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Volkswagen sperrt API für externe Lade- und Smart-Home-Lösungen

02.06.2026 in Autoindustrie, Technik von Thomas Langenbucher | 57 Kommentare

VW-ID3-Interieur

Bild: VW (Symbolbild)

Volkswagen hat den externen Zugriff auf eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, kurz API) geschlossen, berichtet unter anderem das Portal Electrive. Mit dieser Schnittstelle konnten etwa Halter von Elektroautos bisher auf den Ladestand ihrer Fahrzeuge zugreifen sowie Ladevorgänge auslösen und steuern.

Die API diente als Verbindung zwischen Softwareprogrammen, wie Lademanagement-Software oder Smart-Home-Steuerungen, um Daten ohne direkten Zugriff auf den Fahrzeugcomputer auszutauschen. Die Änderung wurde bereits Anfang April angekündigt und mit Wirkung zur Kalenderwoche 21, also im Zeitraum vom 18. bis 24. Mai, umgesetzt. Die bisherige „Brand-App-Schnittstelle“ werde für externe Zugriffe geschlossen, ließ der Autobauer verlauten.

Von der Maßnahme sind Electrive zufolge Nutzer der Marken Volkswagen, Audi, Cupra und Skoda betroffen, die die Schnittstelle in ihren Anwendungsszenarien nutzen. Dies betreffe insbesondere auch jene Anwender, die das Überschussladen an heimischen Photovoltaik-Anlagen gesteuert haben.

Volkswagen beendet mit diesem Vorgehen den Zugriff auf die API für externe Lösungen. Das Unternehmen gab an, dass mit Stand 2. April bereits zehn Anbieter von Charging-Daten die neue Schnittstelle integriert hatten. Der Autobauer geht also auf ein kontrollierten Daten-Ökosystem über und der API-Zugang ist künftig auf offizielle Partnerunternehmen beschränkt.

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Via: Electrive
Tags: App, SoftwareUnternehmen: VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    03.06.2026 um 15:55

    Jetzt fragt man sich natürlich, warum noch kein Tesla Besitzer hier stolz verkündet hat, dass seine Tesla API weiterhin bestens läuft. Das kann ich euch sagen: weil es praktisch keinen von euch gibt, der in der Lage wäre, das technisch durchzuziehen. Bei Tesla musst du dich dann nämlich als Entwickler registrieren lassen und dich auch so verhalten. Zudem ist das Setup mit komplex und fehleranfällig noch euphemistisch beschrieben. Da laufen sehr gerne grundlos Tokens ab oder Abfragen gehen ins leere. Das ist also nichts für einen reibungslosen Betrieb, den man einmal rasch aufsetzt und dann laufen lässt. Denn Tesla kann Software nicht.

    Antworten
    • Fred Feuerstein meint

      03.06.2026 um 19:10

      Da erzählt ein Blinder von Farben…Sorry, aber du hast mal wieder keine Ahnung. Nicht, dass das etwas neues wäre. Unser Tesla ist in Homeassistant eingebunden, das ist problemlos machbar. Und da ist noch nie etwas abgelaufen. Vorklimatisierung, Ladesteuerung etc. komfortabel über den Bildschirm im Flur. Bei unserem id.3 geht das nicht mehr, denn eines kann Volkswagen bewiesenerweise nicht: Software. Das haben sie schon vielfältig gezeigt.

      Antworten
  2. hu.ms meint

    03.06.2026 um 08:36

    Geld regiert die welt !
    VW will einfach – wie andere auch – an den daten geld verdienen.
    Hätten sie aber von vorne herein machen müssen, denn jetzt haben leute mit externen geräten, die keinen zugang mehr haben, das nachsehen.
    Dürfte vor allem die treffen, die den auto-akku als heimspeicher nutzen wollen.

    Antworten
    • M. meint

      03.06.2026 um 13:28

      Ich wollte den Akku vor allem so laden, wie ich das will, mit dynamischem Tarif, ÜV, bis 60%, 72%, jetzt, morgen früh um 5,… ohne irgendein Abo für 150 Euro / Jahr.
      Es braucht ja auch kein Abo, „meine“ Daten nach WOB zu senden, warum dann für den Rückweg?

      Antworten
      • hu.ms meint

        03.06.2026 um 16:39

        Komisch ! mein 24-monate-abbo hat 179€ gekostet. Und die ersten 5 jahre waren kostenlos.

        Antworten
  3. Elvenpath meint

    02.06.2026 um 15:19

    Der Nachteil von Over-the-air-updates. Man ist Spielball der Hersteller und deren gutem Willen ausgeliefert.

    Antworten
    • David meint

      02.06.2026 um 16:12

      Ist bei Tesla sicher ein Thema. Hat hier aber damit überhaupt nichts zu tun.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        02.06.2026 um 18:58

        Wer hatte kürzlich das Datenleck Tesla oder VW?

        Antworten
      • Paule meint

        02.06.2026 um 20:52

        Richtig. Die paar verdehten BITs bei VWs Updates kann man tatsächlich nicht mit den Over-the-air-updates von Tesla vergleichen. Das sind zwei völlig verschiedene Welten.

        Nur mal als Beispiel: Versuch mal, das Fahrerprofil aus einem ID7 in einen anderen 8 Jahre alten VW mitzunehmen.

        Versuch mal, die VWs Deiner Firma in einem Account zu verwalten, inklusive Abrechnung der Ladevorgänge, Standort, Dashcam-Videos, Abos oder Status im Service.

        Wenn der Fahrzeugalarm eines 3 Jahre alten VW die Push-Meldung an das „mobile Endgerät“ gesendet hat, wie kann man über die Kameras die Situation vor Ort ansehen und über Außenlautsprechner intervenieren?

        VW und Software. An der Stelle solltest Du einfach mal aufhören.

        Antworten
        • hu.ms meint

          03.06.2026 um 20:27

          Und wieder mal völlige themaverfehlung, Paule.
          Es geht um die API-schnittstelle zu anderen geräten wie PV oder neuen stromzählern für zeitvariable tarife.
          Schreib doch mal wie die so bei tesla ist…

        • Fred Feuerstein meint

          04.06.2026 um 19:39

          Ganz einfach humsi, das funktioniert seit Jahren. Bei VW eben nicht mehr. Wobei man sagen muss, die Softwareschnittstelle hat ohnehin nicht gut funktioniert. Realdaten waren das auch nicht und kamen nur verzögert. Das gibt es bei Tesla nicht. Ich hab hier den direkten Vergleich. Software kann Volkswagen nicht, deshalb brauchen sie auch neue Partner wie Rivian.

        • hu.ms meint

          05.06.2026 um 16:18

          Fredi,
          schreib doch mal genau, was da bei DIR mit dem tesla so „funktioniert“.
          Welche daten gehen bei dir an welche geräte ?

  4. Haubentaucher meint

    02.06.2026 um 14:50

    Damit hat sich VW keinen Gefallen getan. Es geht um die Datenhoheit und das Thema wird sicher noch Gerichte beschäfitgen so wie im Dieselskandal. Dazu wird es auch bald richtig schlechte, höchstrichterliche Nachrichten für VW geben.

    Antworten
    • David meint

      02.06.2026 um 16:09

      Ich habe aber extra für dich in diesem Moment die Schnittstelle ausprobiert, in dem ich einfach eine Verbindung zu Oktopus Energy gemacht habe. Wir reden hier also von einem Drittanbieter, der auf die API zugreift. Funktioniert einwandfrei. Ist jetzt nur etwas anders gesichert, indem man neben der VIN auch den aktuellen Kilometerstand eingeben muss.

      Teilweise entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

      Antworten
      • M. meint

        02.06.2026 um 17:33

        Wenn es ein Drittanbieter ist, ist vielleicht einfach dein Token noch nicht abgelaufen.

        Teste das in drei Tagen doch nochmal.
        Weil…Drittanbieter sind ja raus, oder?
        Dann ist es nur eine Frage der Zeit.

        Antworten
      • Paule meint

        03.06.2026 um 09:10

        Der Kommentar, auf den Sie sich beziehen, wurde bereits entfernt. Die Redaktion.

        Antworten
  5. M. meint

    02.06.2026 um 14:15

    Die Begründung dazu wäre ja mal interessant.
    Im Artikel steht, dass der Zugriff in Zukunft nur noch über „Partnerunternehmen“ erfolgen kann.
    Wer sind diese Partnerunternehmen?
    Wird der Zugriff damit kostenpflichtig werden, z.B. mittels eines Abos?
    Gibt es eine Übersicht, wie andere Unternehmen das handhaben (am besten für viele/alle Unternehmen statt einzelne)?

    „Timo“ hat weiter unten eine Petition geteilt.
    Das Sammeln unserer Daten als Geschäftsmodell anderer Unternehmen, ohne dass wir wissen, was dort gesammelt wird, das muss aufhören. Nicht nur bei VW, aber dort natürlich auch.

    Antworten
    • David meint

      02.06.2026 um 15:13

      So ist das in Deutschland. Von nichts ne Ahnung aber gleich eskalieren. Mit Datenschutz hat das hier alles überhaupt nichts zu tun. Wenn du aber gar keine Daten herausgeben möchtest, dann musst du einfach wegziehen in ein Land außerhalb der EU. Sie verlangt die Daten, und sie verlangt u.a. deshalb die eingebaute eSIM, damit sie gesendet werden können. Hier geht es allerdings um CyberSicherheit. Und es geht ja übrigens auch noch. Man muss jetzt halt ein bisschen schlauer sein.

      Antworten
      • M. meint

        02.06.2026 um 15:49

        Auf der Homepage kann ich mir – so stehts im Artikel bei Heise – meine Fahrzeugdaten anfragen und bekomme nach 24 Stunden einen Zip Datensatz inkl. dem dann 24 Std. alten SoC.
        Sorry, das ist selbst für Comedy zu stramm.
        Und selbst dann kann ich damit die Ladung auf einen bestimmten SoC-Wert, zu einer bestimmten Zeit, oder wenn gerade PV-Strom da ist, nicht steuern.
        Einen Teilumfang kann ich über die VW-App steuern, aber nicht alles, und vor allem nicht ohne kostenpflichtiges WeConnect (o.ä.) Abo.

        Tja. Es geht um’s Geld. Was auch sonst?
        Immerhin kann man sagen: dieses Verständnis für die Eigentumsrechte an den Daten ist nicht auf VW beschränkt, das scheint sehr weit verbreitet zu sein, auch was die Nutzung von APIs durch Endkunden angeht. Lobenswerte Ausnahme für den letzten Punkt scheint BMW zu sein.
        Aber BMW hatte ich aktuell nicht im Blick. Da ging es um Enyaq, der eigentlich zu groß ist, oder doch einen Born, den man ja mit einer AHK nachrüsten kann (auf eigenes Risiko, was Garantie angeht, natürlich), aber an der Stelle ist das Fass gerade wieder übergelaufen. Dein Kommentar war nicht hilfreich.

        Wird was anderes.

        Antworten
  6. Futureman meint

    02.06.2026 um 13:02

    Die einen Hersteller verbessern mit jedem (kostenlosen) Update ihre Fahrzeuge, VW macht das Gegenteil. Interessantes Konzept der Kundenbindung.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      02.06.2026 um 13:10

      Interessant ist eher, dass du eine nicht öffentliche API, die nicht für Dritte oder Endkunden gedacht ist, als Teil des Fahrzeuges siehst.

      Antworten
      • M. meint

        02.06.2026 um 14:21

        Warum?
        Es geht um Daten, die „mein“ Fahrzeug betreffen.
        Warum sollte ich daran weniger Rechte haben als der Hersteller, der schon für das Fahrzeug bezahlt wurde?
        Das hat für mich nichts speziell mit VW zu tun, aber ich war gerade dabei, mir einen Born schönzureden. Da ist eben ein Fleck drauf gekommen.
        Womit ich MEIN Auto lade, geht den Hersteller nichts an. Das lasse ich mir nicht vorschreiben, da kann ich ziemlich stur werden…

        Antworten
        • brainDotExe meint

          02.06.2026 um 15:15

          VW bietet dir diese Daten als Endkunde auch an, nur nicht über die Schnittstelle um die es hier geht.

          Du wirst ja nicht daran gehindert dein Auto mit einer beliebigen Ladelösung zu laden, lediglich der Ladestand kann nicht mehr über diese nicht öffentliche API abgerufen werden.

        • M. meint

          02.06.2026 um 16:13

          Ja, ich kann mir den Datensatz über eiene Internetseite abrufen und bekomme nach 24 Std. eine ZIP-Datei.
          Das ist „ok“ für Bewegungsdaten, die VW aber eigentlich eh nichts angehen (sobald die Navigation abgeschlossen ist, sind diese Daten veraltet und wären damit zu löschen).
          Für den SoC ist das aber unbrauchbar. Wenn ich den SoC aber brauche, um einen Ladevorgang per PV zu steuern, was mache ich denn da?

        • brainDotExe meint

          02.06.2026 um 17:02

          VW hat dir keinen SoC Live Daten über eine Schnittstelle zugesichert.
          Da gibt es Alternativen, zum Beispiel eine Wallbox die den SoC vom Fahrzeug abfragen kann, oder einen OBD Adapter.

          Reines PV Überschussladen geht übrigens auch ohne SoC, den braucht man lediglich, wenn man zum Zeitpunkt x einen SoC y erreicht haben will.

        • M. meint

          02.06.2026 um 18:22

          Es wurde hier alles gesagt, glaube ich.
          OBD-Adapter… 🤦

  7. David meint

    02.06.2026 um 12:52

    Was übrigens gar nicht stimmt. Es handelt sich lediglich um einen Umbau auf OAuth, was EU-Dantenschutzrichtlinien folgt. Mehr ist es nicht. Törichtes Geschrei von Halbinformierten.

    Aber da das hier hier auch ein Forum zum informieren ist, würde ich die Gelegenheit ergreifen, um zu erklären, was für ein genialer Mehrwert das ist. Denn darüber wird kaum gesprochen.

    Man kann zum Beispiel über eine Homepage oder eine Home Assistant Automatisation auf das Auto zugreifen und zum Beispiel einen Dogmode oder eine Schlafschaltung integrieren, die deutliche jenseits der Möglichkeiten liegt, wie Tesla sie bietet. Viele holen sich über die Schnittstelle auch Daten zur Abrechnung oder steuern den Ladevorgang. Alles gratis, ohne Kosten und ohne Werbegeschrei.

    Antworten
    • CD meint

      02.06.2026 um 14:13

      Wer schreibt hier denn von Halbinformierten? Der angeblich „gut situierte“, ewige Tesla-Basher und VW-Promoter? Du nervst hier ständig mit deinem Tesla-Bashing und VW-Lobhuderei. Deinetwegen extra schreibe ich meinen 1. Kommentar.
      VW hat jetzt die API, wenn du überhaupt weißt wovon ich rede, komplett gesperrt und mehreren tausend VW-Geschädigten, wie mir auch, deren mit viel Aufwand programmierte SmartHome-Lösungen z.T. unbrauchbar gemacht. Es gibt auch momentan keine Lösung, die eigenen FZ-Daten, die VW brav nutzt und verscherbelt, abzurufen. Ich werde wie auch unzählige anderen User niemals mehr ein VW kaufen. Dass VW selbst gar Ahnung von der Software und Digitalisierung hat, ist hinlänglich bekannt. Es reicht schon, das UI der aktuellen Modelle sich anzuschauen oder die peinliche VW-App.

      Antworten
      • Futureman meint

        02.06.2026 um 14:52

        Herzlich Willkommen und Glückwunsch zum ersten Kommentar. Leider zählen wahre Nutzererlebnisse nicht und es werden oft Techniken in den Vordergrund gestellt, die kaum jemand nutzt. Denn, ob ein Auto in 7 oder 6,9 Minuten voll geladen ist oder die Nordschleife 3 Sekunden schneller schafft, ist für den Alltag ziemlich egal. Wichtiger ist, dass das Fahrzeug funktioniert, viel Platz bietet und dazu, wenn möglich laufend verbessert (statt, wie in diesem Fall, verschlechtert) wird.

        Antworten
      • David meint

        02.06.2026 um 15:21

        Du hast keine Ahnung. Aber nutzt gratis von anderen gefundene Wege, um dein Heimgefrickel kostenlos auszuweiten. Jetzt geht das nicht mehr und du drehst gleich frei. Aber, erstens, hast du gar kein Recht darauf, dass es geht. VW hat das niemandem versprochen und es taucht nicht in der Beschreibung irgendeines Fahrzeugs auf. Zweitens, geht es. Man muss man halt ein bisschen mehr Grips investieren. Kein Wunder, dass man dich da gleich verliert. Die Verbindung läuft über CarConnectivity, dann MQTT, dann HA. Wichtig dabei ist die Software-Version. Es muss die neueste sein.

        Antworten
        • CD meint

          02.06.2026 um 16:34

          Du scheinst wie immer alles besser zu wissen. Ich beneide schon deine Programmierkenntnisse und Weitsicht. Es gibt zum Glück mehr SmartHome Systeme als nur HA. Wenn ein API gesperrt ist, fließen auch keine Daten weder über MQTT noch über sonst was. Übrigens hat CarConnectivity dasselbe Problem auch mit HA. Eine Online-Rechreche kann schon helfen.

        • David meint

          02.06.2026 um 19:07

          Die Zugänge sind nicht gesperrt. Du kannst es nur nicht.

    • M. meint

      02.06.2026 um 14:23

      Du lässt viele Fragen offen.
      Ich habe einige gestellt, in einem anderen Beitrag.

      Antworten
  8. RudiFaehrtTesla meint

    02.06.2026 um 10:37

    Schon interessant, wie VW einem das Leben schwer machen kann.
    Der Kunde ist hier keinesfalls der König, sondern nur eine einfache Melkkuh.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      02.06.2026 um 12:40

      VW hat eine Änderung an einer internen API vorgenommen, die nicht für die Nutzung durch Dritte gedacht ist, was ist daran verwerflich?
      Der Kunde hatte nie Anspruch auf die Nutzung dieser API.

      Antworten
      • F. K. Fast meint

        02.06.2026 um 13:24

        Verwerflich ist, dass der Kundennutzen nicht im Mittelpunkt der Dienstleistung steht, sondern nur als Melkkuh betrachtet wird. Das werden andere Hersteller besser hinbekommen.

        Antworten
        • brainDotExe meint

          02.06.2026 um 14:05

          Nochmal, was ist verwerflich daran? Diese Schnittstelle war nicht für den Kunden gedacht. Von „Kundennutzen“ kann also nicht die Rede sein.

        • M. meint

          02.06.2026 um 16:32

          Natürlich hatten Kunden davon einen Nutzen.
          Sonst wäre es nicht tausendfach aufgefallen, dass es plötzlich nicht mehr geht.
          Ist das nicht logisch?

          Was man festhalten kann: hätte VW ein Interesse an dem Nutzen, den ihre Kunden damit haben, hätten sie wie BMW eine öffentliche API bereitgestellt.
          Bose hat das mit seinen alten Lautsprechern auch gemacht. Blöd, dass es eingestellt wurde, aber mit der API kann man andere Lösungen entwickeln.
          Aber VW scheint im Wesentlichen ein Eigeninteresse zu haben, das ich nun mal nicht teile.

    • hu.ms meint

      03.06.2026 um 20:31

      Rudi, als tesla-fahrer kannst du uns sicher schreiben wie tesla-autos über schnittstellen mit geräten im haus korrespondieren. z.b. mit PV-anlagen oder neuen zeittraif-zählern um zu günstigen strompreisen zu laden und bei teuren das hausnetz aus dem BEV-akku zu speisen…

      Antworten
  9. Powerwall Thorsten meint

    02.06.2026 um 09:51

    Vielleicht sollte sich der VW Konzern eher um den nicht funktionierenden Notbrems Assistent kümmern und sonst die Finger von der Software lassen

    Antworten
    • hu.ms meint

      03.06.2026 um 20:32

      Thorsten, schon wieder eine Ablenkung.
      Schreib doch mal wie das mit der schnittstelle zu hausgeärten bei tesla funktionert.

      Antworten
  10. McGybrush meint

    02.06.2026 um 09:43

    Sowas entscheidendes rückwirkend zu entfernen.

    Wäre ich betroffen würde ich mir den Kaufpreis zurück klagen.

    Die Gefrierfunktion Ihres Gefrierfachs wurde entfernt. Es kann jetzt ebenfalls nur kühlen.
    Ausser sie schliessen ein Vertrag bei unseren Partnern.

    Für Neubestellungen kann man das ja machen. Aber für den Altbestand?
    Mich vergrauelt VW damit. Vielleicht wäre ich in wenigen Jahren Kunde geworden. Aber man kann sich ja nie Sicher sein, das einem gekaufte Funktionen entfernt werden die kaufentscheidend waren.

    Da kauf ich lieber Autos die mir selbst 5 Jahre später kostenlos Funktionen hinzufügen.

    Antworten
    • M. meint

      02.06.2026 um 19:48

      Das ist es ja nun nicht. Die eigentliche Funktion ist „Fahren“ ( wenn man den Vergleich mit einem Gefrierfach anstrengen möchte), und daran hat sich nichts geändert.
      Aber es gibt ja Kühlschränke, die eine Kamera haben, mit der man den Inhalt online prüfen kann. Ist zwar als Funktion völlig gaga, aber wenn man das per API in einer anderen App nutzen wollte, und das plötzlich nicht mehr ginge, wäre das natürlich nervig.

      Bei Autos ist es natürlich generell hilfreich, wenn nach Jahren noch (nützliche) Funktionen nachgeschoben werden. Nur würde ich die Auswahl nicht alleine darauf beschränken, so muss ich z.B. Hersteller ausklammern, bei denen der CEO rechtspopulistische oder gar rechtsextreme Parteien unterstützt – weil ich die mit meinem Geld nicht unterstützt sehen will.
      Das mag stellenweise die Auswahl einschränken, aber das Gefühl, nicht über das Logo b*ech*n zu müssen, oder komisch angeschaut zu werden, das ist mehr wert.
      Aber nicht jedem, schon klar.

      Antworten
  11. Timo meint

    02.06.2026 um 09:37

    https://www.change.org/p/eu-data-act-durchsetzen-autohersteller-m%C3%BCssen-uns-zugang-zu-unseren-fahrzeugdaten-geben

    Antworten
    • Tt07 meint

      02.06.2026 um 13:25

      Danke, unterschieben..auch wenn neben BMW auch niemals ein VW-Produkt bei uns einziehen wird.

      Antworten
    • M. meint

      02.06.2026 um 14:06

      *unterschrieben*
      Danke für’s teilen.

      Antworten
  12. Timo meint

    02.06.2026 um 09:37

    Hier gibt es eine Petition dagegen, schon 11000 Unterschriften

    Antworten
  13. brainDotExe meint

    02.06.2026 um 09:22

    Man muss dazu sagen, dass das niemals eine öffentliche API war. Ähnlich wie letztes Jahr bei BMW war das eine API die von der Community per Reverse Engineering aus der VW App „extrahiert“ wurde.

    Hier sollte sich keiner aufregen, wenn ein Hersteller eine nicht öffentliche interne API ändert und nicht vorgesehene Clients aussperrt.

    Der „Aufschrei“ letztes Jahr bei BMW war auch groß, zum Unverständnis vieler ITler. Es folgte eine offizielle API für Endkunden, die auch öffentlich dokumentiert ist.

    Antworten
    • M. meint

      02.06.2026 um 14:24

      Wo ist hier die API für Endkunden?

      Antworten
      • brainDotExe meint

        02.06.2026 um 15:17

        Bietet VW aktuell nicht an, war auch nie beworbene Leistung.

        Antworten
        • M. meint

          02.06.2026 um 15:50

          Tja.
          Das ist dann jetzt Pech, aber nicht für mich.

        • Paule meint

          02.06.2026 um 16:03

          Muß nicht beworbene Leistung sein. Wenn bei Kauf als Produkteigenschaft dabei, genügt.

        • brainDotExe meint

          02.06.2026 um 17:03

          War auch beim Kauf nicht als Produkteigenschaft dabei.

        • M. meint

          02.06.2026 um 18:27

          Die Idee, das hier nach Anwaltsmanier durchziehen zu können, geht eben an der Idee von Kundenservive vorbei. Es ist möglich. Also kann man es anbieten.
          Oder man kann drauf vertrauen, dass die Kunden dafür ab sofort halt zahlen, darauf verzichten, oder was auch immer.
          Aber das arrogant, typisch VW, und verdient ein entsprechendes Feedback in den Orderbüchern.
          Ich dachte, die hätten was gelernt. Scheinbar nicht.

        • M. meint

          02.06.2026 um 20:02

          Ist aber auch völlig egal.
          Die Nutzbarkeit der Autos hatte es verbessert, und VW hätte damit lieber werben sollen, statt den Spielverderber zu markieren.
          Aber am Nutzen für den Kunden ist man scheinbar nicht interessiert.
          Ich wette, es gibt bald eine Version, die dann 149,- € im Abo kostet.
          Das ist halt die Definition von Kundennutzen im Hause VW.
          Ist vor einiger Zeit schon Audi-Kunden aufgestoßen – da ging die Programmierung der Standheizung Jahre problemlos, und plötzlich soll das 596,- pro Jahr kosten. Für eine Funktion, die sich im Grunde nicht mehr weiterentwickelt (weil sie nic ht muss)
          Schuss nicht gehört?
          Und es gibt weitere Beispiele. Aber nicht nur von VW, so ehrlich muss man sein.

        • Paule meint

          02.06.2026 um 20:54

          Hat also von Anfang an nicht funktioniert? Oder gab es nie?

          Verstehe ich Dich da richtig?

        • hu.ms meint

          03.06.2026 um 20:35

          Paule, warum wohl dieser artikel ?
          Weil es nie funtkioniert hat und abgeschaltet wird ?
          Empfehlung: or dem tippen gehirn einschalten.

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