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Porsche liefert 11.499 Elektroautos im ersten Quartal 2026 aus

10.04.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 20 Kommentare

Porsche-Macan-Elektroauto

Bild: Porsche

Porsche konnte im ersten Quartal 60.991 Fahrzeuge (Vorjahr: 71.470) in Kundenhand übergeben. Das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent. Wesentliche Gründe sind laut dem Sportwagenbauer das Produktionsende des 718 mit Verbrennungsmotor, die „starke Anlaufphase“ des vollelektrischen Mittelklasse-SUV Macan im Vorjahr sowie entfallene Steuervergünstigungen für E- und Hybridautos in den USA. Gleichzeitig ist die Modellreihe 911 bei den Kunden weiterhin begehrt: Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs liegt sie mit einem Plus von 22 Prozent über Vorjahr.

„Nach dem Auslauf des 718 mit Verbrennungsmotor und den starken Auslieferungen des vollelektrischen Macan zum Marktstart liegen wir unter Vorjahr, insgesamt aber im Bereich unserer Erwartungen. Die hohe Nachfrage beim 911 und der große Anteil an Top-Derivaten zeigen uns eindrucksvoll: der Kern unserer Sportwagenmarke ist unverändert stark“, sagt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. „Der Fokus in den kommenden Monaten liegt nun auf der Markteinführung des vollelektrischen Cayenne. Dieser wird ab Sommer an die ersten Kundinnen und Kunden übergeben.“

Nordamerika bleibt größte Vertriebsregion

Unter den Vertriebsregionen bleibt Nordamerika mit 18.344 Auslieferungen weiterhin an der Spitze. Nach einem auslieferungsstarken Vorjahreszeitraum – auch durch den Anlauf des elektrischen Macan – liegt die Region aktuell 11 Prozent unter 2025. Der Heimatmarkt Deutschland liegt mit 7.778 Auslieferungen leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (+4 %). Europa (ohne Deutschland) hat im ersten Quartal 14.710 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (-18 %). Der Rückgang erklärt sich Porsche zufolge hauptsächlich mit einem starken Anlaufeffekt des neuen, rein elektrischen Macan im Vorjahr.

In China wurden 7.519 Fahrzeuge an Kunden übergeben (-21 %). Wesentliche Gründe für den Rückgang bleiben laut Porsche das weiterhin herausfordernde Marktumfeld im chinesischen Markt und der Fokus auf einen wertorientierten Absatz. In der Vertriebsregion Übersee- und Wachstumsmärkte konnten 12.640 Fahrzeuge übergeben werden, das entspricht einem Rückgang von 20 Prozent. Gründe hierfür sind dem Angaben nach unter anderem das Produktionsende der Modellreihe 718 mit Verbrennungsmotor sowie der erfolgreiche Marktstart des vollelektrischen Macan im Vorjahreszeitraum.

Cayenne ist Bestseller im ersten Quartal

Bei den Modellreihen erzielte das große SUV Cayenne mit 19.183 Auslieferungen (-4 %) die größte Nachfrage. Die vollelektrische Variante wird ab Sommer stufenweise in die Märkte eingeführt. Die Sportwagenikone 911 wurde im ersten Quartal 13.889 Mal ausgeliefert, das entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Vom Macan wurden insgesamt 18.209 Fahrzeuge ausgeliefert. Davon entfallen 10.130 Stück auf die Variante mit Verbrennungsmotor, diese bietet Porsche in den meisten Ländern außerhalb der EU weiterhin parallel an. Das Verbrennermodell soll noch bis Sommer 2026 produziert werden. Auf die vollelektrische Variante des Macan entfallen 8.079 Stück. In Summe entspricht dies einem Rückgang von 23 Prozent für die gesamte Modellreihe Macan im Vergleich zum Vorjahresquartal. „Wesentlicher Grund ist der verlangsamte Hochlauf der Elektromobilität, der erfolgreiche Marktstart des elektrischen Macan im Vorjahreszeitraum sowie der Auslauf von Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA“, heißt es.

Von der Oberklasselimousine Panamera wurden im ersten Quartal 4.498 Exemplare ausgeliefert. „Der Rückgang von 42 Prozent ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im starken Panamera-Markt China ab April die attraktiven ‚Pure Editions‘ eingeführt werden. Dies führte zu einer temporären Angebotslücke bei Panamera-Modellen im ersten Quartal“, so das Unternehmen. „Die ‚Pure Editions‘ wurden speziell für den chinesischen Markt entwickelt und verfügen über ein besonders attraktives Interieur- und Exterieurpaket.“

Die kleinen Verbrenner-Sportwagen 718 Boxster und 718 Cayman verzeichneten 1.792 Auslieferungen – 60 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Modellreihe 718 wird seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr produziert. Von der als Sportlimousine und Shooting Brake erhältlichen Elektroauto-Modellreihe Taycan wurden im ersten Quartal 3.420 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Dies entspricht einem Rückgang von 19 Prozent.

Damit verkaufte Porsche im ersten Quartal des Jahres 2026 insgesamt 11.499 Elektroautos (8.079 Macan + 3.420 Taycan). Im Vorjahresquartal waren es noch 18.388 (14.185 Macan + 4.203 Taycan).

Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Jahres sagt Matthias Becker: „Die eingeschränkte Produktverfügbarkeit ist in unserer Planung für 2026 berücksichtigt. Wir arbeiten eng mit unseren Vertriebsregionen zusammen und werden uns konsequent darauf konzentrieren, die Nachfrage und das Angebot gemäß unserer Strategie ‘Value over Volume’ auszusteuern.“

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Via: Porsche
Tags: VerkaufszahlenUnternehmen: Porsche
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Till meint

    10.04.2026 um 19:48

    Macan-, Bj.24/25 sind nicht updatefähig zu einfachsten Features die das Bj. 26 bekommt. Erst mit Bj. 26 ist „Level 2″ fahren auf dem Niveau eines ID.3 aus 2019. Berechtigte Kundenwünsche werden ignoriert. So ist es auch jetzt immernoch nicht möglich auf dem Beifahrerdisplay über Kopfhörer bsp. einen Film zu schauen. Man zahlt einen vierstelligen Betrag für eine Bose Anlage, und am Ende ist sie einfach nur etwas lauter als die Standardanlage.Das Fahrwerk mit Luftfederung ist mit 20“ Rädern so schlecht, wie in den ID Modellen mit Stahlfederung ohne „Performance“ Gedöns. Mit 22″ Rädern fährt man im „Normal“ Modus ein Waschbrett. SW-Update? Drei Tage Werkstattaufenthalt. Assistenzsysteme nicht im Griff; fallen, trotz SW Update, und auch bei Bj.26 immer wieder aus. Schildererkennung ist im Leapmotor T03 besser als im Macan.
    Überall steigen die E-Verkaufszahlen, sogar beim „Parias“ Tesla… …nur bei Porsche nicht.

    Mal sehen, wieviel die Chinesen in zehn Jahren für den Namen bezahlen werden. Schließlich braucht die Familie Porsche Geld, nachdem sie sich mit einer Milliarde privat verschuldet hat (Quelle:Handelsblatt).
    Die „Verbrennerfreunde“ aus der letzten kaufkräftigen Kohorte der geburtenstarken Ü55 Generation, wird in zehn Jahren keinen Porsche mehr kaufen. Die Jüngeren haben, abseits der Tipico Klientel, unter Denen sich nur eine homöopathische Anzahl solch ein Auto leisten kann, kein Interesse mehr an solch peinlichen Krawallstinkern. Porsche hat mit seinem Hin und zurück beim Verbrenner zwar kurzfristig Mitnahmeeffekte, doch langfristig fehlt das Geld für die Entwicklung der E-Mobilität. „Nach mir die Sintfut“ ist im obersten Management das Denken und Handeln.

    Antworten
  2. David meint

    10.04.2026 um 15:28

    Der Kunde hat gesprochen. Er will die Elektromobilität nicht. Das hat ja mit Porsche nichts zu tun, das betrifft alle Hersteller. Und China ist ein schwieriger Markt geworden. Auch das betrifft alle, die dort Autos anbieten. Selbst BYD war jetzt in den ersten beiden Monaten stark betroffen. Trotzdem hat man bei Porsche Lösungen und der neue Cayenne ist für die Elektromobilität ein Hoffnungsträger.

    Antworten
    • South meint

      10.04.2026 um 17:31

      Porsche hat für den chinesischen Markt keine wettbewerbsfähigen Modelle mehr und nachdem sie nicht in den USA produzieren machen die Trumpschen Zölle auf der anderen Seite Porsche zu schaffen. Damit sind zwei der drei größten Märkte stark unter Druck.
      Allgemein. SUV können viele andere Hersteller auch, aber günstiger und zum Teil sogar besser, denn Porsche hat unglaublich angestaubte Modelle. Und für die Hälfte der Möchtegern Pseudo Rennfahrer ist die Technik für schnelle, langen Fahrten noch nicht ausgereift. Aber, das ist schon in der Pipeline, fraglich, ob die Technik von Porsche kommen wird…

      Antworten
    • Andi EE meint

      10.04.2026 um 17:41

      der Kunde hat gesprochen … -22% Gesamtabsatz und die BEV-Quote mehr als halbiert, stimmt.

      „Auch das betrifft alle, die dort Autos anbieten.“
      Ist die BEV-Quote von BYD mehr als halbiert? Das Geschäftsmodell BEV floppt bei Porsche gnadenlos. Unfassbar der Absturz von Porsche, diese Marke stand mal für Technik und Innovation und heute ist der Ruf so ramponiert, dass man eine Pleite befürchten muss. Du bist doch das Synonym dafür, dein grosskotziges Auftreten mit stündlichem Tesla-Bashing, die eigene Leistung mit Porsche könnte nicht unterirdischer sein. Nichts steht sinnbildlicher für dein armseliges Bashing, wie diese Zahlen von Porsche jetzt. Das passt so gut zu dir. 🙏🙏🙏🙏🙏

      Antworten
  3. Future meint

    10.04.2026 um 11:41

    Es ist tragisch, weil Porsche ja mal so engagiert war bei der Elektromobilität. Jetzt wird klar, dass der Luxussportwagenbau mit der Elektromobilität wohl an seinem Ende angekommen ist. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn kleine Serien wird es immer auch als Manufaktur für die Liebhaber der Rennstreckenfahrten geben.

    Antworten
    • Gunnar meint

      10.04.2026 um 12:29

      Sag das mal den circa 40 Tausend Mitarbeitern, dass das nicht weiter schlimm ist.
      Dass Porsche hier versagt, liegt nicht an der Kombination Luxussportwagen und Elektromobilität. Das ist eine gern genommen plumpe Ausrede, um jegliche Schuld von Porsche zu nehmen. Der Hauptgrund ist, dass die Elektroautos von Porsche im Wettbewerbsumfeld einfach nicht attraktiv genug sind und bei den klassischen E-Autokategorien versagen. Mit einem Porsche möchte man auf der linken Spur Strecke machen und nicht schon nach 200 km zu einem Ladestopp gezwungen werden.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        10.04.2026 um 16:16

        So ein Quatsch.
        Nur in Deutschland und Teilen der Isle of Man darf man in Europa noch unbegrenzt auf der linken (rechten) Spur fahren. Im Rest der Welt werden aber auch Porsches verkauft – und da bei 100 und ein bisschen Schluss.
        Aber Hans-Joachim Kuhlenkampff hat schon festgestellt, dass sein Porsche insbesondere auf der Landstraße Spaß macht, wenn man mal eben bei 80 überholen möchte.
        Das geht aber mit jedem anderen potenten Elektroauto fast genauso gut, wie mit einem teuren Porsche.
        Bei manchem ist die Längsbeschleunigung sogar noch etwas besser und 99,9… % der Autofahrer sind nicht jeden Tag auf der Rennstrecke.

        Antworten
      • Future meint

        11.04.2026 um 15:59

        Ja, für die Mitarbeiter ist es immer tragisch, wenn das Produkt nicht erfolgreich genug ist. Das gilt für jede Branche.
        Für die Kunden spielen die Mitarbeiter allerdings keine Rolle bei der Kaufentscheidung. Das gilt auch für jede Branche. Ich weiß, dass das viele hier aus der Automobilbranche nicht gerne hören. Aber man kann nicht immer zu den Gewinnern gehören, wenn die Produktqualität nicht hoch genug ist oder der Geschmack der Zielgruppen nicht mehr getroffen wird. Auch dafür gibt es viele Beispiele aus der Industriegeschichte. Man muss es mehr sachlich betrachten und nicht so emotional.

        Antworten
  4. Gunnar meint

    10.04.2026 um 10:42

    18,8% BEV-Anteil. Zum Vergleich 2025: 22,08%.
    Beim Macan lag der BEV-Anteil 2025 noch bei 53,8%, jetzt gesunken auf 44,4%.
    Und über den Taycan brauchen wir nicht mehr reden. Mickrige 3420 Stück wurden im Q1 verkauft. Im besten Jahr waren es 10.000 pro Quartal.
    Insgesamt eine katastrophale Entwicklung aktuell bei Porsche. Frage mich, wie sie Ruder wieder herumreißen wollen.

    Antworten
    • ZastaCrocket meint

      10.04.2026 um 11:26

      Das Problem sitzt hinter dem Lenkrad. Solange sich diese Menschen nicht schämen müssen immer noch Fossilschleudern zu fahren, wird sich nichts ändern. Mit dem Spritpreis kann man diesem Klientel nicht kommen. Eigentlich sollten Menschen die sich solche Fahrzeuge leisten können eine Vorbildfunktion erfüllen. Vielleicht hilft ja öffentliche Ächtung. An Porsche liegt es meiner Meinung nach nicht. Ich kenne keinen anderen Supersportwagenhersteller der so viel Elektrifizierung im Portfolio hat.

      Antworten
      • Gunnar meint

        10.04.2026 um 12:33

        „An Porsche liegt es meiner Meinung nach nicht“
        Doch, es liegt definitiv an Porsche. Deren E-Autos sind einfach an den Ansprüchen vorbei entwickelt. Zu geringe Reichweite auf der Autobahn, zu wenige Emotionen. Das kann man alles hinbekommen, wenn man 6stellige Beträge für ein Auto verlangt. Simulierte Gangwechsel ala Ioniq 5 N, größere leistungsstärkere Akkus für 800 km WLTP. Die wenigsten fahren einen Porsche, weil er Sprit braucht. Das ist Unfug, der sich gerne am Stammtisch erzählt wird.

        Antworten
      • Andi EE meint

        10.04.2026 um 12:43

        @Zasta
        „Vielleicht hilft ja öffentliche Ächtung. An Porsche liegt es meiner Meinung nach nicht.“
        An wem denn sonst, wenn du für die Hälfte des Geldes praktisch die gleiche physische Fahrleistung, viel die bessere Software und mehr Platz erhältst, wieso soll man sich einen völlig überteuerten Porsche kaufen?

        Physisch starke Autos kann man mit BEVs viel einfacher bauen. Und die Ausdauerleistung bezüglich hohen Geschwindigkeiten, braucht außer in DE, wirklich niemand auf der Welt.

        Antworten
    • banquo meint

      10.04.2026 um 12:17

      Mit einem Einstiegsmodell wie den Cayman als EV. Mercedes hat ebenso mit dem überzeugenden CLA die Trendwende dargelegt. Porsche hatte Mitte der 1990er mit dem Boxter als Einstiegsmodell auch die Trendwende aus der Krise gemacht.

      Antworten
    • MK meint

      10.04.2026 um 14:07

      @Gunnar:
      Porsche hat halt auch wieder an der falschen Stelle, in der Entwicklung, gespart: Der Taycan war 2019 revolutionär und hatte viele Alleinstellungsmerkmale. Mittlerweile ist er 6 Jahre auf dem Markt und es kam nichts wirklich neues, während alle anderen in diesen 6 Jahren massiv weitergekommen sind: 800V Technik für besonders schnelles Laden? Mittlerweile auch in einzelnen Modellen zu finden, die nur ein Drittel kosten. Zweiganggetriebe? Hat der CLA für’n halben Preis auch…genauso wie eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h und eine WLTP-Reichweite von über 600 km. Alleine besagter CLA vereint also vieles, was den Taycan damals besonders gemacht hat. Nur halb so teuer und spannenderweise auch mit halb so hohem WLTP-Verbrauch.
      Damit hat der Taycan nur noch ein Alleinstellungsmerkmal: Er ist teuer. Nur die Marke als Argument, ist dann doch ein bisschen wenig…

      Und beim Macan: 98% der Nutzer werden in der Nutzbarkeit keinen Unterschied zum Skoda Enyaq bemerken. Porsche lebt grade bei den SUV von den Kunden, denen es nicht um Alltagstauglichkeit oder niedrige Betriebskosten geht, sondern von Fans, die ein lautes, röhrendes Auto mit entsprechendem Image wollen…und diese Zielgruppe klebt nun Mal am Verbrenner.

      Aber mal von einer ganz anderen Seite betrachtet: Porsche war immer eine kleine, exklusive, Manufaktur-artige Firma. Mit dem Ausbau und der „Industrialisierung“ des Stuttgarter Werks und dem zusätzlichen Werk in Leipzig hat man aus meiner Sicht diese Exklusivität stark beschädigt. Wie hieß es mal in einer Reportage über Luxus-Autos: Der Trick ist, vorher alle Kunden zu kennen und dann die produzierte Stückzahl einen Tick niedriger als die Nachfrage zu halten. Porsche hingegen überschwemmt den Markt. Die Auswirkungen sieht man: Plötzlich ist das Angebot höher als die Nachfrage: Porsche hat alleine 2025 wenn ich mich recht erinnere rund 8 Milliarden Euro Sonderabschreibung auf die immaterielle Marke „Porsche“ vorgenommen und ist dadurch in die Verlustzone gerutscht. Als Einzelunternehmen konnte man das noch als Strategieänderung sehen. Innerhalb des VW-Konzerns, wo man mit Audi ja schon SUV mit einem gewissen Premium-Anspruch anbietet, sollte man vielleicht wieder zurück zu den Wurzeln…auch wenn das massive Verkleinerung ggf. inkl. Werkschließung bedeutet.

      Antworten
  5. Fred Feuerstein meint

    10.04.2026 um 10:27

    Was für ein Desaster…Lieferte Porsche noch im ersten Quartal 2025 insgesamt 27.515 vollelektrische Fahrzeuge (BEV) an Kunden aus, sind es nur noch knapp 11.500 in 2026…Der Facelift Taycan ist ein Ladenhüter, ein Fahrzeug das kaum Käufer findet, nur noch 3.400 Fahrzeuge, ein epischer Absturz…Die Baureihe wird wohl keinen Nachfolger mehr bekommen.

    Antworten
    • Mäx meint

      10.04.2026 um 12:42

      Ich finde den Absturz auch bemerkenswert.
      Schlecht ist das Auto nicht auch als Elektroauto, Reichweite und Ladeleistung sind immer noch sehr gut.
      Das Auto fährt wie ein echter Porsche fahren muss und preislich ist es im Portfolio auch gut eingebettet.
      Aber ich glaube der Name ist einfach durch die fortwährende Restwertdiskussion und die Kinderkrankheiten und Rückrufe verbrannt.
      Dabei wurde aber auch beides heißer gekocht als nötig war.
      Ich gucke immer wieder mal nach Taycan „Schnäppchen“, aber von massivem Wertverfall merke ich da irgendwie nichts.
      Und von meinem Bekannten weiß ich wie mit den Rückrufen umgegangen wurde.
      Nervig zweifelsohne aber am Ende alles kopfschmerzfrei für ihn…Fahrer kommt, bringt Ersatzwagen und nimmt Auto mit, 1 Tag später umgekehrt, fertig.

      Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      10.04.2026 um 13:29

      Da ist das Model S irgendwie besser gealtert würde ich hier mal so festhalten.
      Aber egal – jedes verkaufte BEV zählt
      Auf geht’s Porsche, das geht doch besser

      Antworten
      • David meint

        10.04.2026 um 15:31

        Das Model S ist völlig zurecht eingestellt worden. Hast du vielleicht noch nicht gemerkt.

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          10.04.2026 um 16:31

          Man braucht eben Platz für Innovation und hat die entsprechenden Konsequenzen gezogen.
          Wenn der Roadster dann endlich kommt hat Tesla seine Kirsche auf der Torte wieder.
          Da ist der Taycan eher der Zucker auf einem Berliner – bin gespannt wie lange Porsche noch aushält, bis dieser eingestellt wird.
          Nur was kommt dann?
          Aber hey, der Aktienkurs ist immerhin wieder über 40€ – das ist ein prozentualer Rückgang von All Time High – Ich erspare dir die Zahl besser

      • Fred Feuerstein meint

        10.04.2026 um 16:11

        Das nächste Modell was bei Porsche eingestellt wird, ist der erfolglose Taycan. Das Facelift war ein Flop.

        Antworten

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