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Rheinmetall und TankE kooperieren für Ladebordstein-Rollout

16.03.2026 in Aufladen & Tanken von Thomas Langenbucher | 29 Kommentare

Ladebordsteine-in-Betrieb-in-Koeln-1

Bild: TankE

Die Rheinmetall AG und die TankE GmbH haben eine strategische Partnerschaft zur Markteinführung und flächendeckenden Installation des Ladebordsteins bekannt gegeben. Ziel sei es, die Ladelösung nach erfolgreich abgeschlossenen Pilotprojekten nun serienmäßig in Städten, Kommunen und bei privatwirtschaftlichen Betreibern auszurollen.

„Rheinmetall bringt dabei seine Kompetenz als Hersteller der Hardware ein, während der Kölner Ladeinfrastruktur-Dienstleister TankE Planung, Installation, Betrieb und Wartung als Full-Service-Anbieter übernimmt“, heißt es in einer Mitteilung. Mit der Partnerschaft würden beide Unternehmen auf den wachsenden Bedarf an platzsparender und wirtschaftlicher Ladeinfrastruktur reagieren, insbesondere in urbanen Räumen. Der Ladebordstein ermögliche das Laden von Elektroautos direkt am Straßenrand und biete damit eine zukunftsweisende Alternative zu herkömmlichen Ladesäulen.

Als Entwicklungs- und Pilotpartner hat TankE die Einführung des von Rheinmetall entwickelten Ladebordsteinsystems begleitet. Nach Pilotprojekten in Köln und einer begleitenden Nutzerbefragung wird der Ladebordstein inzwischen serienmäßig eingesetzt. „Die Lösung überzeugt durch hohe technische Verfügbarkeit, einfache Bedienung und eine robuste Bauweise“, wirbt der Anbieter. Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW ist der Ladebordstein für den öffentlichen und gewerblichen Einsatz ausgelegt.

Insbesondere in dicht bebauten Innenstädten soll die kompakte Bauform eine Nachverdichtung der Ladeinfrastruktur ermöglichen, ohne zusätzlichen Raum zu beanspruchen oder das Stadtbild zu beeinträchtigen. Gleichzeitig soll sich der Ladebordstein auch für ländliche Regionen sowie für den Einsatz in Unternehmen eignen, etwa auf Kunden- und Mitarbeiterparkplätzen oder für das Laden von Fahrzeugflotten.

„Zahlreiche Wirtschaftliche und bauliche Vorteile“

Gegenüber konventionellen Ladesäulen bietet der Ladebordstein laut den Entwicklern zahlreiche wirtschaftliche und bauliche Vorteile. Durch die Integration in die bestehende städtische Infrastruktur ließen sich Ladepunkte auch dort realisieren, wo klassische Ladesäulen aus Platz- oder Denkmalschutzgründen nicht installiert werden können. Die Installations- und Wartungskosten seien reduziert, da Elektronikmodule modular austauschbar seien und bei Bedarf innerhalb weniger Minuten nachgerüstet oder ausgetauscht werden könnten.

Im Rahmen von Straßenbau- oder Sanierungsmaßnahmen könnten vorbereitende Dummy-Bordsteine eingesetzt werden, wodurch sich zukünftige Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht und kosteneffizient erweitern ließen, so TankE. Die moderate Ladeleistung im Vergleich zu Schnellladestationen entlaste zudem die bestehende Netz-Infrastruktur.

„Die Nutzerinnen und Nutzer lobten insbesondere die platzsparende Lösung, die einfache Handhabung sowie den geringeren Vandalismus im Vergleich zu herkömmlichen Ladesäulen“, heißt es weiter. „Die Bedienung erfolgt wie bei bekannten Ladesystemen per Ladekarte, App oder registrierungsfrei Ad-hoc, die Abrechnung ist eichrechtskonform. Verbesserungen bei der Sichtbarkeit sind für den Serienbetrieb bereits durch zusätzliche Markierungen sowie die Integration in Navigations- und Lade-Apps vorgesehen.“

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Via: TankE
Tags: LadestationenUnternehmen: Rheinmetall AG
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. R2D2 meint

    17.03.2026 um 20:22

    M. meint
    16.03.2026 um 19:32
    Ganz einfach: abends anstecken, morgens abstecken.
    ………

    Welche Firma sollte Interesse haben, das DU abends, eine freie AC Säule hast? auf öffentlichem Grund? Die dann? bis morgens? unentgeltlich lauen Strom in deinen Akku laufen lässt? Und wenn Du? dann? fertig bist`? darf die AC Säule auf den nächsten warten? der dann? wieder???? wie ca. 14 kWh???? in den Akku lädt???

    DAS muss ein Super Business sein? Für eine Firma? oder!!!

    Antworten
    • M. meint

      17.03.2026 um 23:24

      Meine Fre…. dann stell die Frage doch mal der Firma, die den Ladebordstein entwickelt hat.
      Ich war das doch nicht. Ich hab auch keine davon verbaut, ich betreibe keine, nein, ich will die nicht mal nutzen. Mich interessieren einfach Lösungen, mit denen wir insgesamt beim Thema BEV weiterkommen, also auch für die Menschen ohne Wallbox zu Hause.

      Von „lau“ hat übrigens niemand gesprochem. Und wenn man weiß, dass den Ladebordstein morgen schon jemand anderem gebucht ist, nimmt man vielleicht lieber 40 als 14…
      Und nein, denen ist bedtimmt egal, wer den bucht – solange es jemand macht…

      Hier laufen Gestalten rum, Wahnsinn!

      Antworten
    • MK meint

      18.03.2026 um 22:24

      @R2D2:
      Das teure an solchen Ladelösungen sind doch immer die Zuleitung und nicht die Lademöglichkeit selber. Da sind wir dann wieder bei smarter Steuerung mit Apps, wo man gewünschten Ladestand und gewünschte Abfahrtszeit einstellt und bidirektionalem Laden. Dann braucht man bei 1.000 Ladepunkten in Ladebordsteinen vielleicht nicht 1.000 mal 11 kW, also 11 MW, sondern vielleicht nur 5 MW und kann das ganze quasi für den halben Preis bauen…und kann dann wenn ein Auto mit Homeoffice z.B. 36 Stunden am Stück steht vielleicht 50 kWh entladen und insgesamt 100 kWh aufladen.

      Antworten
  2. Jeff Healey meint

    17.03.2026 um 09:22

    Ich persönlich freue mich über jede neue Lademöglichkeit in den Städten. Der AC-Lade-Bordstein könnte zukünftig für Millionen Laternenparker die beste Lösung sein. Die Preispolitik wird natürlich auch eine Rolle spielen. Wir werden sehen wie das Konzept ankommt. Ich wünsche Rheinmetall und TankE viel Erfolg 👍

    Antworten
    • R2D2 meint

      17.03.2026 um 20:19

      ja super. Wir bauen jetzt 20 Mio. AC Säulen, mit einer Belegung von ca. max. 10% pro Woche, damit wir ganz bequem laden können.

      Kennst du eine Firma die so etwas umsetzen möchte?

      Antworten
      • M. meint

        17.03.2026 um 23:25

        Dann lass uns einfach 2 Mio für 100% Auslastung bauen ;-)

        Antworten
  3. Paule meint

    16.03.2026 um 18:02

    Gerichte (z.B. VG Frankfurt, 2022) haben entschieden, dass das Verlegen von Ladekabeln über den Gehweg keine erlaubnisfähige Sondernutzung darstellt. Die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs (insbesondere für Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder Personen mit Rollator) wiegt schwerer als das private Interesse, ein E-Auto zu laden.
    Temporär vs. Dauerhaft: Auch temporäre Lösungen (z.B. Kabelbrücken, Kabelmatten) ändern meist nichts an der Unzulässigkeit, da der Gehweg nicht dauerhaft blockiert werden darf.
    Haftung: Kommt ein Fußgänger durch das Kabel zu Schaden, haftet der Fahrzeughalter.

    Dabei ist es völlig belanglos, ob man selbst das Kabel sicher verlegt hat. Wenn es irgendein Fremder böswillig auf dem Fußweg zerrt, ist man in der Haftung.

    Antworten
    • MK meint

      16.03.2026 um 18:43

      Und deswegen der Ladebordstein: Damit das Kabel eben nicht über den Bürgersteig geht.
      Zieht jemand anderes das Kabel bewusst auf den Bürgersteig, haftet natürlich auch derjenige. Dann ist es auch nicht mehr fahrlässig, sondern eine bewusste Tat, die entsprechend bestraft wird. Und am wichtigsten: In Deutschland muss die Schuld eindeutig bewiesen werden und nicht der vermeintlich Schuldige seine Unschuld. Heißt: tatsächlich ist der Fahrer immer raus aus der Haftung, wenn es keinen Zeugen gibt, der glaubwürdig bezeugen kann, dass der Autofahrer das Kabel auf den Bürgersteig gelegt hat…da eben jeder dran kann. Gleiches gilt ja auch z.B. bei eScootern: Liegt der quer über den Bürgersteig und jemand stürzt, hafttet auch nicht der letzte Mieter…es sei denn, er hat den nachweislich auf den Bürgersteig gelegt.

      Antworten
      • Paule meint

        16.03.2026 um 19:42

        Das ist falsch was du schreibst. Du bist für dein Kabel voll in der Haftung, auch wenn es jemand anders rüberzerrt. Bist in der Haftpflicht, da hast du keine Chance. Hör doch auf den Leuten so etwas hier zu erzählen die glauben es zum Schluss noch.
        Ich bin doch der Meinung, die Bordsteinkante gehört noch mit zum Gehweg und da schaut jetzt einen Stecker nach oben? Ich wollte mal oben das Foto an dann verstehst du vielleicht was ich meine. Für die Blinden müssen die Autos aufgeregt hupen, und dann liegen so kabelschlaufen rum und stehen Stecker nach oben. Super Sache

        Antworten
        • MK meint

          17.03.2026 um 08:37

          @Paule:
          Und warum sollte ein eAuto für Blinde „aufgeregt hupen“? Ich wohne zufälligerweise in Marburg wie ich hier schon an verschiedenen Stellen geschrieben habe, der „Blindenhauptstadt“ Deutschlands, weil es hier die einzige Oberstufenschule für Blinde im gesamten deutschsprachigen Raum gibt. Und ein eAuto, dass für Blinde hupt, habe ich hier noch nie gesehen/gehört…warum auch, sind eAutos doch bis 30 km/h sowieso verpflichtet, künstlich „Lärm“ zu machen, damit sie von Blinden, aber auch Menschen, die nur aufs Handy starren, gehört werden.
          Und nochmal: In Deutschland kann man nur verurteilt werden, wenn einem die Schuld eindeutig nachgewiesen wird.
          Was das von Ihnen erwähnte Urteil angeht (das übrigens jeder mit dem Aktenzeichen 12 K 540/21.F selber nachlesen kann), sollten Sie das vielleicht auch noch mal genau lesen: Dort ging es darum, dass eine Privatperson ein dauerhaftes „Sondernutzungsrecht“ für die Verlegung von Kabeln mit Kabelbrücken über den Bürgersteig eingefordert hat und die Stadt dies abgelehnt hat, wahrscheinlich auch aus Angst, dass dann plötzlich jeder Anwohner so ein Sondernutzungsrecht beantragt und alle 5 m (also zu jedem Parkplatz) eine Kabelbrücke über den Bürgersteig halt echt unpraktisch wäre…etwas, was es mit einem Ladebordstein aber nicht gäbe. Gegen diese Ablehnung des Sondernutzungsrechtes hat die Person geklagt.
          Das Gericht hat dann NICHT geurteilt, wie Sie behauptet haben, dass es kein Sondernutzungsrecht für Kabel über Bürgersteige gibt. Das Gericht hat nur geurteilt, dass die Stadt nicht gesetzlich verpflichtet ist, dieses Sondernutzungsrecht zu erteilen.

    • M. meint

      16.03.2026 um 20:33

      Das VG Frankfurt ist nicht die letzte Instanz, erst recht nicht bundesweit.
      Und – auch, wenn es hier mit der aktuellen Regierung, die Probleme mit veganer Wurst und Hafermilch (aber nicht mit Bodymilk) hat, unwahrscheinlich ist: Gesetze können sich ändern. Und augenscheinlich scheint es Städte oder Gemeinden zu geben, wo sowas eingebaut werden kann, ohne dass das öffentliche Leben kollabiert.

      Hier wird weiträumig akzeptiert, dass Autos halb auf dem Gehweg parken. Erlaubt ist das im Grunde nicht – trotzdem tut es fast jeder, seit Jahrzehnten. Wenn man nun so parkt, dass man diesen Ladebordstein „fast“ abdeckt, kann niemand daran hängen bleiben, nicht mal, wenn er will. Selbst auf dem Bild oben kann kein normaler Mensch am Stecker hängenbleiben, weil man so knapp nicht an Autos vorbeigeht. Und braucht es schon Absicht, die Kabel so zu verlegen, aber ja, es ginge. Dem kann man vielleicht mit kürzeren Kabeln begegnen. Solange die Ladebordsteine frei sind, braucht der individuelle Benutzer keine 5m.

      Natürlich ist das nicht die perfekte Lösung. Aber das sind andere Lösungen auch nicht. Die Mischung macht’s.

      Antworten
      • Paule meint

        16.03.2026 um 22:01

        Na dann ist ja alles in Butter, kann nichts passieren. Du hilfst den Leuten mit deiner unendlichen Weisheit durch alle Instanzen.

        Antworten
        • M. meint

          16.03.2026 um 22:36

          Ach, das ist alles? Fakten schon alle?
          Dann ist ja gut.

    • Steffen meint

      16.03.2026 um 23:16

      Was für ein kognitiver Schuss ins Knie.

      Antworten
  4. Future meint

    16.03.2026 um 15:11

    Der Ladebordstein wäre genial in meinem Stadtviertel. Hier parken fast alles so wie auf dem Teaserfoto. Die Städte müssten sich bewegen und sowas auch überall ermöglichen. In meinerm Viertel hat sich einer einen Chargearm aus den Niederlanden zwischen F
    Hausfassade und Straße montiert. Das funktioniert super und stört so auch keinen Fußgänger. Aber er hat keine Genehmigung dafür. In den Niederlanden wäre das kein Problem.

    Antworten
    • M. meint

      16.03.2026 um 15:44

      „Er hat keine Genehmigung dafür“

      Ich frage mich immer, woher du diese Detailinformationen über jeden Bewohner in deinem Viertel hast, falls du nicht die absolute Tratschtante bist, die 10 Std. täglich die Straßen hoch unter runter marschiert, um Interviews zu führen.

      Woher weißt du, dass er keine Genehmigung hat?
      Wenn er keine Genehmigung hat, warum hat er es dann montiert?
      Warum ist das Ding noch immer montiert? Fehlt es am SEK, um die Demontage zu erzwingen?
      Ich meine die Fragen wirklich so. Aus meiner Sicht wäre so etwas zu erlauben, wenn sichergestellt wird, dass niemand davon gestört wird – und damit meine ich nicht die Augen von überzeugt fossil-fahrenden Nachbarn, sondern Fußgängern, die behindert werden.
      Und ich kann mir auch vorstellen, dass Städte irgendeine Floskel in den Analen der städtischen Rechtsprechung finden, die es unmöglich erscheinen lässt, Strom in öffentliches Gebiet zu leiten, wenn der keine Laternen betreibt.

      Aber die Trägheit der Stadtverwaltung bei der Umsetzung des Rechts, und dein Wissen um diese Details – die macht mich stutzig. Sowas gibt es hier nicht.

      Antworten
      • Future meint

        16.03.2026 um 21:46

        Es gibt einige »Revoluzzer« in meinem Stadtteil. Das muss mit dem Milieu hier zusammenhängen – viele Alt68er, Akademiker, Lehrer, Beamte, eher linksgrün. Da stellt sich dann auch einfach einer diesem Chargearm hin – ohne Genehmigung. Alle Elektroautofahrer unter den Nachbarn sprechen hier natürlich über dieses coole Teil. Ein Nachbar hat dann mal offziell angefragt bei der Behörde, ob er einen Ladebordstein der einen Chargearm genehmigt bekommen würde – keine Chance.

        Antworten
        • M. meint

          16.03.2026 um 22:38

          Ich sage ja – beindruckend Vernetzung von Autofahrern eines Stadteils.
          Und blinde Stadtväter – so muss das sein. ;-)

          Aber schöne Geschichte, immerhin. Dass die kaum stimmen kann, ist egal.

    • R2D2 meint

      16.03.2026 um 15:49

      haha, wenn das die Zukunft sein soll, dann gute Nacht. Die Leute lachen sich eh schon kaputt über Ladezeiten, Ladetarife und dann noch das olle AC Kabel rausholen und sich büüücken vor dem Auto. Ein Traum.

      Was spricht dagegen für 20 Min. alle 3 Tage an den HPC beim einkaufen ranzufahren?

      Antworten
      • MK meint

        16.03.2026 um 16:57

        @R2D2:
        Was spricht dagegen, sein Auto möglichst lange angeschlossen zu haben und langfristig über intelligentes, bidirektionales Laden Geld damit zu verdienen?

        Grundsätzlich haben auch Supermärkte halt Spitzen, wo mehr Leute einkaufen gehen (und die liegen nicht zu den klassischen Strom-Überschusszeiten). Verlässt sich jeder auf Schnelllader, braucht es also überproportional hohe Ladekapazitäten und gigantische Speicher zusätzlich zu denen, die die eAutos sowieso mit sich herumfahren. Warum das ganze also nicht volkswirtschaftlich deutlich billiger gestalten (und damit für jeden einzelnen den Ladestrom deutlich billiger machen)?

        Antworten
        • R2D2 meint

          16.03.2026 um 18:11

          Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

      • M. meint

        16.03.2026 um 19:32

        Ganz einfach: abends anstecken, morgens abstecken.
        Dauert 2x 1 Minute, weil Kofferraum -> Kabel -> Kofferraum (oder Frunk).
        Und das ist weniger als die von dir nicht gerechnete An- und Abfahrt, die in der Häufigkeit dann vielleicht nicht nerven, aber auch nicht direkt zum Hobby taugen.
        Ladezeiten kommen nicht vor, weil das Auto eh parkt.
        Vorklimatisierung über Netzstrom (also ohne Reichweitenverlust) ist so auch möglich.

        Dann Kosten: AC geht für 39 Cent, für DC braucht man dazu ein Abo, sonst sind es eher 50+.
        Also: schneller, bequemer, günstiger.
        Und da fragst du noch?

        Antworten
        • Paule meint

          16.03.2026 um 22:07

          Kannst dann eben eine Tür nicht auf machen, ist ja der Stecker davor.
          Obwohl, in Leipzig geht das in vielen Straßen auch so nicht. Da sind die Straßen noch von 1900 und die Bordsteinkanten aus Obelisken gefertigt. Frag M.ai.k mal.

        • M. meint

          16.03.2026 um 22:43

          Was denn für Türen?
          Bei dem VW gingen 3 + Heckklappe, HR weiß ich jetzt nicht, aber an wie viele muss ich denn über Nacht, während ich schlafe?

  5. M. meint

    16.03.2026 um 13:25

    Sicher ist auch das nicht die one-for-all Lösung, aber ein weiteres Puzzlestück, um die Lücken bei der Ladung vor allem im privaten Bereich bei den Laternenparkern zu schließen.
    Da zieht auch das Hundeurin-Argument nicht, oder der Fakt, dass sich nicht jeder so tief bücken kann oder will. Wer nicht kann oder will, muss eben weiter nach einer anderen Lösung suchen.

    Antworten
    • ChriBri meint

      16.03.2026 um 14:14

      Absolut, genau auf den Punkt gebracht, den früheren und vielen Unkenrufen zum Trotz ist das nur EINE weitere Lösung und nicht DIE Alleinlösung. Und mir sind 10 Ladebordsteine lieber, als keiner und keine Ladesäule.

      Antworten
      • M. meint

        16.03.2026 um 14:30

        Nicht weit von hier steht ein MFH mit (glaube ich) 16 Wohnungen. Die haben hinter dem Haus und daneben zwar stromlose Garagen, aber trotzdem parken viele Bewohner auf der Straße. Schätze mal, 5 bis 10 Autos sind das bestimmt. Und so viele Laternen gibt es dort nicht.
        Aber interessanterweise ist nur ein paar Meter weiter Kupferkabel in „netten“ Dimensionen versenkt worden – 5x Bordsteinlader könnte man dort mit wenig Aufwand anschließen.
        11 kW sind dabei schon üppig, weil über Nacht ja niemand mehr umparkt. Es erhebt nachts um 3 sicher auch niemand mehr Anspruch auf einen Ladeplatz. Aber morgen. Morgen könnte man tauschen.
        Das würde auch Zeit brauchen, bis sich das eingespielt hat, aber das geht. Und dem Alter der Bewohner nach zu urteilen, können sich ein paar von denen auch noch bücken. ;-)

        Antworten
        • Paule meint

          16.03.2026 um 22:10

          Man muß auch nicht zur Tankstelle fahren. Einfach jeden Tag am Abend ein paar Flaschen Benzin nachschütten.

        • M. meint

          16.03.2026 um 23:19

          Klar. Kann man machen. Man muss nur an Benzin in Flaschen rankommen.

          Ich habe noch niemanden getroffen, der verliebt von seinem Tankvorgang berichtet hat. Das muss man halt machen. Aber immerhin ist das ein Vorgang, bei dem man in wenigen Minuten (je nach Modell) 500 bis 1400 km Wegstrecke nachgeladen hat. Der Vergleich hinkt daher aktuell noch ganz erheblich.

          Hier mal eine Rechnung:
          Eine Dieselzapfsäule scheint im Durchschnitt etwa 60L/ Min zu pumpen.
          Der reine Tankvorgang für einen 60L-Tank dauert damit 1 Minute.
          Sagen wir ruhig, es wären nur 30L/Min, also 2 Minuten (ohne Bezahlung natürlich)
          Energiegehalt sind 60 * 10 = 600 kWh.
          Aufgrund der anerkannt schlechten Effizienz kommen davon nur 1/3 an den Rädern an. Also 200 kWh Nutzenergie in 2 Minuten.
          100 kWh pro Minute, oder 60*100 kWh in einer Stunde. 6000 kWh.
          6 MW Ladeleistung (auf die Nutzenergie bezogen, sonst wären es 18 MW).
          Und das von 0 – 100% SoC.
          Und die Kapazität ist mit 200 kWh (600*1/3) Nutzenergie doppelt so hoch wie bei einem großen BEV, oder 3x so groß wie bei den meisten kompakten BEV (C-Segment).
          Reichweite Diesel mit 60L: 1000 km. Völlig problemlos. Manche schaffen auch 1400, aber die Sparfüchse lassen wir weg.
          2 Minuten für 1000 km (+ bezahlen, aber das kann man wie bei der Ladesäule automatisieren, wenn man keinen Shop betreibt – das ist kein Systemvorteil von Ladesäulen an sich).
          Und nun elektrisch für den Mittelklasse-PKW: 25 Minuten für „10-80“, also bestenfalls 350 reale km. (Das wären 500 reale km „100-0“) Es geht auch etwas schneller, aber nicht bei durchschnittlichen Autos.
          Faktor: 12x so lange laden für 1/3 der Reichweite = Faktor >40 beim Zeitaufwand. Vierzig!
          Das kannst du jetzt drehen, an den Zahlen mäkeln, aber das rechnest du nicht mehr schön. Selbst die beste BYD-Technik, die du noch nicht kaufen kannst, schmiert im Vergleich komplett ab. Und dafür haben wir wohnortnah nicht mal die Stromnetze.
          Und damit wird das überhaupt erst akzeptabel, Benzin oder Diesel zu tanken. Weil der Aufwand im Vergleichsweise beinahe vernachlässigbar ist.

          Und da man zu Hause selten Benzin zapfen kann, aber Strom schon reicht oft, liegt es doch nahe, diesen zeitraubenden Vorgang auf die Standzeit umzulegen, oder? Dann wird aus dem Nachteil ein Vorteil, eben WEIL es kaum noch Zeit beansprucht und auch noch billiger ist. Und so geht bessere Technik eben: sie macht etwas besser und einfacher, nicht komplizierter und zeitaufwändiger.

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