• Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
ecomento-de-Logo-383×79

ecomento.de

Elektroauto: Alle Modelle & News

  • Aktuelles
    • Autoindustrie
    • Neues zu Modellen
    • Elektrotransporter
    • Aufladen & Tanken
    • Studien & Umfragen
    • Politik
    • Technik & Innovation
    • Umwelt
    • Mehr
      • Hybridfahrzeuge
      • Wasserstofffahrzeuge
      • Service
      • Modern Mobility
      • Autonomes Fahren
      • Bilder
      • Videos
  • Elektroauto
    • Elektroauto-Kaufprämie
    • Neue Elektroautos
    • Elektroautos in Planung
    • Elektroauto-Übersicht
    • Elektroauto laden
    • Über Elektroautos
  • Newsletter
  • Über & Impressum
    • Über ecomento.de
    • Impressum
    • Newsletter
    • X (früher Twitter)
    • LinkedIn
    • Facebook
    • Werben
  • Datenschutz
  • Suche
Elektroauto-Leasing: Aktuelle Angebote & Vergleich

Microlino Lite in Deutschland neu mit 90-km/h-Upgrade

26.02.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 29 Kommentare

Microlino-Lite

Bild: Micro

Micro erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Microlino Lite: In Deutschland und Österreich kann die auf 45 km/h limitierte L6e-Version neu per Software-Upgrade auf die 90-km/h-Variante der Fahrzeugklasse L7e umgeschrieben werden. Damit sei der Microlino das erste Fahrzeug seiner Kategorie, das sich an veränderte Lebenssituationen seiner Nutzer anpassen könne – „ohne Fahrzeugwechsel“, so der Schweizer Hersteller.

Der Microlino Lite ist ab 15 Jahren mit Führerschein der Klasse AM fahrbar. Mit dem späteren Erwerb des B-Führerscheins kann das bestehende E-Auto nun technisch und zulassungsseitig auf die 90-km/h-Version aufgerüstet werden. Statt „ein neues Fahrzeug zu kaufen, wird der vorhandene Microlino weiterentwickelt. Das spart Ressourcen, reduziert langfristige Kosten und verlängert bewusst den Lebenszyklus des Produkts“, so Micro.

Im Wettbewerbsumfeld der leichten Elektrofahrzeuge stelle diese Möglichkeit ein Novum dar. Kein anderes Fahrzeug in dieser Klasse biete aktuell die Option, von der 45-km/h-Version auf die 90-km/h-Variante zu wechseln. Das Upgrade erfolge dabei über ein klar definiertes Paket, das alle notwendigen Schritte umfasst: TÜV-Gutachten, softwareseitige Leistungsanpassung und Hauptuntersuchung zur Umschreibung. Der Preis dafür liegt bei 690 Euro. Hinzu kommen die administrativen Kosten der jeweiligen Zulassungsstelle.

Mit dem Upgrade erweitere sich das Einsatzspektrum des Microlino deutlich, wirbt der Hersteller. Aus dem urbanen Einstiegsfahrzeug werde eine vollwertige Lösung für Überlandstrecken und tägliches Pendeln. Das Mobilitätskonzept decke damit mehrere Lebensphasen ab: erstes eigenes Fahrzeug ab 15 Jahren, Upgrade nach Erwerb des B-Führerscheins und langfristige Nutzung ohne Modellwechsel.

Der Microlino Lite kostet hierzulande 17.990 Euro. Das Standard-Batteriepaket hat eine Kapazität von 5,5 kWh für eine Reichweite von bis zu 95 Kilometern gemäß der Norm WMTC. Das Bordladegerät ermöglicht mit einer Leistung von 2,2 kW eine Ladezeit von zwei Stunden für 80 Prozent der Batteriekapazität. Für 2000 Euro Aufpreis gibt es eine 11-kW-Batterie für bis zu 200 Kilometer pro Ladung. Mit ab Werk 90 km/h Höchstgeschwindigkeit und 228 Kilometer Reichweite sowie erweiterter Ausstattung kostet der reguläre Microlino ab 19.490 Euro.

Newsletter

Via: Micro
Tags: Kosten, Microlino, PreiseUnternehmen: Micro Mobility Systems
Antrieb: Elektroauto

Stellantis meldet Milliardenverlust: „Haben Tempo der Energiewende überschätzt“

Tesla-Chef Musk warnt vor Gewerkschaft und droht mit Expansions-Stopp in Grünheide

Auch interessant

Polestar: „Grid Rewards“ sollen Gesamtkosten für Kunden senken

Polestar_Energy_Grid_Rewards

VW erweitert Transporter Kombi- und Caravelle-Angebot um neue Shuttle-Modelle

Caravelle-Shuttle-Flex-5-Einzelsitze

Freenow und Electroverse versprechen günstigere Ladekonditionen für E-Taxis

Taxi-Schild

Audi stellt „Hochleistungs-Plug-in-Hybrid“ RS 5 mit 470 kW (639 PS) Leistung vor

Audi-RS-5-Avant-2026-1

Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jörg2 meint

    26.02.2026 um 19:36

    Lese ich das richtig? Das „Aufbohren“ erfolgt ohne Hardwareänderung?

    Das würde ja bedeuten, dass die 45km/h-Variante erheblich standfest konstruiert ist, da Fahrwerk, Bremsen, Sicherheitskonzept… auch für 90km/h behördlich ausreichend ist.

    Antworten
    • M. meint

      26.02.2026 um 20:53

      Vielleicht war’s auch eher andersrum.
      Hast du mal einen Bremstest mit dem Ding gesehen?
      Mach mal.

      Antworten
  2. Futureman meint

    26.02.2026 um 13:38

    Zu Hause gibt es gerade eine heiße Diskussion, ob ein Dacia Spring ausreichend sicher für Fahranfänger ist. Da sollte ich mal den Microlino in den Ring werfen, dann zählt der Spring plötzlich als Panzer im Airbag.

    Antworten
    • M. meint

      26.02.2026 um 14:56

      Im Vergleich dazu ist der Spring das ganz sicher.
      Wenn man den nur zu einem L7e-FAhrzeug umbauen könnte… aber dazu ist der Panzer (wie das bei Panzern häufig vorkommt) einfach zu schwer.

      Antworten
      • eBikerin meint

        26.02.2026 um 15:10

        „Wenn man den nur zu einem L7e-FAhrzeug umbauen könnte…“
        Und welchen Vorteil hätte das dann?

        Antworten
        • M. meint

          26.02.2026 um 16:31

          Die Frage ist sicher hypothetisch, weil das ja komplett aussichtslos ist.
          Aber wenn es ginge, hätte man mit Spring deutlich mehr Auto als mit dem Microlino für weniger Geld.
          Der passt für den Vergleich dann ähnlich gut wie ein eC3. ;-)

          Deutlich besser passt ein Silence S04. Der kostet in der 85 km/h Variante 16,5k€, sägt einem bei schneller Fahrt nicht die Ohren ab, sieht besser aus, anständiger Kofferraum… und das Konzept der Wechselbatterie ist hier noch halbwegs sinnvoll, solange man im Erdgeschoss wohnt oder einen Fahrstuhl im MFH hat. Dann hat man auch das Ladeproblem gelöst und fährt mit lächerlichen Betriebskosten.
          Ein komplett überlegenes Fahrzeug. Das einzige aus dem Bereich, das ich aktuell empfehlen würde.
          Wobei hier natürlich gilt: Einschränkungen gibt es, vor allem bei der Sicherheit (ABS usw.), das sollte man bedenken.

  3. Tinto meint

    26.02.2026 um 11:05

    20k für ein L7e Fahrzeug, das wird bestimmt ein Erfolg.

    Antworten
    • Future meint

      26.02.2026 um 11:36

      Na ja wir wissen ja, dass es in Italien gebaut wird und das macht es hochpreisig. Wim Ouboter hat doch hier vor ein paar Wochen erzählt, dass eine Produktion in China halb so teuer wäre. Andererseits gibt es viele, die eine Produtkion in Europa wollen. Das kostet eben etwas mehr.

      Antworten
      • Tinto meint

        26.02.2026 um 12:18

        Wie wäre denn der Verkaufspreis hier, bei einer Produktion in China? Davon hat Quboter nichts erzählt, oder? ;-) So löblich das Werk in Italien ist, aber wer sind denn die “ vielen“, die unbedingt eine Produktion in Europa wollen, die Kunden?

        Antworten
        • M. meint

          26.02.2026 um 12:50

          Viele Kunden wollen alles billig, Herkunft (und auch sonst alles) egal.
          Und natürlich wollen sie selbst jedes Jahr mehr verdienen.
          Unklar ist, wie diese Forderungen zusammengehen sollen.
          Wenn alles aus China kommt, was wollen die Kunden dann machen, um soviel Geld zu verdienen? Es kann ja nicht jeder Influenzer werden.

          Die Frage ist nur, was das mit diesem Kugelfahrzeug zu tun hat. Für knapp 20k ist da schlicht nichts dran, den Preis zu rechtfertigen, und da muss man zum Vergleich nicht mal nach China schauen. Spanien reicht.

        • eBikerin meint

          26.02.2026 um 14:21

          „Für knapp 20k ist da schlicht nichts dran, den Preis zu rechtfertigen, und da muss man zum Vergleich nicht mal nach China schauen. Spanien reicht.“
          Gutes Beispiel – den Seat Ibiza gibts ab 20K Liste (bei disem bekannten Portal werden Neuwagen ab etwas über 15K angeboten) – der ist deutlich größer, hat mehr Ausstattung und auch noch so nen teuren Verbrenner Motor.
          oder schauen wir nach Frankreich – da fängt der e-C3 bei 20K an.
          Du hast vollkommen recht – den Preis für den Microlino kann man mit nichts rechtfertigen ausser mit „Lifestyle-Aufpreis“

      • SB meint

        26.02.2026 um 14:00

        Für den Preis des Microlino gibt es einen in Europa produzierten Citroën C3 oder Renault Twingo.
        Der Knackpunkt dürfen die Stückzahlen sein. Möglicherweise hat er einen Produzenten in China gefunden, der auf eigene Kosten die Skalierung auf eine Großserienproduktion skaliert – aber wahrscheinlich wird der Herr Ouboter schneller ausgebootet, als er seinen Namen buchstabieren kann.
        Das Problem ist nicht Italien, sondern sein Kleinserienbastelhersteller. Das sagt er nur nicht, weil er den bequemen Weg über China gehen will, Verantwortung für die Industriestandort Europa zu übernehmen. Macht ihr mit seinen billigst in China zusammengebrutzelten und teuer verkaufen Rollern auch nicht.

        Antworten
        • Future meint

          26.02.2026 um 15:09

          Ich habe auch nicht verstanden, warum Micro das Auto in Italien herstellen lässt. Ein Ami/Rocks wird ja auch aus Kostengründen in Afrika hergestellt und nicht in Europa. Und Micro baut seine hervorragenden und sehr erfolgreichen Scooter in der Tat seit vielen Jahren in China.

  4. David meint

    26.02.2026 um 10:30

    Die 90 km/h kann man jedem nur empfehlen, der in der Klasse Autos anbietet. Damit kann man auch auf der Landstraße mitfahren und auch auf der Autobahn. Das haben sie also korrigiert.

    Dafür haben sie alles andere falsch gelassen. Denn dieses Auto ist einfach nicht gut genug konstruiert und zu teuer zu bauen, so dass man zu günstige Komponenten gewählt hat, um wenigstens irgendwo Geld zu sparen. Der Antrieb ist ineffizient, der Akku ist viel zu teuer und viele andere Probleme lassen sich darauf zurückführen, dass wir es hier nicht mit einem gelernten Fahrzeugproduzenten zu tun haben.

    Nur wenige haben Lust, mit 20.000 € die Lernkurve von Amateuren zu bezahlen. Zumal man seit neuestem Bemühungen der großen Hersteller feststellt, sich jetzt doch mit der Klasse zu beschäftigen.

    Antworten
  5. blue meint

    26.02.2026 um 10:07

    Endlich macht es einer…..
    Ab 15…bis ins Altenheim. Mehr Mobiltät braucht kein Mensch. Und ich hatte bei der Probefahrt ein „Mordsspass“. Nur das Geheule war Schlimmer als ein Sack voller Moskitos.

    Bmw….hat es angedacht….bis heute nicht.
    Stellantis….nee. Ami bleibt 45er
    Silence….nee lieber 2 Verkaufen.

    Die Mia hätte ich auch als 45er bekommen können.

    Antworten
    • Future meint

      26.02.2026 um 10:17

      Den Silence gibt es ja als L6e-Version (45 km/h) und ist ab 15 Jahren fahrbar, während die stärkere L7e-Version (70-85 km/h) für den Stadtverkehr und Stadtrandgebiete konzipiert ist.

      Antworten
  6. Dagobert meint

    26.02.2026 um 10:04

    Ein Upgrade von „Verkehrsbehinderung Innerorts“ auf „Verkehrsbehinderung Umgehungsstraße“…

    Antworten
    • Future meint

      26.02.2026 um 10:07

      Kein Problem. Einfach ein Tempolimit von 70 km/h für alle Umgehungsstraßen einführen und schon sind alle beruhigt und wieder ganz entspannt. Es sind meistens doch die ganz einfachen Lösungen, die alles verbessern.

      Antworten
      • SB meint

        26.02.2026 um 10:45

        Das aktuelle Tempolimit auf Landstraßen ist ein gut funktionierender Kompromiss aus Sicherheit und dem Wunsch möglichst schnell voranzukommen.
        Der Microlino ist einfach ein technisch unzulängliches Produkt das in der Herstellung und im Verkauf zu teuer ist. Einfach komplett sinnlos. Für den Preis gibt es beim Wettbewerb Autos, die Autobahntempo erreichen.
        Alternativ bei Stellantis ein vergleichbares Auto zum halben Preis.

        Antworten
        • Stromspender meint

          26.02.2026 um 11:01

          Äh, wo bitte soll denn der „gut funktionierende Kompromiss“ versteckt sein, wenn die Zahlen eine andere Sprache sprechen…

          Verkehrstote aufgeschlüsselt nach:
          Landstraßen / Außerorts (ohne Autobahn): ca. 55 % – 60 % der Verkehrstoten.
          Innerorts (Stadt/Ortschaften): ca. 25 % – 30 % der Verkehrstoten.
          Autobahnen: ca. 10 % – 15 % der Verkehrstoten.

          Gründe für die Verteilung:
          Landstraße: Hohe Geschwindigkeiten in Kombination mit Bäumen am Straßenrand, Gegenverkehr und Überholvorgängen führen oft zu Frontalkollisionen mit tödlichen Folgen.
          Innerorts: Höhere Dichte an ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern.
          Autobahn: Trotz hoher Geschwindigkeiten ist das Risiko, tödlich zu verunglücken, pro gefahrenem Kilometer geringer als auf der Landstraße, da es keinen Gegenverkehr und keine Kreuzungen gibt.

        • Fra p. meint

          26.02.2026 um 11:11

          Hatte schon mehere gespräche mit den brüdern ouboter gehabt. Die problematik war man konnte nicht günstige konditionen haben da man die stückzahlen nicht vorweisen konnte oder kapital dazu (+10’000 units pro jahr). Staatliche förderungen wie in china gab es nicht, grosse automotiv firmen haben einen ganz anderen hebel in produktion, einkauf. Die entwicklung kann als internes studium für junge designer umgesetzt werden. Man kann immer mekern aber sie haben mit weniger kapital als sono motors, streetscooter, lightyear immer noch ihr fahrzeug auf dem markt. Aptera hatte ein vielfaches und bis heute kein fahrzeug wo man kaufen könnte.

        • Lorenz Müller meint

          26.02.2026 um 15:16

          @ Stromspender

          Prozentzahlen sind ja schön und gut, ohne Kontext aber eher irreführend.
          Im Jahr 2025 gab es in Deutschland, einem Transitland mit fast 84 Millionen Einwohnern, lediglich 2814 Verkehrstote. Zum Vergleich: es gibt jedes Jahr in deutschen Haushalten ca. 12000-15000 Sturztote.

        • eBikerin meint

          26.02.2026 um 16:03

          Auch sind seine Prozentzahlen so nicht verwertbar,
          Man muss dann auch schauen wo wie viel gefahren wird. Es ist ja nicht so dass ein PKW/LKW zu je 33% Stadt, Land und Autobahn fährt.
          Für PKW habe ich mal die KI befragt: Autobahn 30-40%, Landstrasse 25-30%, Innerorts 30-40%. Diese Zahlen muss man dann auch in Relation setzen.
          Weiterhin würde ein Tempolimit innerorts leider sehr häufig gar nichts nützen.
          Achtung persönliche Anekdote: ich wohne an einer zweispurigen Einbahnstrasse – die geht bergauf und macht einen Knick. Seit ich hier wohne wundere ich mich, dass ich noch nie einen tödlichen Unfall gesehen habe. Grund: es kommt gar nicht so selten vor, dass Radfahrer oder eScooter Fahrer der Meinung sind, die Einbahnstrasse gelte nicht für Sie.
          Bis auf einen Radfahrer der beim Ausweichen einen wunderschönen Abflug auf den Fußweg gemacht hat und dabei gegen die Hauswand geklatscht ist, hat es tatsächlich jeder gerade so noch geschafft auszuweichen. Bergauf ist eben auch der Bremsweg recht kurz.
          Nochmal kurz die KI befragt: gab schon einige Todesfälle hier, aus genau dem von mir genannten Grund.

    • Stromspender meint

      26.02.2026 um 10:19

      Tempolimit 40 km/h innerorts und 80 km/h außerorts, wo ist das Problem?

      Klar, wenn du es als Untergang des christlichen Abendlandes ansiehst, wenn der gute deutsche Autofahrer nicht überall rasen darf, dann ist das ein (gefühltes) Problem.

      Antworten
      • Ben meint

        26.02.2026 um 10:29

        130km/h auf Autobahnen ist perfekt, 80km/h auf Landstraßen ist ok, und 50km/h innerorts ist auch perfekt und 30km/h in Wohngebieten ist auch ok, die Abstufungen sollen schon sein denn bis jetzt hat mir niemand ruhig und logisch erklären können warum man innerorts auf ausgebauten 4 spuringen Bundesstraßen mit baulicher Trennung 30km/h fahren soll, z.B B93 in Zwickau, B173 in Plauen usw.
        Dann kommt noch dazu das man dann das Land mit Blitzern und Polizeikontrollen zupflastern muss damit sich die ganzen ignoranten daran halten, oder man führt eine Telematiktarifpflicht für KfZ Versicherungen ein.

        Antworten
        • Stromspender meint

          26.02.2026 um 11:16

          Die 40 km/h sind für mich nicht in Stein gemeißelt. Deine Beispiele sind natürlich prädestiniert für eine Ausnahmeregelung.
          Zumindest in meiner Stadt funktioniert „Tempo 40“ aber ganz gut. Das scheint eine Geschwindigkeit zu sein, bei der sich der Autofahrer nicht so gegängelt fühlen wie mit „Tempo 30“, gerade auch auf größeren, breiteren Straßen.

        • Dagobert meint

          26.02.2026 um 13:49

          Das übergeordnete Ziel guter Infrastrukturpolitik sollte eigentlich trivial sein: Reise- und Transportzeiten minimieren. Punkt. Die Leitfrage muss lauten: Wie sorge ich dafür, dass Menschen und Waren schneller, zuverlässiger und planbarer ans Ziel kommen? Genau daran sollte man jede Maßnahme messen.

          Stattdessen diskutieren wir seit Jahren fast ausschließlich über immer neue Tempolimits. Das läuft dem Kernziel diametral entgegen. Wer Geschwindigkeit pauschal begrenzt, senkt zwangsläufig die mögliche Durchschnittsgeschwindigkeit im System – und damit Kapazität, Effizienz und Standortqualität. Reisezeit ist Lebenszeit. Transportzeit ist Produktivität. Infrastrukturpolitik ist immer auch Wirtschaftspolitik.

          Wenn wir es ernst meinen, sollten wir nicht darüber sprechen, wie wir Geschwindigkeit deckeln, sondern wie wir sie verantwortungsvoll erhöhen.

          Die Antwort ist weder ideologisch noch exotisch, sondern klassische Ingenieurarbeit:

          Mehrspuriger Ausbau hochbelasteter Strecken. Physisch getrennte Fahrbahnen auf Landstraßen, um Frontalzusammenstöße systematisch auszuschließen. Entfernen starrer Hindernisse im unmittelbaren Fahrbahnbereich, z.B. Bäume. Leitplanken und breitere Seitenräume, denn Fehler passieren – entscheidend ist, dass sie nicht tödlich enden.

          Sicherheit entsteht durch bessere Infrastruktur, nicht durch generelle Verlangsamung. Wer dauerhaft an der Geschwindigkeit dreht, verwaltet Knappheit. Wer ausbaut, erhöht Leistungsfähigkeit.

          Und noch etwas: Akzeptanz entsteht durch Plausibilität. Dort, wo Geschwindigkeitsbegrenzungen offenkundig keinen sachlichen Grund haben, hält sich die breite Masse erfahrungsgemäß nicht daran. Regeln, die erkennbar eher fiskalischen Interessen der Gemeinde dienen als der Verkehrssicherheit, untergraben Respekt vor dem Regelwerk insgesamt.

        • Future meint

          26.02.2026 um 15:21

          Weniger Geschwindigkeit bedeutet allerdings weniger Emissionen und weniger Lärm. Weniger Autos bedeutet nochmal weniger Emissionen und mehr Raum. Deshalb sorgen immer mehr Städte in Europa dafür, dass Autos immer langsamer und auch grundsätzlich viel unattraktiver werden. Die »autogerechte Gesellschaft« war eine Utopie, die sich als vollkommen falsch erwiesen hat und nun korrigiert wird. Andere Länder wie Niederlande oder Dänemark sind bei den Korrekturen schon etwas weiter und leben gut damit.

        • eBikerin meint

          26.02.2026 um 16:11

          „Weniger Geschwindigkeit bedeutet allerdings weniger Emissionen und weniger Lärm“
          Das ist so nicht ganz korrekt. Besonders wenn man durch das „unattraktiv“ machen Staus verursacht. Das verursacht dann mehr Lärm und mehr Emissionen. Kann man in meiner Stadt prima sehen. Seit eine der großen Ausfallstrassen nur noch einspurig ist (und die Ampel etwas merkwürdig geschalten sind) kommt es hier regelmässig zum Stau. War vorher deutlich seltener der Fall.

Ihre Meinung Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, erforderliche Felder sind markiert *. Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Regeln & -Nutzungsbedingungen.Mit dem Absenden Ihres Kommentars bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert haben.

Seitenspalte

Newsletter

Elektroauto-News - täglich oder wöchentlich:

Kostenlos abonnieren

Suche

Anzeige

Elektroauto-Übersicht · Newsletter · Impressum · Datenschutz · Datenschutzeinstellungen · Werben

Copyright © 2026 ecomento.de