Mercedes hat vor der vollständigen Enthüllung des neuen VLE-Modells einige Schlüsselmerkmale bekannt gegeben, berichtet unter anderem AutoExpress. Der VLE wird ein neuer Elektro-Van mit drei Sitzreihen und fortschrittlicher Technologie. Im Gegensatz zum Mercedes EQV, den der VLE ersetzt, basiert das Modell auf einer speziell entwickelten Plattform und integriert neue Technologien aus den aktuellen Mercedes-Pkw.
Zu den Neuerungen gehören ein autonomer Parkassistent, der das Einparken erleichtert, sowie eine Hinterachslenkung, die das Fahrzeug noch manövrierfähiger macht. Der Van wird Theater-Bildern zufolge eine markante Frontpartie mit einer großen, beleuchteten Kühlergrill und modernen Scheinwerfern ähnlich denen des Mercedes GLC und CLA bieten.
Der VLE basiert auf der neuen, maßgeschneiderten VAN.EA-Plattform, die speziell für Elektrofahrzeuge entwickelt wurde und eine neue Ära für Mercedes‘ E-Vans einläuten soll. In Windkanaltests und auf der Nardo-Teststrecke in Italien wurde das E-Fahrzeug auf seine Aerodynamik und Hochgeschwindigkeitsdynamik hin optimiert. Mercedes spricht von Aerodynamik mit „herausragender Effizienz“, und die Hinterachslenkung sorge für „einfaches und agiles Handling, selbst in engen Kurven“. Die Fahrzeugproportionen sollen denen des EQV ähneln, jedoch mit neuen technischen Grundlagen.
Der VLE wird laut dem Bericht dank einer 115 kWh Batterie eine Reichweite von über 480 Kilometern ermöglichen. Die 800-Volt-Elektroarchitektur soll schnelles Laden mit bis zu 320 kW erlauben. Mercedes hat bereits gezeigt, dass der VLE bei Langstreckentests von Stuttgart nach Rom (rund 1100 km) mit zwei kurzen Ladepausen von jeweils 15 Minuten auskommt. Die E-Plattform bietet außerdem Flexibilität mit dem Einsatz von einem oder zwei Elektromotoren.
In Bezug auf den Antriebsstrang wird die neue Architektur nach Informationen von AutoExpress auch eine starke Differenzierung zwischen Luxus-Vans und kommerziellen Modellen ermöglichen. Nach der Elektroversion auf der VAN.EA sollen später Benzinversionen folgen auf der VAN.CA-Plattform angeboten werden. Der VLE wird als Mittelklasse-Minivan mit Platz für bis zu acht Personen positioniert, während ein größerer VLS als „große Limousine“ später erwartet wird.
Zusätzlich zum fortschrittlichen E-Antriebsstrang soll der VLE mit einem umfassend vernetzten Infotainment-System ausgestattet sein, das über das neue MB.OS verfügt. Auch Level-2-Automatisierung ist geplant, mit einer möglichen Erweiterung auf Level-3-Automatisierung bis Ende des Jahrzehnts.
Die langfristige Mercedes-Strategie für seinen neuen Transporter umfasst laut AutoExpress die Entwicklung maßgeschneiderter Modelle für verschiedene Anwendungen – von Familienfahrzeugen in Europa bis zu Luxus-Transportern in Japan.


Max meint
Wir fahren aktuell EQV und freuen uns auf den VLE :)
Dem EQV merkt man leider an, dass dieser nie als eAuto entwickelt wurde.
Unser Langzeitverbrauch liegt bei 32kWh/100km.
Ich erhoffe mir da einen guten Effizienzsprung beim VLE. Glaube er bekommt sogar ein zwei gang Getriebe was bei dem Gewicht des Fahrzeugs schon sinnvoll ist.
Hinterachslenkung ist auch sehr gut. Dann nimmt meine Frau die Sandecke zwischen Einfahrt und Straße nicht mehr mit dem Hinterrad mit :D
Beim EQV fehlt auch etwas Rekuperationsleistung, die steigt beim Bremsen zu früh aus und übergibt dann teilweise an die mechanische Bremse.
Daher werde ich den VLE wohl auch als Allrad wählen damit auf allen Achsen gebremst werden kann.
Bin gespannt auf die Premiere!
Peter meint
Ich kenne Dein Fahrprofil nicht, aber falls es sich auf höhere Geschwindigkeiten beziehen sollte, wird der VLE sicherlich nicht sehr viel sparsamer. Der Gesamtluftwiderstand aus Stirnfläche, cw-Wert und Geschwindigkeit sind da relativ stur.
KI-Tools helfen beim ausrechen der Leistung in kWh, die man nur für den Luftwiderstand zur Bewältigung von 100km Fahrstrecke bei gegebene Stirnfläche X, cw-Wert Y und Geschwindigkeit V benötigt.
Beipielfrage für ein bekanntes kompakteres Modell: „Wie viel Kilowattstunden benötigt man zur Überwindung des Luftwiderstands auf 100 Kilometer, wenn die Stirnfläche des Fahrzeugs 2,1m² beträgt, der cW-Wert bei 0,26 liegt und die Geschwindigkeit 130km/h beträgt?“ => Antwort: 12,1kWh … man kann es noch spezifischer machen, wenn man die Lufttemperatur noch mit angibt:
„Wie viel Kilowattstunden benötigt man zur Überwindung des Luftwiderstands auf 100Kilometer, wenn die Stirnfläche des Fahrzeugs 2,1m² beträgt, der cW-Wert bei 0,26 liegt und die Geschwindigkeit 130km/h beträgt und die Lufttemperatur 1 Celsius?“ => Antwort 12,8 kWh
Peter meint
Ergänzung: Dazu kommt dann noch der entfernungs-relevante Rollwiderstand (auch von den verwendeten Reifen abhängig) und der Zeit-relevante Verbrauch für Komfortfunktionen, wie Infotainment, Heizung etc. … Bei den zeit-relevanten Komfortfunktionen ist die Entfernung ja egal, da zählt nur die Dauer, wie lange die aktiv sind.
Peter meint
Zweite Ergänzung:
Noch ein Berechnungsbeispiel: Michelin gibt den Rollwiderstand für den Primacy 4 mit 7,74kg/t an. Die Leistung zur Überwindung des Rollwiderstands für ein 2000kg schweres mit Primacy4 bereiften Auto bei 130km/h beträgt (laut KI-Tool) 5,5kW.
Für 100km benötigt man ca. 46 Minuten und daraus resultierend 4,2 kWh nur für den Rollwiderstand. Das kann man dann oben auf den Luftwiderstand hinzuaddieren. Dazu dann eben noch die sonstigen Verbraucher und außerdem die Kalkulation, dass die Effizienz des Gesamtsystems „Auto“ eben nicht bei 100% liegt.
David meint
Naja, du hast aber nicht die korrekten Werte. 3,41 ist die Stirnfläche eines ID.Buzz und vermutlich ähnlich beim VLE, der Luftwiderstand ist also 0,9. Bei guten Bedingungen sind bei 100 km/h benötigte 18 kW Leistung realistisch, bei 130 km/h sind es 36 kW. Das ist Physik und selbst ein Wirkungsgrad von 100% würde das nicht relevant ändern. Der Buzz ist beim Wirkungsgrad schon sehr gut. Ich fürchte nur, der VLE nicht, wenn man den WLTP nimmt. Das sollte gesagt sein.
Peter meint
Naja, Du hast das Thema verfehlt.
Es ging gar nicht um ein konkretes Modell, sondern darum, dass man das heutzutage recht einfach online von einer Maschine ausgerechnet bekommt, was die Physik abseits aller Effizienzen als Minimum verlangt.
Übrigens abseits jeglicher Marken. Aber Markenunabhängigkeit ist ja nicht so Dein Ding.
R2D2 meint
Von Stuttgart bis Rom zwei Ladestopps? Klar, logo. Zurück dann aber 5 Stück, weil es den Brenner wieder hoch geht. Ebenso wird vergessen, das mit mit 100% los fährt und mit 3% am 5* Hotel ankommt, wo natürlich der rote Teppich vor der Ladesäule extra einen Stern trägt und der Platz vorab reserviert ist. Auch cool ist die Front die einem Staubsauger entnommen wurde. Ich hoffen das wenigstens der Innenraum nicht zur arg china hardcore gemacht wird.
Prototypen vom VLE hat ich vor 1,5 Jahren schon am Reschenpass, nahe Nassereith am Ionity gesehen. Optisch von der Kontur 1:1 dem EQV. vielleicht etwas glattt gelutschter wird er kommen.
Ich drücke Mercedes die Daumen das endlich mal ein gescheiter Van kommen wird.
eBikerin meint
“ Zurück dann aber 5 Stück, weil es den Brenner wieder hoch geht.“
Und ab dem Brenner bis Stuttgart wieder bergab. Zurück dürfte es also 1 Ladestopp mehr sein – 5 ist natürlich extrem übertrieben.
“ Ebenso wird vergessen, das mit mit 100% los fährt“
Wenn ich so eine Reise plane fahre ich logischerweise mit 100% los, wieso sollte ich mit 80% losfahren?
„und mit 3% am 5* Hotel ankommt, wo natürlich der rote Teppich vor der Ladesäule extra einen Stern trägt und der Platz vorab reserviert ist. “
Wenn ich tatsächlich am nächsten Morgen schon wieder weiter will, kann man tatsächlich sich bei vielen Hotels den Ladeanschluss reservieren, also wo genau ist das Problem? Und warum sollte ich mit 20% am Hotel ankommen wollen, wenn es dort Lademöglichkeiten gibt, und das Auto dann sowieso mindestens über Nacht steht?
R2D2 meint
Das dingens wird 30 kWh auf 100 KM benötigen, wenn man nicht schneller als 110 km/h fährt. Macht bei 110 kWh Akku etwas über 300 KM. Mit 100% Akku bin ich komischerweise in 13 Jahren noch nie los gefahren, vermutlich weil mir die Planung zu blöd wäre, den Timer so zu legen das ich bei Abfahrt 100% habe. Es kommt eh immer anders wenn wir los wollen, daher schädige ich den Akku nicht unnötig. Wenn ich „plane“ das wir um 6 Uhr abfahren, wird es bei meinen Mädels meistens eh 7 oder 8 Uhr….
100% haben wir meistens dann, wenn wir unterwegs zwischenladen und die Pause beim essen länger dauert und ich GENAU weiss, das wir max. 30 Min. nach 100% akku weiterfahren.
Das mit 3% bei Ankunft Hotel kann man machen… auch da hab ich nach 13 Jahren BEV andere Erinnerungen.
von daher ist der Tripp Stuttgart – Rom mit zwei Ladungen eher was fürs Poesiealbum der Presseabteilung von Mercedes.
Carvision meint
Wir hatten den EQV. Leidiges Thema. Da hat damals auch mit 450km Reichweite angefangen, bis man immer weiter seitens MB die Reichweite reduziert hatte. Der ID.buzz kam für uns nie in Frage, weil er das schlechte auf beiden Seiten hat. Keine Flexibilität und dann das Manko der schrankwand als BEV.
Beim VLE sind wor mal gespannt auf echte Werte, aber speziell die 800V könnten hier schon was bewirken. Die sschreibfehler sind zu entschuldigen, weil die schewiss AOK Werbung direkt im Supermarkt htfeld steht. Also zurück.. wir sind aktuell beim multivan hybrid zurück und finden ihn klasse. Gerade das thema Beheizung des großen Raum frisst Akku ohne Ende. Da ist der Hybrid im winter klar im Vorteil weil die Wärme gibt es gratis dazu und man kann schneller fahren. Aber im harten Winter waren beim eqv auch bei 260 schon Schluss statt die 450km. Also viel Marketing und mal sehen was die Realität bringt.
EQ-Fahrer meint
Ich fahre seit fast 5 Jahren EQV und weiß nicht wann der je mit 450km angegeben war. Der erste war mit 421km Reichweite angegeben und seit der Modellpflege mit 367km nach WLTP.
Im Sommer habe ich die 420-450km Reichweite, im Winter 350-380km. Im Jahresdurchschnitt liege ich unter dem WLTP Verbrauch und das bei >50% Autobahnanteil. Das Auto ist eben groß und war damals noch nicht aerodynamisch optimiert, was beim VLE nun besser wird.
Paule meint
Was läuft hier für eine Märchenstunde zum Thema id.buzz ab! Kurz bei sprit moni tor nachgeschaut, da stehen über 25 kWh/100 km. Nicht wenige über 30.
Fur mich sind das verifizierte Werte, denn kaum ein buzzfahrer wird sich die Mühe machen, falsche Zahlen abzutippen. Def Schnitt stimmt auch, viele über 10.000 km.
Glaube, einigen hier können mit ihrer Kauf-Reue nicht umgehen und müssen sich das schön schreiben.
Mary Schmitt meint
Richtig, 25 kWh/100 km im Durchschnitt laut Spritmonitor. Das kommt auf 350 km Reichweite. Für einen Bus! Der EQV dagegen ist 29,62 kWh/100 km gelistet. Das Model Y ist übrigens mit 20,07 kWh/100 km ausgewiesen. Für ein SUV-Coupe ist das nicht doll und kommt in der meistgewählten Version mit 57,5 kWh netto nur 286 km weit. Da der Bus auch noch schnell lädt, hat also VW selbst mit nem Bus Tesla abgehängt.
Tt07 meint
Marie, es geht hier nicht um Tesla sondern um Busse wie z.B. der Rohrkrepierer IDBuzz, dessen Effizienz bekanntermaßen deutlich schlechter ist, als Du und Dein zweites Ich hier verzweifelt versuchen zu Dokumentieren…ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?
Paule meint
Lächerlich, zwei deutlich unterschiedliche Akkugrößen miteinander zu vergleichen. Glaubst du im Ernst, Du kannst die Leute hier verschaukeln?
Future meint
Es wird Zeit, dass endlich die vielen VIP-Shuttle Busse ausgewechselt werden. Überall fahren noch diese Diesel von Mercedes rum. Die Fahrstrecken sind meistens eh nicht lang und an den Flughäfen könnte immer bequem nachgeladen werden während der Wartezeit auf die Gäste. Ein ID Buzz würde in dem Segment von den Kunden nicht akzeptiert werden. Aber wenn Mercedes jetzt endlich ein passendes Auto anbietet, dann wäre das die Lösung.
MrGreenEyes meint
Bei 1100km Fahrt – 2x Ladestopps – 115kWh netto
100-10% SoC (103,5kWh)
15min Laden 10~65% SoC (+63,25kWh)
15min Laden 10~65% SoC (+63,25kWh)
10% SoC Ankunft Total 200kWh verbraucht.
Fahrverbrauch von ca. 20,9 kWh oder 550km real Reichweite –> „über 480km“
Realistisch die Kiste mit 21kWh zu bewegen. Dann sollten 500km+ immer drin sein. Der iD-Buzz kränkelt bei 350km.
David meint
Unser zweites Fahrzeug neben dem Porsche ist seit letztem Jahr ein ID.Buzz mit 86 kWh. Wir haben Strecken von 400 km mit einer Akkuladung zurückgelegt. Diese Erfahrungen gibt es also und nicht nur von uns, es gibt genug Bilder und Beweise in Foren und Blogs, wo sich die Besitzer tummeln. Das muss der VLE erst einmal in der Praxis zeigen. Ein ID.Buzz mit so einem großen Akku würde 650 km WLTP angeben. Und das wundert mich, dass der VLE da schwächelt. War er nicht erst mit deutlich über 500 km angegeben?
Paule meint
Nicht eine einzige Aussage von Dir lässt sich verifizieren, schon gar nicht die Deiner pathologischen NPS. Merkst Du das nicht selbst?
Deity meint
Um hier keine falschen Hoffnungen zu erzeugen.
die 1100km Tour wird kaum über Autobahn erfolgt sein.
Bis Landstraßentempo wird der sicherlich real 500km weit kommen.
Auf Langstrecke mit 130-140km/h werden da sicherlich mindestens 25 kWh stehen. Aber auch dieser Wert würde mich schon arg überraschen und würde ja über 400km Reichweite bedeuten. Die Stirnfläche lässt sich halt nur begrenzt ausgleichen. Das sollte für die meisten Urlaubsfahrten Locker ausreichen.
MrGreenEyes meint
Es gibt eine Berichterstattung zur VLE fahrt nach Rom. Die Strecke wurde in 13h zurück gelegt. Maps gibt für die Strecke eine reine Fahrzeit von 12h16min an. Mit 30min Laden kommt man somit auf eine Optimale Dauer von 12h46min. Diese Strecke ist ohne Autobahn Tempi nicht in dieser Zeit zu machen…
embee meint
Fakten? Belege? oder nur deine Meinung? Expertise? eher nicht vorhanden
Deity meint
Die bisherigen Erfahrungswerte im Feld zeigen das.
Ein vllt. noch halbwegs vergleichbarer Konkurrent könnte der Lucid Gravity sein. Extrem effizient, sehr guter CW Wert für einen SUV/Van.
Dieser schafft beim 70 mph Test (112,6 km/h) 21kWh/100km. Wird also bei 130-140 km/h auch in Richtung 25kWh landen.
Rein auf CW Wert und Stirnfläche bezogen hätte der VLE gegenüber dem Lucid sicher die schlechteren Voraussetzungen. Um Gleichzuziehen müsste er also alles mit einem noch effizienteren Antriebsstrang ausgleichen. Ist schon möglich, aber auch der Lucid ist da ja bereits sehr gut aufgestellt.
Unter 25kWh/100km bei 130-140km/h beim VLE sehe ich realistisch einfach nicht.
Und in deiner Rechnung ist glaube ich noch ein Rechenfehler. Er hat nach deiner Kalkulation 220kWh für die 1100km verbraucht.
Ich will das Ding eigentlich nicht schlecht reden. Das wird ein super Produkt und den Bedarf von 99% der Nutzer erfüllen. Aber ich glaube noch nicht an die real über 500km Autobahn Reichweite.
eBikerin meint
Ich denke du hast zu wenig Ladung berechnet. Ich habe 20 Minuten für 10%-80% gefunden. Da am Anfang viel schneller geladen wird als am Ende glaube ich (wir beide können es ja nicht wissen) dass da durchaus 70 kWh in den Akku geflossen sind.
Auch die Ankunft mit 10% ist geraten – es ist durchaus auch möglich, dass der „auf der letzten Rille“ in Rom angekommen ist. Hier gehe ich sogar davon aus, da in keiern Pressemeldung ich etwas über die verbliebene Kapazität gelesen habe. Beim EQXX hat MB immer darauf hingewiesen wie viel bei Ankunft immer noch im Akku war – hier nicht.
Ach und deine Rechnung stimmt nicht: 200 kWh auf 1100 Kilometer wären ein Verbrauch von 18,1 kWh / 100 km. Ich denke das ist für so ein Auto unrealistisch.
David meint
480 km beeindruckt mich jetzt leider nicht. Denn exakt 487 km stehen für den ID.Buzz mit 86 kWh netto zubuche und ich sehe nicht, dass die Stirnfläche des VLE deutlich größer wäre. Wenn das also für 115 kWh stimmen würde, stände er in unseliger Tradition des EQV. Abwarten.
Tim Leiser meint
Nun ja. In dem Fall ist die Ladegeschwindigkeit aber durchaus ein Faktor.
David meint
Was viele aber nicht wissen ist, dass der ID.Buzz, indessen eine ausgezeichnete Ladekurve mit knapp über 200 kW Peak hat, die nicht den normalen MEB Modellen entspricht. Die Ladeleistung von 80-95 % ist sogar gegenüber 800 V Systemen ganz vorne. Das wird kaum erwähnt. Da muss der Mercedes dann deutlich einen drauflegen. Der CLA hat ja bisher seine 320 kW in Tests nicht ganz erreicht.
Deity meint
Der CLA hat in den Test doch sogar 350 kW erreicht oder?
Tim Leiser meint
Ich hab auch einige Tests gesehen, wo er über 350 erreicht hat. Ich bin mir sicher, der BUZZ ist ein gutes Auto. Aber ich bin mir auch sicher, dass der Mercedes auf langer Strecke deutlich schneller am Ziel sein wird. Aber dazu wird es mit Sicherheit Tests geben.
RudiFaehrtTesla meint
Letztlich irrelevant. Kein ID-Buzz schafft die kolportierten 487km.
Siehe dich in den Buzz-Foren um, der Durchschnitt zwischen 200-350km bei Autobahntempo 100-130.
ap500 meint
!! Reichweite = Autobahnreichweite bei Autobahngeschwindigkeit !!
In der Stadt speilt die Reichweite bei keinem Eauto eine Rolle.
Ein Bus wird locker 30-40kwh/100km benötigen.
MK meint
@ap500
Die Reichweite dürfte immer eine Rolle spielen. Entweder indirekt, weil weniger Reichweite mehr Verbrauch und damit höhere kosten pro km bedeuten.
Aber auch direkt: Umso höher die Reichweite, umso bequemer der Wechsel auf eMobilität: Auch wenn es immer seltener wird, dass man weder zu Hause noch auf der Arbeit laden kann und sonst mit dem Auto nur z.B. einmal die Woche einkaufen fährt, wo es dann vielleicht eine Lademöglichkeit auf dem Parkplatz gibt. Wenn dieses einmal die Woche dort laden und zwar auch nur so lange wie ich einkaufe, ausreicht, wird der Wechsel auf eMobiität natürlich viel komfortabler.
Meine persönliche Erfahrung ist auch, dass man wenn man einmal ein eAuto hat, sehr schnell diverse bequeme Lademöglichkeiten für sich findet.
Rein praktisch könnten also die meisten ohne Komforteinbußen schon heute mit weniger Reichweite auskommen als sie dann tatsächlich kaufen…psychologisch, um sich überhaupt auf ein eAuto einzulassen, dürfte es aber ein entscheidender Aspekt sein.
Andi EE meint
Der @ap500 hat Recht, die Reichweite interessiert nur bei Autobahngeschwindigkeit, weil nur dort das Problem entsteht.
Niemand kommt ans Reichweitenlimit bei Tempo 50, es fährt doch niemand 7 Sunden am Stück mit 50km/h eine grosse Strecke. Die Aerodynamik setzt viel mehr als die Batteriegröße, die Limits bei der Langstreckentauglichkeit. Von daher ist sowohl der ID.Buzz als wahrscheinlich auch dieser Mercedes, nur beschränkt Langstreckentauglich … ausser man macht gerne Ladestopps. 😉
Und wer weder bei der Arbeit noch Zuhause laden kann, muss wirklich kein BEV kaufen. Er verspielt ja den grössten Vorteil den die Elektromobilität hat (günstiges Laden). Das ist sicher ein seltener Fall, dass sich die Leute dann trotz schlechter Bedingungen, das BEV kaufen (lobenswert trotzdem).
hu meint
Dass sind aber biem ID.Buzz keine zu erzielenden Reichweiten bei realem Verkehr und bei Autobahntempo.
Real sind eher 250-350 km und wenn man die 0% nicht riskiert eher 200 -300 km.
Alles andere sind Verbräuche die nur bei Tempo unter Landstraßentempo zu erzielen sind.
Der ID.Buss ist ein wirklich schickes Fahrzeug mit allen Vorteilen von BEV´s aber auch mit allen Nachteilen. Leider ist er Innen recht unflexibel.