Ford Pro spendiert dem Familien-Van E-Tourneo Courier (Artikelbild) sowie seinem Geschwister-Modell, dem Kompakt-Transporter E-Transit Courier, ein Update: Privat- und Gewerbekunden wird nun mehr Reichweite, mehr Alltagskomfort und mehr Konnektivität geboten.
Dank Erhöhung der Batteriekapazität von 43,5 auf 46 kWh steigt die elektrische Reichweite beider Elektroautos um mehr als zehn Prozent. Der E-Tourneo Courier fährt damit bis zu 320 Kilometer nach WLTP-Norm vollelektrisch, der E-Transit Courier bis zu 334 Kilometer. Die Batteriekapazität ist zwar größer geworden, doch das Aufladen geht genauso schnell wie bisher: In weniger als einer halben Stunde ist die Batterie von 10 auf 80 Prozent gefüllt.
Ebenfalls neu und serienmäßig: Künftig vernetzt ein schnelles 5G-Modem den E-Tourneo und E-Transit Courier mit der digitalen Welt. Darüber hinaus hat Ford Pro den Müdigkeitswarner im E-Tourneo und E-Transit Courier optimiert: Er erkennt die Anzeichen, wenn mangelnde Konzentration, Ablenkung, medizinische Notfälle oder sonstige Umstände die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, jetzt besser. Das System erinnert den Fahrer bei längeren Strecken eine Kaffeepause einzulegen und soll helfen, Unfälle zu vermeiden.
„Den Ford E-Transit Courier haben wir konsequent darauf ausgelegt, dass Betriebe und Flotten ihren täglichen Job smarter und effizienter erledigen können“, wirbt Claudia Vogt, Ford Pro Direktorin für Deutschland, Österreich und Schweiz. „Seine robuste Konstruktion und der moderne Antriebsstrang erleichtern den Umstieg auf Elektromobilität – und dank der größeren Batteriekapazität lässt er sich jetzt noch produktiver und vielseitiger einsetzen.“
Die Preise für den neuen E-Transit Courier starten bei 29.930 Euro netto (35.616,70 Euro brutto). Den E-Tourneo Courier gibt es netto ab 30.949,58 Euro (36.830 Euro brutto).

Volker Adamietz meint
Das sind wirklich Reichweiten wie vor 10 Jahren und das bei Autos, wo genug Platz für größere Batterien wären.
Sehr bescheiden – schade.
IDFan meint
Das ist sicher für weiße Flotten passend. Vorher und nachher. Aber sonst eben nicht.
Citystromerer meint
Um deinen Beitrag zu verstehen habe ich nach weiße Flotte gegoogelt. Für mich hat es zum Verständnis nichts beigetragen.
Dagobert meint
Als „Weiße Flotte“ bezeichnet man Poolfahrzeuge ohne festen Fahrer in Unternehmen. Dort „stören“ dann eine Handvoll solcher Fahrzeuge nicht – denn man kann für die anstehende Fahrt das passende Fahrzeug wählen. Wer mehr als 150 km fahren muss, und nicht nur Kartonagen zum nächsten Recyclinghof fährt, nimmt eben etwas anderes…
R2D2 meint
Für den örtlichen Hausmeister ganz ok, aber diese Fahrzeuge werden auch gerne fürs Wochenende genommen, mal eben 600 KM schrubben, oder nach bella italia, oft sogar mit Anhänger.
Leute bei Ford, eine Info für euch: Wir schreiben das Jahr 2026 !
Also bitte, Akku 80 kWh und min. 150 kW Ladeleistung… dann kommen auch die Kunden und ihr müsst nicht immer Krokodiltränen heulen, weil niemand eure Eierkisten nicht kaufen möchte.
Dagobert meint
Die Batteriekapazität steigt von 43,5 auf 46 kWh – das sind gerade einmal 5,75 % mehr.
Und daraus sollen „mehr als zehn Prozent“ Reichweitenplus werden?
Entweder wurde das Auto nebenbei deutlich effizienter – was in der Pressemitteilung verdächtig unerwähnt bleibt – oder hier wird eine kleine technische Anpassung marketingtauglich aufgeblasen.
Deutlich mehr Energie steckt jedenfalls nicht drin.