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Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

EWE Go: „Der Ausbau von Ladeinfrastruktur ist kein Wettrennen um Zahlen“

18.02.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 23 Kommentare

EWE-Go_McDonald’s_St~t-Neu-Wulmstorf

Bild: EWE Go

EWE Go hat kürzlich am McDonald’s in Neu Wulmstorf im Hamburger Umland seinen 2000. Schnellladepunkt eröffnet. Der neue Standort an der A1 mit sechs Schnellladepunkten stehe für einen strategischen Ausbau, der sich nicht nur an reiner Statistik orientiert, sondern an der tatsächlichen Nutzung, so das Unternehmen aus Oldenburg in Niedersachsen.

„Laden muss unkompliziert, zuverlässig und schnell möglich sein“, sagt Ilker Akkaya, Geschäftsführer von EWE Go. „An dieses Motto haben wir uns über die letzten Jahre konsequent gehalten. Der Standort in Neu Wulmstorf zeigt einmal mehr die erfolgreiche Entwicklung der Verkehrswende insgesamt und unseren Anteil daran.“

Das Schnellladenetz in Deutschland wächst seit Jahren kontinuierlich, immer mehr Anbieter haben sich im Markt etabliert. Man beobachte den Markt und die Bedürfnisse von E-Autofahrern genau und richte den Ausbau konsequent danach aus, erklärt EWE Go. „Das bedeutet: Aufbauen mit Qualität, da wo Menschen sich gerne aufhalten und das Laden einfach in ihren Alltag integrieren können.“

„Der Ausbau von Ladeinfrastruktur ist kein Wettrennen um Zahlen“, sagt Akkaya. „Was nützt es, viele Ladepunkte zu errichten, wenn sie nicht ausreichend genutzt werden? Weniger, dafür gut platzierte Schnellladepunkte sind ökologisch sinnvoller, wirtschaftlich effizienter und schaffen Vertrauen bei den Nutzerinnen und Nutzern.“

Der Standort in Neu Wulmstorf stehe exemplarisch für diese Linie: durchdacht, technisch leistungsfähig und auf eine hohe Auslastung ausgelegt. Die Partnerschaft zwischen EWE Go und einem der bekanntesten Schnellrestaurant-Betreiber sorge bei E-Autofahrern für Planbarkeit und Sicherheit. Jeder zweite McDonald’s sei mittlerweile mit Ladestationen von EWE Go ausgestattet und viele davon befänden sich direkt an einer Autobahn.

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Via: EWE Go
Tags: Ladestationen, SchnellladenUnternehmen: EWE AG
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Nur so... meint

    19.02.2026 um 08:18

    Autobahnnähe und Fastfood-Restaurant sind ja schön und gut. Aber entweder gibt es zu wenig Ladeplätze, die dann auch noch besetzt, defekt oder mangels Platz von anderen Verkehrsteilnehmern belegt sind.
    Oder nebenan gibt es wie hier am Autohof noch zwei Ladeparks (EnBW, Ionity) und eine Porsche Charging Lounge mit so viel HPC- Kapazität an einen Fleck, dass die Auslastung im unteren zweistelligen Prozentbereich liegt.
    Dann wundert man sich nicht mehr über die hohen Preise …

    Antworten
  2. Citystromerer meint

    18.02.2026 um 19:36

    Für mich wäre es sinnvoller, viele Säulen an Raststätten, und irgendwie ein Einfluss auf die Ladezeit nehmen zu können. Wann immer ich Rast mache, würde mich das notwendige Stecker Abziehen und Umparken nach 15-20 Minuten stören. Da kommt grade das Essen.
    Also bitte viele Ladesäulen bauen.

    Antworten
    • MK meint

      18.02.2026 um 21:09

      @Citystromerer
      EWE verlangt ja keine Blockiergebühren…aber ja, man will auch nicht derjenige sein, der die Ladesäule ungenutzt blockiert. Mein Trick lautet ehrlicherweise: Vorkonditionierung des Akkus vermeiden ;) Wobei ich sagen muss: Mein Elroq ist mit einer (vergleichsweise langsamen) Spitzenladeleistung von 135 kW angegeben. Wenn der Akku recht leer ist, erreicht der diese Spitzenleistung auch ohne vorkonditionieren und bei Minusgraden draußen. Wenn ich den allerdings mit 50% oder darüber nicht vorkonditioniert im Winter anschließe, dümpelt der eher so bei um die 50 kW rum…allerdings ist er dann halt auch schon so voll, dass der trotzdem nach rund 30 Minuten voll ist.
      Von daher gebe ich Ihnen Recht: Lieber viele Ladesäulen, die bei gleichzeitiger Nutzung die Spitzeneistung nicht erreichen als wenige, die voll durchpowern können.

      PS: Bein Vinfast kann man die maximale Ladeleistung manuell in der App einstellen. In meiner Familie wird das allerdings hauptsächlich zu Hause an der Wallbox genutzt, um die Ladeleistung des Autos der Leistung der Solaranlage anzupassen. So kann man aber halt auch der Ladesäule auf der Autobahnraststätte vorgaukeln, dass man leider grade nur mit 30 kW laden könne.

      Antworten
    • Cak meint

      19.02.2026 um 01:12

      Deutschland hat es geschafft, alle Raststätten an einen privaten Monopolisten zu verkaufen. Jetzt sind die Preise hoch und die Nutzererfahrung schlecht.

      Die gesetzlich vorgeschriebenen Kostenkosten Toiletten werden durch Wertlose sanifair Bons realisiert.

      Antworten
      • eBikerin meint

        19.02.2026 um 09:04

        „Deutschland hat es geschafft, alle Raststätten an einen privaten Monopolisten zu verkaufen. Jetzt sind die Preise hoch und die Nutzererfahrung schlecht.“
        Was hat das mit den Ladesäulen zu tun? Die Preise die dort aufgerufen werden sind exakt die gleichen wie sonst wo. Nicht wie beim Benzin.

        Antworten
    • eBikerin meint

      19.02.2026 um 07:50

      „Wann immer ich Rast mache, würde mich das notwendige Stecker Abziehen und Umparken nach 15-20 Minuten stören“
      Dein Auto ist nach 15-20 Minuten auf 100% geladen? Glaube ich nicht. Wie unten geschrieben, hat EWE auch keine Blockiergebühr. Die kürzeste die mir gerade einfällt sind 45 Minuten bei Aral. Da sollte also das Essen schon erledigt sein. Wir reden ja von einer Rast und keinem 5 Gänge Menu im Sternelokal.
      Viele langsame Ladesäulen sind aber schlecht für die Leute die nur kurz laden wollen. Du kannst problemlos am HPC laden und dein Essen gemütlich zu dir nehmen – an einer langsamen Ladesäule kann aber jemand der es eilig hat nicht schnell laden.
      Mal geschaut – selbst der iX3 würde rund 35 Minuten brauchen bis er von 10% auf 100% ist – also auch noch ausreichend Zeit. Und das schafft der BMW auch nur wenn er an einem 400 kW Lader alleine hängt.

      Antworten
      • MK meint

        19.02.2026 um 11:25

        @eBikerin:
        Die Frage ist doch: Wie wahrscheinlich ist es, dass man tatsächlich von 10% auf 100% laden will? Wenn ich 400 km realistische Reichweite habe und 500 km Strecke habe, lade ich nur mal irgendwo unterwegs, wo es grade passt, 150 bis 200 km nach…also maximal vielleicht 50%-Punkte z.B. von 30% auf 80%. Der Fall, dass die Streckenlänge exakt zwei Akkuladungen entspricht, dürfte ja wohl die absolute Ausnahme sein.

        Antworten
    • Citystromerer meint

      19.02.2026 um 07:51

      Was du schreibst ist mir ehrlich gesagt viel, viel zu kompliziert. Und ich habe nur die Hälfte davon verstanden. Wenn ich das jetzt noch meine Frau erklären muss bricht bestimmt Jubel zum Thema aus.

      Antworten
    • Isso meint

      19.02.2026 um 07:56

      Sehe ich anders, von mir aus könnte man schon 30 Minuten nach Ende des Ladevorgangs Blockiergebühren verlangen, den nichts ist ärgerlicher als blockierte Ladeplätze. Das gilt noch mehr natürlich für die rücksichtslosen Verbrennerfahrer, die die Plätze zustellen.
      20-25 Minuten (wenn beide Anschlüsse genutzt werden dauerte eh länger) sind ideal, um einen Stopp mit Verpflegung und Toilettengang zu machen, aber wenn die zwei Ladeplätze in der Zeit durch Schlafmützen oder Egomanen blockiert werden, nützt weder das schnelle Laden noch das fast food etwas.

      Antworten
      • eBikerin meint

        19.02.2026 um 09:07

        „Sehe ich anders, von mir aus könnte man schon 30 Minuten nach Ende des Ladevorgangs Blockiergebühren verlangen“
        Dann bist du bei meinen Beispiel mit dem ix3 bei 65 Minuten. Also auch gar kein Problem

        Antworten
    • Realist meint

      19.02.2026 um 08:07

      Wer isst freiwillig an Raststätten mehr als einen Snack und seit wann muss man auf die gewärmte oder frittierte Convenience- Industrieware warten wie im guten Restaurant?

      Antworten
      • Future meint

        19.02.2026 um 08:57

        McD hatt ja schon in 2017 die ersten Ladesäulen von ewe. Und ich habe damals entdeckt, dass McD hervorragenden Kaffee in der Porzellantasse aus dem Siebträger von Cimbali anbietet. Das hat mich positiv überrascht und ist schon hervorragend für so eine Ladepause auf der Fernstrecke. An den einfachen Raststätten gibt es ja häufig nur so eine schnelle Plörre von WMF auf Knopddruck.

        Antworten
  3. R2D2 meint

    18.02.2026 um 16:39

    aha… macht AdHoc laden für 39 cents, dann komme ich dort auch gerne mal zu laden… bis dahin. tschau kakao. Mir schleierhaft warum die alle soviel für den Strom verlangen (dürfen), wo doch immer noch diese depperte Quote pro kWh vom Staat bezahlt wird.

    Antworten
    • MK meint

      18.02.2026 um 17:48

      @R2D2
      Was für eine „depperte Quote vom Staat“ bekommt EWE denn Ihrer Meinung nach? Verwechseln Sie das vielleicht mit dem Deutschlandnetz, wo der Bund einen flächendeckenenden Aufbau an Autobahnen fördert? Damit hat z.B. der hier erwähnte Ladepark nichts zu tun und ich weiß gar nicht, ob EWE sich überhaupt an Ausschreibungen des Deutschlandnetzes beteiligt.
      Der Punkt ist doch: EWE muss ja nicht nur den Strom kaufen, sondern auch die Ladesäule und vor Allem das Stromkabel zur Ladesäule hin. An einer Autobahnraststätte sind das schon mal 2 bis 3 km…da sind dann auch mal schnell 1 bis 2 Millionen Euro weg. Nach Abzug von Mehrwert- und Energiesteuer, Stromeinkauf usw. können Sie sich ja mal ausrechnen, wie viele Millionen kWh EWE an einer einzigen Säule verkaufen muss, bevor sich das rechnet bei 52 ct. Zumal auch z.B. die monatliche Grundgebühr für den Zähler, die bei Ihnen daheim ja auch auf den Strompreis drauf kommt, bezahlt werden muss und man bei EWE über den kWh-Preis hinaus keine weiteren Kosten hat…übrigens auch keine Blockiergebühren, wenn man die Säule mal länger blockiert. Und dass obwohl EWE sicher an vielen Standorten zusätzlich auch noch eine monatliche Miete pro Stellplatz zahlen muss.

      Im Endeffekt ist es doch auch egal, was der Strom kostet, sondern nur, ob es billiger oder teurer ist als ein Verbrenner. Und da liegt das eAuto selbst bei 52 ct pro kWh in den allermeisten Fällen deutlich vorne.

      Antworten
  4. elektromat meint

    18.02.2026 um 14:15

    Mir fehlt noch Autocharge oder Plug&Charge und eine Redundanz an jedem Mc. Meist steht da nur eine Ladesäule mit 150KW (also wenn beide Ladeplätze belegt sind nur 75KW pro Platz)
    Generell versuch ich aber immer Lokalitäten anzusteuern die auch einen Ladeplatz bieten. Schade das es kaum Ladesäulen beim BK gibt.

    Antworten
    • R2D2 meint

      18.02.2026 um 16:40

      Jo. 75 kW bei einem Restaurant ist viel zu wenig. Megawatt laden muss es schon sein.

      Antworten
  5. ID.alist meint

    18.02.2026 um 11:28

    Es ist immer diese Gratwanderung zwischen hohe Auslastung und Frustration wegen andauernd belegte Ladepunkte.

    4 oder 6 Ladepunkte, d.h. 2 oder 3 HYC400 Ladesäulen ist OK. Aber auf dem meisten Parkplätze von McD ist nur einen HYC400 zu finden, und wenn dieser streikt gibt es keine Redundanz.

    Antworten
    • MichaelEV meint

      18.02.2026 um 13:40

      Auch 4-6 Ladepunkte sind nicht viel.
      Man muss Ladeinfrastruktur differenzieren. Manche Standorte sind auf den Durchschnitt abgezielt und häufig werden Kunden sich quasi den Stecker in die Hand geben. Das ist schnell wirtschaftlich zu konstant günstigen Preisen betreibbar. Für viele unaufschiebbare Ladebedarfe gibt es dabei aber nicht mehr als Frust.
      Der Knackpunkt ist halt Ladeinfrastruktur für die Bedarfe, die weit über den Durchschnitt hinaus gehen. Die ist teuer, braucht gute Konzepte und ausreichende Anreize.

      Antworten
      • R2D2 meint

        18.02.2026 um 16:43

        Manche Standorte sind auf den Durchschnitt abgezielt
        …..
        Selten so gelacht. Vor 40 Jahren hat niemand Döner gegessen, dafür waren jedes Wochenende die Wirtshäuser überall in Deutschland ausgebucht. Heute sind die Wirtshäuser bis auf ca. 5% verbliene alle Pleite, dafür boomen Dönerländen alle 100 Meter. und McD.

        Warum sollte jemand in Deutschland, Mieterland, sich ein E-Auto kaufen, wenn nirgends Ladesäulen stehen? Oder wenn welche wo stehen, dort aber nix los ist um sich die Zeit sinnvoll zu nutzen?

        Antworten
        • eBikerin meint

          19.02.2026 um 08:06

          „wenn nirgends Ladesäulen stehen?“
          Wenn ich mir die entsprechenden Lademaps so anschaue, sprießen Ladesäulen aber wie Pilze aus dem Boden. In welcher größeren Stadt (da gibts ja die vielen Mieter) stehen den „nirgends Ladesäulen““
          „Oder wenn welche wo stehen, dort aber nix los ist um sich die Zeit sinnvoll zu nutzen?“
          Schon mal geschaut wo die ganzen HPCs so rumstehen? Mal in meiner 300k Einwohner Stadt geschaut. Ich finde HPCs zB bei mehreren Aldi – einer ist umgeben von nem DM, ner Metzgerei und nem Netto. Dann gibts noch welche bei Penny, Edeka, Alnatura, Netto, Baywa, McD, Bauhaus, Aral (da kann man ja zur Not nen Kaffee trinken und weitere.
          Da wird ja wohl für dich was dabei sein.
          Ach ja das waren alles nur HPC ab mindestens 100 kW. „Schnarchlader“ gibts natürlich auch – wenn man mal Stadtbummel machen will.

        • Future meint

          19.02.2026 um 09:02

          Was sind denn Wirtshäuser? Restaurants mit einer vielfältigen Auswahl aus aller Welt ist doch eine großartige Sache. Am besten gefällt es mir, wenn die Kellner in Berlin nur Englisch verstehen. Mit einem AC-Ladehub in der Nähe ist das alles noch besser.

        • eBikerin meint

          19.02.2026 um 09:11

          “ Am besten gefällt es mir, wenn die Kellner in Berlin nur Englisch verstehen“
          Was soll daran toll sein, wenn in Deutschland eine Bedienung sich nicht mit Menschen unterhalten kann die kein Englisch können.
          Ja solche Menschen gibt es immer noch in Deutschland.

        • Future meint

          19.02.2026 um 15:53

          In Berlin Mitte ist es teilweise eben wie in bestmmten Gegenden in Spanien. Dort wundern sich auch immer wieder die Einheimischen, wenn der Kellner nur Deutsch und Englisch versteht und kein Spanisch oder Katalanisch.
          Wer die Kellnersprache nicht versteht, redet einfach trotzdem in einer beliebigen Sprache drauf los. Das hast du sicherlich auch schon beobachtet. Meistens klappt das doch auch irgwndwie. Notfalls gibt’s ja auch die App.

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