Lexus arbeitet Berichten zufolge an einer radikal neu gestalteten IS-Limousine, die den Verbrennungsmotor gegen einen rein elektrischen Antrieb eintauschen wird. Das Modell soll in der leistungsstärksten Variante rund 500 PS (368 kW) bieten und eine Reichweite von 620 Meilen (etwa 1000 km) mit einer Ladung schaffen. Diese Werte deuten laut dem Portal Best Car möglicherweise auf den Einsatz einer Festkörperbatterie hin.
Berichten zufolge wird der neue IS deutlich futuristischer aussehen als die aktuelle ES-Generation, die sowohl mit Verbrennungsmotor als auch rein elektrisch erhältlich ist. Der neue IS soll außerdem etwa acht Zentimeter länger werden als das derzeitige Modell.
Das Fahrzeug soll mit „Giga-Cast“-Strukturelementen und einem dualen Allradantrieb realisiert werden. Der neue IS soll zudem ein voll softwaredefiniertes Auto werden, das in der Lage ist, Over-the-Air-Updates zu empfangen. Es wird erwartet, dass das Modell spätestens 2027 auf den Markt kommt.
Ein weiteres Ziel von Lexus ist es Medien zufolge, den neuen IS besonders aerodynamisch zu gestalten. Das Unternehmen strebt demnach einen Luftwiderstandsbeiwert von unter 0,20 cW an, was ihn zu einem der aerodynamischsten Serienautos machen würde. Dieser Wert ist besonders bei Elektroautos von Bedeutung, die oft ein geringeres Gewicht und eine bessere Reichweite erzielen können, wenn sie besonders strömungsgünstig sind.
Sollte der neue IS so erscheinen, wie es die Berichte beschreiben, könnte er als globales Modell auf den Markt kommen. Es wird erwartet, dass er als größere und elegantere Alternative zum neuen Toyota Corolla dienen könnte, der ebenfalls als futuristisches Elektroauto in den internationalen Märkten in die Zukunft gehen soll.
Einen Ausblick auf den neuen IS könnte die 2023 von Lexus präsentierte Studie LF-ZC geben. Eine Patentanmeldung in Europa aus dem letzten Jahr deutet darauf hin, dass ein entsprechendes Serienmodell geplant ist.

Micha meint
„Diese Werte deuten laut dem Portal Best Car möglicherweise auf den Einsatz einer Festkörperbatterie hin.“
Was ein Quatsch. 1000 km sind bei einem effizienten Auto mit heutiger Akkutechnik absolut möglich. Man kombiniere zB den Lucid Air mit dem Antriebsstrang des neuen CLA oder der neuen Klasse, und dann ist man im Prinzip da.
Mäx meint
Wichtig zu wissen wäre dann noch der Prüfzyklus.
1.000km CLTC könnte der kommende i3 schon erreichen, der iX3 hat da 900km.
WLTP ist natürlich schwieriger, aber wie du schon sagst:
Effizienter RWD Antrieb mit 120kWh Batterie und schon ist man da, ganz ohne rocket science.
Ob das dann alles in eine Mittelklasse Chassis passt steht auf einem anderen Blatt.
Da könnte Feststoff schon nachhelfen.
M. meint
„soll planen“ ist schon spannend.
Wenn 2026 noch geplant wird, kommt 2027 nichts.
Das, was 2027 kommt, steht mindestens als Prototyp in einer Halle.
THeRacer meint
… bis Toyota & Cos „Nebelkerzen-Phantasien“ konkret werden warte ich nicht. Dafür gibt’s schon 2026 viele gute BEVs zu kaufen. Schade eigentlich um die schöne prägnante Design Studie des SF-ZC …
hu.ms meint
Das foto oben zeigt wieder mal eine freche mercedes-kopie !