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DKV Mobility startet Ladekarte speziell für Elektro-Lkw

04.06.2026 in Aufladen & Tanken, Transport von Thomas Langenbucher | Kommentieren

Man-E-Lkw-laedt

Bild: MAN

DKV Mobility hat mit der DKV Card +Charge Truck eine Ladekarte speziell für Transportunternehmen mit Elektro-Nutzfahrzeugen eingeführt. Die Karte ermöglicht das Laden an mehr als 3.000 verifizierten, Lkw-tauglichen Ladepunkten in mehr als 17 europäischen Ländern. Sie ergänzt das bestehende Angebot der Plattform für internationale Mobilitätsdienstleistungen und ist Teil der Wachstumsstrategie im Bereich E-Mobilität. Ziel sei es, Kunden den Umstieg auf alternative Antriebe möglichst reibungslos zu gestalten.

Der Straßengüterverkehr befindet sich bei der Elektrifizierung noch in einer frühen Phase. Gleichzeitig gewinnen elektrische Nutzfahrzeuge an Bedeutung. Flottenbetreiber stehen dabei vor Herausforderungen wie dem Zugang zu geeigneter Ladeinfrastruktur, der Einsatzplanung sowie der Integration unterschiedlicher Abrechnungs- und Energiesysteme. DKV Mobility verweist zudem auf eine zunehmende Komplexität der Energieversorgung von Nutzfahrzeugen durch verschiedene Antriebsformen, Anbieter und Abrechnungssysteme.

Sven Mehringer, Managing Director bei DKV Mobility, beschreibt die neue Karte als Lösung für diese Anforderungen. Er sagt: „eine Karte für alle Antriebe, alle Services, eine Abrechnung“. Gleichzeitig soll die Karte die Entwicklung des Unternehmens zu einer integrierten Mobilitätsplattform unterstützen.

DKV Mobility prüft Ladestationen auf E-Lkw-Eignung

Für Lkw-Ladestationen gelten höhere Anforderungen als für Pkw-Ladepunkte. DKV Mobility überprüft deshalb eigenen Angaben zufolge jede Station im eigenen Netzwerk anhand definierter Mindeststandards. Dazu zählen unter anderem eine Dachhöhe von mindestens vier Metern, eine Durchfahrtsbreite von mindestens 2,7 Metern sowie ausreichend Rangierfläche. Die Stationen müssen außerdem für Fahrzeuge mit einer Länge von mindestens neun Metern geeignet sein.

Auch bei der Ladeleistung setzt das Unternehmen auf bestimmte Vorgaben. An mehr als 80 Prozent der über 3000 Standorte stehen demnach Ladeleistungen von mehr als 300 kW zur Verfügung. Tim Dambor, Director Product Management eMobility Roaming bei DKV Mobility: „Für Fahrer von Elektro-Lkw und Disponenten zählt vor allem Verlässlichkeit. Mit unserem verifizierten Netzwerk und der Echtzeit-Übersicht in der App wissen beide: Die nächste Station ist erreichbar, und das Fahrzeug kann dort auch wirklich laden.“

Unternehmen profitieren laut DKV Mobility an vielen der Lkw-tauglichen Stationen von speziellen Ladekonditionen. Preise pro Station, Ladezeit und verbrauchte Kilowattstunden (kWh) werden in Echtzeit in der App des Unternehmens angezeigt. Zudem garantiert DKV Mobility, dass jede Kilowattstunde im eigenen Ladenetzwerk zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt. An ausgewählten Standorten stehen darüber hinaus zusätzliche Services wie Reparatur, Reifenservice, Fahrzeugwäsche und Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Falls kein Lkw-tauglicher Ladepunkt in der Nähe verfügbar ist, können Fahrer auf das gesamte Ladenetzwerk von DKV Mobility mit rund 1,2 Millionen Ladepunkten zugreifen. Die DKV Card +Charge Truck ist europaweit erhältlich. Sie soll sich insbesondere für Transportunternehmen im Übergang zur Elektromobilität eignen, da sie sowohl das Laden von Elektro-Lkw als auch das Tanken konventioneller Fahrzeuge über eine Karte und eine einheitliche Abrechnung ermöglicht.

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Via: DKV Mobility
Tags: LkwAntrieb: Elektro-Nutzfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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