Citroën bringt den Ami Rip Curl als limitierte Serie auf den Markt und knüpft damit an das im vergangenen Oktober vorgestellte Konzeptfahrzeug Ami Buggy Rip Curl Vision an. Das Modell solle den Geist des Surfens und die Freiheit der Fortbewegung verkörpern, heißt es. Es ist von Surfwear inspiriert und soll mit einem eigenständigen Stil im urbanen Umfeld auffallen.
Die Sonderedition erscheint in schwarzer Lackierung und wird durch gelbe oder lilafarbene Aufkleber akzentuiert. Citroën bietet zwei Varianten an: Sunrise in Gelb mit Auslieferung ab Juni 2026 und Sunset in Lila mit Auslieferung ab August 2026. Grundlage ist jeweils die schwarze Karosserie „Black Night“, ergänzt durch Rip-Curl-Grafiken im Wellen-Look auf Einstiegsleisten, Seitenscheiben und Heck.
Unter der Überschrift „Wenn die Welle die Stadt erobert“ nennt Citroën weitere Merkmale der Sonderedition. Dazu gehören ein Frontlogo in Gelb bei Sunrise oder in Weiß bei Sunset, ein Heckspoiler und exklusive 14-Zoll-Felgen in Weiß. Im Innenraum gibt es drei Ablagefächer, die je nach Variante gelb oder grau ausgeführt sind, dazu einen farblich passenden Taschenhaken auf der Beifahrerseite, zwei bunte Fußmatten, passende Türnetze, ein Trennnetz und eine Smartphone-Halterung.
Neu im Ami ist außerdem ein 5,7-Zoll-Farbdisplay hinter dem Lenkrad. Es soll die Lesbarkeit verbessern und den Innenraum modernisieren. Technisch entspricht der Ami Rip Curl dem bekannten Serienmodell des Mini-Elektroautos und verfügt weiterhin über einen rein Antrieb mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Reichweite beträgt offiziell bis zu 75 Kilometer ohne Ladestopp. Aufgeladen wird das Fahrzeug in rund vier Stunden an einer Haushaltssteckdose.
Der Ami Rip Curl bleibt ein Zweisitzer, ist 2,46 Meter lang und hat einen Wendekreis von 7,20 Metern. Gefahren werden kann er mit dem Führerschein der Klasse AM schon ab 15 Jahren. Unter dem Panoramadach sind die Insassen vor Regen und Brandung geschützt. Der Kaufpreis liegt bei 9290 Euro. Alternativ ist das Modell im Leasing erhältlich, die Raten beginnen bei 59 Euro im Monat.
Die Zusammenarbeit von Citroën und Rip Curl besteht seit 2016 und wurde über mehrere Modelle hinweg gepflegt. Citroën-CEO Xavier Chardon: „Ich freue mich sehr über die erneute Partnerschaft zwischen Citroën und Rip Curl – zwei Marken, die stilvolle, funktionale Produkte entwickeln, die Wohlbefinden und Freizeit, die Flucht aus dem Alltag fördern. Gemeinsam teilen wir eine Vision, die sich auf Abenteuer, Stil und Freiheit konzentriert – gestaltet für die junge Generation. Der Ami Rip Curl verkörpert den freien Geist und die Kreativität, die beide Marken verbinden.“














Matthias meint
Dass Rip Curl eine Firma ist (für Surf-Klamotten) sollte schon deutlich erwähnt werden. Und auch dass diese 45-km/h-Gehhilfe kein Auto ist. Den Twizy gab es in einer 80-km/h-Varinte, was für LKW und Landstraßen zu langsam ist. Daher sollte dringend ein schnellerer Ami angeboten werden, immer noch unter 10k €, um akzeptiert zu werden.
Future meint
Im Süden sieht man den Ami regelmäßig. Auch kommunale Betriebe sind damit unterwegs. In den urbanen Bereichen gibt es dort eh überall ein Tempolimit von max. 45 km/h. Also da passt so ein Leichtfahrzeug schon zu sehr vielen Usecases. Es ersetzt aus meiner Sicht eher ein Bike oder einen Scooter und bietet dafür ein Dach und etwas Ladefläche.
Future meint
Die Kooperation mit Rip Curl ist natürlich sehr cool und fein zum Pendeln zwischen Playa und Chiringuito. Allerdings fehlt der Dachgepäcktäger für die Surfboards.
eBikerin meint
Irgendwie lustig – du pendelst also zwischen dem Strand und der Strandbar, die logischerweise am Strand ist?
Future meint
Nicht jeder Strandabschnitt mit gutem Wind hat doch eine Strandbar. Viele Hotspots liegen abseits in Naturschutzgebieten und da kriegt keine Bar eine Lizenz. Also der kleine bräuchte schon eine Surfbretthalterung. Sowas gibt es sogar für bestimmte E-Bikes.