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Xiaomi YU7 GT absolviert Nürburgring-Runde erstmals fahrerlos

23.06.2026 in Autonomes Fahren, Motorsport von Thomas Langenbucher | 51 Kommentare

Bild: Xiaomi (Symbolbild)

Das chinesische Elektro-SUV-Coupé Xiaomi YU7 GT mit Track-Paket hat am 08. Juni 2026 die Nürburgring-Nordschleife in 10:29,483 absolviert. Dabei fuhr der Wagen die 20,8 Kilometer lange Strecke vollständig ohne Fahrer an Bord. Dabei bewältigte das Fahrzeug autonom alle 73 Kurven, einen Höhenunterschied von etwa 300 Metern sowie komplexe und wechselnde Streckenbedingungen.

Damit absolvierte erstmals ein vollständig autonomes Fahrzeug eine offiziell gemessene Runde auf der Nürburgring-Nordschleife, berichten die Betreiber der Rennstrecke. Die Rekordrunde des YU7 GT ist auf dem YouTube-Kanal des Nürburgrings verfügbar, eine Bordaufnahme aus dem Cockpit des Xiaomi zeigt die Fahrt.

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Zum Vergleich: Am 2. April 2026 schaffte der belgische Rennfahrer Vincent Radermecker im YU7 GT mit Track-Paket eine volle Nordschleifen-Runde in 7:22,755. Damit ist das Fahrzeug das erste und einzige Modell in der Kategorie „Elektrofahrzeuge | SUVs, Geländewagen, Vans, Pick-Ups“.

Datensammlung für Serienmodelle

Das Unternehmen in einer Mitteilung: „Diese Leistung bestätigt nicht nur die umfassenden Fähigkeiten des autonomen Fahrsystems von Xiaomi unter extremen dynamischen Bedingungen, sondern verdeutlicht auch das Potenzial, das durch die tiefe Integration von künstlicher Intelligenz und fortschrittlichen Fahrzeugsteuerungstechnologien erschlossen wird.“

Im Rahmen des Projekts zum autonomen Fahren auf dem Nürburgring sammele man weiterhin wertvolle Daten und Systemrückmeldungen unter extremen Betriebsbedingungen, erklärt Xiaomi. Das trage zur kontinuierlichen Verbesserung der Fahrzeugdynamikmodellierung, der Optimierung von Steuerungsstrategien und der Sicherheitsredundanzmechanismen bei.

Der seit Mai dieses Jahres in China verfügbare YU7 GT bietet mit zwei Motoren eine Systemleistung von 738 kW (1003 PS). Das neue Topmodell der vor einem Jahr gestarteten YU7-Reihe beschleunigt in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht 300 km/h Höchstgeschwindigkeit. Im regulären Betrieb ermöglicht die 101,7-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 705 Kilometern nach der eher unrealistischen chinesischen CLTC-Norm.

Xiaomi ist bisher vor allem bekannt für Smartphones, Unterhaltungselektronik und vernetzte Haushaltsgeräte. Das Unternehmen will nun auch bei Elektroautos eine führende Rolle einnehmen. Dazu wurde zunächst im Jahr 2024 die Sportlimousine SU7 auf den Markt gebracht, die ebenfalls auf dem Nürburgring glänzt – allerdings mit menschlichem Fahrer. Xiaomi hat vor, ab 2027 auch in Europa seine E-Autos auszuliefern.

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Via: Nürburgring & Xiaomi
Tags: Nürburgring, Xiaomi YU7Unternehmen: Xiaomi
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. hu.ms meint

    27.06.2026 um 17:30

    Sind andere hersteller – z.b. tesla – auch schon faherlos auf dem Nürburgring gefahren und mit welcher rundenzeit ?
    Denn nur darum geht es in diesem beitrag !

    Antworten
  2. eBikerin meint

    24.06.2026 um 09:58

    Hab mal das Video durchgeschaut – die hatten ja die Strecke alleine.
    Sorry aber dann ist das keine sonderliche Leistung. Das kann man ja einfach programmieren.

    Antworten
    • Referendar meint

      24.06.2026 um 13:54

      Und komplett sinnlos dazu. Wäre der YU7 Fahrerlos zb. durch Paris gefahren, hätte mich das sicher beeindruckt. Die PR Abteilung dachte wohl, sobald irgendwas mit “ Nürburgring “ draufsteht, fallen hier alle Ehrfürchtig auf die Knie. Die Chinesen sollten mal lernen europäischer zu denken, dann klappt es auch besser mit dem Absatz.

      Antworten
      • Future meint

        25.06.2026 um 09:41

        Die Chinesen sind doch schon lange »europäischer« geworden, deshalb betreiben sie doch so viele Entwicklungszentren in Europa: München ist dabei natürlich der absolute Hotspot. Nio betreibt dort sein Global Design Center. Xpeng hat dort sein europäisches F&E-Zentrum, und auch Li Auto sowie Xiaomi Auto haben in München wichtige Design- und Entwicklungsstandorte (Quelle zum nachlesen: Invest in Bavaria, 15.04.25). Es gibt natürlich noch viele weitere Standorte in Europa. Hinzu kommen jetzt die chinesischen Produktionsstandorte in Europa.
        Umgekehrt ist es ja genauso und viele Europäer werden chinesischer, um Kultur und Produkterwartungen besser zu verstehen und passende Produkte für die anspruchsvollen chinesischen Käufer zu entwickeln.
        Ich verstehe aber auch nicht, warum es jede PR-Meldung mit dem Nürburgring in die ganzen Portale schafft. Vielleicht hat das auch mit Nostalgie zu tun.

        Antworten
  3. South meint

    23.06.2026 um 21:17

    Mja, es forscht jeder Hersteller an teil- und vollautonomen Systemen und ja, der Mehrwert ist wirklich hoch. Dabei muss ein Auto fürs Erste ja nicht einmal jede Strecke voll autornom fahren. Ich persönlich vermisse nicht das autonome Fahren zum Bäcker, sondern auf langen Autobahnfahrten. Natürlich wird letztendlich auch das gänzlich fahrerlose Fahren ein großen neuen Kundenkreise wie Kinder, Rentner, günstigere Taxifahrten etc. erschließen, aber auch schon deutlich vorher hat das einen großen Mehrwert.
    Das ganze Gedöns vom fehlenden Fahrspass ist auch immer so ein Floskel von Vorgestern. Mit den vollautonomen Systemen würde man nicht nur entspannter ans Ziel kommen, sondern alle würden ihr Ziel schneller erreichen, wenn die Drängelei und Raserei verschwinden würde. Der berühmte Phantomstau durch unterschiedliche Geschwindigkeiten würde wegfallen. Aber hey, auch hier. Das kommt. Nur eine Frage der Zeit…

    Antworten
    • M. meint

      24.06.2026 um 09:56

      Wieso würden alle Autos gleich schnell fahren, nur weil sie autonom fahren (können)?
      Wenn da dann einer 140 oder 200 fahren will, geht das dann nicht mehr?

      Und was Fahrspaß angeht: da kann jeder seine Meinung dazu haben. Aber sich in eine Kiste zu setzen und 2 Std. warten, bis man wieder aussteigen kann, ist nicht jedermanns Sache. Da kann man gleich die Bahn nehmen.
      Obwohl – das ist dann schon wieder spannend, und mehr Platz zum rumlaufen hat man auch.

      Antworten
    • Future meint

      24.06.2026 um 12:11

      Natürlich wollen die deutschen Autofahrer weiterhin ihre beliebten Phantomstaus genießen und müssen auch autonom mit ganz verschiedenen Geschwindigkeiten auf der selben Strecke fahren können. Da stellt man sich dann eben ein, dass auch autonom immer Vollgas gefahren werden muss. Es wird sicherlich diesen Deutschlandmodus geben müssen, wenn die Autonomie in der heimischen Bevölkerung durchgesetzt werden soll. Die hohe Geschwindigkeit ist ein hohes Kulturgut im Land. Das kann man den Menschen nicht einfach wegnehmen, so wie sie es in den Niederlanden versucht haben.

      Antworten
      • M. meint

        24.06.2026 um 22:38

        Was ein Gequarke.
        Autonom Vollgas über die Rennstrecke?
        Audi. 2015. Im Renntempo, nicht wie ein Taxi.
        Danach nochmal gemacht? Nein, wsrum? Ging ja, war ein Test, abgehakt.
        Auf die krude Idee, das in einer Sofieversion 11 Jahre nochmal machrn zu müssen, kamen die Chinesen ganz alleine. Interessiert aner vielleicht 5 Leute, die vom OEM und dichr schon eingeschlossen.

        Antworten
        • Future meint

          25.06.2026 um 17:10

          Es geht hier nicht um technisches Interesse, sondern um Kultur. Hohe Geschwindigkeiten stehen tatsächlich für dieses Freiheitsgefühl in Deutschland. Darüber wird ja regelmäßig diskutiert. Die Möglichkeit, selbst über das eigene Tempo zu bestimmen, gilt vielen im Land als schützenswertes Kulturgut und Ausdruck persönlicher Unabhängigkeit: »Freie Fahrt für freie Bürger«. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.23)
          Natürlich müssen kulturelles Freiheitsgefühl und Unabhängigkeit auch beim autonomen Rasen berücksichtigt werden. Diesen vielen FreundInnen der hohen Geschwindigkeiten, wie M., passt die Diskussion offenbar nicht, aber das macht doch nichts, denn Redefreiheit gehört derzeit wohl noch zum »Quaken« und Rauschen im Rechtsstaat dazu.

        • Referendar meint

          25.06.2026 um 19:16

          Es gibt diverse Reiseanbieter in China, die bieten Deutschland Reisen an, bei denen Touristen aus China auf deutschen Autobahnen (ohne Tempolimit) den Geschwindigkeitsrausch suchen . In China selbst gilt auf Autobahnen ein strenges Tempolimit von meist 120, deshalb sind diese Reisen so begehrt. Rasen gehört wohl auch zur Chinesischen Kultur und ist beileibe kein deutsches Phänomen, siehe Unfallzahlen in China: Verkehrsunfälle gehören zu den häufigsten Todesursachen in der Volksrepublik. Zum Glück hat die Polizei hier ein Auge auf solche Veranstaltungen. In meiner Gegend sind es hauptsächlich Schweizer die den Geschwindigkeitsrausch erleben wollen. Die regionalen Medien sind voll davon.

        • M. meint

          26.06.2026 um 10:41

          Immer wieder Gequake, und nichts dahinter.
          Wo steht, dass ich ein Freund der hohen Geschwindigkeiten bin? Das Label kannst du vielleicht „Paule“ ankleben, der ständig davon schwärmt, wie schön es auf der linken Spur ist, und wie schnell die anderen immer nach rechts müssen, wenn er kommt. Weil er hat ja das schnelle Autos, und die normalen Deutschen mit ihren IDs, die bei 160 abgeregelt sind…
          Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es Menschen wie Paule gibt, und dass eine Umrundung der Nordschleife alleine noch nichts für die Presse ist. Nicht mal das Original mit Audi hat so einen Hype gemacht – und das System fuhr bis auf 2 Sek. die Zeit eines echten Rennfahrers. Und nicht Taxi. Und das 2015. (war aber ne andere Strecke, eine, die aktuell auch so genutzt wird)

          Notfalls geht das auch auf dem Fahrrad (ca. 1 Std.) oder zu Fuß (4 Std.). Müsste man vielleicht auch mal ein Video dazu machen, oder?

  4. Future meint

    23.06.2026 um 18:07

    Großartig. So gefällt mir die Automobilität ein kleines bisschn besser. Endlich ist der Fahrer weg. Und die Fans können sich ihre Autorennen trotzdem weiter angucken. Man wird sich schnell daran gewöhnen, dass man eben auch ohne Piloten auf dem Nürburgring ständig im Kreis herumfahren kann.

    Antworten
  5. JuergenII meint

    23.06.2026 um 15:04

    Das interessante an der Geschichte ist ja: Das Auto kommt noch nicht mal von einem „konventionellen“ Autohersteller, sondern von einem Handy- und Haushaltswaren Hersteller, der nebenbei auch noch eine Automobilfabrik aufbaut. Ja, die Fahrzeuge sind nicht perfekt, aber das sind unsere – egal von welchem Hersteller – auch nicht. Es zeigt aber in welcher Geschwindigkeit die Chinesen momentan entwickeln. Und die autonomen Systeme dort werden immer billiger. Mittlerweile werden sie selbst in Brot- und Butterfahrzeugen integriert.

    Antworten
    • Referendar meint

      23.06.2026 um 22:08

      “ Das Auto kommt noch nicht mal von einem „konventionellen“ Autohersteller“
      Doch, kommt es. Die werden von der BAIC Group gebaut, einem Hersteller der schon seit 1994 Erfahrung im Automobilbau hat.

      Antworten
      • JuergenII meint

        24.06.2026 um 19:06

        Na so ganz stimmt das nicht.
        Die Beteiligung von BAIC diente lediglich dazu die Erlaubnis in China zu bekommen Autos auf den Markt zu bringen. Die tatsächliche Produktion fand bereits zu diesem Zeitpunkt in Xiaomis eigener Fabrik statt.
        Dieser Zwischenschritt entfiel im Juli 2024 da Xiaomi vom MIIT eine eigene, unabhängige Produktionslizenz erhielt.

        Antworten
  6. Die Wahrheit meint

    23.06.2026 um 14:15

    Waymo blockiert täglich, eher stündlich, den Verkehr.
    Waymo blockiert sogar Eisatzfahrzeuge, wie aktuell wieder Fahrzeuge der Feuerwehr und riskiert damit Leben, wo jede Sekunde zählt.

    P.Schnieder, Verkehrsminister, hat angekündigt und vorab bereits genehmigt, dass ab 2027 auch Mercedes mit Level 2 (mit Level 3 gescheitert) fahren darf, obwohl das ZUGEKAUFTE FREMDSYSTEM offiziell null Kilometer in Deutschland nachweisen kann.

    TESLA hat ein geprüftes Level 2 System, welches behördlich streng nach EU Regeln getestet und für sicher befunden wurde. Dies hat die RDW.nl wiederholt dargelegt. Getestet auf 1.8 Millionen Kilometern in den Niederlanden im Zeitraum von 18 Monaten.
    Inzwischen sind 28 Millionen Kilometer mit TRSLAs FSD supervised in Europa unfallfrei gefahren, auch mit ganz normalen Kundenfahrzeugen.

    Kein Wort dazu vom Verkehrsminister. Das KBA schweigt. Keine Zulassung.

    Mercedes glänzt mit NULL Fahrpraxis in Deutschland mit einem fraglichen Fremdsystem. Hat aber schon eine Vorabfreigabe für und in Deutschland.

    Wer Protektionismus erklärt haben möchte und ein Beispiel aus der Praxis befürwortet, dem konnte ich helfen.

    FSD supervised von TESLA ist ausgiebig geprüft nach gültigen UN ECE Regeln in den Niederlanden und zugelassen in den Ländern:

    – Niederlande
    – Estland
    – Litauen
    – Dänemark
    – Belgien
    – Spanien (eigene Prüfung abgeschlossen- Bekanntgabe der Zulassung wird für dem 30. Juni 2026 erwartet)
    – Griechenland in Prüfung
    – Schweden hat nur noch Bedenken in einem Punkt, der aber lächerlich ist, denn jeder bereits zugelassene Tempomat DARF die erlaubte Geschwindigkeit überschreiten, sowie es auch bei Mercedes angedacht ist.
    – Deutschland —->>> Protektionismus pur?

    In Deutschland fährt TESLA im Bereich Bitburg/Prüm bereits mit Level 4 und Sicherheitsfahrer. Von P. Schnieder in seinem eigenen Wahlkreis zugelassen. Aufgrund des großen Erfolges ubd der Beliebtheit bei der Bevölkerung wurde zwei weitere TESLA für die Vulkaneifel geordert und zugelassen. Komisch, im öffentlichen Verkehr fahren diese Fahrzeuge bereits. Medial wird das wohl nur thematisiert, wenn FSD einen Unfall verursachen würde.

    Antworten
    • eBikerin meint

      24.06.2026 um 08:08

      Tesla hat mit seinem eigenen PR Video aus Dänemark schon deutlich bewiesen wie schlecht dieses System wirklich ist. In dem kurzen Werbevideo fährt das tolle System auf der Busspur, auf einer Radspur, biegt unerlaubt rechts ab und fährt dann noch in eine Strasse die für Autos gesperrt ist.
      Tja das ist die Wahrheit, und die kommt auch noch direkt von Tesla selber.

      Antworten
      • M. meint

        24.06.2026 um 10:02

        Naja, wie Münchhausen schon sagt: „Medial wird das wohl nur thematisiert, wenn FSD einen Unfall verursachen würde.“

        So lange die Fails keinen Unfall auslösen, z.B. weil alle auf die Seite springen oder der Fahrer eingreift, wird das medial nicht thematisiert.

        Antworten
      • Future meint

        24.06.2026 um 12:17

        FSD macht also in Dänemark genau das, was menschliche Fahrer auch machen. Deshalb soll das System ja auch überwacht werden.

        Aber hey, das System lernt ja dazu und lässt sich programmieren. Bei menschlichen Fahrern habe ich meinen Zweifel, ob sich da auch noch was verbessern lässt.

        Also, alle locker bleiben, und die Maschine weiter lernen lassen. Dann können wir den menschlichen Fahrer und den Aufpasser bald einfach verschwinden lassen.

        Antworten
        • eBikerin meint

          24.06.2026 um 14:11

          „FSD macht also in Dänemark genau das, was menschliche Fahrer auch machen. “ Und für was braucht man es dann? Laut dir und anderen macht doch FSD alles viel sicherer? Wie kann das sein? Weil man es überwachen muss? Also wenn ich selber fahre überwache ich auch alles. Kann es sein, dass dieses „viel sicherer“ einfach nur Marketing ist?
          „und die Maschine weiter lernen lassen.“
          In der Fahrschule lernt man die einfachsten Verkehrsregeln – und Tesla hat die bis jetzt nicht in das System bekommen? So Abbiegepfeil, Einfahrtsverbotsschild usw? Also eigentlich ganz einfache Dinge?

        • Future meint

          25.06.2026 um 17:15

          Du wirst bestimmt immer besser sein als die Maschine, eBikerin. Aber ich bin mir sicher, dass eben die meisten Fahrer sehr viel schlechter fahren als du. Deshalb ist es so wichtig mit den Maschinen, denn Maschinen lernen weiter dazu und können sich an Regeln halten, wenn das so gewollt ist. Außerdem ist es doch praktisch, wenn Autos keine Fahrer mehr benötigen. Wir sind da auf einem guten Weg.

        • Referendar meint

          25.06.2026 um 23:10

          „wenn das so gewollt ist“
          Dann ist es also Absicht von Tesla, dass deren Fahrzeuge die einfachsten Verkehrsregeln nicht kennt?

        • M. meint

          26.06.2026 um 10:48

          Selbst die Fahrer, die schlechter fahren als eBikerin, fahren besser als das System, das ständig von den Fahrern, die schlechter fahren als eBikerin, überwacht werden muss.
          Es ist wohl auch so, dass die besser sein müssen, sonst könnten die das nicht richtig überwachen. Eine Kombination aus nicht-autonomen Fahrsystem und Mensch ohne Fahrerlaubnis hätte ganz andere Dinge zu Folge als das Aussterben von menschlichen Fahrern, nämlich gecrashte Autos und gecrashte Fußgänger, und spätestens dort nimmt die Toleranz der Gesellschaft mit diesen tollen System dann irgendwann ab.
          Also, Teslafans, seit froh, wenn der Kram nicht einfach durchgewunken, sondern mit Hilfe von Steuergeld weiterentwickelt wird, bis er weit genug funktioniert, dass man die Straßen damit nicht unsicherer macht.

  7. Futureman meint

    23.06.2026 um 13:46

    Der Handschuh ist geworfen. Es wird Zeit für ein Rennen autonomer Fahrzeuge auf dem Nürburgring. Dann könnten alle Hersteller zeigen, was sie können.

    Antworten
    • Jeff Healey meint

      23.06.2026 um 14:41

      Ich glaube das würde nicht funktionieren.
      Ein herkömmliches Rennen autonomer Fahrzeuge ist nicht zielführend bzw. aussagekräftig genug.
      Es müsste eher ein Parcours mit eingebauten „Überraschungen“ sein, plötzliche Hindernisse auf der Fahrbahn, Simulation von plötzlichen Fußgängern auf der Fahrbahn, etc.
      Bei ähnlichen Fähigkeiten beim autonomen Fahren und beim Fahrwerks-Setup, gewinnt sonst ganz profan der Teilnehmer mit der höchsten Motorleistung.

      Antworten
    • Die Wahrheit meint

      23.06.2026 um 15:05

      Albern, wir (Behörden) wollen Sicherheit und keine Rennen. Für das Marketing sicherlich ein Gag, der auch nach hinten los gegen kann.

      Vergleiche im Straßenverkehr sind sinnvoller und die gibt es schon. Tesla schlägt:
      Waymo,
      Mercedes, sogar Level 3 war viel schlechter!
      XPENG (Tesla wird sogar von XPeng gelobt, die haben kein Problem mit der Anerkennung, im Gegenteil, es motiviert enorm)
      NVIDIA
      RIVIAN

      Antworten
      • M. meint

        23.06.2026 um 20:45

        Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion.

        Antworten
        • M. meint

          24.06.2026 um 10:03

          Was war daran nicht sachlich?
          Wenn jemand mit so einem Nick Lügen verbreitet, darf das doch so genannt werden?

      • eBikerin meint

        24.06.2026 um 08:09

        Ja bei Wamo gibts auch Probleme, aber ich habe noch nie gehört, dass ein Waymo zB in eine geschlossene Schranke gefahren ist, gelle?

        Antworten
        • Paule meint

          24.06.2026 um 12:41

          Es gab spezifische Vorfälle, bei denen autonome Waymo-Fahrzeuge mit Schranken oder Toren kollidierten. Um diese Probleme zu beheben, führte Waymo bereits ein Software-Update durch, das in den USA als Rückruf deklariert wurde. Die Fahrzeuge hatten Probleme damit, bestimmte halbstationäre Barrieren wie Ketten und Tore richtig zu interpretieren

          Im März 2026 sorgte ein Vorfall in Texas für Schlagzeilen, bei dem ein unbesetztes Waymo-Fahrzeug direkt innerhalb der geschlossenen Schranken eines Bahnübergangs zum Stehen kam, während ein Zug knapp an dem Auto vorbeifuhr.

          Ende 2025 wurde ein Vorfall in Los Angeles viral, bei dem ein Waymo mit Fahrgästen an Bord nach dem Abbiegen eine aktive Absperrung eines polizeilichen Tatorts durchquerte.

        • M. meint

          24.06.2026 um 22:49

          „Die Fahrzeuge hatten Probleme damit, bestimmte halbstationäre Barrieren wie Ketten und Tore richtig zu interpretieren“
          Na, woher kommt mir das bekannt vor, mal überlegen…
          https://techcrunch.com/2026/05/15/tesla-reveals-two-robotaxi-crashes-involving-teleoperators/
          https://electrek.co/2026/04/06/nhtsa-closes-tesla-smart-summon-investigation-159-incidents/

  8. Jörg2 meint

    23.06.2026 um 13:14

    Ich hatte gehofft, ein deutscher Hersteller würde soetwas als erster vorführen.

    Nun ist es der ehemalige Lehrling China, der auf der Vorzeigestrecke des ehemaligen Lehrmeisters zeigt, was geht und wo der Lehrmeister stehen geblieben ist.

    Ich habe ja die Hoffnung, dass bei den deutschen Herstellern die Schubladen überquellen und irgendwann(?) mal etwas Wesentliches in die Welt kommt. Aktuell sind sie Zuschauer beim Wettlauf „autonomes Fahren“. Die Entwicklung kommt aus den USA und aus China.

    Antworten
    • Referendar meint

      23.06.2026 um 17:49

      Hat Audi schon 2014 und 2015 auf verschiedenen Rennstrecken gezeigt. Hockenheim und Oschersleben. Und jetzt kommts: Rundenzeiten wie ein Profi Rennfahrer, nicht diese gemütliche Taxifahrt von Xiaomi. Übrigens der Audi war mit 3D Kamera Systemen ausgestattet.
      Aber schön dass ein Chinese 12 Jahre später das auch hinbekommt. Daumen hoch für diese exorbitante Leistung.

      Antworten
      • M. meint

        23.06.2026 um 21:07

        Du musst Jörg verzeihen.
        Er konzentriert sich darauf, als Bedauern getarnte Bashings zu posten (die Tarnung lässt er oft auch weg), da kann er sich nicht noch mit Fakten belasten.

        Tja.
        Dann fehlt jetzt noch ein Kontinent unter den genannten 3, der autonom auf einer Rennstrecke gefahren ist.
        Und zwei, wenn wir von Renntempo reden.
        Denn 10:29, da war Sabine Schmitz schneller… in einem Ford Transit. Und auf der Geraden hatte sie den Vorsprung sicher nicht rausgefahren.

        Antworten
      • Futureman meint

        24.06.2026 um 08:48

        Wo gibt´s den Audi denn zu Kaufen? Den Xiaomi kann man immerhin (zum Glück für Audi bisher nur) in China kaufen.
        Der eine Hersteller versucht etwas auf der Rennstrecke und bringt es nie auf die Straße, der andere macht es umgekehrt. Damit Audi in China nicht an den Ringen durch den Ring gezogen wird, haben sie da schon ihr Markenzeichen abgelegt.

        Antworten
        • Future meint

          24.06.2026 um 12:22

          Es ist ja auch lustig, dass man sich keinen Waymo kaufen kann und sich damit in kartierten Gebieten fahren lassen könnte. Tesla kann man dagegen schon heute kaufen und sich in den entsprechnden Ländern fahren lassen. Warum bietet Waymo kein Auto an?

        • eBikerin meint

          24.06.2026 um 14:14

          „Warum bietet Waymo kein Auto an?“
          Kannst du bei zb „Hansa Funktaxi“ (du wohnst doch in Hamburg, richtig?) ein Auto kaufen? Oder bei Uber (damit fährst du doch gerne)?
          Nein? Liegt wahrscheinlich daran, weil diese Unternehmen weder Hersteller noch Händler sind, sondern Fahrdienstleister – genau wie Waymo.

        • M. meint

          24.06.2026 um 22:51

          Einen Audi aus 2015? Da war der Rechner noch etwas unhandlich.
          Den Xiaomi kannst du mit dieser Funktion auch nicht kaufen.
          Den Tesla auch nicht.
          Da ist nur L2 Zeug in der Prüfung.

        • Future meint

          25.06.2026 um 17:20

          @eBikerin: Nicht jeder will sich einen Uber bestellen, um Waymo zu fahren. Es gibt doch auch viele, die selber ein Auto besitzen möchten, aus welchen Gründen auch immer. Warum können sich diese Leute keinen Waymo kaufen – bei Tesla geht das. Ich meine das nicht ironisch. Warum bietet Waymo das nicht an – ich habe jedenfalls nichts dazu gefunden. Sie wollen ja eigene Fahrzeuge mit chinesischer Hilfe bauen – aber nur als Taxi für die eigene Flotte.

        • M. meint

          26.06.2026 um 10:57

          „Es gibt doch auch viele, die selber ein Auto besitzen möchten, aus welchen Gründen auch immer.“
          Ah, neuer Turn in der Tesla-Story. Da heißt es von den Teammitgliedern hier immer, dass das Robotaxi genial sein wird, dass niemand mehr ein Auto braucht.
          Jetzt will man plötzlich doch eins. Natürlich eins, das wie ein Taxi fährt. Scheinbar wollte jeder schon mal ein Taxi besitzen. Außer mir.

          Und Waymo kann man deswegen nicht kaufen, weil die Firma schon Google (oder Alphabet) gehört. Solange die nicht verkaufen… das ist wie bei Uber. Kannst du auch nicht kaufen.
          Autos für die Flotte braucht Waymo deswegen neu, weil die Jaguar iPace so langsam alt werden. Jaguar hat ja den Nachschub gekappt. Wer weiß, als Basis könnte man vielleicht den billigen Roboterwagen von Tesla nehmen und die eigene Software drauf setzen. Aber das scheint keine gute Idee zu sein.

    • eBikerin meint

      24.06.2026 um 08:12

      Da dir ja schon erklärt wurde, dass Audi dass schon vor 11 Jahren gezeigt hat, hier ein Video von GRIP https://www.youtube.com/watch?v=M99Ns3vUq84

      Antworten
  9. David meint

    23.06.2026 um 12:52

    Aber der Tesla FSD bla bla bla bla. Ja, liebe Freunde, selbst wenn man noch daran glaubt, dass Tesla irgendwann einen gewissen Grad der Autonomie erreicht, muss man der Realität ins Auge schauen, dass das dann alle können. Für nächstes Jahr sind viele unter Aufsicht der Verkehrssicherheitsbehörden laufende Level 4 Entwicklungen nach etlichen Jahren mit Sicherheitsfahrer geplant in dem Status, wo sie diesen Fahrer ablegen. Klar, werden nicht alle schaffen. Aber dass es keiner schafft, ist auch unwahrscheinlich. Und Waymo fährt ja schon jede Woche 1 Million bezahlte Taxifahrten ohne Fahrer, während Tesla gar keine zu Buche stehen hat.

    Antworten
    • Calimator meint

      23.06.2026 um 13:17

      Gute Besserung!

      Antworten
    • Miro meint

      23.06.2026 um 13:48

      Du hast auf eine Aussage geantwortet die niemand getätigt hat. Geht’s dir gut?

      Antworten
    • Die Wahrheit meint

      23.06.2026 um 14:01

      Waymo blockiert täglich, eher stündlich, den Verkehr.
      Waymo blockiert sogar Eisatzfahrzeuge, wie aktuell wieder Fahrzeuge der Feuerwehr und riskiert damit Leben, wo jede Sekunde zählt.

      P.Schnieder, Verkehrsminister, hat angekündigt und vorab bereits genehmigt, dass ab 2027 auch Mercedes mit Level 2 (mit Level 3 gescheitert) fahren darf, obwohl das ZUGEKAUFTE FREMDSYSTEM offiziell null Kilometer in Deutschland nachweisen kann.

      TESLA hat ein geprüftes Level 2 System, welches behördlich streng nach EU Regeln getestet und für sicher befunden wurde. Dies hat die RDW.nl wiederholt dargelegt. Getestet auf 1.8 Millionen Kilometern in den Niederlanden im Zeitraum von 18 Monaten.
      Inzwischen sind 28 Millionen Kilometer mit TRSLAs FSD supervised in Europa unfallfrei gefahren, auch mit ganz normalen Kundenfahrzeugen.

      Kein Wort dazu vom Verkehrsminister. Das KBA schweigt. Keine Zulassung.

      Mercedes glänzt mit NULL Fahrpraxis in Deutschland mit einem fraglichen Fremdsystem. Hat aber schon eine Vorabfreigabe für und in Deutschland.

      Wer Protektionismus erklärt haben möchte und ein Beispiel aus der Praxis befürwortet, dem konnte ich helfen.

      FSD supervised von TESLA ist ausgiebig geprüft nach gültigen UN ECE Regeln in den Niederlanden und zugelassen in den Ländern:

      – Niederlande
      – Estland
      – Litauen
      – Dänemark
      – Belgien
      – Spanien (eigene Prüfung abgeschlossen- Bekanntgabe der Zulassung wird für dem 30. Juni 2026 erwartet)
      – Griechenland in Prüfung
      – Schweden hat nur noch Bedenken in einem Punkt, der aber lächerlich ist, denn jeder bereits zugelassene Tempomat DARF die erlaubte Geschwindigkeit überschreiten, sowie es auch bei Mercedes angedacht ist.
      – Deutschland —->>> Protektionismus pur?

      Antworten
      • Fliegender Holländer meint

        23.06.2026 um 17:04

        Die Wahrheit, aber äpfel mit birnen vergleichen. Das passt.
        Tesla in EU muss überwacht werden, auch in den USA muss das System überwacht werden. Das ist also nicht vergleichbar mit Waymo welches ja voll autonom fährt.
        Die Flotte an autonomen Teslas schrumpft in den USA, ebenso lässt Tesla dort einen sehr eingeschränkten Bereich zu, so ist beim autonomen Fahren kein Highway vorgesehen, von dem kleinen Geofench abgesehen udn andere Einschränkungen. Eventuell traut Tesla dem System doch nicht so sehr und möchte noch die Publicity vermeiden?
        Und keine Angst mir ist es egal welche Technik das rennen macht, aber man sollte bei den richtigen Vergleichen bleiben.

        Antworten
    • Walter Wurstmüller meint

      23.06.2026 um 14:24

      Aber niemand kann es günstiger als Tesla und das wird in Zukunft entscheidend.

      Antworten
      • Fliegender Holländer meint

        23.06.2026 um 16:59

        Bei Tesla gibt es aber auch noch Einschränkungen mit dem autonomen Fahren. Nur scheint das hier im Forum wieder außen vor zu bleiben. Das Supervised Fahren klappt soweitt.

        Antworten
        • Walter Wurstmüller meint

          23.06.2026 um 17:55

          Stimmt, aber ich bin da sehr zuversichtlich, dass der kleine Rest an Problemen in naher Zukunft softwaretechnisch gelöst wird.

      • MrBlueEyes meint

        24.06.2026 um 08:16

        Das ist Unsinn… wenn immer nur der Preis entscheiden würde, gäbe es für jedes Produkt immer nur 1 herstellendes Unternehmen auf der Welt, und zwar das Günstigste (nach deiner Theorie)… 🤷‍♂️

        Antworten
        • eBikerin meint

          24.06.2026 um 14:16

          „wenn immer nur der Preis entscheiden würde,“
          Wäre LVHM insolvent und Bernard Arnault pleite ;-)

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