale Veränderung.

Die Wahrheit meint
Der Plug-In Betrug fliegt gerade auf.
Unabhängige Stellen haben nachgemessen.
Der angebliche Verbrauch von 1,5 ltr beträgt in Wahrheit 6 ltr. Kam gerade on den Nachrichten.