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Mercedes-Benz eArocs 400 bewältigt Wintertest bei minus 20 Grad

19.02.2026 in Transport von Thomas Langenbucher | 6 Kommentare

Mercedes-Benz-eArocs-400

Bild: Daimler Truck

Der neue batterieelektrische Mercedes-Benz eArocs 400 für den urbanen Bauverkehr hat Wintertests unter extremen Bedingungen absolviert. Bei Temperaturen von bis zu –20°C wurde der E-Lkw Anfang des Jahres am finnischen Polarkreis auf Schnee und Eis erprobt, um die Einsatzfähigkeit unter harten winterlichen Bedingungen sicherzustellen.

Im Fokus der Tests standen unter anderem die Traktion und die Fahrstabilität des eArocs 400 auf schnee- und eisbedeckter Fahrbahn, das Kaltstart-, Batterie- und Ladeverhalten bei extremen Minusgraden sowie die Leistungsfähigkeit des elektrischen Antriebsstrangs und das Rekuperationsverhalten im Winterbetrieb.

„Die Wintertests in Finnland stellten den eArocs 400 unter trockenen, extrem kalten Bedingungen vor anspruchsvolle Prüfungen, die er souverän meisterte. Mit stabilem Fahrverhalten sowie einem Reichweiten- und Ladeprofil innerhalb der erwarteten Parameter bestätigte er seine Leistungsfähigkeit“, so Michael Kimmich, Entwicklungsleiter eArocs 400.

Die Erprobung unter winterlichen Extrembedingungen lieferte den Ingenieuren von Mercedes-Benz Trucks Erkenntnisse für die weitere Optimierung des eArocs 400 zum Start der Serienproduktion. Sie unterstreiche die Ambition, elektrische Nutzfahrzeuge auch für anspruchsvolle Ganzjahreseinsätze bereitzustellen, erklärt das Unternehmen.

Der eArocs 400 wird ab April dieses Jahres verkauft. Das Grundfahrzeug wird ab dem dritten Quartal 2026 im Mercedes-Benz Werk Wörth am Rhein produziert. Die Integration des elektrischen Antriebsstrangs erfolgt anschließend durch die in Vilshofen an der Donau ansässige Paul Group.

LFP-Batterien für bis zu 240 Kilometer Reichweite

Der eArocs 400 wird zunächst mit einem technisch zulässigen Gesamtgewicht von 37- und 44-Tonnen in der Achsformel 8×4/4 und in vier verschiedenen Radständen verfügbar sein und kann unter anderem als Fahrmischer oder Kipper aufgebaut werden. Für das neue Modell 400 übernimmt Mercedes-Benz Trucks wesentliche Komponenten aus dem eActros-Portfolio. Hierzu gehören neben der Frontbox und dem Power Take-Off (PTO) beziehungsweise Nebenabtrieb auch die auf der Lithium-Eisenphosphat-Zelltechnologie (LFP) basierenden Batterien.

LFP-Batterien zeichnen sich laut Mercedes-Benz Trucks vor allem durch eine lange Lebensdauer und eine besonders hohe nutzbare Batteriekapazität aus. „Aufgrund seines deutlich höheren Wirkungsgrads sowie weiterer Energieeinsparpotentiale, die sich unter anderem aus Rekuperation und elektrisch-betriebenen Aufbauten ergeben, ist der eArocs 400 im Vergleich zu einem vergleichbaren Diesel-Lkw um mindestens 50 Prozent energieeffizienter“, wirbt der Hersteller.

Der E-Lkw verfügt über eine Bordspannung von 800 Volt und zwei im Batterieturm direkt hinter dem Fahrerhaus untergebrachte Batteriepakete mit einer installierten Batteriekapazität von insgesamt 414 kWh. Die Reichweite beträgt als Fahrmischer bis zu 200 Kilometer, bei der Kippervariante sind es bis zu 240 Kilometer. Geladen werden kann der eArocs 400 mit bis zu 400 kW über die serienmäßig auf beiden Seiten des Fahrzeugs verfügbare CCS2-Ladebuchse. Die zwei Batteriepakete benötigen circa 46 Minuten, um von 10 auf 80 Prozent zu laden.

Ausgestattet ist der eArocs 400 mit einem Zentralantrieb mit integriertem 3-Gang-Getriebe und einer Dauerleistung von 380 kW/517 PS sowie einer Spitzenleistung von 450 kW/612 PS. In Kombination mit dieser technischen Antriebslösung können die Hypoid- und Außenplanetenachsen des Arocs genutzt werden, um die für den Baustelleneinsatz benötigte Bodenfreiheit und Geländegängigkeit zu bieten.

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Via: Daimler Truck
Tags: Mercedes eArocs 400Unternehmen: Daimler Truck, Mercedes-Benz
Antrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Cadrick Bauer meint

    20.02.2026 um 12:29

    Naja. So sehr mich das freut, so sehr habe ich doch Fragen zur LFP-Batterie bei den Temperaturen bzw. zur Batterieklimatisierung. Dass ein E-Antrieb bei -20° funktioniert stellt ja wohl keiner in Frage…

    Was mich auch stutzen ließ: 400kW CCS2 – aber davon zwei Stück? Sind die simultan nutzbar, also bis 800kW kumulierte Ladeleistung?

    Antworten
    • M. meint

      20.02.2026 um 13:09

      Glaube nicht. Es erleichtert vor allem das Anschließen je nach Situation, ohne den ganzen LKW kompliziert irgendwie in eine Lücke reinquetschen zu müssen.

      Antworten
  2. Citystromerer meint

    20.02.2026 um 07:51

    Beim Stichwort Kaltstartverhalten habe ich aufgehorcht. Nach meiner Kenntnis benutzt man den Begriff bei Verbrennermotoren.
    Leider gibt es außer einer Liste der Tests und ein paar Lobhudeleien keine Fakten. Kann man tatsächlich mit einem Elektro-LKW mit LiFePo Akkus, der übers Wochenende bei minus 20 Grad auf Baustelle gestanden hat, am Montag wieder losfahren? Vom Aufladen mal ganz zu schweigen. Wie viele kWh werden benötigt, den vier Tonnen Akkuklotz von -20 auf +20 Grad hoch zu heizen?

    Antworten
    • M. meint

      20.02.2026 um 12:23

      „Kann man tatsächlich mit einem Elektro-LKW mit LiFePo Akkus, der übers Wochenende bei minus 20 Grad auf Baustelle gestanden hat, am Montag wieder losfahren?“

      Das ist das Kaltstartverhalten.
      Also ja, scheinbar geht das.

      Antworten
    • Cadrick Bauer meint

      20.02.2026 um 12:27

      Es braucht etwa 7840kJ oder 2.18kWh, um 400kg Stahl von -20 auf +20 zu erwärmen. Dürfte also im kleinen einstelligen Bereich liegen.

      Antworten
      • M. meint

        20.02.2026 um 13:01

        Ich bezweifle aber, dass hier 400 kg Stahl erwärmt werden müssen.

        Antworten

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