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Lyten schließt Übernahme schwedischer Northvolt-Einheiten ab

02.03.2026 in News & Trends von Thomas Langenbucher | 2 Kommentare

Bild: Northvolt

Der US-Batteriehersteller Lyten teilt mit, den Kauf der schwedischen Vermögenswerte seines insolventen Rivalen Northvolt im Wert von fünf Milliarden Dollar abgeschlossen zu haben. Man plane „unverzüglich“ den Neustart in der Fabrik in Skelleftea und den Forschungseinrichtungen in Västeras in Schweden.

„Die Übernahme von Northvolt Sweden umfasst 16 GWh bestehende Batterieproduktionskapazität, mehr als 160 Hektar Land, Infrastruktur und Gebäude zur Unterstützung erweiterter Fertigungs- und Industrieaktivitäten sowie das größte und modernste Batterieforschungs- und -entwicklungszentrum in Europa“, erklärt Lyten.

„Mit dieser Übernahme betreibt Lyten nun einen der größten Batterieproduktionsstandorte in Europa und das größte Batterie-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Europa“, so Dan Cook, CEO und Mitbegründer von Lyten. „Wir verfügen über die Infrastruktur, die Talente und die Technologie, um ein florierendes Batterie-Ökosystem in Nordamerika und Europa aufzubauen, das von lokalen Lieferketten und lokalen Talenten unterstützt wird, um den schnell wachsenden globalen Bedarf an dezentraler Strominfrastruktur zu decken.“

Lyten will möglichst schnell mit der Wiederaufnahme der Produktion bei Northvolt Ett und Northvolt Labs beginnen. Ett soll Lithium-Ionen-NMC-Batterien produzieren, darunter für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS), Automobil- und verschiedene Mobilitätsmärkte. Northvolt Labs in Västerås soll die Entwicklung langlebiger Lithium-Ionen-NMC-Zellen fortsetzen und mit dem Lyten-Team im Silicon Valley zusammenarbeiten, um die Lithium-Schwefel-Batterietechnologie von Lyten für die Großfabriken zu industrialisieren.

Deutscher Standort Heide weiter geplant

Außerdem werde der Kauf der Northvolt-Einrichtungen im schleswig-holsteinischen Heide „vorangetrieben“, so das Unternehmen. Dort wollte Northvolt eine Batteriefabrik mit rund 3000 Arbeitsplätzen errichten.

Lyten wurde 2015 gegründet und entwickelt Lithium-Schwefel-Batterien, die ohne die teuren Stoffe Nickel, Mangan, Kobalt oder Grafit auskommen. Zu den Geldgebern gehören etwa Opel-Mutterkonzern Stellantis und der Paketdienst Fedex. Die eigene Batterie-Technologie will Lyten später auch in Schweden produzieren.

Northvolt hatte vor einem Jahr in Schweden Insolvenz angemeldet. Das Start-up hatte bereits 2024 eine Umstrukturierung eingeleitet und ein Viertel der Stellen gestrichen. Später beantragte Northvolt ein Sanierungsverfahren unter US-Gläubigerschutz, das jedoch scheiterte. Das Projekt galt lange als großer Hoffnungsträger im europäischen Bemühen, im Bereich der Elektroauto-Akkus gegenüber China aufzuholen. Doch Northvolt häufte Schulden an, kämpfte mit schwacher Nachfrage und Produktionsverzögerungen.

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Via: Lyten
Tags: Batterie, Produktion, SchwedenUnternehmen: Lyten, Northvolt
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. ID.4 statt Golf meint

    03.03.2026 um 08:04

    „Man plane unverzüglich den Neustart in der Fabrik in Skelleftea und den Forschungseinrichtungen in Västeras in Schweden“
    Ein Viertel der Stellen gestrichen, aber was haben denn nun die anderen Drei-Viertel der Belegschaft in der Zeit seit der insolvenz 2024 gemacht? Es liest sich so als würde alles Stillstehen – haben die 2 Jahre in die Luft geguckt aber weiter Gehalt bekommen? Ich meine mann kann hier nur die Daumen drücken, dass Sie noch was hinbekommen und in Zukunft gute Zellen produzieren werden die auch Kunden finden. Ob man die nun selbst entwickelt, oder von einem Autokonzern beauftragt wird? Zweites scheint irgendwie unwahrscheinlich dass es hier noch jemand riskiert. BMW war ja ausgestiegen, hat aber eine eigene Entwicklung und Expertise. VW holt sich Experten aus China. Wenn die Anlagen Technisch gut sind kann man aber ein fertiges Konzept nutzen mit günstigem Grünstrom in Skandinavien. Von außen betrachet scheint es also immer noch reichlich potenzial zu geben. Kommentiert wird es hier nicht weil die Erwartungshaltung wohl eher negativ ist und es nicht um Tesla oder VW geht? Wäre interessant zu wissen wie viele Aufrufe der Artikel im Vergleich erhält.

    Antworten
    • Future meint

      03.03.2026 um 09:10

      Die Übernahme von Northvolt durch Lyten ist doch ausdiskutiert. Zur Erinnerung: Lyten ist ein Startup mit nur wenigen Hundert Mitarbeitern in USA und einer Pilotproduktion. Die Übernahme ist durchaus eine Wette auf die Zukunft und wir hoffen, dass Lyten die richtigen Experten aus China holt und nicht nur die Förderungen abgreifen möchte.

      Antworten

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