Das Forschungsinstitut Transport & Mobility Leuven (TML) hat im Auftrag des europäischen Autobauerverbands ACEA seinen vierten quartalsweisen Bericht zu zentralen Leistungsindikatoren (KPIs) veröffentlicht. Damit will man einen aktuellen Überblick über Europas Fortschritte beim Übergang zur emissionsfreien Mobilität geben.
Der Q4-Report zeigt, dass die Entwicklung innerhalb der EU-Mitgliedstaaten weiterhin uneinheitlich verläuft: Während einige Länder bei der Elektrifizierung schnell vorankommen, bleiben andere zurück. Damit werden bestehende strukturelle und wirtschaftliche Unterschiede erneut deutlich.
Im Fokus des Berichts stehen vier zentrale Bereiche, die den Wandel zur Elektromobilität maßgeblich bestimmen:
Beim Stromnetz verweisen die Indikatoren zwar auf schrittweise Verbesserungen, doch diese reichen nicht aus, um die flächendeckende Elektrifizierung des Verkehrs umfassend zu tragen. Es brauche weiterhin Investitionen und Modernisierung, um Kapazität, Zuverlässigkeit und Resilienz angesichts steigender Nachfrage sicherzustellen, heißt es.
Auch aus Verbrauchersicht bleiben Hürden bestehen. Die hohen Gesamtbetriebskosten gelten weiterhin als wesentliches Hemmnis für die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Europa. Entsprechend bleiben nationale Steuerpolitik, Subventionen und Kaufanreize entscheidende Instrumente, um die Nachfrage zu beschleunigen.
Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur stellt der Bericht die Frage, ob das Netz schnell und gleichmäßig genug wächst, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Eine ausreichende geografische Abdeckung, Zugänglichkeit und Zuverlässigkeit seien entscheidend, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken und eine breite Marktdurchdringung zu ermöglichen.
Zugleich hängt laut den Analysten die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobil- und Batterieindustrie aus Herstellersicht maßgeblich von beherrschbaren Energiekosten, sicheren Lieferketten und heimischer Fertigungskapazität ab. Die Stärkung dieser Grundlagen sei entscheidend, um Wachstum und globale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

South meint
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Steffen meint
Wie haben die es geschafft, das Auto vor der Kulisse ohne Menschen zu fotografieren? Da ist normalerweise immer alles mit Touris voll. :-) Alle digital wegbearbeitet?
Walter meint
Ca 5 Stunden Belichtungszeit Schwarzfilter vor das Objektiv.
So kange bleibt kein Mensch im Bild
eBikerin meint
Würde bei der anzunehmenden Masse an Menschen zu schlieren im Bild führen. Ausserdem passt dann der Schatten auch nicht mehr. Merkwürdig ist auch, dass man in den Cafes etc. auf der anderen Kanalseite auch keine Menschen sieht. Würde ja niemand sich die Mühe machen die weg zu retuschieren.
Steffen meint
Exakt das ist mir auch aufgefallen, nicht mal im Hintergrund gehende oder sitzende Menschen.
eBikerin meint
hab mir mal bei einige sog. Stock Photo Anbietern Bilder anzeigen lassen. Auf keinem einzigen sieht man keine Menschen. Und die Cafes etc. sind immer sehr gut besucht. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, ist (wenn das Bild wirklich aufgenommen und nicht erstellt wurde) dass das an irgendeinem Feiertag gemacht wurde, an dem alles geschlossen hat.
Andi EE meint
Kann auch das Problem mit den Personenschutz / Bild-Rechten sein. Theoretisch könnte jeder klagen der nachweisen kann, dass er auf dem Bild zu sehen ist und nicht angefragt wurde. Man müsste es mal anschauen, wie es auf anderen Bildern der Autoindustrie ist, ob da auch „gewöhnliche“ Menschen (Ansammlungen) zu sehen sind.
Es geht hier wahrscheinlich um potenziellen Schadensersatz, den man sich mit solchen Bildern einhandeln kann. Und wie das in Zukunft mit KI ist, weiss ich nicht. Theoretisch könnte man ja die Gesichter so verfälschen, dass keine Originale mehr zu sehen sind.
eBikerin meint
„Kann auch das Problem mit den Personenschutz / Bild-Rechten sein. Theoretisch könnte jeder klagen der nachweisen kann, dass er auf dem Bild zu sehen ist und nicht angefragt wurde“
Greift hier nicht, dazu müsste schon eine einzelne Person direkt neben dem Auto stehen. Die nicht vorhandenen Personen in den Cafes im Hintergrund wären aber nur „Beiwerk“ und hätten so (in Deutschland) kein Klagerecht.
Tinto meint
Die Leute haben das Auto gesehen und sind schreiend davongelaufen ..
volsor meint
:):)
LarsDK meint
Die haben da auf jeden Fall etwas gestanden, in einem dänischen Artikel ist ein Bild von einem roten CLA an etwas der gleichen Stelle und da sieht es aus als wenn der vorbeifährt.
eBikerin meint
Hab das Bild gefunden – das ist wohl eher ein Standbild, wo man nachträglich die Bewegung rein retuschiert hat. Vermutlich ist es sogar der selbe cla – und man hat eben die Farbe nachträglich ersetzt. Aber schön bei euch in Copenhagen.
LarsDK meint
Das Kennzeichen ist auch anders und vom roten CLA sind da mehrere Bilder im Artikel.
eBikerin meint
Möglich aber das Bild mit dem roten und der Bewegung ist mit Photoshop gemacht. Das Auto ist gestanden. Kann man gut an den Häusern erkennen. Wäre das Auto in Bewegung aufgenommen worden so wie es zB die Felgen vermuten lassen, wären die Häuser deutlich mehr verwischt.
Ist aber nix besonderes bei Werbebildern.
eHannes meint
Im Sommer morgens um 5 Uhr null Problem!
Future meint
Die tiefstehende Sonne mit längeren Schatten ist immer ein gutes Indiz für ein Foto am Morgen. Da ist das Licht eh am besten. Wer will schon ein Auto mit lauter störenden Touristen oder mitten im Stau auf einem PR-Bild sehen.