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BMW will offenbar weltweit 8000 Stellen abbauen

29.07.2026 in Autoindustrie von Thomas Langenbucher | 50 Kommentare

BMW-iX3

Bild: BMW

BMW plant laut Berichten ein weltweites Stellenabbau-Programm, bei dem rund 8000 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll der Abbau sozialverträglich durch natürliche Fluktuation, Altersteilzeit sowie ein freiwilliges Abfindungsprogramm realisiert werden.

Das Abfindungsprogramm soll dem Handelsblatt zufolge nur in Deutschland gelten und den Großteil des Abbaus ausmachen. Dafür stelle BMW rund eine Milliarde Euro zurück. Das angekündigte Programm zur Abfindung soll sich an alle Mitarbeiter richten, die nicht direkt in der Produktion tätig sind. Der Zeitraum für dieses Angebot ist von Oktober 2026 bis Ende 2027 angesetzt. Von den rund 154.000 BMW-Mitarbeitenden sind zum Halbjahr gut 84.000 in Deutschland beschäftigt.

Die Pläne folgen auf eine überraschende Gewinnwarnung vom neuen Konzernchef Milan Nedeljkovic im Juni. Damals kündigte er an, dass der Konzern die laufenden Kostensenkungen durch weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen intensivieren und beschleunigen werde. Die Gespräche zwischen dem Unternehmen und dem Gesamtbetriebsrat sind nach sechs Wochen offenbar abgeschlossen. Eine baldige Bekanntgabe des Personalstrukturprogramms wird erwartet.

Im Zuge des Stellenabbaus soll auch die Managementstruktur bei BMW angepasst werden, will das Handelsblatt wissen. Ab einer Ebene unter dem Vorstand, bei den Bereichsleitern, solle umstrukturiert werden.

Als Gründe für die Maßnahmen gelten der Markteinbruch in China sowie der dortige Preis- und Konkurrenzdruck. Zudem wirken sich US-Zölle, die globale Konkurrenz aus China und die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die Weltkonjunktur aus. Ein weiterer Faktor ist laut Insidern, dass nach den hohen Investitionen in die Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ die Entwicklungskosten nun wieder gesenkt werden sollen.

Auch andere Autounternehmen hierzulande stehen vor großen Herausforderungen und müssen sparen. Erst vor Kurzem hatte der Sportwagenbauer Porsche verkündet, weitere 5000 Stellen abzubauen. Im gesamten Volkswagen-Konzern stehen 50.000 weitere Stellen zur Disposition.

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Via: n-tv.de & Handelsblatt (kostenpflichtig)
Tags: JobsUnternehmen: BMW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. South meint

    29.07.2026 um 22:05

    Nedeljkovic macht endlich reinen Tisch anstatt das teure und ineffiziente Technologiebesoffene gequarke von Zipse weiterzuführen. BMW hat ja prinzipiell seine Hausaufgaben gemacht und kann jetzt gute eAutos liefern, trotzdem verbrannte BMW viel Geld mit dem Tanz auf allen Hochzeiten…

    Antworten
    • Ben meint

      30.07.2026 um 14:19

      Das wird auch erstmal so bleiben, alles anbieten was geht…siehe X5 G65.

      Antworten
    • brainDotExe meint

      30.07.2026 um 20:19

      Technologieoffenheit ist wichtig, schließlich erwarten wir Kunden das.
      Ich will nicht gezwungen werden mich auf eine spezielle Antriebsart einschränken zu müssen.

      Antworten
  2. MK meint

    29.07.2026 um 15:51

    Eine Gewinnwarnung, wenn man als Manager neu die Verantwortung übernimmt, macht aus Managersicht immer Sinn: Man behauptet einen heruntergewirtschafteten Laden übernommen zu haben, was der Vorgänger nur kaschiert habe und plötzlich kann man sich schon für stagnierende Ergebnisse feiern lassen und Boni erhalten. Wer so eine Gewinnwarnung ausruft, muss dann aber natürlich auch Taten folgen lassen.
    Gleichzeitig ist es meiner Erfahrung nach so, dass jeder etablierte deutsche Konzern in seiner Verwaltung immer im Laufe der Zeit unnötige Stellen aufbaut und man da ab und zu mal aufräumen muss…ob die „Aufräumaktionen“ immer die richtigen Mitarbeiter treffen, steht auf einem anderen Blatt.

    Antworten
    • Ben meint

      30.07.2026 um 14:38

      Viel Text für so wenig Ahnung.
      Bei großen deutschen Unternehmen kann man es sehr einfach zusammenfassen. So lange es läuft und genug Geld verdient wird, ändert sich nichts, auch wenn eine Stelle doppelt oder dreifach besetzt ist. Warum etwas ändern und Leute entlassen, wenn genug Geld verdient wird?
      Gerät das Gleichgewicht ins Wanken, beginnen die Probleme. Das kannst du aktuell nicht nur bei BMW sehen.
      Jahrelang geschlafen und jetzt weinen alle rum, dass Leute entlassen werden sollen. Der Stellenabbau ist seit Jahren überfällig!

      Falls du es nicht weißt. BMW ist als börsennotiertes verpflichtet den Markt darüber zu informieren, wenn Kurse durch Quartalszahlen stark beeinflusst werden können und dazu gehören tatsächlich Gewinnwarnungen.

      Antworten
      • MK meint

        30.07.2026 um 16:26

        @Ben:
        Ich weiß gar nicht, wo Sie den Widerspruch zwischen Ihrer und meiner aussage sehen? Zumal ich das, was sie hier schreiben in ziemlich ähnlichen Worten immer wieder schreibe.

        Antworten
        • Ben meint

          30.07.2026 um 20:18

          @MK
          Ihr Kommentar vermittelt eher den Eindruck, dass die Konzerne mit Absicht Gewinnwarnungen herausgeben, nur um sich am Jahresende den Bonus auszahlen lassen zu können, weil sie das neue niedriger gesetzte Ziel erreicht haben.
          Außer bei der DB, die teilen die Ziel auf, um den Bonus zu bekommen. Da ist es dann egal, ob man alle Ziele erreicht oder nicht. Der Bonus fällt trotzdem sehr großzügig aus.

        • MK meint

          31.07.2026 um 13:58

          @Ben:
          Jein. es ist doch so: Meiner Erfahrung nach setzt jede Verwaltung in jedem größeren Unternehmen, dass gut läuft, „Speck“ an und hat unnötige Mitarbeiter. Gleichzeitig will ein Manager sich immer gut darstellen (und Boni kassieren) und stellt Bilanzen deswegen so gut wie möglich da. Kommt dann ein neuer, ist es kein Gesichtsverlust bzw. kein Zugeben von Fehlentscheidungen, wenn man solche Stellen abbaut und geschönte Bilanzteile (wie z.B. Bewertung des Markenwertes) korrigiert…und wenn man solche Werte dann runter setzt, kann man die im Laufe seiner Amtszeit wieder hochfahren.

          Ansonsten ist es ja generell so, dass das Thema Stellenabbau in den Medien immer überrepräsentiert ist, weil das halt auf einen Schlag passiert, während der Stellenaufbau schleichend und kontinuierlich erfolgt.

        • MK meint

          31.07.2026 um 14:01

          @Ben:
          Nachtrag:
          Wie Hr. Pörlt andeutet:
          „Entlassungen“ und „Stellenabbau“ sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Hier bei uns in Marburg hat CSL Behring grade 280 Stellen abgebaut, aber nur „weniger als 5“ (also wahrscheinlich vier…) Leute wurden entlassen. Der Rest der betroffenen Menschen ist z.B. intern auf eine andere Stelle gewechselt und unterm Strich ist die Zahl der Mitarbeiter des Unternehmens am Standort während der Zeit sogar gewachsen.

      • Gerd Pörlt meint

        31.07.2026 um 08:34

        Bei BMW sind keine Entlassungen geplant.

        Antworten
  3. hu.ms meint

    29.07.2026 um 15:45

    Auch bei BWM – wie bei MB und VW – planmässiger absatz in europa, zollbedingte schwankungen in USA, aber absturz in china !
    Das wird so weitergehen und auch die anderen ausländer wie z.b. tesla in china treffen. Das ist von der KP einfach so gewollt und wird – entspechend der chinesischen kultur – nicht offiziell verlautbart sondern unter vorgehaltener hand durchgezogen.
    Schon jetzt wird, wenn man grössere aufträge bzw. staatsaufträge haben will nur noch mit chinesischen marken vorgrfahren.
    In china haben einfach alle ausländischen autohersteller verloren – die einen früher die anderen etwas später. In 2 jahren ist alles gelaufen – auch für tesla.

    Antworten
    • Future meint

      29.07.2026 um 18:06

      Die Hersteller müssen einfach wieder attraktive Produkte anbieten. Das gilt für alle Hersteller und in allen Märkten. Dann entsteht auch eine Nachfrage. Bei den Verbrennern klappt das auch nach wie vor gut – VW war damit doch wieder Marktführer in China in 2025. Bei den Elektroautos gibt es halt viel Konkurrenz. Aber für die Kunden ist das etwas feines mit viel Konkurrenz, weil die Auswahl eben größer ist und die Preise niedriger sind.

      Antworten
      • brainDotExe meint

        29.07.2026 um 22:37

        BMW und Mercedes bieten attraktive Modelle, trotzdem geht der Absatz in China zurück, daran kann es also nicht liegen.

        Antworten
        • Gerd Pörlt meint

          31.07.2026 um 08:38

          Wenn in einem Land, wo es jahrzehntelang keine wesentlichen heimischen Automobilhersteller gab, nun zunehmend eigene Marken und Modelle entwickelt und vertrieben werden, dann ist es klar, dass die fetten Jahre für die bisherigen auswärtigen Platzhirsche sich dem Ende nähern. Ganz normal solches.

    • South meint

      29.07.2026 um 21:44

      Da macht man sich die Welt in der Branche allzu gern einfach. Natürlich sind alle Hersteller von China und den USA betroffen, aber eben in einem deutlich unterschiedlichen Ausmaß, denn… einige Hersteller haben schon zuvor viele Probleme vor sich hergeschoben…waren zu einseitig von China abhängig oder hatten die Kosten vorher schon nicht im Griff oder haben den Wandel zum eAuto verschlafen oder sind einfach zu träge oder haben sich in einer zu Breiten Modellpalette verheddert…
      BMW beispielsweise hat zwar eine teure aber technisch auch sehr gute eAutopalette und war auch schon vorher kosten- und ertragstechnisch deutlich besser aufgestellt als z.B. VW/Porsche. Doch da muss nicht unbedingt immer auf VW zeigen, andere Hersteller wie Ford haben noch ganz andere Baustellen.
      Wie auch immer. Einige Hersteller werden den Wandel gut überstehen oder sogar davon profitieren, andere Hersteller werden an Bedeutung verlieren oder sogar ganz verschwinden.

      Antworten
  4. 42 meint

    29.07.2026 um 15:29

    Xpeng L03 für knapp 36.000 Euro,
    Model Y Standard für knapp 39.000 Euro
    Vel mehr Auto braucht fast keiner, wann verstehen das die deutschen „Premiumhersteller“ endlich?

    Antworten
    • M. meint

      29.07.2026 um 16:46

      Nichts für ungut, aber wenn ich etwas nicht brauche, dann ein Auto, bei dem der rechtspopulistische Firmeneigentümer, oder eine Diktatur in egal welcher Weise profitiert.
      Das kann man direkt mal ausschließen.

      Und dann: nein, das was in zumindest einem der Beispiele technisch angeboten wird, ist absolut nicht das, was ich brauche. Sorry.
      An der Stelle könnte man natürlich auch sagen: das Ding für 36k oder 39k sein, es geht auch das Ding für 25k, abzüglich Rabatt dann 20k – fährt auch. DAS sehen viele dann aber schon gleich wieder anders. Als hätten sie ein Patentrezept, was genau jeder braucht und was nicht.

      Ist bei dir vielleicht anders, betr. meinen ersten Abschnitt, oder meinen zweiten – kann ja sein.
      Aber ich wähle z.B. auch nicht braun-blau, nur weil es plötzlich en vogue ist.

      Antworten
      • Future meint

        29.07.2026 um 17:55

        Wie ist das mit den Mitarbeitenden in den deutschen Fabriken? Es heißt, dort würde überwiegend braunblau gewählt. Sollte man also aus moralischen Gründen lieber keine Autos mehr aus deutschen Fabriken kaufen?

        Antworten
        • Powerwall Thorsten meint

          29.07.2026 um 20:37

          Dinge zu Ende zu denken ist nicht gerade die Spezialität unseres Ingenieurs (FH) aus der Bürogemeinschaft.
          Da sucht man gerne unterkomplexe Lösungen für komplexe Fragestellungen.
          Kennt man doch irgendwo her, gell?

        • Exberliner meint

          30.07.2026 um 07:32

          In Berlin wurde zu 21,x% Die Linke und zu 15,x% AfD gewählt.

          Sollten man dem zu einem Drittel extremistischen Berlin den Länderfinanzausgleich streichen, bis dort wieder Vernunft einkehrt?

        • M. meint

          30.07.2026 um 09:28

          Keine Ahnung, was in Fabriken gewählt wurde. Im Gegensatz zu dir habe ich kein Messgerät, mit dem man die politische Gesinnung der einzelnen Mitarbeiter am Werktor messen kann.
          Aber ein Messgerät für BS habe ich, und das schlägt gerade aus.

        • Referendar meint

          30.07.2026 um 11:00

          Es gibt tatsächlich Ehebungen über die Wählerschicht in den Automobilfabriken. Da in Deutschland die Gerwerkschaften sehr stark sind, ist braunblau dort unterrepräsentiert. Man kann zur IGM stehen wie man will, aber zur Erhalt unserer Demokratie spielen Gewerkschaften eine wichtige Rolle. Das kann man gut an autokratisch regierten Ländern erkennen, dort sind Gewerkschaften verboten, oder deren Mitglieder wandern ins Gefängnis.

        • M. meint

          30.07.2026 um 19:45

          Powerwall Thorsten meint
          29.07.2026 um 20:37
          Dinge zu Ende zu denken ist nicht gerade die Spezialität unseres Ingenieurs (FH) aus der Bürogemeinschaft.
          Da sucht man gerne unterkomplexe Lösungen für komplexe Fragestellungen.
          Kennt man doch irgendwo her, gell?

          Ja.
          Von dir. Da ist unterkomplex quasi die Stellenbeschreibung.
          Aber dass bei Tesla überwiegend AfD’ler stehen, macht schon Sinn. Immerhin haben sie dort ein Idiologie-Idol, dem sie huldigen können. Sozusagen die Vollversion vom kleinen Björn. Das ist quasi Teil der Entlohnung.

          Also ok – ich muss Future dann bei dieser Ausnahme mal zustimmen.

    • brainDotExe meint

      29.07.2026 um 22:37

      Es geht beim Auto selten ums brauchen, sondern eher ums haben wollen.
      Frei nach dem Motto besser haben als brauchen.

      Antworten
  5. 42 meint

    29.07.2026 um 15:26

    die Strukturen sind zu Aufgebläht, man hat sich mit den Einnahmen aus China ordentlich angefuttert und dann kam das was niemand erwartet hat, dass China den Spieß umdreht … ach echt?
    die Autos sind viel zu komplex und teuer geworden, das sieht man doch schon daran, dass sich kaum noch ein nomaler Angestellter so ein Auto leisten möchte, hierzulande funktioniert das nur noch weil bei der Dienstwagenbesteuerung einiges gemacht wurde, ansonsten sind hohe Rabtte nötig und mittlerweile gehts eben auch in China nicht mehr, nicht nur, dass die Autos zu teuer sind, sondern sie sind auch einfach funktional nicht mehr Konkurrenzfähig
    das einige was BMW bei der aktuellen Generation eingefallen ist, sind größere Akkus, das hat man schon ganz gut gelöst, aber wieder mit speziellen Zellen, die sonst keiner hat, was dadurch garantiert nicht günstiger wird … bei der Software ist man wirklich nicht vorne mit dabei, bei KI sowieso nicht, deswegen muss man die Fahrfuktionen in China auch einkaufen um überhaupt noch mit der Konkurrenz ansatzweise mithalten zu können, China wird den ausländischen Herstellern nicht mehr den neuesten Sch… verkaufen, die sind längst am längeren Hebel
    Ohne den Absatz in China sehen die deutschen Hersteller nur noch einen Weg: Schrumpfen
    echt schade, statt sich auf neue Technologien und andere Produkte zu stürzen baut man lieber ab
    das glaubt ja auch keiner ernsthaft, dass wir in 10 Jahren immer noch fünf unterschiedliche Antriebsvarianten in einem Auto haben werden, das rechnet sich nicht und man kann Personal einsapren

    Antworten
  6. brainDotExe meint

    29.07.2026 um 12:53

    Das ist halt die Kehrseite der Antriebswende. BEVs sind einfacher aufgebaut, deswegen werden auch weniger Ingenieure, vor allem Maschinenbauer, gebraucht.

    Hier ist aber zu erwähnen, dass dies „sozialverträglich durch natürliche Fluktuation, Altersteilzeit sowie ein freiwilliges Abfindungsprogramm realisiert werden.“

    Das ist der Unterschied zu vielen amerikanischen Konzernen.

    Ist nur bitter für diejenigen welche erst vor ein paar Jahren einen Abschluss im Maschinenbau gemacht und eigentlich auf einen sicheren Arbeitsplatz bis zur Rente gesetzt haben.

    Antworten
    • eBikerin meint

      29.07.2026 um 14:15

      Wer einen Abschluss in Maschinenbau hat, hat auch immer eine Arbeit.

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        29.07.2026 um 14:55

        Ja klar, aber eventuell nicht gerade da, wo sein Einfamilienhaus steht – aber hey mit der neuen Klasse ist ja München Berlin ohne nachladen möglich und in Grünheide kann ja jeder Mitarbeiter wieder voll aufladen.

        Antworten
        • eBikerin meint

          29.07.2026 um 15:31

          Schau mal in die Jobbörsen – ach da wo sein EFH steht bekommt er einen neuen Job. Aber schön wie du wieder deinen lieblings BEV Hersteller unterbringst. Ach ja und mit der neuen Klasse kann er auch problemlos von München nach Irlberg (du weisst schon das neue BMW Werk wo 1600 Stellen entstehen) die ganze Woche pendeln, und dann am Wochenende zuhause laden. Oder eben auf dem Werksgelände. Von dem Stellenabbau wird der Maschinenbauer nämlich eher weniger betroffen sein – siehe Artikel

        • Powerwall Thorsten meint

          29.07.2026 um 22:53

          Lustig warum bekommen die 57 Jahren alten Maschinenbauer aus dem Raum Stuttgart 400.000€ Abfindung und nicht einfach den tollen Job angeboten, den du hier anpreist?
          Vielleicht möchten die Maschinenbauer aber auch nur einfach in ihrem sozialen Umfeld bleiben und nicht zum Wochenendpendler werden.
          Manche von denen sollen ja sogar eine Frau haben, die sie gerne öfter sehen, als nur am Wochenende, in seltenen Fällen haben die dann auch noch Kinder, Geschwister, Eltern oder gar echte Freunde ganz in der Nähe zu ihrem Einfamilienhaus, das sie seit 20+ Jahren abbezahlen.
          Fragen über Fragen – aber du hast ja sicher die passenden Antworten.

    • Haubentaucher meint

      29.07.2026 um 14:47

      1: Das hat mit BEVs nur indirekt zu tun. Man hat China aus Arroganz und Überheblichkeit verloren bzw. ist nicht den abfahrenden BEV-Zug aufgesprungen. Das Problem wird auch die Neue Klasse nicht retten können, die kommt zu spät und ist für die Chinesen auch nur mäßig interessant.
      2: Wenn sich nicht genug „Freiwillige“ finden wird man eben andere Wege finden.
      3: Das ist auch bei BMW erst der Anfang, man wird wie VW eben weniger Modelle und wenige Varianten anbieten müssen. Bis zur diesbzgl. Erkenntnis wird es allerdings noch etwas dauern.

      Antworten
  7. David meint

    29.07.2026 um 12:03

    Das bedeutet, dass wie bei VW und Mercedes das Geschäft normal weitergeht. Es gibt den demographischen Wandel und den benennt man. Mehr ist es nicht.

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      29.07.2026 um 12:37

      Was für ein blödes Geschwätz,
      weil ja alle anderen Firmen weltweit nicht vom demographischen Wandel betroffen sind – und die schreiben auch nicht ständig „wir bauen x Stellen ab.
      Der „normale“ demographische Wandel läuft einfach ab, aber ohne dass man darüber spricht.
      Hier passiert etwas völlig anderes. Hier muss man das weg. Brechende Verbrenner Geschäft hier ist in homöopathischen Dosen in Norwegen noch nicht sichtbar war, jetzt in China und den USA und Europa immer sichtbarer wird durch Stellenabbau kompensieren.
      Was soll denn Kolben Heinz ein – 50 Jahre alter Ingenieur, der noch 15 Jahre bearbeiten müsste -künftig machen?
      Mal eben effiziente Elektromotoren konstruieren, oder den Durchbruch in der Batterieforschung einleiten?
      Wohl kaum.

      Antworten
      • Peter meint

        29.07.2026 um 14:54

        Kolben Heinz wird mit 50 ja nicht gehen, sondern Kolben-Günther, ganz normal in den (Vor-)Ruhestand.

        Antworten
        • eBikerin meint

          29.07.2026 um 15:33

          Kann auch sein dass Kolben Heinz die Abfindung nimmt und dann zu Hilti Heinz wird.

    • Miro meint

      29.07.2026 um 13:12

      Red dir das mal ein…

      Und wieso wachsen dann andere Hersteller?

      Antworten
    • Jörg2 meint

      29.07.2026 um 13:49

      Das der „demografische Wandel“ (was immer das ist) beim Stellenabbau hilft, ok.

      Was bleibt: Stellenabbau. Wohl ca. 50% der benannten Zahl in D (wenn man der Presse glauben darf).

      In Summe über alle 3 deutschen Verbrennerhersteller: Die erfolgreichen BEV-Hersteller bauen offenbar zu. Die am Verbrennergeschäft hängenden OEM schrumpfen und kommen im internationalen BEV-Markt nicht an.

      Antworten
      • Peter meint

        29.07.2026 um 15:01

        „Demographischer Wandel“ bedeutet, das Jährlich 400.000 Leute mehr in Rente gehen, als neue Berufsanfänger nachkommen. Ergo schrumpft die Menge der Erwerbstätigen durch die Alterung jedes Jahr um ca. 400.000 Personen (= ca. 1% der erwerbstätigen Bevölkerung).
        Wenn man von Politik und Gewerkschaften bestimmte Zugeständnisse haben wil, verkauft man das als großes Drama und jammert über dies und das und nutzt es für seine eigenen Interessen (Löhne senken).
        Und es ist auch ein Drama für die Wertschöpfung im Land insgesamt. Und es ist auch ein Drama für das BIP und mithin das goldene Kalb vom „Wirtschaftswachstum“.
        Man könnte natürlich dagegen angehen. Aber mit den Abschiebeparolen hierzulande und der Auffassung, dass Bildung nur ein Kostenfaktor ist (und keine Investition), wird das leider nichts.

        Antworten
        • Paule meint

          29.07.2026 um 16:18

          Siehst Du falsch.
          In Deutschland arbeiten rund 6,53 Millionen ausländische Beschäftigte, während die Zahl der ausländischen Grenzpendler bei knapp 200.000 liegt. Beide Gruppen wachsen seit Jahren stark und stützen den Arbeitsmarkt angesichts des demografischen Wandels. Seit 2010 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Das gesamte Beschäftigungswachstum in Deutschland wird inzwischen allein durch ausländische Arbeitskräfte getragen.

          Es interessiert sich niemand für Abschiebeparolen – außer er fühlt sich davon begründet angesprochen.

        • Jörg2 meint

          29.07.2026 um 18:08

          Peter

          Aber bleibt es denn nun (wie von mir behauptet) ein reiner Stellenabbau?
          Oder folgt dieses Unternehmen irgendwelchen sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen und möchte mit seine Personalstrukur die wandelnde Bevölkerungspyramide nachbauen? Eine Art „ETF“ auf die Bevölkerungspyramide.
          Was ist der Beweggrund für den Stellenabbau (der hier als demographischer Personalabbau maskiert wird)?

  8. Powerwall Thorsten meint

    29.07.2026 um 11:48

    Tatsache ist:
    Das wird nicht die letzte Nachricht dieser Art sein – zur Wahrheit gehört aber auch: wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
    Oder eben: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
    Abgedroschen, trifft aber immer genau den Kern des Problems.

    Antworten
  9. cbzac meint

    29.07.2026 um 11:14

    „Ein weiterer Faktor ist laut Insidern, dass nach den hohen Investitionen in die Elektroauto-Plattform „Neue Klasse“ die Entwicklungskosten nun wieder gesenkt werden sollen.“

    Grundsätzlich verständlich. Mit 900 km Reichweite und 400 kw Ladegeschwindigkeit im neuen i3 ist ein Sweet-Spot erreicht, der fast alle bisherigen Nachteile der BEVs ausreichend neutralisiert. Ab hier ist mehr durch ein einfach und gut funktionierendes 400 kw-Ladenetzwerk zu erreichen, als durch noch bessere oder größere Batterien.
    Der Fokus dürfte nun darauf liegen die Kosten für diese Technologie zu senken und den schrittweisen Rückgang der Verbrenner zu managen.

    Antworten
  10. Miro meint

    29.07.2026 um 11:05

    Ne, Läuft bei den deutschen Herstellern.

    VW 100.000
    Porsche 5.000/9.000 (je nach Quelle)
    BMW 8.000

    Und dann gibt es hier Leute, die meinen, dass die deutschen Hersteller bereits alle anderen ein- oder überholt haben.

    Antworten
    • Powerwall Thorsten meint

      29.07.2026 um 12:41

      Die glauben das nicht wirklich – die müssen das nur schreiben.
      Aber auch deren Arbeitsplätze werden wahrscheinlich in Kürze durch eine KI ersetzt, die erstens billiger ist und zweitens der eigenen Marke nicht so schadet, weil die nicht einfach ständig Unwahrheiten reproduziert, sondern argumentativ eigene Thesen entweder stützt oder versucht andere Thesen argumentativ zu widerlegen.

      Antworten
      • Merlin meint

        29.07.2026 um 14:55

        Hast du dein Geschreibsel nochmal gelesen?
        Erstens KI ist teuer und wird immer teurer…zuerst werden die Leute abhängig gemacht und dann dreht man an der Gebührenschraube…wers oll auch die ganzen Rechenzentren bezahlen?
        Zweitens: Wer glaubt, dass KI keine Unwahrheiten erzählt, glaubt auch an den Weihnachtsmann….

        Antworten
        • Jörg2 meint

          29.07.2026 um 18:45

          Die haben KI (welcher Güte auch immer, für halbwegs logische Texte wird es wohl reichen) bereits als Betriebsmittel im Unternehmen. Das kostet nichts mehr.
          Das das Geschreibsel der Titanic-Musikbox hier unterhalb der Leistungsfähigkeit kostenloser KI-Modelle ist, ist hier täglich mehrmals zu besichtigen.
          KI halluziniert nicht durchgängig.

    • M. meint

      29.07.2026 um 13:24

      In der Pauschalität halt auch Käse.
      Wie jeder, der hier mitliest oder mit-kommentiert, weiß, ist ein BEV „einfacher“ zu bauen, was den Arbeitsaufwand angeht. Daher ist es nur logisch, dass nicht jeder, der bisher Verbrennungsmotoren zusammengebaut hat, in der Zukunft Elektromotoren zusammenbauen kann. Das wird einfach nicht mehr gebraucht.
      Und dann gibt es da noch die Automation. Gerade im Batteriebereich (wie schon im Karosseriebereich bisher) läuft da viel beinahe vollautomatisiert. Da laufen 3 Leute rum, wo früher 300 Leute gearbeitet haben. Die 297 sind dann halt überflüssig.
      Zum Glück geht das einher mit der demographischen Entwicklung – die Leute, die man nach altem Schema wegen Verrentung ersetzen müsste, gibt es ja gar nicht. Das alleine macht schon einen großen Anteil dieses Abbauprogrammes aus.

      Antworten
      • Paule meint

        29.07.2026 um 16:24

        „dass nicht jeder, der bisher Verbrennungsmotoren zusammengebaut hat, in der Zukunft Elektromotoren zusammenbauen kann“

        Du warst noch nie in einer Fabrik, in der Großserie gebaut wird. Diese MA sind i.d.R. nicht Inhaben einer beruflichen Ausbildung für diese Tätigkeit. Einziger Anspruch: Anwesenheit, Fleiß und die Fähigkeit, ein SOS-Blatt (standard operating sheet) lesen und verstehen zu können.

        Vor allem in der Serienfertigung ist jeder ganz gezielt einfach austauschbar. Jeder, der Verbrenner zusammenschrauben kann, bekommt einen E-Motor zusammen.

        Antworten
        • M. meint

          30.07.2026 um 09:36

          Doch, doch, ich war schon oft in so einer Fabrik.
          Zugegeben, schon lange nicht mehr, um dort Hand anzulegen.
          Irgendwann ging es nur noch darum, dort die Arbeit zu verändern.
          Jeder, der einen Verbrenner zusammenschrauben kann, kann geschult werden, einen E-Motor zusammenzuschrauben. Soweit stimmt das.
          Der Punkt ist, dass man nicht jeden schulen muss oder will, weil man weniger Leute braucht.
          Ich dachte, der Zusammenhang wäre klar (weil 100x hier beschrieben, von jedem), aber da hatte ich wohl mal wieder zu viel vorausgesetzt.
          Vielleicht willst du lieber E-Motoren zusammensetzen?

    • MK meint

      29.07.2026 um 15:48

      @Miro:
      Wobei die 100.000 Stellen bei VW 1. auf die Behauptung eines einzelnen Handelsblatt-Redakteurs zurückgehen und von VW längst dementiert worden sind, 2. in der Vergangenheit längst abgeschlossene Abbauprogramme mit inkludieren und 3. neue Stellen z.B. in der Montage von Elektromotoren in Baunatal oder Akkus in Salzgitter bewusst nicht gegenrechnen, obwohl grade in diesen beiden Werken Montagemitarbeiter einfach nur die Linie wechseln und gar nicht wissen, dass sie als Teil des Abbauprogramms gezählt wurden.

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