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Kleine E-Autos dominieren Stadttauglichkeits-Ranking des ADAC

17.02.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 52 Kommentare

Renault-Twingo-E-Tech-Elektrisch

Bild: Renault

In Städten mit viel Verkehr bleibt für alle Verkehrsteilnehmer naturgemäß wenig Platz. Und wenn man bei der oft aussichtslosen Suche nach einem Parkplatz endlich fündig wird, dann sollte das Auto natürlich auch in die Lücke passen. Fahrzeuge im Stadtverkehr sollten also ganz bestimmte Anforderungen erfüllen, weshalb sich der ADAC in einer aktuellen Auswertung die Stadttauglichkeit heutiger Autos angesehen hat. In die Bewertung fließen neben dem Wendekreis auch Länge, Breite, die Rundumsicht sowie der Verbrauch innerorts ein. Die Datenbasis dafür stammt aus dem ADAC Autotest.

Wenig überraschend schneiden besonders die Klein- und Kleinstwagen im Vergleich gut ab. Die kurzen Radstände sorgen für einen kleinen Wendekreis, manchmal wird bei dieser Fahrzeugklasse auf einen Hinterradantrieb gesetzt, sodass die Vorderräder beim Lenken noch etwas weiter eingeschlagen werden können.

In der Gesamtbewertung schneidet der Kleinstwagen Renault Twingo E-Tech mit einer Stadttauglichkeits-Note von 1,9 am besten ab. Mit dem Honda e (Note 2,0) landet der einzige Kleinwagen in den Top-5 dieser Auswertung. Den dritten Platz erreicht der Kleinstwagen Smart ForFour EQ (Note 2,2). Alle drei Modelle sind reine Elektroautos.

Auf den letzten Plätzen des Stadttauglichkeits-Rankings tummeln sich vor allem große und lange Fahrzeuge. Besonders Pick-ups haben bauartbedingt häufig einen sehr großen Wendekreis. Das liegt nicht nur an den reinen Abmessungen, sondern auch am häufig verbauten Allradantrieb, der nur begrenzten Lenkeinschlag zulässt. Ford Ranger Raptor und VW Amarok teilen sich mit der Note 5,1 den letzten Platz. Nur unwesentlich besser (Note 5,0) schneidet die 7er-Reihe von BMW ab.

Der ADAC empfiehlt generell, dass sich Verbraucher vor dem Autokauf Gedanken zum Verwendungszweck machen sollten. Bei einer Probefahrt könne neben anderen Fahrsituationen auch der Wendekreis getestet werden. Gerade im Stadtverkehr könne ein passgenaues Auto dem Besitzer viel Geld und Nerven sparen. Darüber hinaus sollten die Fahrzeughersteller die kleinen und stadttauglichen Autos nicht aus den Augen verlieren. Der ADAC beobachtet, dass die Modellvielfalt im kleinen Segment seit Jahren rückläufig ist – zeitgleich würden die Fahrzeuge immer teurer.

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Via: ADAC
Tags: TestUnternehmen: ADAC
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Futureman meint

    17.02.2026 um 15:30

    Irgendwie fehlen die Hauptvorteile für E-Autos in der Stadt: kein Lärm und keine Abgase. Damit fallen eigentlich automatisch alle Verbrenner für die Stadt raus.
    Dazu kommt, dass gerade Kleinwagen besonders oft Kurzstrecke fahren und Kurzstrecken gerade für Verbrenner „tödlich“ sind. Beim E-Auto ist es kein Problem, denn hier muss nicht umständlich alle paar Kilometer aufwendig der Auspuff freigepustet werden.

    Antworten
    • MK meint

      17.02.2026 um 18:41

      Hat sich der ADAC jemals für das Umfeld von Autofahrern interessiert?

      Also: Ich gebe Ihnen uneingeschränkt recht. Aber wenn der ADAC eines vermeidet, dann der Hinweis, dass Privat-PKW in Städten sowieso eine Zumutung und kein Gewinn sind.

      Antworten
  2. eBikerin meint

    17.02.2026 um 13:16

    Das ist mal wieder so eine Studie die man nur mit: Nein – Doch – Ohhh bewerten kann. Ja wer hätte gedacht, dass kleine Autos mit einem kleinen Wendekreis in der Stadt praktischer sind als große Autos mit einem großen Wendekreis. Sachen gibts manchmal.

    Antworten
    • Future meint

      17.02.2026 um 13:25

      Bestimmt hat man sich beim ADAC gedacht, dass man den Menschen im Land die vielen Vorteile der Kleinwagen wieder mehr erklären muss, weil das alles vergessen wurde. Also verstehe ich den Bericht als eine erste PR-Kampagne für die Kleinwagen, weil in den nächsten Jahren ja auch etwas von VW kommen soll. Der ADAC bereitet das Land jetzt schon darauf vor.

      Antworten
      • eBikerin meint

        17.02.2026 um 13:34

        „Also verstehe ich den Bericht als eine erste PR-Kampagne für die Kleinwagen, weil in den nächsten Jahren ja auch etwas von VW kommen soll. Der ADAC bereitet das Land jetzt schon darauf vor.“

        Muss so sein, drum bewerben die ja auch Twingo und den Honda.
        Sorry aber manchmal hab ich das Gefühl du leidest etwas unter Verfolgungswahn. Nicht böse sein.

        Antworten
        • Future meint

          17.02.2026 um 15:27

          Wie soll der ADAC denn jetzt schon bewerben, was noch kommen soll?
          Nein, die Kampagne des ADAC ist erst am Anfang. Es geht darum, die Leute wieder zu den Kleinwagen zu bringen. Zufällig gibt es bald auch was dazu von VW. Das passt schon. Natürlich stimmt sich der ADAC in der PR mit seinen Partnern ab. Das ist ganz normal und ich befürworte das auch ausdrücklich, weil es wieder ein Bewusstsein für das kleine Auto geben muss. Das braucht viel PR.

        • Tinto meint

          17.02.2026 um 15:49

          Was der ADAC hier macht hat mit PR nichts zu tun, diese Rankings gibt es schon seit Jahren und nichts anderes erwartet man von einem Automobilclub der Tests verschiedener Fahrzeugklassen seit jeher durchführt. Hier ausgerechnet einen Zusammenhang mit VW und deren künftiger Modellpalette zu sehen ist schräg und da stimme ich ebikerin zu, eine Art von Verfolgungswahn.

        • Future meint

          17.02.2026 um 15:59

          Da schreibe ich endlich davon, wie wichtig es der ADAC findet, dass endlich bald die kleinen günstigen VWs kommen und dann soll ich mich davon verfolgt fühlen. Mag ja sein, aber ich will doch nur die Verbrenner von VW von den Straßen schieben – die kleinen VWs sollen doch elektrisch sein und die lasse ich dann halt stehen.

      • brainDotExe meint

        17.02.2026 um 14:16

        Deswegen ist auch nur ein Kleinwagen in den Top 10, der Rest Kleinstwagen, logisch.

        Antworten
        • Future meint

          17.02.2026 um 15:30

          Die VWs kommen ja erst noch auf den Markt. Der Twingo ist auch noch ganz frisch. Ich bin da zuversichtlich, dass wir sogar in Deutschland wieder mehr kleine Autos haben werden. In Frankreich sowieso.

        • brainDotExe meint

          17.02.2026 um 15:43

          VWs Kleinstwagen kommt frühestens nächstes Jahr, also nochmal, warum sollte der ADAC hier Werbung für Kleinstwagen machen, wenn er wie von dir unterstellt VW unterstützen will?

          Da wäre es doch viel besser Werbung für Kleinwagen zu machen.

        • Tinto meint

          17.02.2026 um 15:52

          Future tut mir ja irgendwie leid, er sieht überall und in allem eine Verschwörung von und für VW

        • Future meint

          17.02.2026 um 16:04

          Natürlich arbeitet der ADAC mit »seiner« Industrie zusammen. Oder glaubt ihr etwa, der ADAC sei »unabhängig«? Wartet mal ab, was vom ADAC noch alles kommt zu den Kleinwagen, wenn es endlich »heimische« Produkte gibt. Ich finde das sogar sehr positiv – ganz ohne Ironie. Es wird Zeit, dass da endlich was von VW kommt.

        • Tinto meint

          17.02.2026 um 16:18

          „Natürlich arbeitet der ADAC mit »seiner« Industrie zusammen.“
          Deswegen auch die „PR“ für Renault und Honda, schon klar :-)
          Ganz im Ernst, “ heimische “ Kleinwagen gibt es schon seit es den ADAC gibt, und die wurden auch immer getestet und bewertet, genauso wie alle Kleinwagen aus anderen Ländern.
          Deine Fixierung auf VW finde ich pathologisch, da solltest du mal lockerer werden.

        • Future meint

          17.02.2026 um 16:47

          Es geht um elektrische Kleinwagen und nicht um Verbrenner. Man kann nicht alles in einen Topf schmeißen. Die Kleinwagen sind jetzt wieder ein Thema und ich lese dazu hier immer, dass VW dazu bald das beste Angebot haben wird. Das finde ich positiv und der ADAC stimmt seine Leserschaft schon jetzt auf das Thema Kleinwagen ein. Das finde ich schon irgendwie süß und richtig vom ADAC im Land der SUVs und Kombis.

        • MK meint

          17.02.2026 um 18:45

          @Future
          Beim Twingo z.B. wurde aber die alte, 2024 eingestellte Variante getestet und nicht die hier im Artikelbild abgebildete. Generell sind sehr viele Autos im Test enthalten, die gar nicht mehr auf dem Markt sind.

        • Tinto meint

          17.02.2026 um 19:22

          E-Kleinwagen testet der ADAC seit 10 Jahren, zb. I3, Zoe, die Drillinge, Smart, etc., aber plötzlich ist der aktuelle Test eine PR Aktion für VW obwohl überhaupt kein VW dabei war :-)

        • Future meint

          17.02.2026 um 20:25

          @MK: Im Text ist der neue Renault Twingo E-Tech als Testsieger verlinkt. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass der ADAC neue Modelle testet. Aber dann sind das hier ja nur olle Kamellen. Ja, so wird der ADAC keine Reichweite mit dem Test erzielen. Schade für die elektrischen Kleinwagen.

        • brainDotExe meint

          17.02.2026 um 20:57

          @Future

          Einfach den Artikel beim ADAC lesen. Dort ist explizit vermerkt:

          „Hier sind die 50 stadttauglichsten Modelle aus rund 500 Modellen, die in den letzten fünf Jahren beim ADAC getestet worden sind. Einen kompletten Marktüberblick kann die Liste deshalb nicht darstellen, sie gibt aber einen guten Anhaltspunkt. Gelistet sind nicht nur Neuwagen“

          „Ja, so wird der ADAC keine Reichweite mit dem Test erzielen. Schade für die elektrischen Kleinwagen.“

          Wenn du mal den Artikel des ADAC gesichtet hättest, würdest du sehen dass die Modelle unabhängig vom der Antriebsart getestet wurden. Es kommen auch Verbrenner in Ranking vor.

        • MK meint

          17.02.2026 um 22:29

          @Future Deswegen immer Primärquellen…also den ebenfalls verlinkten Testbericht…lesen. Dort steht direkt in der Übersichtsliste hinter jedem Modell, von wann bis wann dieses hergestellt wurde.
          PS: Der neue Renault Twingo kommt ja erst in ein paar Wochen und solche ADAC Tests umfassen immer nur Autos, die regulär auf dem Markt sind.

        • Tinto meint

          18.02.2026 um 10:50

          Er verwechselt den ADAC mit Tesla, die sind ja angeblich immer 10 Jahre voraus.

        • Future meint

          18.02.2026 um 15:31

          @MK, ja die Primärquellen spare ich mir meistens, weil ich mir ja hier im Portal den guten Überblick auf alle Berichte erhoffe. In diesem Fall wäre die Primärquelle in der Tat besser gewesen ;-)
          @Tinto, du bist zu sehr auf Tesla fixiert, aber das macht nichts. So geht es ja vielen hier. Entweder Tesla, VW oder BYD.

  3. Dagobert meint

    17.02.2026 um 11:57

    „Der ADAC beobachtet, dass die Modellvielfalt im kleinen Segment seit Jahren rückläufig ist – zeitgleich würden die Fahrzeuge immer teurer.“

    Dank geht raus an die EU, die diese Fahrzeugklasse die letzten 15 Jahre mit immer neuen Auflagen unnötig verteuert hat:

    Regulation (versch. Rechtsakte, u. a. Euro-5) – Euro-5 Abgasnorm (NOx/Partikel verschärft) – ab 01/2011 – ca. 150 – 1.000 € pro Fahrzeug.

    Regulation (z. B. 661/2009 Folgeakte) – Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC/ESP) wird Pflicht für Neuzulassungen – ab 11/2014 – ca. 50 – 250 € pro Fahrzeug.

    Regulation (Typgenehmigungs-Rechtsakte / TPMS-Vorgaben) – Reifendruck-Überwachung (TPMS) Pflicht – ab 11/2014 – ca. 20 – 125 € pro Fahrzeug.

    Regulation (versch. Rechtsakte, u. a. Euro-6) – Euro-6 Abgasnorm (weiter verschärfte Grenzwerte) – ab 09/2015 – ca. 150 – 1.000 € pro Fahrzeug.

    Regulation / Delegated Acts (WLTP & RDE Einführung) – WLTP Prüfzyklus & RDE (real driving emissions) → aufwändigere Prüfungen/Kalibrierung – ab 09/2017 – ca. 200 – 600 € pro Fahrzeug (Entwicklung / Mess-Aufwand; Teilweise in Euro-6-Aufwand enthalten).

    Regulation (eCall-Entscheidung) – eCall (autom. Notruf 112 im Unfallfall) Pflicht für Neuwagen/Typgenehmigungen – ab 04/2018 – ca. 20 – 100 € pro Fahrzeug.

    Directive (EECC / Umsetzung) – Digitalradio (DAB/DAB+) in neuen Pkw (EU-weit via EECC, national umgesetzt) – ab 12/2020 – ca. 30 – 200 € pro Fahrzeug.

    Regulation (Euro-6 Folgeakte: Euro-6d-temp / Euro-6d) – RDE-Verschärfungen / strengere Mess-Grenzwerte (Euro-6d-temp → Euro-6d) – ab 09/2019 (Euro-6d-temp) / ab 01/2021 (Euro-6d finale) – ca. 150 – 1.000 € pro Fahrzeug (je nach Motorisierung/Aftertreatment).

    Regulation (EU) 2019/2144 (General Safety Regulation) – Pflicht-ADAS (AEB, LKA, ISA, Rückfahrkamera u.a.) – ab 07/2022 – ca. 300 – 1.500 € pro Fahrzeug (kombiniert; einzelne Systeme deutlich geringer).

    Regulation (EU) 2019/631 – CO₂-Flottenziele (15% Reduktion ab 2025 u. weitere Vorgaben) – ab 01/2025 – ca. 100 – 1.000 € pro Fahrzeug (je nach Herstellerstrategie; Auswirkungen durch Elektrifizierungs-/Technologieverlagerung).

    (Angekündigt / geplante) Regulation (Euro-7 / Folge) – Euro-7 (stärkere Emissions-/Partikelvorgaben, Messänderungen) – 11/2026 (neue Typen) / 11/2027 (alle Neuzulassungen) – ca. 180 – 450 € pro Fahrzeug (Kommissions-Schätzungen; weitere Studien weisen höhere Bandbreiten aus).

    Antworten
    • Stefan meint

      17.02.2026 um 13:24

      Teile/alles? von 2019/2144 wie ISA/Geschwindigkeitswarnsystem und Aufmerksamkeitsassistent gelten seit Juli 2024 auch für Neufahrzeuge, die schon vor 2022 homologiert/in der EU zulassungsfähig waren.

      Antworten
      • Dagobert meint

        17.02.2026 um 13:34

        ab 07/2022 für Typenneuzulassungen seit 07/2024 dann für alle Neuwagen. Die Hersteller hatten also 2 Jahre Zeit alte Baureihen nachzurüsten oder eben aus dem Verkauf zu nehmen. Teilweise ist letzteres auch geschehen wie z.B. beim Suzuki Jimny, der seit 07/2024 aus genau diesem Grund nicht mehr in der EU verkauft wird.

        Antworten
    • Future meint

      17.02.2026 um 15:32

      Immerhin arbeitet Brüssel an einer neuen kleinen billigen Key Car Klasse ohne den ganzen Schnickschnack. Also hat man doch begriffen, dass es wieder billige kleine Autos braucht. Warum geht in Japan etwas, was es in Europa nicht gibt.

      Antworten
      • Dagobert meint

        17.02.2026 um 15:49

        Würde die EU die japanischen Kei-Car (japanisch 軽自動車, keijidōsha wörtlich „Leichtautomobil“) einfach 1:1 übernehmen, hätten wir in einem halben Jahr schon bezahlbare Kleinwagen auf europäischen Straßen. Ich bin davon überzeugt, dass die sich in der EU millionenfach verkaufen würden.

        Die Spezifikation dieser Fahrzeuge ist super, siehe dazu auch mein Beitrag bei „Hyundai befürwortet EU-Fahrzeugklasse“.

        Wenn die EU wieder ein eigenes Süppchen kocht, wird man sehen ob Hersteller überhaupt Fahrzeuge für diese Spezifikation entwickeln, und falls „Ja“, wie lange es dauert bis die ersten auf die Straße kommen…

        Antworten
        • Tinto meint

          17.02.2026 um 15:58

          Schon in den 80ern gab es Japanische Key Cars in Europa zu kaufen, und damals war der Anteil an Klein und Kleinstwagen noch größer. Trotzdem hat sich diese Fahrzeugklasse bei uns nicht durchgesetzt, warum sollte es jetzt anders sein? Nur weil Brüssel an etwas “ arbeitet“ ?

        • Future meint

          17.02.2026 um 16:06

          Ich habe es so verstanden, dass die neue kleine Fahrzeugklasse dafür sorgen soll, dass es sehr günstige Elektroautos gibt, die trotzdem mit 130 auf der Autobahn gut vorankommen. Damals ging es ja noch um Verbrenner.

        • Tinto meint

          17.02.2026 um 16:28

          Klein, günstig, trotzdem Autobahn und Reichweite schließen sich halt gegenseitig aus. Das gibt es elektrisch nichtmal in Japan.

        • Future meint

          17.02.2026 um 16:52

          Ich fahre mit der kleinen 33 kWh-Batterie seit 8 Jahren auch regelmäßig Autobahn. Auf der Fernstrecke muss man dann halt öfter mal raus. Aber wer nicht ständig Fernstrecke fährt, für den ist das machbar. Öffentliche Säulen gibt es mittlerweile genug. Warum sollte man also ein größeres teureres Auto nehmen. Ich habe an Hotels auch schon elektrische Fiat 500 an der Ladesäule gesehen, die 600 Kilometer entfernt zugelassen waren. Das geht also und es wird auch wieder ein Thema sein, sobald der Smart #2 vorgestellt wird.

        • R2D2 meint

          17.02.2026 um 17:49

          Ich fahre mit der kleinen 33 kWh-Batterie seit 8 Jahren auch regelmäßig Autobahn.
          …..
          wow. ich fahre von Stuttgart nach Salzburg und zurück im Diesel – Tempomat 140. Mach mir keinen Kopf wie ich pi*** kann und den wichtigen Kaffee hole, Auch muss ich am Hotel nicht nach Strom betteln. Ein Wellness Wochenende, verlängert, beginnt bereits bei Abfahr..

          … 33kWh und Autobahn. ich lach mich kaputt, danke future.

        • Tinto meint

          17.02.2026 um 19:26

          Sind das Key Cars, dein i3 und der Fiat?

        • Future meint

          17.02.2026 um 20:29

          Es geht mir um die winzigen Batterien in den Autos. Der neue Smart kriegt wohl auch nur 30 kWh und viel mehr wird wohl auch in kein Kei Car hineinpassen.

        • Jeff Heff meint

          17.02.2026 um 21:40

          „Ich bin davon überzeugt, dass die sich in der EU millionenfach verkaufen würden.“

          Davon bin ich ebenfalls überzeugt. Ich bin jetzt zunächst einmal gespannt auf die geplante neue europäische Fahrzeuggattung, und ob die europäischen Hersteller am Ende überhaupt Interesse daran haben werden.
          Viele Hersteller machen ja derzeit eher einen auf Premium und Vollfett-Stufe, weil man da hübsch Kohle scheffeln kann.

        • Future meint

          18.02.2026 um 21:11

          @R2D2: Nach Salzburg oder Stuttgart nehme ich den ICE oder den Flieger. Aber ich stimme dir zu, wenn ich ständig lange Strecken fahren müsste, dann hätte ich damals keinen BMW, sondern einen Tesla genommen, aber ganz sicher keinen Diesel oder Benziner.

      • brainDotExe meint

        17.02.2026 um 20:59

        So viel Mühe für eine solche Nische? Die existierenden Kleinstwagen sind schon eine Nische, wo soll da noch ein Markt für noch kleinere Autos sein?

        Antworten
        • Future meint

          18.02.2026 um 15:34

          Die Autos sind ja schon fix und fertig. BYD könnte seinen Racco dann einfach in Japan und Europa gleichzeitig anbieten. Der Racco ist doch gelungen und passt zu den meisten urbanen Anwendungsprofilen.

  4. Miro meint

    17.02.2026 um 11:12

    Wieso macht man überhaupt so einen Test? Das ist so klar wie der Umstand, dass Wasser gegen Durst hilft.

    Antworten
    • MK meint

      17.02.2026 um 11:47

      Es gibt durchaus ein spannende Erkenntnisse aus solchen tests, die vielleicht nicht jedem bewusst sind, die hier zumindest in dieer Kurzzusammenfassung aber leider auch fehlen. Z.B. warum elektrische Kleinwagen oftmals besser geeignet sind als Verbrenner: Hier im Text wird der Wendekreis als eines der entscheidenden Kriterien angeführt. Verbrenner haben da oftmals das Problem, dass irgendwie der Motor zwischen die Vorderräder passen muss, wegen der kurzen Motorhaube meist sogar quer. Ergebnis ist ein sehr geringer Einschlagwinkel und ein teils erstaunlich großer Wendekreis für mit Verbrennungsmotor angetriebene Kleinwagen. Ein eAuto hingegen hat meist einen deutlich kleineren Motor und der mögliche Einschlagwinkel der Vorderräder ist deutlich besser.

      Antworten
      • R2D2 meint

        17.02.2026 um 12:06

        aha, ich hab keine Probleme meinen Pickup inkl. 6 Meter Anhänger in der Stadt irgendwo umzudrehen… klar geht das nicht so flott wie mit einem Winzling auf der Stelle, aber einfach irgendwo kurz im Ring herum und ich kann wieder in die Gegenrichtig.

        Diesen Wendekreis als Vorteil zu nennen ist schon ulkig. Zu was braucht man überhaupt ein Auto in der großen Stadt? Ich dachte Öffis sind ökologischer, als das jeder mit seinen Kiste selber rumfährt und den ganzen Platz nur zweckentfremdet.

        Antworten
        • MK meint

          17.02.2026 um 13:10

          @R2D2: Das alles habe ich nie in Frage gestellt und darum geht es hier doch überhaupt nicht bzw. nur am Rande: Es geht es nicht um „nicht möglich“, sondern um „schnell, praktisch und kostengünstig möglich“…und da haben Sie selber gesagt, dass ein großer Pickup schon mal einen kleinen Umweg oder ein paar Züge mehr beim Wenden bedeuten kann, abgesehen von den Energiekosten, die das verursacht. Und in Großstädten wie Frankfurt mit gezielt verschachtelten Einbahnstraßenregelungen sind dann mal schnell 20 Minuten weg.
          Wenn das für Sie aus anderen Gründen dennoch die beste Lösung ist, ist doch alles gut. Aber es gibt nun mal nicht den einen für alle richtigen Weg. Und für manche ist der Wendekreis halt durchaus ein wichtiges Kriterium und die schauen dann auf eine solche Liste, andere halt nicht.

          Zumal „große Stadt“ ja doch sehr relativ ist: Selbst Orte mit 2.000 Einwohnern haben teils kaum ÖPNV-Anbindung, wohl aber einen sehr alten, sehr engen Ortskern. Und wenn man sein eigenes Wohnhaus mit seinem eigenen PKW, egal wie klug man sich anstellt, nicht erreicht, wird es halt unpraktisch. Auch bei uns in Marburg kenne ich in der „Oberstadt“ (die Marburger Atstadt) Wohnhäuser, die zwar nur 100 m von der nächsten Bushaltestelle entfernt sind, aber halt trotzdem auch 30 Höhenmeter mit Kopfsteinpflaster und einer Straßenbreite, bei der es von Hauswand zu Hauswand vielleicht 2 m sind. Ein Teil dieser Häuser hat trotzdem eigene Garagen und wird teils von alten, gehbehinderten Menschen bewohnt…einfach, weil die „schon immer“ da wohnen. Und auch für diese Menschen braucht es nun Mal Lösungen.
          Generell finde ich die Marburger Oberstadt ein ganz gutes Beispiel: Die Stadt investiert Jahr für Jahr Millionen in die Fahrzeuginfrastruktur für diesen Bereich: Es braucht extra kleine, extra schmale Müllwagen, extra Feuerwehrfahrzeuge, besondere Busse, die es so in ganz Deutschland nur in Marburg gibt usw. um wenigstens die paar „Hauptstraßen“ zu erschließen. Ist doch schön, wenn zumindest die Anwohner keine extrem teuren Sonderfahrzeuge brauchen, sondern etwas „von der Stange“ nutzen können.

          Abgesehen davon kenne ich keine Stadt, die komplett auf den ÖPNV setzt. Jede Stadt, bei der ich mich mit Verkehrskonzepten beschäftigt habe, setzt immer mindestens auf die Integration von Carsharing-Angeboten, um eben wie Sie sagen eigene private (meist rumstehende) PKW zu reduzieren, aber dennoch jedem an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden am Tag bei Bedarf den Zugang zu einem Auto zu ermöglichen…und auch da sind Kleinwagen dann aber wieder im Vorteil: Habe ich z.B. parallel zu einer Straße in einem Anwohnergebiet Pakplätze und sagen wir mal 15 m zwischen zwei Einfahrten: VW ID.7 bekomme ich da nur 2 Stück geparkt, bei Opel Corsa sind es drei…50% Parkplätze „hinzugewonnen“ ohne auch nur einen einzigen Cent in Umbaumaßnahmen zu investieren oder einen einzigen Quadratzentimeter zusätzlichen Flächenbedarfs….und auch da spielt der Wendekreis wieder eine Rolle: Umso kleiner der Wendekreis, umso kleiner reicht der Abstand zwischen den parkenden Fahrzeugen und umso eher passt noch ein zusätzliches Fahrzeug hin bzw. umso eher kann ich als Fahrer eine Parklücke noch nutzen, an der jemand anderes vorbeigefahren ist.

        • R2D2 meint

          17.02.2026 um 16:10

          MK
          .
          Städte wie Frankfurt, Berlin, Shanghai etc. jucken mich nicht. Dort würde ich nicht mal wohnen wollen, wenn man mir ne Buxxe für 3 Mio. hinstellen würde. Keine Ahnung was die Leute dort hintreibt. Muss wohl das tolle feeling sein.

          und ferner bin ich doch der Meinung, das Autos in solchen Städten garnichts zu suchen haben. Vorallem von Leute, die dort wohnen, aber selber nicht mal einen eigenen Parkplatz vorweisen können.

        • MK meint

          17.02.2026 um 18:38

          @R2D2:
          Darum, was Sie „juckt“ oder Sie für sinnvoll halten, geht es ja aber nicht, sondern um die Realität. Und die ist nun mal, dass immer mehr Menschen in immer dichter besiedelte Großstädte ziehen und ein gar nicht all zu kleiner Teil davon trotzdem weiterhin ein Auto haben will.
          Ich halte das in vielen Fällen auch für Schwachsinn. Aber trotzdem erkenne ich die Tatsache halt an, dass es einfach so ist und dass grade die Leute, die sich eine Wohnung in einer teuren Großstadt, am Ende sogar noch mit Tiefgaragenstellplatz, halt notgedrungen Menschen sind, die mehr Geld als der Durchschnitt haben und damit attraktive Kunden für Automobilindustrie und ADAC sind.

          Außerdem bezog sich mein Beispiel ja nicht auf Berlin oder Shanghai, sondern größtenteils auf Marburg…eine Stadt, die in der Kernstadt ohne wirklich sehr dörfliche Stadtteile grade mal rund 40.000 Einwohner hat, davon fast die Hälfte Studenten.

      • Future meint

        17.02.2026 um 15:37

        Der kleine Wendekreis ist einer der ganz großen Vorteile der Elektroplattform. Es ist gut, wenn der ADAC das seinen Mitgliedern erklärt. Hier bei mir im engen Altstadtviertel ist das sehr praktisch und auch in Tiefgaragen und Parkhäusern ist das schon nett.

        Antworten
        • Tinto meint

          17.02.2026 um 16:06

          Stimme ich uneingeschränkt zu, zumindest was den Wendekreis meines ID.3 betrifft, der ist sogar
          für die Kompaktklasse weltmeisterlich gering. Bei Tesla trifft das leider nicht zu, da wird der große Wendekreis in der Stadt oft zum Problem, bzw. ist mehrmaliges Rangieren nötig.
          Nicht jede Elektroplattform ist gut durchdacht.

        • Future meint

          17.02.2026 um 16:12

          Der Wendekreis ist vermutlich bei den kleinen Fronttrieblern auch wieder größer. Klein, Heckantrieb und Elektroplattform ist aber perfekt praktisch – das fällt mir immer wieder auf im Alltag.
          Was ihr immer mit Tesla habt – da kommt der kleine Kompaktwagen doch erst noch.

        • Tinto meint

          17.02.2026 um 16:33

          Von Tesla erwarten halt alle besonders innovative Fahrzeuge, du doch auch, oder? Die wahre Kunst des Automobilbaus sind bezahlbare Fahrzeuge in der Kompaktklasse, da hat Tesla leider nichts zu bieten.

        • Maze meint

          17.02.2026 um 16:46

          Volle Zustimmung! Ich liebe meinen E-Smart for two. Wendekreis fast wie auf der Stelle drehen. Hoffentlich wird dieser bald „wiederbelebt“!

        • Future meint

          17.02.2026 um 16:54

          Maze, der Smart #2 soll noch dieses Jahr präsentiert werden. Auf Car News China gibt es dazu einen interessanten Bericht.

        • Andi EE meint

          17.02.2026 um 21:00

          @Tinto
          „Von Tesla erwarten halt alle besonders innovative Fahrzeuge, du doch auch, oder? Die wahre Kunst des Automobilbaus sind bezahlbare Fahrzeuge in der Kompaktklasse, da hat Tesla leider nichts zu bieten.“

          Tesla macht keine Kompaktklasse, weil der Besitz von Fahrzeugen durch autonomes Fahren obsolet wird. Das Cybercab wird das alles viel günstiger, unproblematischer, mit viel mehr Platz für Waren machen und ein sehr entspanntes Fahren bieten. Man wird sich um nichts mehr kümmern müssen, weder ums Laden, PP-Suche, Versicherungen, Parkschäden, eigene Stellplatze oder Garagen, … . Das wird die größte Revolution der Mobilität überhaupt. Noch kann es scheitern, aber die Zeichen weisen eigentlich alle darauf, dass es bald geschehen wird.

          Tesla wird Millionen von Kleinwagen bauen, aber nicht für private Kunden. Leute die Kleinwagen kaufen, sind ja keine Autonarren, die brauchen die Mobilität von A nach B. Die hängen doch nicht an ihren privaten Autos, die brauchen eins, weil es praktisch ist und meistens viel Zeit gegenüber dem ÖV einspart. Und Privatsphäre gibt es obendrein auch noch. Bis jetzt ist der Besitz eine Notwendigkeit, aber das wird sich bald mit den Robotaxis ändern und all diese Fahrzeuge mit ganz höher Wahrscheinlichkeit, überflüssig machen.

        • Thorsten 0711 meint

          18.02.2026 um 07:18

          Der kleine Wendekreis war für mich eines der Hauptargumente für den Kauf eines ID.3.
          Der ist sogar noch etwas besser als von der ZOE meiner Frau. Nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis.

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