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CDU-Politiker: „Wir lehnen pauschale Quoten für Unternehmensflotten ab”

05.03.2026 in Fuhrpark, Politik von Thomas Langenbucher | 21 Kommentare

Mercedes-CLA-EQ-Shooting-Brake-2

Bild: Mercedes‑Benz

In ihrer Ablehnung der EU-Pläne für gewerbliche Flotten bekommt Deutschlands Automobilbranche Unterstützung aus der Politik. „Wir lehnen pauschale Quoten für Unternehmensflotten ab”, sagte laut der Automobilwoche Christian Hirte (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär, auf einer Veranstaltung des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) in Berlin.

Ein Entwurf der EU-Kommission schreibt vor, zu wie viel Prozent gewerbliche Flotten wie von Vermietern, Leasingfirmen und Unternehmen null beziehungsweise nur sehr niedrige Emissionen haben müssen. Die Branche sieht darin ein Verbrenner-Aus durch die Hintertür.

Die EU-Kommission will mit ihrem „Automobilpaket“ das sogenannte Verbrenner-Aus aufweisen: Neuwagen sollen nach dem Vorschlag von Ende letzten Jahres ab 2035 noch zu zehn Prozent Emissionen ausstoßen dürfen. Eigentlich wollte die EU keine Auspuffemissionen mehr erlauben, mit der neuen Regelung könnten aber weiter Verbrenner verkauft werden. Die höheren Emissionen sollen durch die Verwendung grünen Stahls und den Einsatz von Biokraftstoffen ausgeglichen werden.

Die EU-Kommission sieht außerdem die Quoten für Unternehmensflotten vor. Diese sollten ersatzlos gestrichen werden, forderte Hirte auf Nachfrage der Automobilwoche. Bezogen auf die geplanten Vorgaben zu grünem Stahl und E-Fuels sagte der CDU-Politiker: „Da müssen wir schauen, dass es keine Scheinlösungen gibt.”

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Via: Automobilwoche (kostenpflichtig)
Tags: Emissionen, EU, VDIKAntrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Stefan S meint

    05.03.2026 um 20:11

    Sehenden Auges die Kosten und Energie Risiken vergrößern. So tut man seinen Wählern und dem Land keinen Gefallen.

    Antworten
  2. R2D2 meint

    05.03.2026 um 15:15

    Beim Pizzaservice oder im Pflegedienst sind problemlos 100% drin, im Handwerk sieht das schon anders aus. Daher ist es zu begrüßen das endlich wieder gesunder Menschenverstand in der Regierung zurück ist, und die Leute es selber entscheiden können. Mit aktuellem Blick auf die Tankstellenpreise sollte auch mal der härteste Petrolfan mal in Erwägung ziehen, ob seine Rüttelplatte wirklich sein muss.

    Antworten
    • Mäx meint

      05.03.2026 um 18:43

      Es betrifft übrigens nur Neuzulassungen.
      Wer also noch auf Diesel angewiesen ist, könnte gebraucht kaufen und umgeht so diese Quotenregelung.
      Prinzipiell bin ich übrigens bei dir, hier im Unternehmen ist die Elektrifizierung der Sprinter aktuell auch nicht möglich (mal abgesehen von den deutlich höheren Anschaffungskosten).
      Die Dinger fahren ca. 50.000km im Jahr, fast nur Autobahn, mit 1to Zuladung.
      Verbrauch ist so um die 10-11l/100km.
      Wenn man dann mal Ionity mit 39ct/kWh rechnet, wird es mit Autobahnverbrauch schon recht knapp mit den Betriebskosten.

      Antworten
    • MK meint

      06.03.2026 um 12:43

      @R2D2
      Grade Handwerker haben Autos ja meist nicht, um den ganzen tag damit im Kreis zu fahren, sondern um morgens Personal, Werkzeug und Material zur Baustelle zu bringen und abends zurück. Die Strecken sind also meist vergleichsweise kurz. Grade da ist der aktuell in der Regel eingesetzte Diesel, der regelmäßig längere Strecken braucht, doch vollkommen ungeeignet.

      Antworten
      • R2D2 meint

        06.03.2026 um 20:06

        Da spricht der Profi. Deswegen haben Kastenwagen vom „örtlichen“ Heizungsbauer auch Fahrleistungen von 50.000 KM pro Jahr oder der Trockenbauer… selbst olle Hausmeister rubbeln schon 30.000 KM im Jahr runter.. alles regional natürlich.

        keiner von denen fährt von München nach Frankfurt um die Heizung zu repariere, die Trockenwand zu erstellen oder bei Oma Siglinde den Rasen zu mähen….

        Antworten
  3. David meint

    05.03.2026 um 11:15

    Solange sogar noch SPD Landräte ein Elektroauto als Dienstwagen ablehnen können, weil sie jetzt schon wissen, dass es im Krisenfall keinen Strom geben wird, aber selbstverständlich gute Straßen und reichlich SuperPlus, so lange haben wir in der Politik von keiner Partei echte Unterstützung für das Elektroauto. Und diese Diskussion ist typisch dafür.

    Antworten
    • Paule meint

      05.03.2026 um 13:00

      Jetzt bist du sogar schon Politikexperte. Ich habe dich komplett unterschätzt. Ein Universalgenie unter uns. Oder ein Schaumschläger? Ich habe das einen Verdacht.

      Antworten
      • Mary Schmitt meint

        05.03.2026 um 16:46

        Was ist den mit dir los? Der Fall hatte bundesweite Schlagzeilen gemacht. Stefan Sternberg. Könnte auf dem Titel der Bild, die mit Wäscheklammer an dem Kiosk befestigt ist, wo du dein Bier trinkst, erspäht worden sein.

        Antworten
        • Paule meint

          05.03.2026 um 21:31

          Du hast beim Antworten den falschen Namen genommen.

  4. Jensen meint

    05.03.2026 um 11:08

    Bleibt zu hoffen, dass die EU strikt auf Kurs bleibt.

    Antworten
  5. banquo meint

    05.03.2026 um 09:31

    „…die Quoten für Unternehmensflotten ..sollen ersatzlos gestrichen werden…sagte der CDU-Politiker: „Da müssen wir schauen, dass es keine Scheinlösungen gibt.”
    Und wir müssen mal schauen ob die CDU nicht eine Schein-AfD ist !!!

    Antworten
    • Justin Case meint

      05.03.2026 um 09:42

      In der Verleugnung des Klimawandels bestehen wenigstens in Teilen große Überlappungen.

      Antworten
      • Peter meint

        05.03.2026 um 09:46

        Nicht nur da. Auch bei faktenfreien Behauptungen und expliziten Falschaussagen, siehe Wahlkampf in BaWü. Schwarz macht blau salonfähig. War schon in Weimar so.

        Antworten
      • ap500 meint

        05.03.2026 um 10:07

        Da sehr viele SUVs verkauft werden und es viele Pendler gibt ist es mit dem Umweltschutz bei der Bevölkerung nicht viel anders.

        Antworten
      • R2D2 meint

        05.03.2026 um 15:17

        Justin Case
        …

        in der afrikanischen Wüste findet man versteinerte Meerestiere… und wir heulen heute über 2 oder 3 Grad mehr oder weniger Temperatur…

        Antworten
        • Futureman meint

          05.03.2026 um 16:27

          Vor Millionen Jahren war es ziemlich egal, wie sich das Klima innerhalb von tausenden Jahren immer mal wieder geändert hat. Frage mal die Holländer oder die Inselbewohner im Pazifik, wie die es finden, wenn sich das Klima diesmal mit Zeitraum von Jahrzehnten ändert und sie umsiedeln müssen?
          Und beim nächsten mal, wenn sich der eigene Körper um „nur“ 2-3 Grad erhitzt, kurz darüber nachdenken, ob diese 2-3 Grad wirklich so wenig sind?

        • banquo meint

          05.03.2026 um 17:07

          Diese schon verheerenden 2-3 Grad erreichen wir schon wenn alles auf die Bremse tritt und die CDU dagegen dreht wieder alle Gas und Ölleitungen auf!

        • R2D2 meint

          05.03.2026 um 17:27

          Futureman
          ….

          das Wetter/Klima/whatever ist seit 10.000 Jahren zu gunsten der Menschen rechts adäquat und stabil. Nur geistig gestörte möchten das ändern.

          im übrigen… ich würde mir über Hitze weniger sorgen machen… die nächsten 100 bis 1.000 Jahre.

        • Mäx meint

          05.03.2026 um 18:54

          Das ist so eine dumme Argumentation die deine ganze Unwissenheit zeigt.
          Es geht nicht darum ob es mal 2 oder 3 Grad wärmer oder kälter war.
          Klima ändert sich, soweit so richtig und trivial.
          Das Tempo macht aber den Unterschied.
          Die jetzige Warmzeit (oder Holozän genannt) begann mit der Erwärmung um 4 Grad aus der vorherigen Eiszeit in 2.000! Jahren.
          Also über die gesamten jüngere Menschheitsgeschichte…da kann sich das Leben noch halbwegs anpassen.
          Wenn das aber mal eben in 100-200 Jahren passiert sind die Auswirkungen völlig anders. Das sind dann gerade mal ein paar wenige wenn überhaupt Generationen…da kann sich so gut wie gar nichts anpassen!
          Das ist einfach Fakt und braucht man nicht mit „das Klima hat sich schon immer verändert“ verharmlosen.

        • Steffen meint

          06.03.2026 um 01:47

          Der Rekordsommer 2024 forderte in Europa laut Studien über 62.700 Hitzetote, was einem Anstieg von fast 25 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders betroffen waren Südeuropa (Italien, Spanien, Griechenland) sowie Deutschland. Die Todesfälle betreffen überwiegend ältere Menschen und Frauen.

          Teilweise entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        • R2D2 meint

          06.03.2026 um 20:08

          Steffen,
          wenn es heiss wird, würde ich im Haus bleiben und die Klimaanlage laufen lassen. Gerade im Sommer in Verbindung mit einer PV Anlage wird das technisch und preislich zum non-brainer.

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