US-Elektroautobauer Lucid hat im ersten Quartal des Jahres 5500 Fahrzeuge produziert. Ausgeliefert wurden 3093 Exemplare der Edellimousine Air und des Luxus-SUVs Gravity. Im Vorjahresquartal waren es 2212 hergestellte und 3109 ausgelieferte E-Autos.
Im Laufe des zurückliegenden Quartals sei es aufgrund eines Qualitätsproblems bei den Sitzen der zweiten Reihe, das bei einem Zulieferer auftrat, zu einer 29-tägigen Unterbrechung der Auslieferungen des Gravity gekommen, erklärt Lucid. Dies habe das Unternehmen dabei beeinträchtigt, die Kundennachfrage zu bedienen. Diese Probleme seien nun behoben und man bekräftige die zuvor für 2026 bekannt gegebene Produktionsprognose von 25.000 bis 27.000 Elektroautos.
Die weiteren Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 wird das Unternehmen im Mai vorstellen. Im Gesamtjahr 2025 konnte der kalifornische Elektroautobauer die Auslieferungen um 55 Prozent auf 15.841 Fahrzeuge steigern. Hergestellt wurden 18.378 Vollstromer, darunter neben dem Air erstmals in einem vollen Jahr der Gravity als zweite Baureihe der Marke.
Für ein größeres Produktions- und Absatzvolumen sollen 2026 vor allem zwei Neuerungen sorgen: ein Robotaxi auf Basis des SUV, für das der Fahrdienstvermittler Uber vergangenes Jahr 300 Millionen US-Dollar in Lucid investiert hat. Im Fokus steht zudem der Einstieg in das Mittelklasse-Segment mit einem neuen SUV, das ab diesem Jahr vom Band rollen soll. Ab 2029 soll zudem eine Robotaxi-Version dieses mittelgroßen SUV für eine deutliche Skalierung dieses Geschäftsfelds sorgen.
Lucid will 2026 in mehrere weitere europäische Länder expandieren. Zusätzlich zu Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und der Schweiz sollen künftig auch in Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Österreich, Schweden und Spanien E-Autos verkauft werden. Dazu sollen auf dem Kontinent 25 neue Standorte eröffnet werden, davon drei in Deutschland, sowie weitere im Nahen Osten und in Nordamerika.

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