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Renault und Basquevolt beschleunigen Entwicklung von Lithium-Metall-Batterien

11.03.2026 in Autoindustrie, Technik von Thomas Langenbucher | 1 Kommentar

Ampere-x-Basquevolt

Bild: Ampere x Basquevolt | BOBY / Fisheye Manufacture

Ampere, die auf Elektrofahrzeuge und Software spezialisierte Sparte der Renault Group, hat mit Basquevolt eine Joint-Development-Vereinbarung geschlossen, um die Entwicklung und Validierung von Lithium-Metall-Batterien für E-Fahrzeuge zu beschleunigen. Ziel der Partnerschaft ist es laut einer Mitteilung, die Technologie unter realen automobilen Bedingungen zu erproben und den Weg für ihren kommerziellen Einsatz zu ebnen.

Die Lithium-Metall-Batterietechnologie von Basquevolt verspricht Renault zufolge einen deutlichen Sprung bei der Energiedichte im Vergleich zu heutigen Lithium-Ionen-Batterien mit Flüssigelektrolyt. Durch die Kombination eines Polymer-Elektrolyten mit einer fortschrittlichen Anode soll sie kompakte und leichtere Batteriepakete mit verbesserter thermischer Stabilität und Schnellladefähigkeit ermöglichen.

Beide Unternehmen betonen die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit, um wissenschaftliche Innovation mit skalierbarer Technik und Kosteneffizienz zu verbinden. Pablo Fernández, CEO von Basquevolt, spricht von einem wichtigen Schritt: „Der Eintritt in diese nächste Phase mit Ampere markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer Mission, die Polymer-Elektrolyt-Technologie näher an den Massenmarkt zu bringen.“

Nicolas Racquet, VP Vehicle & Powertrain Engineering bei Ampere: „Gemeinsam konzentrieren wir uns darauf, die Leistung unter realen automobilen Bedingungen zu validieren und den Übergang zu Batterien der nächsten E-Fahrzeug-Generation zu beschleunigen, die den sich wandelnden Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen.“

Nach mehr als zwölf Monaten Zusammenarbeit demonstriert Basquevolt nach eigenen Angaben bereits eine sehr hohe Energiedichte bei zugleich deutlich reduzierten Gesamtbatteriekosten. Dank des Polymer-Elektrolyten könnten die Zellen über einen einfacheren und effizienteren Produktionsprozess hergestellt werden. Das soll rund 30 Prozent geringere Investitionen pro Gigawattstunde (GWh) in einer konventionellen Großfabrik sowie 30 Prozent weniger Energieverbrauch pro produzierter Kilowattstunde (kWh) ermöglichen.

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Via: Renault
Tags: BatterieUnternehmen: Renault
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Wasco meint

    11.03.2026 um 13:17

    Klingt schon ganz gut. Dranbleiben.
    Am besten aber auch an europäischen Natrium Batterien arbeiten.

    Antworten

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