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Polestar veröffentlicht CO₂-Fußabdruck des Polestar 5

12.03.2026 in Autoindustrie, Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 22 Kommentare

Polestar-5

Bild: Polestar

Der schwedisch-chinesische Elektroautobauer Polestar will die Automobilindustrie weiter zu größerer Klimatransparenz antreiben. Seit 2020 hat das Unternehmen vollständige Ökobilanzen (Life‑Cycle‑Assessments) für seine gesamte Modellpalette veröffentlicht. Nun sind entsprechende Angaben zu jedem E-Auto im aktuellen Produktportfolio verfügbar, einschließlich der neuen Sportlimousine Polestar 5.

„Die Kenntnis über Emissionen von Materialien und Produktion ist ein entscheidender Schritt, um aktiver daran arbeiten zu können, die Klimaauswirkungen der Automobilproduktion zu reduzieren“, so Polestar. Man sei der erste Hersteller, der den vollständigen CO₂‑Fußabdruck jedes Fahrzeugs in seiner Modellreihe veröffentlicht. Die Kunden erhielten so größere Transparenz über die Klimaauswirkungen ihrer Fahrzeuge. Der „Cradle‑to‑Gate“‑Fußabdruck des Polestar 5 beträgt dem Hersteller zufolge 23,8 tCO₂e und umfasst Emissionen von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zur Auslieferung.

Materialien stehen im Zentrum der Emissionsreduktion. Aluminium sei eines der CO₂‑intensivsten Rohstoffe im Fahrzeugbau, daher habe man dessen Beschaffung für den Polestar 5 grundlegend verändert, erklärt das Unternehmen. So seien 13 Prozent des verwendeten Aluminiums recycelt und 83 Prozent stammten aus Schmelzbetrieben, die mit erneuerbarer Elektrizität betrieben werden. Dadurch könnten mehr als 14 tCO₂e pro Fahrzeug im Vergleich zur herkömmlichen Aluminium-­Beschaffung vermieden werden.

„Man kann nur reduzieren, was man misst“

Fredrika Klarén, Head of Sustainability bei Polestar: „Man kann nur reduzieren, was man misst. Die Sichtbarmachung des CO₂‑Fußabdrucks eines Autos hilft dabei, die Branche darauf auszurichten, wo Emissionen entstehen – insbesondere in Materialien und in der Fertigung. Diese Transparenz ist unerlässlich, wenn wir emissionsarme Materialien, erneuerbare Energie und zirkuläre Lösungen skalieren wollen, die notwendig sind, um die Klimaauswirkungen von Autos zu minimieren.“

Auch bei der Fahrzeugproduktion sei erneuerbare Energie von zentraler Bedeutung. Die Werke, in denen der Polestar 5 sowie die Batteriezellenmodule und andere wichtige Batteriematerialien hergestellt werden, nutzten erneuerbare Elektrizität. Dadurch würden die Emissionen, die bei der Fahrzeugproduktion sowie bei der Herstellung von Teilen und Batterien entstehen, reduziert.

Innovative Materialien im Innenraum des Polestar 5 tragen laut dem Hersteller zusätzlich dazu bei, die Umweltbelastung zu verringern. Naturfaser‑Verbundwerkstoffe, die gemeinsam mit der in der Schweiz ansässigen Firma Bcomp entwickelt wurden, nutzen flachsbasierte ampliTex – eine biobasierte Alternative zu Carbonfasern. Dieses Material benötigt 50 Prozent weniger fossile Materialien und ist bis zu 40 Prozent leichter als herkömmliche Kunststoffverbunde. Darüber hinaus kommen recycelte Materialien zum Einsatz, darunter Econyl-Teppiche aus ausgedienten Fischernetzen sowie Textilien aus recyceltem PET.

Das zirkuläre Design zeigt sich Polestar zufolge auch im vorderen Kofferraum: Dieser bestehe aus einer Mono-Material-PET-Konstruktion, die eine recycelte Isolierung mit einer Oberfläche aus recyceltem PET kombiniert, um das Recycling am Ende des Lebenszyklus zu erleichtern. Kunden, die sich für Leder entscheiden, könnten „Bridge of Weir“-Nappaleder wählen – ein chromfrei gegerbtes Material, das als natürliches Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie entsteht und unter hohen Tierwohlstandards gewonnen werde.

„Kein Kompromiss bei der Leistung“

„Der Polestar 5 beweist, dass die Wahl eines nachhaltigeren Autos keinen Kompromiss bei der Leistung erfordert, da der viertürige GT bis zu 650 kW (884 PS) und 1.015 Nm Drehmoment bietet“, wirbt der Anbieter. Die Reichweite beträgt bis zu 678 Kilometer nach WLTP-Norm. Mit der 800‑Volt‑Architektur und der 350‑kW‑DC‑Ladefähigkeit lässt sich die Batterie von 10 auf 80 Prozent in 22 Minuten aufladen. Los geht es hierzulande bei 118.600 Euro.

Über den gesamten Lebenszyklus einschließlich 200.000 Kilometer Nutzung und Entsorgung beträgt der CO₂-Fußabdruck des Polestar 5 der Auswertung zufolge 28,5 tCO₂e (EU-Strommix). Die Analyse wurde von den Spezialisten von Ricardo durchgeführt und ist samt vollständiger Methodik hier veröffentlicht (PDF/ENG).

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Via: Polestar
Tags: Emissionen, Nachhaltigkeit, Polestar 5, UmweltbilanzUnternehmen: Polestar
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. EVrules meint

    12.03.2026 um 12:45

    Stahl hätte rein qualitativ geringere Energieaufwendungen und ist daher umwelttechnisch besser, als Aluminium.

    Halten wir fest, Volvo/Polestar bemisst für die Materialbeschaffung, Produktion und Distribution beim Model Polestar 5, 23,8 tCO2e – mit Standard-Aluminium kämen nochmals 14t hinzu, nach deren eigenen Aussage, wären dann hypothetische 37,8 tCO2e.

    Ein Kleinst- oder Kleinwagen, mit normaler Stahlblechkarosserie, wird seitens der Umweltverbände mit runden 6-7 tCO2e bemessen für die Produktion.
    Ich nehme an, dass die Verteilung der PKW von den Werken innerhalb Europas per LKW nicht das größte Emissionsfaktor darstellt.

    Wenn wir 80 kgCO2e pro kWh bei NMC//LFP Zelle konservativ annehmen, wären dies bei 60kWh brutto, zusätzliche 4,8 tCO2e.

    In der Summe kommen wir dann auf ca. 11-12 tCO2e für einen BEV-Kleinwagen.

    Wie wir am Polestar 5 aber sehen können, sind die selbst veröffentlichen Werte von knapp 24 tCO2e alles andere als nachhaltig oder wenig.

    Antworten
  2. Future meint

    12.03.2026 um 11:14

    Fredrika Klarén von Polestar hat den wichtigsten Satz der Automobilindustrie ausgesprochen: „Man kann nur reduzieren, was man misst.

    Polestar macht das richtig. So stelle ich mir jedes moderne nachhaltige Unternehmen vor.

    Antworten
    • David meint

      12.03.2026 um 11:24

      Richtig. Und deshalb messen sie besser nicht den CO2-Fußabdruck ihrer völlig unnötigen Orga, die man bei Volvo einklappen könnte oder die Werkzeugkosten z.B. im Presswerk, die sich auf nur wenige Fahrzeuge verteilen können. Denn wer kauft das Ding?

      Antworten
      • Future meint

        12.03.2026 um 13:46

        Es ist wie im Kindergarten. Alfred und Annemarie haben mit ihrem bunten Holzklötzen einen großen schönen Leuchtturm gebaut und dann kommt der Dav id hereingestürmt und macht alles kaputt, weil es nicht sein Turm war. Die Der Erzieher muss das dann alles später wieder den Eltern erklären ;-)

        Antworten
    • MainTower meint

      12.03.2026 um 18:12

      „Wer misst, misst Mist“
      Frei nach dem Physiker Tomamichel. Ob die gute Frederika an ihn gedacht hat als sie ihren äussert wichtigen Satz ausgesprochen hat? Immerhin wurde sie nicht rot dabei, ein echter Profi.

      Antworten
      • Future meint

        12.03.2026 um 19:05

        In Deutschland wird eben sehr gerne absichtlich falsch gemessen. Ein Hersteller hat sich beim Betrügen sogar besonders angestrengt. Es fehlt wohl an Unrechtsbewusstsein. Fredrika Klarén von Polestar macht dagegen alles richtig und kommuniziert es auch. So geht Zukunft. Hat VW eigentlich mittlerweile mal einen Juristen im Vorstand oder sind das da immer noch fast nur Maschinenbauer?

        Antworten
        • MainTower meint

          13.03.2026 um 12:32

          Was triggert dich denn so dass du gleich wieder mit VW um die Ecke kommst?
          Hier geht es doch um Polestar, aber schön dass deine Frederika alles richtig macht. Dich hat sie jedenfalls gekriegt und ich hoffe sie enttäuscht dich nicht, denn wie weiter oben ein kluger Kommentator zusammengefasst hat: Besonders nachhaltig ist so ein Polestar eben doch nicht.

  3. derJim meint

    12.03.2026 um 10:22

    Spannend ist jetzt, wie es denn bei der Konkurrenz aussieht. Ich denke, wenn man sich damit schon an die Presse traut, wird man mit seinen Zahlen ganz zufrieden sein und merklich schlechteres bei der Konkurrenz vermuten. Sofern sie es denn überhaupt misst…

    Antworten
    • Future meint

      12.03.2026 um 11:12

      Hat VW jemals etwas gemessen?

      Antworten
      • Karsten meint

        12.03.2026 um 11:19

        Wozu? Das ist doch letztlich nur Geschwätz, ich halte es für kaum vorstellbar das man den CO₂-Fußabdruck bis zur letzten Schraube berechnen kann.

        Antworten
        • David meint

          12.03.2026 um 11:27

          Natürlich kann man das. Nur beruht vieles auf Annahmen und die kann man so oder so tätigen.

        • Future meint

          12.03.2026 um 11:27

          Mathematik ist wohl auch nicht mehr das, was es mal bedeutete. Vielleicht ist Mathematik aber auch nur noch das, was einem gerade so passt. Das ist ja bei vielen Wissenschaften gerade so ähnlich.

        • Matze68 meint

          12.03.2026 um 11:46

          Warum sollte das nicht möglich sein???

        • banquo meint

          12.03.2026 um 13:32

          Wenn man das so abtut wie hier in einigen Kommentaren dann werden das andere Unternehmen auch nicht mehr berücksichtigen. Ich hoffe, dass die EU den CO2-Fußabdruck der Produkte scharf reglementieren wird.

        • Future meint

          12.03.2026 um 13:49

          Exakt, banquo, ohne Vorschriften und Regeln macht die Industrie einfach nichts. Polestar ist da eine positive Ausnahme. Die anderen müssen jetzt eben gezwungen werden. Natürlich betrifft das nicht nur Autos, sondern auch die wichtigeren Produkte im Leben.

      • Steffen meint

        13.03.2026 um 00:10

        VW hat für den ID.7 solche Berechnungen ebenfalls veröffentlicht. Detailgrad und Ausmaß kann ich nicht beurteilen.

        „Wie viele CO₂-Äquivalente (CO₂e) entstehen in der Herstellungsphase des ID.7?
        Es entstehen derzeit rund 21 t CO₂e (Standardfahrzeug). Dabei werden die Lieferkette, Produktion und Logistik berücksichtigt“

        (Nachhaltigkeitsbroschüre ID.7, 2023)

        Antworten
        • Future meint

          13.03.2026 um 09:01

          Kann man VW denn vertrauen, wenn die sich etwas »messen«?

        • MainTower meint

          13.03.2026 um 12:43

          Es wurde nicht gemessen, sondern berechnet. Übrigens wie bei Polestar auch, da hat sich die gute Frederike nur falsch ausgedrückt. Sie ist eben nicht vom Fach, sondern vom Marketing. Und wer weiss wozu es gut war nicht genau zu messen ;-) Du bist drauf reingefallen, was sagt uns das? Dich hat sie damit gekriegt, jetzt fehlt nur noch deine Unterschrift unter den Kaufvertrag. Was, soweit geht die Liebe auch wieder nicht? Tja ..

        • Lataffa meint

          13.03.2026 um 13:39

          „Kann man VW denn vertrauen“
          Kann man den Chinesen denn vertrauen? Die veröffentlichten Emissionswerte in den Großstädten sind allesamt stark geschönt, um es vorsichtig auszudrücken. Und die Hersteller agieren nach Staatsräson. Also Future, messe lieber nochmal selber nach. BtW, VW hat ehrlicherweise zugegeben geflunkert zu haben, soweit sind andere Hersteller noch lange nicht, ausser Toyota und Tesla (die sogar mehrfach wegen unterschiedlicher Dinge)
          Man sollte da also nicht naiv alles glauben, nur weil eine nette Dame vom Marketing ihren Job erledigt für den sie bezahlt wird.

        • Future meint

          13.03.2026 um 16:41

          »Flunkern« ist ein schönes Wort für den ganzen Betrug bei VW. Aber immerhin sitzen einige VW-Manager dafür auch im Knast und es sind ja auch noch nicht alle Prozesse abgeschlossen. Es könnte also sein, dass noch weiteres VW-Personal dazukommt.
          Leider stemmt sich VW noch dagegen, die vielen betroffenen Autos in Deutschland stillzulegen, obwohl der Prozess gegen die DUH ja auch verloren wurde.

        • Tinto meint

          13.03.2026 um 18:42

          VW Manager sitzt keiner im Knast, die wurden lange vor der Anklage vom Konzern entlassen und intern mit hohen Regressforderungen belegt.
          Aber natürlich war es richtig die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen. Ich vertraue da auf unseren Rechtsstaat, auch wenn mir das Aushandeln eines Deals mit der Staatsanwaltschaft nicht gefallen hat.
          Zu den betroffenen Fahrzeugen: Die wurden nachgerüstet und sind KBA Konform. Da musst du den Gesetzgeber bzw. Brüssel kritisieren. Im übrigen sind von den betroffenen Motoren hier nur noch wenige im Bestand. Das Problem erledigt sich automatisch.

        • Future meint

          16.03.2026 um 08:48

          Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) aus dem Jahr 2025 sind noch rund 7,8 Millionen Betrugsdiesel-Fahrzeuge mit illegalen Abschalteinrichtungen in Deutschland zugelassen.

          Diese Zahl umfasst verschiedene Marken des Volkswagen-Konzerns (VW, Audi, Seat, Skoda).

          Die DUH gewinnt in den letzten Jahren regelmäßig Grundsatzklagen gegen das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), um diese Zulassungen für unzulässig erklären zu lassen.

          Obwohl Software-Updates aufgespielt wurden, hat das OVG Schleswig im September 2025 bestätigt, dass viele der betroffenen VW-Diesel (insbesondere EA189 und EA288) nach wie vor illegale Abschalteinrichtungen aufweisen.

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