Der elektrische VW ID. Buzz tritt als Bus mit fünf und optional sechs oder sieben Sitzplätzen in drei Reihen an. Version Nummer zwei, der ID. Buzz Cargo, bietet serienmäßig ein dreisitziges Fahrerhaus, das durch eine Trennwand vom Laderaum separiert wird. Jetzt hat Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) ein neues Feature im Programm, mit dem eine dritte Interieur- und Transportlösung entsteht: eine feste Trennwand für die Bus-Version des ID. Buzz.
„Mit diesem Trennwandsystem kann der ID. Buzz im Passagierraum als Fünfsitzer und im Laderaum ähnlich wie die Cargo-Version genutzt werden – ideal für den Transport von Mensch und Material“, erklärt der Hersteller. Entwickelt wurde diese Lösung gemeinsam mit dem niederländischen Unternehmen Snoeks Automotive.
Die Trennwand wird direkt bei der Neuwagen-Konfiguration ausgewählt und ab Werk hinter der zweiten Sitzreihe des in diesem Fall fünfsitzigen ID. Buzz integriert. Der Passagierraum ist damit vollständig vom Laderaum getrennt. Der kann nun ähnlich wie die Cargo-Version genutzt werden. Dazu gehört das Beladen mit Gütern aller Art bis zur Dachhöhe. Durch die Ladung verursachter Schmutz oder Geräusche dringen nicht in den Passagierraum. Ein Fenster in der Trennwand gewährlistet den Blick nach hinten. Vor Blicken in den Laderaum schützt eine optionale Folierung von Heck- und Seitenscheiben.
Kleiner Nebeneffekt der Trennwand: Die Klimaautomatik arbeitet effizienter, da der zu klimatisierende Passagierraum kleiner wird.
Die Trennwand von Snoeks Automotive besteht aus einem sogenannten Compax-Material. „Es ist ein ebenso leichter wie belastbarer Verbundwerkstoff, dessen Oberflächen in einem edlen und hochwertigen Soft-Touch-Design ausgeführt sind“, heißt es. In die Wand integriert ist ein Fenster. Vor der Trennwand ist auf der Laderaumseite zudem ein aufklappbares Ablagefach in den Fahrzeugboden für das das Ladekabel des ID. Buzz eingebaut. Auch mit der Trennwand an Bord sind die Sicherheitsgurte und Seitenairbags im Fond ohne Einschränkung nutzbar.
Angeboten wird die Trennwand für den ID. Buzz mit kurzem Radstand in der Ausstattungsversionen „Freestyle“, „Pure“, „Energy“ und „Pro“. Für die zwei höher positionierten Linien „Energy“ und „Pro“ ist die Trennwand zudem auch in Verbindung mit langem Radstand konfigurierbar. Der Preis beträgt in Deutschland inklusive Ablagefach für das Ladekabel 1.856,40 Euro.

Tschewo meint
Privat hätte ich ja einen elektrischen Ersatz für meinen T4 Multivan gesucht, doch der ID.BUZZ ist nicht so flexibel und die Sitze kann man ohne Werkzeug leider noch immer nicht herausnehmen obwohl die Reichweite von ~ 400km für mich kein Problem wäre. Vom Preis mal abgesehen.
Auch einen rein elektrischen Multivan (T7) gibt es nicht. Da ist eine Trennwand beim ID.BUZZ wirklich nicht der entscheidende Grund auf BEV von VW umzusteigen. Hoffe die Entscheidungsträger von VWN wachen bald auf und fragen sich, was hat denn Erfolg des VW-Bus Jahrzehnte lang ausgemacht.
Eine Umfrage unter Kunden und nicht in der Belegschaft wäre sonst vielleicht sehr hilfreich.
R2D2 meint
Eine Trennwand! Danke VW, auf die Idee einer Doppelkabine ist bisher noch niemand gekommen. Und mit halben Innenraum muss auch die Heizung/Klima weniger arbeiten.
Mary Schmitt meint
Richtig, VW war der erste Hersteller, der auf die Idee der Doppelkabine gekommen war. Seit 1952 für den T1 erhältlich und 1958 als Variante in Serie gegangen. Hier liegt allerdings der Hintergrund der Option nicht in Deutschland, sondern in vielen anderen europäischen Ländern, bei denen so eine Zulassung der Passenger-Variante als LKW möglich ist.
Future meint
Die ganzen stinkenden Bullis müssen endlich runter von den Straßen. Noch stehen sie aber überall herum. Die ersten 2 woken Nachbarsfamilien hier bei mir haben ihren alten Dieselbulli allerdings im letzten Jahr durch den Buzz ersetzt. Es macht Hoffnung, dass endlich auch das hippe Vanlifevolk auf Elektromobilität umsteigt. Es passt doch einfach nicht, mit einem Dieselbulli in die schöne Natur zu fahren. Umso besser, wenn es immer mehr gutes Zubehör für den Buzz gibt. Vielleicht verkauft sich das Auto dann endlich besser und die alten Bullis kommen endlich ins Recycling.
Tt07 meint
Das wäre schön, aber es wird u.a. durch die miserable Reichweite des Buzz verhindert. Eine notwendige Version mit rund 100kwh wird es nicht geben, da das Projekt IDBuzz in 2 Jahren aufgrund mangelnder Nachfrage in der jetzigen Form eingestellt wird.
Lataffa meint
Die alten Bullis bekommen H Kennzeichen, wenn sie es nicht schon haben. Die Bewohner in den Akademiker Vierteln stehen drauf, das weiss Future natürlich und es regt ihn deshalb besonders auf wenn gebildete Menschen VW fahren :-)
Future meint
Vanlife ist vollkommen in Ordnung. Aber warum geht das nicht umweltfreundlich? Die Bullis der Akademiker haben höhere Emissionen als die schlimmsten SUVs. Vor allem ist es ja so, dass sich die Akademiker die Elektromobilität leisten könnten.
Climator meint
Elektroautos müssen vor allem aerodynamisch sein damit sie effizient sind und ein Kleinbus ist das nunmal nicht. Um dann auf ordentlich Reichteite zu kommen müsste er locker einen 100 kwh Akku haben damit man auf der AB auch mal über 200 km am Stück fahren kann, den gibt es aber nicht. Selbst wenn noch ein größerer Akku kommt wird das Reisen damit dann teuer wenn der Verbrauch jenseits von 30 kwh/100km liegt und man an den öffentlichen DC-Schnellader muss. Da fährt man wahrscheinlich mit Diesel fast billiger.
Future meint
In anderen Ländern gibt es ha bereits eine Geschwindigkeitsbeschränkung, Damit kommt auch der Buzz schon mal etwas weiter. Aber Effizienz ist natürlich auch bei dieser Bauart ein wichtiges Thema.
Calimator meint
Die 30 kwh/100km schaffst du mit dem Auto auch bei 130 km/h im Winter zu überbieten und 130 km/h darfst du noch in vielen europäischen Ländern fahren. Einen VW-Bus kaufen ja oft Leute die damit viel verreisen und dann ist der AB-Verbrauch ein Thema. Zum Pendeln, einkaufen und Kinder zur Kita bringen brauche ich keinen Kleinbus.
Mary Schmitt meint
Gut, die Trennwand. Es werden demnächst noch einige viel spannendere Features für den Buzz kommen, die zumeist auf den Bereich Camping/Übernachten zielen. Da ist ein relevanter Markt zu vermuten, weil das Fahrzeug konkurrenzlos ist. So wird neben dem serienmäßigen Dauerstrom hinten innen auch eine Außensteckdose mit vernünftiger Leistung kommen. Ebenso wird noch dieses Jahr eine Werksoption mit Bett, Verdunklung etc. kommen. Campingmodus gibt es eh schon.
Werner meint
Konkurrenzlos ist der Buzz auf jeden Fall in seiner Preisklasse.
In Sachen Praxistauglichkeit kann man nur auf den Kia PV5 hoffen.
Für den wurden auch Versionen/Extras für Camping/Übernachten angekündigt.
Aber der liegt im Preis so weit unter dem VW, dass die Zielgruppen sich wohl nicht überschneiden.
R2D2 meint
VW Kunden sind schmerzfrei… ID Bus als GTX kostet fast 100T Euro und Mary erzählt uns das demnächst die Seifenkiste als Camper kommt. Vermutlich nochmal plus 30T Euro… yes baby, da zahlt man doch gerne um einen „Bulli“ elektrisch zu haben und den Genuss der weiten Welt am Campingplatz zu haben…
Während andere Camper für nicht mal die hälfte des Preises ein echtes Wohnmobil haben, wo man richtig duschen und kochen kann. Aber hey, auch beim thema camping müssen wir bitte green dealen. ;-)
Future meint
Was würde so ein Buzz denn kosten, wenn er in China gebaut würde? Es muss doch eine Lösung geben für ein umweltfreundliches Vanlife im Naturschutzgebiet.
hu.ms meint
Der buzz ist ja der elektische sharan. Die langversion schon eher ein bus.
Aber nur 86kwh-akku sind kaum 400 echte km.
So oder so einfach zu teuer für eine wohnmobil-basis.
Mary Schmitt meint
Das musst du den zahlreichen Herstellern sagen, die auf der Basis Wohnmobile anbieten und trotz der Krise lange Wartelisten haben. Ebenso dürfte dir entgangen sein, dass im Trend entnehmbare Heckmodule liegen, die für um 5k eine komplette Küche, Stauraum und ein klappbares Doppelbett fürs Wochenende bieten. Anbieter gibt es für den Buzz ohne Ende. In Norwegen, wo Camping in der Natur erlaubt ist, ist der ID.Buzz Nr. 2 im Zulassungsranking aller PKW.
Jörg2 meint
„So oder so einfach zu teuer für eine wohnmobil-basis.“
Ja.
Als Camper ist die Basis eher an der Grenze zu „zu klein“. Der Preis der Basis ist zu hoch.
Und so sieht man ihn bei den Vermietern eher garnicht oder halt als Exot unter den vielen üblichen Campern.
Matthias meint
„VW ID. Buzz erhält mit neuer Trennwand separate Passagier- und Laderäume“ würde die Überschrift lauten wenn hier jemand halbwegs in Sachen Grammatik und Journalismus bewandert wäre.
Micha meint
Fehlt da nicht ein Komma in deiner Nachricht?
M. meint
Eine Trennwand.
Ein sehr wichtiges Feature, speziell für BEV. :-)
Jörg2 meint
Was immer hier stand, es war nicht von mir.
Thorsten 0711 meint
Wer postet hier und hat kein Ä, Ö und Ü auf der Tastatur? :-D
Lataffa meint
Ein eigener Artikel über eine simple Trennwand, das schafft nur VW!
M. meint
Naja, seien wir ehrlich: die Auswahl der Artikel hier treffen ja nicht die Hersteller, sondern die Betreiber dieser Seite.
Die Hersteller machen Pressemeldungen zu allem, was vorstellbar ist. Man muss aber nicht alles davon im BEV-Kontext verwursten.
Lataffa meint
Schon klar, sorgt aber hier regelmäßig für Emotionen der besonderen Art, wie man an Futures Reaktion wieder klar erkennen kann :-)
Mary Schmitt meint
Das dürfte auch der Grund sein, diese banale Meldung zu bringen. Der Rest der Tesla-Bande leckt noch die Wunden. Aber falls die hier aktiv werden, brennt die Burg. Denn natürlich triggert der ID.Buzz sie. Erstens, er hat den Platz, den ihr SUV-Coupe nicht hat und, zweitens, er zeigt, VW kann Marketing und versteht es, seine Großserienplattform sowohl für unter 30 k als Elroq als auch als ID.Buzz für über 90 k verkaufen.
Future meint
Emotionen sind doch wichtig in der Automobilität. Die VWs müssen halt runter von den Straßen. Das ist wichtig, wenn es besser werden soll mit dem Klima. Deshalb gibt es doch die Elektromobilität. Der Buzz ist gut, aber er wird wohl viel zu wenig verkauft, weil sich die Leute auf den Campingplätzen an dieses Luftgemisch aus beliebtem Dieselgestank und verbranntem Fleisch gewöhnt haben ;-)
Powerwall Thorsten meint
Oh Marrry, erstens bist du mit Tesla wie immer OT unterwegs, aber wenn du fragst.
Wie kann eine Person so viel abstruse Meinung posten?
Jeder Teslafahrer hat wohl das passende Fahrzeug für seinen individuellen Usecase gefunden, sonst hätte er natürlich eine iD Modell gekauft – so, und jetzt darfst du noch einmal in dich gehen und überlegen, warum wir zum Beispiel ein Model Y gekauft (nicht als Firmenwagen bekommen) haben.