Neue technische Details zum Tesla Cybercab sind durch Zertifizierungsdokumente der zuständigen US-Behörde EPA an die Öffentlichkeit gelangt. Die Unterlagen enthalten ein Ende Mai ausgestelltes „Certificate of Conformity“ und bieten einen Einblick in die Antriebstechnik des Fahrzeugs. Das Modell wurde speziell für kostengünstige, vollautonome Ride-Hailing-Dienste mit hohem Volumen entwickelt. Nach aktuellem Stand wird es das Cybercab weder mit Lenkrad noch mit Pedalen für den manuellen Betrieb geben.
Das kompakte Elektroauto mit zwei Sitzen verfügt den EPA-Daten zufolge über einen Frontantrieb, der von einem einzelnen 163 kW/222 PS starken AC-Permanentmagnetmotor angetrieben wird. Bei der Konstruktion standen laut US-Medien Effizienz und Kosten im Vordergrund. Es liegen ein Leergewicht von etwa 1412 Kilogramm sowie ein zulässiges Gesamtgewicht von 1692 Kilogramm an. Das selbstfahrende E-Auto nutzt eine elektrische Architektur mit 326 Volt und ist mit einem kompakten 48-kWh-Lithium-Ionen-Batteriepaket ausgestattet.
Laut EPA-Labortests erreicht das Cybercab eine kombinierte elektrische Reichweite von etwa 673 Kilometern und von 604 Kilometern auf Schnellstraßen. Branchenkenner erwarten laut dem Portal Teslarati einen endgültigen EPA-Wert im Bereich von 450 bis 482 Kilometern. Beim Verbrauch wurde früheren Meldungen zufolge ein Wert von 165 Wh/mi (Wattstunden pro Meile) ermittelt, wonach das Fahrzeug sehr effizient ist. Dazu tragen neben der Antriebstechnik insbesondere die aerodynamische Form und das vergleichsweise geringe Gewicht bei.
Die Energie für den Antrieb kommt von einem strukturellen Batteriepack als zentralem tragenden Element der Karosserie. Der kompakte Energiespeicher ermöglicht schnellere Ladezyklen und niedrigere Materialkosten. Dies unterstützt das Ziel von Tesla, das Cybercab für unter 30.000 US-Dollar (25.900 Euro) an Endkunden zu verkaufen. Die Pläne für die Einführung in Europa sind noch nicht konkret. Hierzulande wird die Genehmigung von Pilotprojekten für vollautonomes Fahren deutlich restriktiver gehandhabt.
Das Design des Zweisitzers ist auf den Einsatz als Robotaxi zugeschnitten. Zwar gibt es zu Testzwecken Vorserienexemplare, die von Personen an Bord bedient werden – die seit Frühjahr in Serie produzierte Version hat aber kein Lenkrad und auch keine Pedale. Ob Tesla später auch eine Variante zur manuellen Steuerung anbieten wird, wie es einige vermuten, bleibt abzuwarten.

hu.ms meint
„Ob Tesla später auch eine Variante zur manuellen Steuerung anbieten wird, wie es einige vermuten, bleibt abzuwarten. “
Kommt sicher, sonst können sie das modell ja nicht verkaufen !
Denn die genehmigungen für völlig selbstfahrende taxis wird es mangels sensoren u.a. noch jahre nicht geben. In europa schon garnicht.
hu.ms meint
… die dinger jetzt – ohne jegliche genehmigung für taxi-fahrten – zu tausenden zu bauen ist volles risiko. Aber tesla hat ja reserven und wird das schon verkraften.
Oder haben sie doch nur eine kleinserie zu testzwecken gebaut – so 200 stück sind da üblich ?
MK meint
Spannend ist doch, dass hier berichtet wird, dass das Cybercab „seit Frühjahr“ in Serie produziert werde, es aber nicht mal ein echtes Foto von einem solchen Fahrzeug gibt.
VW ist mit seinem ID.Buzz AD auch in Serienproduktion gegangen, da kann man aber auch genau sagen, wo diese Fahrzeuge schon auf der Straße unterwegs sind (in Deutschland u.a. in Berlin, in den USA u.a. in Los Angeles).
Fred Feuerstein meint
„es aber nicht mal ein echtes Foto von einem solchen Fahrzeug gibt.“ Sind das wieder deine Fake News? Die fahren im übrigen schon im Straßenverkehr herum. Es gibt da mittlerweile mehr als dein angeblich nicht vorhandenes Bild von dem Fahrzeug…
MK meint
@Fred Feuerstein:
In welcher Stadt genau fahren Sie denn rum?
Wenn Sie die autonomen Taxis von Tesla in Texas meinen: Nein, das sind keine Cybercabs, sondern umgebaute Model Y.
hu.ms meint
Es gibt keine autonomen taxis von tesla in texas.
Die müssen alle überwacht werden !
Fred Feuerstein meint
Austin, es sind bislang unüberwachte Testfahrten mit dem Cybercab. Ist ein bisschen mehr als deine Behauptung: „es aber nicht mal ein echtes Foto von einem solchen Fahrzeug gibt“
hu.ms meint
Fredi, testfahrten – keine taxis = beförderung von fahrgästen !
Fred Feuerstein meint
Was mischt du dich mit deinem unqualifizierten Beitrag ein? Es ging um die Aussage von MK: „„es aber nicht mal ein echtes Foto von einem solchen Fahrzeug gibt.““ und nicht von dir. Da ist völlig egal ob sie im Einsatz sind oder nicht, es gibt halt ein bisschen mehr als ein Bild.
hu.ms meint
Na Fredi, habe ich wieder mal die wahrheit geschrieben, die dir nicht gefällt ?
Die fotos sind doch völlig egal – entscheidend ist: tesla befördert keine fahrgäste mit dem lenk- und pedal-losen zweisitzer. Die genehmigung hierfür ist noch völlig offen und vermutlich in jedem bundesstaat extra einzuholen.
Also: texas ja, NY oder CA nein.
Fred Feuerstein meint
Dein unqualifizierter Beitrag auf eine Antwort auf eine Aussage von MK ist mir ehrlich vollkommen egal. MK hat eine Aussage getroffen die mit den Fakten nichts zu tun hat.
Deine Ausführung hingegen ist mir völlig gleichgültig.
Referendar meint
Es gibt durchaus Videos von Cybercab im Straßenverkehr und am Supercharger. Da sieht man wie sich die Insassen aus dem Auto quälen, so tief und unbequem ist der Einstieg. Auch die Ladebuchse extrem tief in Bodennähe plaziert. Da bekommt man schon vom zuschauen Rückenschmerzen. Totaler Fail das Design, zumindest als Taxi unbrauchbar. Wurde es nicht dafür gebaut?
M. meint
Ladebuchse?
Gerüchteweise soll nur induktiv geladen werden, was ja Sinn macht, wenn die Person zum Einstecken fehlt. Auf Optimus wird man scheinbar nicht vertrauen…
Aber das wäre ja gleich der nächste Haken.
Future meint
Die Testflotten sind doch schon unterwegs in USA. Es gibt viele Fotos und Videos davon. Die goldenen Cybercabs sehen schick aus und fallen natürlich sofort auf, wenn sie auf öffentlichen Straßen fahren. Die Spotter freuen sich und posten eifrig.
hu.ms meint
Nur testfahrten. Als taxis müssten sie weiterhin dauernd von menschen überwacht werden !
Wieder mal typische blender-aktion von tesla !
Future meint
Testflotten machen Testfahrten – was denn sonst? Ich verstehe die Empörung nicht. Das einzige was blendet, ist doch nur der Goldton.
Fred Feuerstein meint
„Spannend ist doch, dass hier berichtet wird, dass das Cybercab „seit Frühjahr“ in Serie produziert werde, es aber nicht mal ein echtes Foto von einem solchen Fahrzeug“ Es ging um diese Fragestellung. Das ist einen Sozialpädagogen zu viel..
hu.ms meint
Dieses fahrzeug ist als fahrerloses taxi vorgesehen. Also für kurzstrecken, max. bis zum nächsten flughafen. Dafür ist die reichweite ausreichend.
Wer soll das in europa kaufen/betreiben wenn eine genehmigung erst erfolgen wird, wenn auch die europäischen hersteller soweit sind ?
Powerwall Thorsten meint
Ich finde es immer wieder lustig, dass sich insbesondere Personen wie David immer gerne geistig über andere erheben und diesen ständig Unverständnis, Inkompetenz oder andere als Euphemismus getarnte Unzulänglichkeiten vorwerfen.
Glaubt, ihr hier versammelte Hater schafft tatsächlich, dass eine Firma, wie Tesla sich nicht genau überlegt hat wie ein Robo Taxi funktioniert aber das haben wir ja auch schon in diversen Artikeln durchgesprochen. Da gab es ja sogar Menschen, die geglaubt haben, dass Tesla autonom nur zwei Personen transportieren kann. Die haben das System Tesla und Software offenbar wirklich noch nicht verstanden.
Angeblich werden weit über 70 % aller Taxen von einer Person gebucht – wer das nicht glaubt, kann sich ja mal 5 Minuten an einen großen Bahnhof stellen und schauen wie viele fünfköpfige Familien da dann so im Schnitt einsteigen.
Tesla macht das schon – allen Unkenrufen und allen Neidern hier zum trotz.
In den fünf bisher zugelassenen Ländern innerhalb der europäischen Union gibt es ja auch täglich viele Meldungen über ganz schlimme Unfälle – ach nein, es gibt ja nur unzählige Videos wie, große Strecken ohne Eingreifen des Fahrers bewältigt werden.
Das nenne dann quasi „autonomes Dahren“, David.
Da kannst du jetzt deinen FUD schreiben, soviel du willst, David – damit wirst du Tesla nicht aufhalten – kein bisschen.
;-)
hu.ms meint
„In den fünf bisher zugelassenen Ländern innerhalb der europäischen Union“
Das ist überwachtes fahren mit pedal und lenkrad und hat überhauptnichts mit dem auto hier zu tun !
M. meint
Solche Details sind keine Stärke von Thorsten ;-)
Matthias meint
Neulich gab es Probleme am Frankfurter Flughafen. Nachts wurden Hunderten wenn nicht Tausenden von gestrandeten Passagieren Hotelgutscheine gegeben, und zwei Taxigutscheine dazu (auch wenn das Hotel am ICE-Hbf ist, der Passagiere muss am Flughafen in den ICE einsteigen der planmäßig den Flug ersetzt). Eine lange Schlange von gestressten Nicht-Flug-Passagieren am Taxistand, und genervte Taxikutscher, die dann im Rudel mit einem oder zwei Fahrgästen zum selben Gutschein-Hotel fahren und dort wieder Schlange stehen zum Aussteigen lassen. Dann wieder alle Mercedes Diesel zurück zum Flughafen, und das Spielchen beginnt von vorne. Kleinbusse oder wenigstens Fahrgemeinschaften in Sammeltaxis Fehlanzeige. „Gibt das System nicht her“. So gesehen sind zweisitzige Cybercabs zeitgemäßer als 9-Sitzer die nicht ausgelastet werden.
M. meint
Also statt Softwareupdate einfach die Hardware tauschen.
Aber dann nur am Flughafen, oder?
Seltsame Idee von Fans einer Firma, die mal OTA zum Geschäftsmodell machte.
Scheinbar vergessen, tja….
Nebenbei bemerkt, taugt das Vehicle nicht als Taxi, schon rein formell nicht.
Nur als Mietwagen. Aber DAS Chaos…
David meint
Richtig, 450 km Reichweite und fasst nur zwei Personen. Dieses Auto ist nicht ernst zu nehmen. Wer bitte soll da die Zielgruppe sein? Autonom fahren tut es natürlich nicht. Schließlich ist es ein Tesla. Auch wenn Tesla sich selber in einem Bundesstaat zertifiziert hat. Kaiser Bokassa hatte sich ja auch selber Orden verliehen.
Future meint
Mir fällt auf, dass die meisten ja immer alleine im Auto sitzen. Vielleicht liegt es daran, dass die meisten auch alleine wohnen. Falls doch mal mehr als zwei mitfahren wollen, nimmt man halt ein zweites Cybercap. Das machen die größeren Familien doch jetzt auch schon so, wenn es vom Airport ins Ressort geht. Dann ist es auch einfacher mit dem vielen Gepäck.
M. meint
„Die meisten immer…“
Interessant, zum einen dieser sprachliche Doppelknoten, und dann natürlich die nicht vorhandene Statistik hinter dieser Behauptung.
Kurios wird es mit der Behauptung, dass Familen „zum Ressort“ schon heite ein zweotes Cybercab buchen.
Ich schätze mal: aktuell buchen Familien in punkto Cybercab einfach mal nix. Und wenn sie künftig in einem größeren Fahrzeug zusammenfahren können, nehmen sie das. So, wie sie das heute schon machen.
Referendar meint
Dass die meisten allein leben stimmt auch nicht, es sind nur rund 20% aller Bundesbürger.
Future meint
Immer diese Statistiken. Man kann sich einfach mal wieder für ein paar Stunden in das Lieblingscafe an der Straßenkreuzung setzen und zählen. Aber natürlich gibt es für die lieben Technokraten auch die beliebten Zahlenwerke: »Branchenschätzungen gehen davon aus, dass in Städten rund 70 bis 80 Prozent aller Taxifahrten von Einzelpersonen genutzt werden, die allein unterwegs sind.« Wieso sollte man also den vielen Einzelpersonen immer 4 Plätze anbieten? Das macht doch keinen Sinn. Beim Wohnen ist es übrigens genauso. Lösungen könnten so einfach sein.
Future meint
@Referendar: in den deutschen Metropolen wie Berlin oder Hamburg haben Ein-Personen-Haushalte einen Anteil von 50 bis 56 Prozent (vgl. Tagesspiegel und Statistik Nord, 2026). Die autonomen Taxis werden vor allem dort eingesetzt eingesetzt werden. Die Dörfer spielen da noch keine Rolle – das Pilotprojekt mit den autonomen Teslas für Senioren im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist doch eine Ausnahme.
Referendar meint
„Beim Wohnen ist es übrigens genauso“
Du liegst immer noch falsch. Den 17 Mio Singlehaushalten stehen 41 Mio Mehrpersonenhaushalte gegenüber.
Immer diese Statistiken ;-)
Trotzdem viel Spass in deinem Lieblingscafe an einer vielbefahrenen Straße.
M. meint
Klar.
Du setzt dich in dein Lieblingscafé und zählst.
Dann extrapolierst du auf Deutschland.
Deine Vorstellung von Statistik taugt für den Stammtisch, aber mehr nicht.
Future meint
Lebt ihr denn alle auf dem Dorf? Da fahren doch kaum Taxis rum.
Nochmal: Ein-Personen-Haushalte haben einen Anteil von 50 bis 56 Prozent in wichtigen Städten wie Berlin oder Hamburg. Darum geht es doch bei den Robotaxis. Oder habt ihr schon mal davon gehört, dass Waymo außerhalb von Metropolen einen Dienst anbieten will? Auf dem Dorf macht es natürlich eigentlich auch genauso Sinn, siehe Eiffel. Aber zuerst sind eben die vielen Singles in den Städten dran, weil da mit den Taxis mehr Geld verdient werden kann als auf dem Dorf.
Referendar meint
Bald wird Tinder überflüssig, wer paarungsbereit ist bucht sich einfach ein cybercab und hofft dass im Laufe der Fahrt noch jemand nettes dazu steigt.
Future meint
Das geht seit Jahren schon so mit den Moia-Sammeltaxis in Hamburg und den virtuellen Haltestellen – einfach mal ausprobieren beim nächsten Besuch der schönsten deutschen Metropole.
Leider hat die Deutsche Bahn ja CleverShuttle eingestellt. Das hat früher auch immer viel Spaß gemacht – besonders spät Abends.
Paule meint
Der Vergleich mit dem Ordner ist passend. Mehr ist das Zertifikat nicht wert. Ohne Orden ist man kein schlechterer Soldat, und an der Front nützt der Orden – nichts.
MrBlueEyes meint
A propos „Ride-Pooling“
Habt ihr das mitbekommen, dass es nun ein Urteil gab, dass Fahrdienste wie z.B. Uber, und dann eben auch zukünftig wohl RoboTaxis, wenn sie leer sind, (in Deutschland) IMMER zum Betriebshof umgehend(!) zurück müssen?
Vor dem Hintergrund wird Ride-Pooling noch wichtiger, weil dann im Grunde immer „irgendwo“ jemand wartet… so zumindest die Hoffnung und Konzept…
Bei einem nur 2-sitzigen Taxi wird das natürlich schwerer…
Das CyberCap ist eine kolossale Fehlkonstruktion und funktioniert sowieso noch nicht… das wird wohl scheitern…
Stefan meint
Zur Unterscheidung vom Taxi-Geschäft, was nach vorgeschriebenen Tarifen (je nach Stadt/Bundesland) erfolgen muss, wurde 1983 das Konzept „Mietwagen mit Fahrer“ in Gesetzestext festgelegt: Fahrzeug darf nur als Ganzes vermietet werden und Rückkehrpflicht zum Betriebshof. (siehe Wikipedia „Mietwagen mit Fahrer“).
Ein Ridepooling ist außerhalb von Testzwecken wie bei MOIA dann eigentlich auch nicht vorgesehen – zumindest wenn man unterhalb des Taxitarifs bleiben möchte.
Dem Gesetzestext ist eine gewünschte Effizienz ziemlich egal. Es geht um den Schutz des Taxigeschäfts.
Für selbstfahrende Mietfahrzeuge ohne Fahrer braucht es wohl noch neue gesetzliche Regelungen. Das kann noch Zoff mit Gewerkschaften und Taxiverbänden geben.
Stefan meint
Ride-Pooling-Dienste in Deutschland sind quasi Rufbusse, in die nur an festgelegten virtuellen Haltestellen eingestiegen bzw. ausgestiegen werden darf. Also nur selten direkt vor der Haustür und kein „Mietwagen mit Fahrer“ für jedes beliebige Ziel.
Das Cybercab ist nicht für Ridepooling gedacht. Dafür ist ein Model Y besser geeignet.
David meint
Deiner Bewertung zum Cybercab stimme ich zu.
Den Rest mit der Rückkehrpflicht hast du nicht vollständig verstanden. Die Rückkehrpflicht gibt es schon immer, also seit den 50er Jahren in Westdeutschland und sie betrifft nur Mietwagen mit Fahrer, also keine Taxen. Ein Robotaxi könnten ja ein Taxi sein, wenn es nicht wie dieses Machwerk nur zwei Türen hätte.
Trotzdem ist es nicht so, wie sich das anhört. Nehmen wir an, die Fahrt ist beendet und der Fahrer hat keinen Folgeauftrag. Dann muss er in der Tat zum Betriebshof zurückkehren. Nur wenn während dieser Rückkehrfahrt ein Auftrag eingeht, muss er das nicht. Und er muss auch nicht auf dem kürzesten möglichen Weg dorthin fahren. Ebenso besteht ja die Möglichkeit, dass er einen Folgeauftrag hat und der kurzfristig storniert wird.
Will sagen, es ist unmöglich, das zu überprüfen und wer sollte das auch tun?
Jörg2 meint
Auch davon hat er keine Ahnung.
Was ein Taxi darf oder auch nicht, dass regelt im Detail die untere Verkehrsbehörde der Kommunen/Gemeinden. Eine Rückkehrpflicht zum Betriebshof sieht man in den Großstadtlagen eher nicht. Die Teile stehen an den Taxiständen.
Der Kunde kann sich da aussuchen, welches Fahrzeug er nimmt.
Matthias meint
Am Taxistand wird nichts ausgesucht, da nimmt man immer das Taxi das vorne steht, auch wenn einem die Marke nicht passt, oder der Fahrer.
M. meint
Die Rückkehrpflicht ist EIN Unterschied zw. Taxi und Mietwagen, aber nicht der einzige.
Future meint
Taxifahrer prüfen das, um die Uber-Leute dann anzuschwärzen. Die machen Probebuchungen und verfolgen auch die Uber-Autos, um zu testen, ob sie zum Betriebshof zurückkehren. Es gibt dazu abenteuerliche Berichte in den deutschen Regionalgazetten. Es wird eben Zeit, dass Taxis ohne Fahrer auskommen. Dann hat das ganze Theater ein Ende. Aus diesem Grund investiert Uber wohl auch so stark in das autonome Fahren.
MrBlueEyes meint
Ja, der Differenzierung stimme ich auch zu
Aber zu der Frage, wer das überwachen soll?
Es ist ein RoboTaxi… das zu überwachen, sollte wohl keinerlei Problem darstellen… auch nicht den aktuellen Auftragsstatus und ob Fahrgäste an Board sind…
Zudem, war da nicht etwas in den gesetzlichen Regelungen, dass es ein „Kontrollzentrum“ geben muss? …oder galt das nur für Level 4?
Sambata meint
Interessantes Angebot. Hoffentlich wird er i. Grünheide gebaut und kommt auch auf Deutschlands Strasse mit Lenkrad.
Gernot meint
«Das Design des Zweisitzers ist auf den Einsatz als Robotaxi zugeschnitten»
Ist es nicht, sondern ein noch epischeres Fehldesign als der Cybertruck. Das Ding so flach und mit nur 2 Sitzen zu designen, ist bizarr. Das Haupteinsatzgebiet von Robotaxis bzw. MaaS wird zwangsweise der Stadtverkehr sein und da ist aerodynamische Optimierung weitgehend wirkungslos. Es gibt keinen Grund, das Ding so flach zu designen. Das erschwert nur den Ein- und Ausstieg.
Die 5-köpfige Familie kann dann zukünftig ein vernünftiges Robotaxi oder 3 Cybercabs bestellen (und bezahlen). Nun ist die 5-köpfige Familie nicht der Standard, aber der entscheidende Faktor, um bei MaaS die Preise für die Nutzer zu senken, ist Ride-Pooling. Mit den richtigen Fahrzeugen eine reine Software-Frage:
MaaS-App: „Möchten Sie 70% der Fahrtkosten sparen, in dem Sie 5 Minuten warten und mit 3 anderen Personen zusammen fahren?“
Nutzer: „Ja“.
Außer eben bei einem zweisitzigen Cybercab.
Die Chinesen, VW bei Moia und zukünftig auch Waymo setzen für Robotaxis/MaaS alle auf das Minivan-Format. Auf der Fläche eines Cybercabs gibt es damit 4-8 komfortable Plätze. Mehr Höhe für komfortables Ein- und Aussteigen. Seitliche Schiebetüren um am Fahrbahnrand oder in der Parklücke den seitlichen Platzbedarf zum Türenöffnen beim Ein- und Aussteigen auf praktisch null zu senken.
McGybrush meint
Aerodynamik in der Stadt ist tatsächlich egal. Aber es doch zu machen kein Nachteil.
Aerodynamik kann alles was eine Schrankwand kann.
Eine Schrankwand kann aber niemals das was Aerodynamik kann.
5 Köpfige werden den dann halt nicht buchen. Arme Leute werden auch kein Macbook kaufen. Grosse Leute werden auch in keine sehr Enge Rutsche klettern
Tesla wirds überleben.
Und wenn Deine Robotaxis besser sind dann viel Glück mit Deinem Unternehmen. Dann wird Sich Deine Flotte ja durchsetzen.
Und wenn die Nachfrage da ist wird Tesla eben Model Y zu der 5 Köpfigen Familie schicken. So wie jetzt auch schon. Das Cybercap ist ja nicht exclusiv. Es ist eine weitere günstigere Option statt ein Model 3/Y. Und kleiner. Danach schreien doch alle.
MrBlueEyes meint
„Aerodynamik kann alles was eine Schrankwand kann.“
Eben nicht… zum Beispiel „transportierte Menschen pro Fläche“…
Wenn Aerodynamik verzichtbar ist (Stadtbetrieb), dann sollte man sich auf Flächeneffizienz konzentrieren… genau deshalb ist das CyberCap auch so schlecht konzipiert….
Stefan meint
Kleiner meint vor allem deutlich kürzer (also < 4 m oder < 4,20m), damit es in enge Parklücken in der Stadt passt. Es ist aber nur ein klein wenig kürzer als ein Model 3.
Wenn man es nur mietet und nicht besitzt, kann einem das Finden der Parklücke aber auch egal sein.
M. meint
Erstmal ist Aerodynamik als Teilgebiet der Fluiddynamik und damit die Lehre davon, wie sich (hier: gasförmige) Fluide im Raum verhalten. Das hat nur am Rande etwas davon zu tun, ob etwas besonders strömungsgünstig ist oder nicht. Daher „kann“ Aerodynamik gar nichts – sie findet einfach statt, basierend auf physikalischen Gesetzen. Auch die Schrankwand „hat“ eine Aerodynamik.
Dann ist es natürlich richtig, dass eine Form, die auf einen niedrigen Strömungswiderstand hin designed wurde, in diesem Bereich natürlich weniger Energiebedarf zum Überwinden desselben hat, und je höher die Geschwindigkeit ist, umso höher ist der Vorteil. In der Stadt ist der Vorteil allerdings gering, da andere Widerstände (Rollen z.B.) einen bedeutenden Anteil haben.
Jetzt ist es aber „Fahren mit geringstmöglichem Energieaufwand“ nicht die einzige Anforderung an ein Fahrzeug. Wäre das so, könnte man das Auto einfach schrumpfen, oder?
Eine andere Anforderung ist die Transportkapazität. Und da schneiden 2-Sitzer ganz automatisch schlechter ab als 4/5-Sitzer. Vor allem aber stört hier der im Vergleich zu große Platzbedarf. Das ist hier schon thematisiert worden.
Der Einsatz als Taxi fällt wegen der Anzahl der Türen außerdem weg, und fahrerlos – wird irgendwann kommen, klar, aber aktuell funktioniert das auch nicht. Dazu hat ausrechnet Tesla selbst (in Dänemark) unfreiwillig überzeugende Argumente geliefert.
MK meint
@McGybrush:
Zitat aus Ihrem Kommentar: „Aerodynamik kann alles was eine Schrankwand kann.“
Das sehe ich anders, Nicht umsonst sind hohe Fahrzeuge (Stichwort SUV) so erfolgreich. Schon vor den SUV verbreiteten sich eher „hohe Fahrzeuge“ wie die B-Klasse von Mercedes oder der VW Golf plus und bei den Taxen wurden aus Mercedes-Limousinen VW Touran und Co…und meist nicht, um eine 5köpfige Familie zu transportieren, sondern besonders beliebt bei alten Leuten, die auch eine Hauptkundengruppe von Taxen sind (und die immer mehr werden): Spätestens wenn die erste Hüfte durch eine künstliche ersetzt ist (Alleine in Deutschland bekommen fast 250.000 Menschen pro Jahr eine solche), fehlt meist die Fähigkeit, in so ein Auto einzusteigen.
Wo ich Ihnen wiederum recht gebe: Die „Schwierigkeit“ an einem autonomen Fahrzeug ist ja, in jeder Situation sicher durch den Verkehr zu kommen. Hat man diese gelöst, ist das Übertragen der Technologie auf ein anderes Modell kein Hexenwerk mehr. Das ist aber das Problem, dass ich bei Tesla sehe: Grundsätzlich könnte man auch in Europa mit seiner Technologie durchaus BEV-Marktführer sein, sabotiert sich aber letztlich ständig selber durch solche unternehmerischen Entscheidungen.
David meint
Ja gut, die andern meines ja auch ernsten wollen dieses Angebot wirklich bringen. Dann brauchen Sie in der Tat Platz. Tesla macht das ja nur, weil sie sonst nichts haben. Ein Model 3, dem zwei Türen fehlen mit goldener Farbe vom Weihnachtsmarkt besprüht. Das macht der Praktikant in drei Tagen.
Jörg2 meint
Gernot
Meine sehr persönliche Meinung:
Das Produkt ist nicht die äußere Hülle der Fahrkapsel. Das Produkt ist das Geschäftsmodell um die Software ringsrum.
Das Blech kann man anpassen. Oder „über Nacht“ auf MY umstellen.
Ride-Pooling ist bisher in europäischen Großstädten gescheitert. VW sucht eine ID.Buzz-Verwendung.
Die übliche Taxibelegung könnte unterhalb von 3 Passieren sein.
Ich persönlich, wenn ich ein Taxi nutze, möchte eher nicht, dass an einem x-beliebigen Haltepunkt ein x-beliebiger Mitbürger mir auf die Pelle rückt. Wenn ich „Sozialkontakt“ glaube zu brauchen, dann fahre ich in Berlin U-Bahn zu Stoßzeiten. Mit Musik. Mit dem einen oder anderen Psychotiker. Mit Jungvolk in Feierlaune. Mit Taschendieben. Öligen Fahrrädern. Dauertelefonierern….
Gernot meint
Es ist wirklich lustig, wie Du krampfhaft versuchst, die Dinge zu verbiegen, damit es sich für Tesla rosiger darstellt.
Es ist genau umgekehrt, wie Du es uns erzählen willst. Software kann man über Nacht umstellen, zumal viele Apps heute effektiv nur noch Wrapper (ein Browser) für eine Website sind, wodurch man für ein Update nicht mal ein App-Update ausrollen muss. Neu Ride-Pooling-Features kann man dann sprichwörtlich über Nacht ausrollen.
Blech kann man nicht über Nacht anpassen. In dem Blech ist enorm viel Kapital gebunden. Ein MaaS-Anbieter wird eine 6-stellige Anzahl an Fahrzeugen allein in Deutschland betreiben, weltweit Millionen Fahrzeuge, in denen zig Milliarden gebunden sind und die sich für etwas anderes als MaaS kaum sinnvoll verwenden lassen, sprich sonst wertlos sind. Das kann man eben nicht einfach so umstellen.
Ride-Pooling scheitert bislang hierzulande nur, weil es überhaupt noch kein vernünftig funktionierendes MaaS gibt.
Und wenn Du ein von Ängsten und Phobien zerfressener Mensch bist, kannst Du natürlich in einem MaaS-Fahrzeug im Minivan-Format genau so allein fahren wie in ein Cybercab. Alle anderen können aber in einem Cybercab nicht zu sechst fahren. Es ist und bleibt ein episches Fehldesign und kein anderer Anbieter, der auf MaaS setzt, wird das in so schwachsinnigen Fahrzeugdesigns wie dem Cybercab umsetzen. Das Ding ist noch mehr als der Cybertruck komplett am Markt vorbei designed und wird zwingend floppen.
M. meint
That’s it.
Wäre das „Y“ die Antwort, hätte man sich den Zweisitzer sparen können. Offensichtlich war „Y“ nicht das, was es brauchte.
Nur ist der Zweisitzer die Antwort auf die völlig falsche Frage.
Die Frage wird gewesen sein: „was können wir mit der angefangenden Entwicklung eines Model 2 machen, wenn wir es nicht als Model 2 verkaufen können?“
Die Frage hätte aber lauten müssen: „wie sieht ein perfektes autonomes Taxi aus?“
Die hatte man nicht gestellt, weil klar war, dass „Model 2“ nicht die Antwort sein würde.
Mit dem CB stehen (einsetzende, die anderen nicht) Firmen vor dem Problem, signifikante Stückzahlen von Ersatzfahrzeugen vorhalten zu müssen, die die nötige Auslastung nicht erreichen – oder alternativ Fahrgäste an andere Anbieter zu verlieren, die dem Kundenwunsch besser gerecht werden.
Das ist ein Nischenprodukt, nichts, was den Taximarkt erobnern könnte.
hu.ms meint
Jörg:
Stimme zu: das blech (zweisitzer oder MY) ist egal.
Nicht egal ist: mit oder ohne pedale und lenkrad !
Nachdem nur ÜBERWACHT gefahren werden darf, ist beides nötig.
Und ohne lenkrad = echtes selbstfahr-taxi wird es in europa erst geben, wenn auch die heimischen hersteller das anbieten. Die politik sorgt schon dafür….
Diedi meint
Interssant, dass das Auto nur mit einem kleinen Akku kommen soll. Bil ID 2 Polo hat sich das Publikum hier aufgeregt
hu.ms meint
Selbst bei 12 kwh / 100 km verbrauch kommt er nur 400 km, wie andere auch.
Und es ist ein zweisitzer für 30 K !
Der interessentenkreis dürfte in europa – mit ausnahme der paar promille tesla-fans – äusserst beschränkt sein.
McGybrush meint
Das ein Miet Autos. Mich haben bisher auch noch nie die Technischen Daten eines Busses interessiert wo ich drin sitze. Während mein eigenes Auto schon dies und das haben muss.
Das mir doch bei einem Leihwagen egal. Steig ich nach 400km am SuC aus und direkt in den daneben vollgeladen ein und fahr weiter.
hu.ms meint
Bei einem mietauto (mieter fährt / überwacht) ist die reichweite z.b. für eine urlaubsfahrt oder WE-ausflug schon wichtig !
Als taxi (meist kurzstrecke) mit fahrer/überwacher kann nur 1 weitete person befördert werden.
Ein selbstfahr-taxi (kurzstrecke) gibts bei tesla nicht und eine genehmigung dafür wird in europa so lange dauern, wie die heimischen hersteller für gleiches brauchen.
cbzac meint
Ein wirklich schlechtes Design. Ein 2-Sitzer und somit per Design untauglich als Taxi für einen Erwachsenen mit 2 Kindern, der aber 20 cm länger ist als ein ID.3 mit 4 Plätzen. Dazu ein riesiger aufgrund der Tiefe für den Zweck unpraktischer Kofferraum, vor allem nutzlos in Kombination mit den mickrigen 280 kg Zuladung.
Das wohl aufgrund eines auf Aerodynamik optimierten Designs, obwohl der Haupteinsatzzweck im urbanen Bereich liegen dürfte.
Gegen einen ID.Polo zum gleichen Preis extrem unattraktives Fahrzeug, das mutmaßlich kaum private Käufer finden dürfte.
Vandam meint
Trotzdem nicht zulassungsfähig als Taxi in Deutschland und Europa.
MrBlueEyes meint
War es nicht gerade in Dänemark, wo das selbst von Tesla veröffentliche PR-Video schon mehrere Verkehrsverstöße zeigen soll?
Also wer an das CyberCap als RoboTaxi (in naher Zukunft) glaubt, der wartet auch am 24.12. auf den Weihnachtsmann…
eBikerin meint
Bei uns kommt am 24.12. immer das Christkind ;-)
hu.ms meint
DA US-firma = santa clause.
eBikerin meint
In den USA ist Weihnachten aber am 25.12. ;-)