Cupra will sein Elektroauto-Portfolio laut dem Portal Edison um eine neue Modellvariante des Raval erweitern. Inspiriert durch den Trend zu Gravelbikes, entwickelt die sportliche Seat-Schwestermarke demnach eine geländegängigere Version namens „Gravel“.
Das neue Modell soll im Herbst 2027 erscheinen und sich durch ein höhergelegtes Fahrwerk, eine spezielle Dachreling sowie rustikale Anbauteile in einem kastigen Boxy-Design auszeichnen. Ein Prototyp der SUV-artigen Variante soll bereits fertiggestellt sein.
Der aktuelle Raval wurde kürzlich eingeführt. Der vollelektrische Kleinwagen hat eine Länge von 4,05 Metern und eine Höhe von 1,51 Metern. Er basiert auf Hardware des Mutterkonzerns Volkswagen für kleinere Elektroautos, von der auch Modelle wie der VW ID. Polo oder der Skoda Epic profitieren. Das Fahrzeug bietet eine Reichweite von über 400 Kilometern pro Ladung sowie elektrisch verstellbare Schalensitze. In der VZ-Version erreicht das Modell eine Spitzenleistung von 166 kW (226 PS), damit geht es in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis Tempo 175.
Der Basispreis für den Raval liegt bei 24.950 Euro. Was die „Gravel“-Variante kosten soll, ist offen. Die Entwicklung folgt Edison zufolge dem Muster des kommenden kleinen VW-SUV ID. Cross. Neben dem Raval „Gravel“ soll Cupra laut aktueller Planung auch eine entsprechende Version für den Kompaktwagen Born sowie für den Mittelklasse-Crossover Tavascan vorsehen. Die Rechte an der Wortmarke wurden von der Volkswagen-Tochter bereits im März beim Patentamt gesichert.

ID.alist meint
Ein Huracan Sterrato für den kleinen Geldbeutel?
CJuser meint
Hmm, so spart man sich zumindest vorerst eigene Varianten vom Epiq und Elroq. Auch wenn ich gerade bei letzterem eine elektrische Variante von Ateca interessant gefunden hätte. Aber mal schauen, wie gut das Konzept beim Publikum ankommt. Funktioniert ja nicht in jedem Segment.