Für viele ist laut einer Umfrage der Urlaub mit dem Elektroauto längst selbstverständlich. Der Befragung von Ionity zufolge planen mehr als 80 Prozent der Umfrageteilnehmer, in den kommenden Sommermonaten mindestens eine längere Reise mit ihrem E-Auto zu unternehmen. 81,2 Prozent blicken solchen Strecken zuversichtlich entgegen, für mehr als die Hälfte spielt „Reichweitenangst“ kaum noch oder gar keine Rolle.
Wie selbstverständlich länderübergreifende Fahrten geworden sind, zeigen Ladedaten von Ionity: In den Reisemonaten Juni, Juli und August findet bereits mehr als ein Drittel aller Ladevorgänge der deutschen Kunden des europäischen Betreibers von Schnellladesäulen außerhalb Deutschlands statt – am häufigsten in Frankreich, Italien und Österreich. Manche Routen reichen bis zu 2000 Kilometer in den Norden Norwegens.
Auch beim Zugang zu Lademöglichkeiten zeigen sich klare Muster: Mehr als 75 Prozent der Befragten nutzen mindestens ein Lade-Abonnement, vor allem wegen der Bequemlichkeit (39,9 %) und finanzieller Vorteile (33 %). Rund ein Viertel lädt dagegen überwiegend ad hoc per Kreditkarte.
Wo es noch hakt
Bei aller positiven Entwicklung sehen die Befragten weiterhin Verbesserungspotenzial. Als größte Herausforderungen auf Sommerreisen nennen sie defekte Ladesäulen sowie Warteschlangen an den Stationen, vor allem in der Hauptreisezeit.
„Gerade während der Hauptreisezeit kommt es auf ein zuverlässiges Ladeerlebnis an. Deshalb investieren wir kontinuierlich in datenbasierte Wartung, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und die Verfügbarkeit unserer Ladepunkte auf einem hohen Niveau zu halten“, sagt Jeroen van Tilburg, CEO von Ionity. „Gleichzeitig schaffen wir über die Ionity App mehr Transparenz entlang der Reiseroute. Fahrer:innen können dort in Echtzeit sehen, wie stark ein Standort aktuell ausgelastet ist und wann typischerweise besonders viel Betrieb herrscht. So lassen sich Ladestopps besser planen und Wartezeiten häufig vermeiden.“
Elektroauto-Neulingen empfiehlt van Tilburg, Schnellladepunkte frühzeitig über einen Routenplaner einzuplanen und Stoßzeiten zu meiden, die Verfügbarkeit vor dem Stopp per App zu prüfen und gegebenenfalls auf alternative Standorte auszuweichen sowie nur bis etwa 80 Prozent zu laden, da sich der Ladevorgang darüber hinaus verlangsamt und dies die Batterie schont.
Um Sommerreisende zusätzlich zu unterstützen, startet Ionity in diesem Jahr wieder saisonale Initiativen wie „Charge Champions“. Dabei unterstützen speziell geschulte Teams an insgesamt 22 stark frequentierten Ionity-Standorten Reisende direkt vor Ort. Sie soll dabei helfen, Fragen rund ums Laden zu beantworten, den Verkehr zu koordinieren und für ein möglichst reibungsloses Ladeerlebnis sorgen.

ioniqKnechter meint
Ehy Moin erst ma…
Wer noch nie selbst ein BEV gefahren ist, redet meistens nur vom Hörensagen – und das endet dann oft in typischem Stammtischgelaber.
Ich habe es gerade erst in der Familie erlebt, eine echte Wandlung vom Saulus zum Paulus!
Nach drei Urlaubsfahrten von Niedersachsen hoch zum Vättersee nach Hanebäcken in Schweden – was pro Strecke lockere 1.200 km sind – und das mit zwei Kindern.
Zumal das Laden in Skandinavien ein Traum ist: Null Probleme, immer genügend freie Säulen und das meistens direkt an Supermärkten, Restaurants oder Toiletten.
Kein Wunder, dass ihnen am Ende fast die Tränen in den Augen standen, als das Model Y wieder abgegeben werden musste.
Paule meint
Ladeerlebnis Autohof Bitterfeld, auf dem Weg von München nach Norden:
IONITY: mindestens 3 Autos mussten warten, überhaupt an die Säule nachrücken zu können. Hektische Rangieren, wenn eine frei wurde, man kann ja nicht anstehen wie an der Tanke.
12 High-Power-Charging-Ladepunkte, die sich auf 6 Ladesäulen (350 kW) verteilen. Ungeübte fummelten noch ohne Energiebezug mit App und Karten rum. Lange Gesicher, wenn es nicht startete. Lademonsterbesitzer grämten sich, weil anderes Lademonster an selber Säule die Leistung weg zog.
Müdes Lächeln bei den Tesl-Fahrern und denen, die zu den cleveren Fremdladern gehören: 20× Tesla Supercharger V3 mit max. 250 kW – je Säule. Da kann sogar mal jemand quer stehen mit Anhänger, ohne zu blockieren. 0,41 Cent in der Stoßzeit.
Jaja, die Museumslader….
eBikerin meint
„12 High-Power-Charging-Ladepunkte, die sich auf 6 Ladesäulen (350 kW) verteilen.“
Eigentlich wollte ich dir ja nicht mehr antworten, nur Frage ich mich warum du es nötig hast, so einen Unsinn zu erfinden?
In Bitterfeld stehen nur ABB 350 kW Lader – die haben nur einen Anschluss. Und da stehen auch keine 6 Säulen sondern 12.
Hier kannst du dir Bildchen anschauen:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Bitterfeld-Wolfen/IONITY-Autohof-Bitterfeld-Sonnenfeld-2/80196/
Paule meint
Was bedeutet das Schild am Kabel?
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Bitterfeld-Wolfen/IONITY-Autohof-Bitterfeld-Sonnenfeld-2/80196/
ratta meint
hatten die tage in mondsee 50kw peak bei ionity obwohl nur ein weiteres auto geladen hat, war ein weiteres „ladeerlebnis“.
M. meint
Wie schnell lud denn das andere Auto?
eBikerin meint
Egal – Mondsee ist nur mit ABB ausgestattet – da hat jede Säule nur einen Anschluss und 350kW. Die Frage wäre eher mit was für einem Auto er da geladen hat.
M. meint
Pssst.
Verrate doch nicht alles^^