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Carwow-Umfrage: Immer mehr Deutsche würden China-Auto kaufen

30.07.2026 in Autoindustrie, Studien & Umfragen von Thomas Langenbucher | 47 Kommentare

Bild: BYD

Carwow, ein bekannter Auto-Vergleichsportal und -Marktplatz, hat interne Daten sowie Zulassungs- und Suchdaten des deutschen Automarktes mit Stand Januar 2026 ausgewertet. Volkswagen bleibt demnach mit mehr als 10,3 Millionen zugelassenen Fahrzeugen die dominierende Marke auf deutschen Straßen. Bei den Kundenanfragen auf der Carwow-Plattform verzeichnete VW jedoch einen Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Skoda steigerte seine Anfragen im gleichen Zeitraum um 26 Prozent. Damit führt die tschechische Volkswagen-Schwestermarke das Ranking der gefragtesten Hersteller an. Der chinesische Stromer-Riese BYD erreichte innerhalb eines Jahres einen großen Anstieg der Anfragen um 25.360 Prozent.

Auch bei den Antriebsarten zeigen sich deutliche Unterschiede. Bei klassischen Verbrennern führt Volkswagen mit einem Anfrageanteil von 24,38 Prozent. Bei Elektroautos liegt VW dagegen nur auf dem fünften Platz hinter Skoda, Kia, BYD und Cupra. Letzterer Anbieter gehört aber immerhin wie Skoda zum Volkswagen-Konzern.

„Marken wie Skoda und Kia profitieren massiv von dieser Entwicklung“, so Carwow. „Kia verzeichnete ein Wachstum der E-Auto-Anfragen von 404 % im Jahresvergleich. BYD unterstreicht seine Ambitionen als reiner E-Auto-Hersteller mit einem Anteil von 7,91 % an allen E-Auto-Anfragen – ein klares Signal, dass die ‚neuen‘ Marken in der Mitte der deutschen Käuferschicht angekommen sind.“

Viele VW-Interessenten wechseln zu Skoda

Die Auswertung unterscheidet zudem zwischen Fahrzeugkonfiguration und anschließendem Kauf. Nur 39 Prozent der Nutzer, die einen VW konfiguriert haben, kaufen am Ende tatsächlich ein Fahrzeug dieser Marke. 15 Prozent dieser Nutzer entscheiden sich stattdessen für Skoda. Bei Skoda kaufen 62 Prozent der Nutzer nach einer Konfiguration auch bei der entsprechenden Marke. BYD erreicht bei diesem Vergleich einen Anteil von 59 Prozent.

Die Bereitschaft, chinesische Fahrzeuge in Betracht zu ziehen, ist laut der Auswertung gestiegen. Ende 2022 erwogen 30 Prozent der Befragten den Kauf eines chinesischen Autos. Anfang 2026 lag dieser Anteil bei 44 Prozent.

„Deutliche Öffnung des deutschen Marktes“

„Wir beobachten eine deutliche Öffnung des deutschen Marktes“, sagt Arne Stöcker, Managing Director Carwow Deutschland. „Deutsche Autofahrer orientieren sich zunehmend an Preis-Leistungs-Verhältnis und technologischer Ausstattung, unabhängig vom Herkunftsland der Marke.“

Der deutsche Automarkt bleibe im Kern loyal zu bewährten Namen, doch das Fundament dieser Loyalität wackele. Die sinkende Dominanz von VW bei den Anfragen und „der enorme Zulauf“ für Marken wie Skoda, Kia und BYD signalisierten, dass sich der Wettbewerb diversifiziert. Für die deutschen Konsumenten bedeute das: „Die Auswahl war selten so groß und der Druck auf die etablierten Hersteller war nie so hoch wie heute.“

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Via: Carwow
Tags: China, EuropaUnternehmen: Skoda, VW
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Envision meint

    31.07.2026 um 09:59

    Naja, gibt noch mehr Auswahl, bin mit dem Weltauto des Jahres 2025 dem Kia EV3 jetzt (neu) ganz gut zufrieden, Reichweite mit 17″ grandios, man fährt bei heissen 36 Grad 180 km über Autobahn (Tempomat 115) und steht noch Restreichweite 356km auf der Uhr, Fahrassistent auch gut.

    Der Händler hatte übrigens auch Xpeng im Showroom, der L03 sieht echt nice aus, aber bei Reichweite und insbesondere Verbrauch patzten Chinesen aktuell noch. (vermutlich auch weil bei denen günstiger Strom und Schnelllader im Überfluss, aber da werden sie vermutlich nicht lange zurückstehen.

    Antworten
  2. Jensen meint

    30.07.2026 um 16:19

    Es gibt wohl keinen reinrassigen Autohersteller, bei dem alles Made in Heimatland ist.Die Menschen, Firmen, Länder treiben Handel und so kommt es eben, dass das Auto irgendwo in Europa zusammengebaut wird, die Entwickler und Designer sich dafür alles auf einem anderen Kontinent überlegt haben und die Bestandteile aus aller Herren Länder kommen. Mit Made in Heimatland würde wohl kein Auto auf der Straße rollen. Genauso wären die von uns täglich aufgesuchten Geschäfte erschreckend luftig, insbesondere wenn die Waren aus Fernost fehlen würden.

    Antworten
    • Future meint

      30.07.2026 um 21:57

      Mit den Autos ist es wie mit den Tomaten. Ohne chinesische Tomaten in den italienischen Dosen wäre Europa schon heute unterversorgt. Das ist nur noch nicht allen klar, was da jetzt so auf die Europäer zukommt.

      Antworten
      • Referendar meint

        31.07.2026 um 15:00

        Uijui Future, das klingt ja wie eine Drohung. Steht es so schlecht um China dass du zu solchen Maßnahmen greifen sollst?
        Gruß von einem mit Chin. Produkten drastisch unterversorgten Bürger :-)

        Antworten
        • Future meint

          03.08.2026 um 16:43

          Die meisten Europäer wissen auch nicht, wo ihre »italienischen« Tomaten herkommen. Bei meinen Ramennudeln weiß ich natürlich, dass diese aus einer chinesischen Fabrik kommen, die eine über hundertjährige Geschichte hat. Natürlich kommt in Deutschland niemand ohne chinesische Produkte aus – von der Autoindustrie bis zum Supermarkt. Das ist ein perfektes Handelssystem.

        • M. meint

          03.08.2026 um 19:10

          Naja, im Kopf von „Future“ ist das einfach:
          Die exportieren Tomaten – und hören damit auf.
          Problem für andere: groß.
          Problem für China: keins.

          Die importieren Schweinefleisch – und hören einfach damit auf.
          Problem für andere: groß.
          Problem für China: keins.

          Fehler in dieser Argumentation: egal.

  3. Jörg2 meint

    30.07.2026 um 15:45

    „Denn moralische Fragwürdigkeit geht nur im Film mit Schlauheit einher.“

    VW hat der KP China das Autobauen beigebracht. Völlig moralfrei. Und, wie sich nun rausstellt, auch völlig unschlau.

    Antworten
    • M. meint

      30.07.2026 um 17:33

      Sehr einfache Weltsicht, die mit der Realität nicht mithält.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Volksrepublik_China_von_Maos_Tod_bis_1981

      Antworten
      • Jörg2 meint

        30.07.2026 um 18:44

        Sehr einfache Zusammenhänge.
        Von Weltsicht war nicht die Rede.

        Antworten
        • M. meint

          03.08.2026 um 19:12

          Du hast die Zusammenhänge aber doch gar nicht erfasst. Das sollte dir der Link zeigen.
          Lesen musst du es natürlich – und zeitlich einordnen.

    • Werner Mauss meint

      30.07.2026 um 17:43

      Wieso unschlau? Früher oder später hätten die Chinesen halt von jemandem Anderen alles gelernt. Und im tatsächlichen jetzigen E Geschäft haben die keine Deutschen gebraucht und bei Akkus schon mal garnicht. Die Mär ist schon lange widerlegt und dient doch eher zur Selbstbeweihräucherung.

      Antworten
      • Jörg2 meint

        30.07.2026 um 18:42

        „Früher oder später hätten die Chinesen halt von jemandem Anderen alles gelernt.“

        Weil es sonst ein anderer gemacht hätte, wird es richtig?

        Antworten
        • Werner Mauss meint

          30.07.2026 um 18:52

          Genau so

        • David meint

          31.07.2026 um 00:26

          Du wolltest einfach nur mal wieder was sagen. Mehr lässt sich daraus nicht machen.

    • hu.ms meint

      30.07.2026 um 20:57

      Das hätten die chinesen auch selbst hingebraucht – eben nur ein paar jahre später.
      Passiert wäre es so oder so.

      Antworten
    • hu.ms meint

      03.08.2026 um 11:32

      Umso wichtiger wäre jetzt umgekehrt zu handeln:
      Neue chinesische technik z.b. akku-zellen oder selbstfahr-taxis nur als join-venture mit europäischen firmen.

      Antworten
      • Future meint

        03.08.2026 um 16:45

        In Amerika und China wird mit Robotaxis schon lange Geld verdient. In Europa ist man davon noch weit entfernt. Aber die Hersteller und Plattformen sind froh, dass sie chinesische Technologie nutzen dürfen, damit Europa bald auch endlich etwas Geld verdient mit Robotaxis.

        Antworten
  4. Futureman meint

    30.07.2026 um 15:34

    Das Hauptproblem für die deutschen Hersteller ist die Einordnung der E-Autos von den chinesischen Herstellern. Dort wird es als „ganz normales“ technisches Produkt gesehen. Und wie bei allen anderen technischen Geräten werden Preisentwicklungen aufgrund größeren Produktionsvolumen oder Verbesserungen an die Kunden weiter gegeben. Nur zur Erinnerung, die ersten LCD-Fernseher lagen anfangs in Größenordnungen, wie jetzt einige E-Autos. Die verbauten Teile sind immer noch die gleichen, vorbei die Fernseher wesentlich größer geworden sind, und kosten nur noch einen Bruchteil. Ähnlich ist es bei Computern, PV-Modulen, Akkus usw.
    Bei deutschen Herstellern hingegen wurde einfach nur ein wenig die Karosserie geändert, neue (oder halt sehr alte) Software aufgespielt und dann mit höheren Preisen weiterverkauft.
    Einige Kunden haben sich das halt gemerkt, andere sind halt etwas offener für Weltprodukte. Denn ohne einen offenen Weltmarkt hätte Deutschland, als einer der wichtigsten Exporteure der Welt noch ganz andere Probleme.

    Antworten
  5. wosis meint

    30.07.2026 um 14:44

    ich glaube Carwow wird von den Chinesen bezahlt. Obwohl ich kein einziges Mal einen chinesen konfiguriert habe bekomme ich bei „Meine Angebote“ unter „Empfohlene Fahrzeuge“ nur BYD, MG und Leapmotor :/. Kein Renault, kein Kia, kein Toyota …

    Antworten
  6. Paule meint

    30.07.2026 um 14:14

    Autohome-Umfrage (das größte und bekannteste Auto-Vergleichs- und Informationsportal in China) :

    Immer weniger Chinesen würden Deutschland-Auto kaufen.

    Tja, die Natur strebt eben immer nach Gleichgewicht.

    Antworten
  7. South meint

    30.07.2026 um 13:45

    Mja, von der Marke VW kommt halt nix mehr nennenswertes neues, was sich in den Stückzahlen zwangläufig niederschlagen muss. Skoda hat zwar auch betagte MEB im Einsatz, kann aber immerhin mit modernerem bzw. besserem Design, Innen und Aussen punkten.
    Natürlich wird hier von den „Chinesen“ geredet, aber im Grunde geht es im Kern um BYD. Die Marke kann mittlerweile nicht nur preislich, sondern auch technisch überzeugen. BYD bietet auch schon 800V Technik an, wenn auch faiererweise noch gedrosselt.
    Bei VW’s ID im Westen nix neues… vor dem SSP kann man auch wirklich nicht mehr empfehlen, sich nen VW zuzulegen…

    Antworten
    • Htr35 meint

      30.07.2026 um 15:31

      Ganz genau meine Meinung. Der MEB ist nix erst mit dem SSP könnte das was werden. Natürlich erst nach 2030.
      Das ist meine Meinung seit 2020.
      Es hat sich nun bestätig besser mit dem kauf eines Eautos zu warten.

      Antworten
      • South meint

        30.07.2026 um 17:06

        Brr, Mike wieder. Alter Quacksalber und Wahrheitenverdreher.
        Erstens. Das konnte damals gar keiner Wissen, nicht einmal als Insider im VW Konzern, weil eben solange keiner, also gar keiner, serös planen kann.
        Zweitens. Der MEB war durchaus erfolgreich, er war damals sogar technisch ganz vorne dabei und ist jetzt mittlerweile das SIEBTE Jahr erfolgreich am Markt. Das ist eine respektable lange Zeit im Automobilbereich.
        Drittens. Bei Prognosen ist deine Prognosegüte, die du ja selbst hier oft zum „Besten“ gegeben hast, nachweislich aber sowas von Schlecht, also da ist Grottenschlecht ein Euphemismus.
        Legendär waren ja die ein Euro Strompreisprognose oder dass man mit zwei Reservekanister Diesel über den Winter kommen kann, alter, du warst mal fester Bestandteil als garantierte Lachnummer bei uns am Stammtisch…
        Also man kann ja durchaus eine andere Einschätzung haben, aber bei dir fehlten prinzipielle logische Zusammenhänge…

        Antworten
        • Htr35 meint

          31.07.2026 um 08:14

          Wir halten fest das es erst ab 2030 Volumenmodelle geben wird. Das der MEB nix ist sagst nun auch du selber :)…
          Dieser war nur auf geringe Stückzahlen (kein Volumenmodel) ausgelegt und durfte keinen Markennamen tragen.
          Schön das du nun auch erkannt hast das es erst nach 2030 für die breite Masse los geht. Ich halte mich einfach wie bisher an die Aussagen und Zahlen der Hersteller.
          Wieviel Autos hast du seit 2002 verschlissen? Ich fahre eines seit 2002 bis heute und wahrscheinlich bis 2030-2035. Klars ist ein 1.9 tdi.

        • South meint

          31.07.2026 um 10:06

          Hihihi, geil, da könnte man von der geistigen Reife her mit einem Kleinkind reden…. so ein kleiner Stampf auf den Fussboden, aber du hast gesagt… gaaaaanz sicher… na mein Kleiner, ne des hat der Onkel nicht gesagt… ;-)

        • South meint

          31.07.2026 um 10:07

          … „aber wenn du mal auf der Schule warst und lesen gelernt hast“… „und du den Text auch verstanden hast“ … ah, made my day… das Büro schüttelt sich vor lachen…

        • hu.ms meint

          03.08.2026 um 11:35

          Der Mike hat doch erst 2030 genügend zusammengespart um wenigstens die leasing-anfangszahlung aufbringen zu können, die nötig ist um die mtl. rate auf sein kleines einkommen zu reduzieren. :-))

    • wosis meint

      30.07.2026 um 16:39

      Im Gegenteil, die kommen hauptsächlich über den Preis.: BYD ist technisch eher schwach, das einzige Modell <400V ist der Att2o Evo. Verbrauch, Reichweite und Ladeleistung sind bei Seal, Sealion und Dolphin durchschnittlich bis schwach.
      Es muss auch erwähnt werden, dass BYD in DE doppelt so viele PHEVs wie BEVs verkauft. Das spricht nicht gerade für starke BEV-Technik.
      Xpeng scheint technisch besser. Zeekr ist auch gut, aber eher teuer. Da ist weniger Preisvorteil gegenüber den deutschen Herstellern zu sehen.
      MG und Leapmotor sind beide billig und technisch schwach bis solide.

      Ganz ganz stark sind sie alle allerdings darin im Internet zu verbreiten, sie seien technisch besser als alle anderen.

      Antworten
  8. David meint

    30.07.2026 um 13:33

    Die Anzahl der Leute ohne moralischen Kompass bleibt in etwa gleich. Das ist auch gut so. Denn eine Familie, in der man sich schon in den 70ern um Wertschöpfung im eigenen Land nicht scherte, sondern, sagen wir, einen Mazda kaufte, deren Kinder haben sich dann einen Daewoo geholt und jetzt fahren die Enkel einen Ching Chong. VW wusste das schon länger und hatte mehrere Pseudo-Ausländer gegründet. Und das klappt perfekt! Denn moralische Fragwürdigkeit geht nur im Film mit Schlauheit einher. In der Realität wissen die Škoda-Besitzer oft gar nicht, dass sie immer noch VW fahren und der Raval ist sogar teurer als der ID.Polo.

    Antworten
    • MrBlueEyes meint

      30.07.2026 um 14:03

      A propos Moralischer Kompass:

      Hätte Volkswagen durch den Diesel-Skandal nicht mindestens 30 Milliarden Euro verloren und Jahre der Entwicklung verschwendet… vom Image rede ich noch gar nicht… hätten wir die Vierlinge schon 5 Jahre früher haben können… und vielleicht auch jetzt schon den ID.1 für 20 K… aber nöööööö… alles falsch gemacht… sehenden Auges…

      Ein sehr weiser Grüner Wirtschaftsminister hat davor übrigens schon 2019 gewarnt 🤷🏼‍♂️

      Antworten
      • David meint

        30.07.2026 um 16:56

        Die Vierlinger konnten nicht eher kommen, weil sie durch die Weltmarktpreise für Zellen nicht eher finanziell mit Gewinn möglich waren. Und eigentlich weißt du das auch.

        Übrigens hat VW seit 2018 schon 150 Milliarden an Investitionen ausgegeben und ist gerade dabei noch weitere 150 auszugeben. Wovon du da redest, sind also Peanuts. In jedem Konzern, den es lange genug gibt, gab es auch schon mal Vorkommnisse, die in der Rückschau nicht so gut waren. Zum Beispiel die Zwangsarbeit bei BMW. Ich denke auch, dass die 990 Reichsmark für den KdF-Wagen aus heutiger Sicht kein fairer Deal waren.

        Bei Tesla laufen allerdings aktuell die Diskriminierungklagen vieler Beschäftigter. Und das ist wirklich erschreckend bei einem Unternehmen, das erst in diesem Jahrtausend gegründet wurde. BeinBMW und VW ist aktuell nichts zu beklagen.

        Antworten
        • Die Wahrheit meint

          30.07.2026 um 19:55

          >>> Bei Tesla laufen allerdings aktuell die Diskriminierungklagen vieler Beschäftigter. Und das ist wirklich erschreckend bei einem Unternehmen, das erst in diesem Jahrtausend gegründet wurde. BeinBMW und VW ist aktuell nichts zu beklagen. <<<

          Erschreckend sind die unqualifizierten Kommentare und erfundene Klagen.
          Klar, bei BMW und VW gibt es nichts zu beklagen? Die schmeißen die Leute raus, wie es Ihnen gerade so gefällt. Sozialkompetenz, wie von Mattes Müller bei anderen gefordert, findet man keinesfalls im VW Konzern. Die Moral sinkt mit und seit dem Dieselskandal immer weiter. Wie läuft denn die Zusammenarbeit mit RIVIAN. Man sieht und hört nichts mehr. 5 Milliarden und 1 nachgeschossene Milliarde reichten nicht. RIVIAN will mehr und VW kann nicht mehr. Blöde Situation für beide.
          XPeng hängt auch mit seiner Software hinterher. Der VW kann 2026 nichts in Sachen Fahrassistenz SAE Level 2 anbieten und kann mit TESLA nicht mal ansatzweise mithalten. Cariad hat auf breiter Front versagt und wir massiv zurückgebaut. Die MEB Plattform ist völlig veraltet und war noch nie gut. Rivian kann nicht liefern.
          TESLA verkauft sein Model Y drei Jahre in Folge wie geschnitten Brot und wird wohl auch 2026, also dann 4 Jahre hintereinander zum weltweit meustverkauften Auto (nicht nur bei EAutos).
          Verbrenner werden immer weiter zurück gedrängt und deutsche Autobauer erkennen, dass sie weltweit abgehängt sind und Verbrenner ihren Lebenszyklis erreichen. Da wird der Ruf nach einem Verbrenner-Aus immer lauter und verzweifelter.
          Dabei gibt es gar kein Verbrenner-Aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
          Es gibt nur das kollektive Versagen, den Verbrenner sauberer, von sauber ganz zu schweigen, zu bekommen. Ein Armutszeugnis deutsche Ingenierskunst.
          China lacht sich kaputt, ihr Plan geht auf.
          Ende der Geschichte.

    • Mark Müller meint

      30.07.2026 um 14:06

      Für mich macht es einen grossen Unterschied, ob ich ein Auto von einem befreundeten demokratischen Land wie Japan oder Südkorea kaufe, oder ob es ausgerechnet von dem Land ist, das unsere freiheitliche Demokratie offiziell als zu bekämpfende Fehlentwicklung bezeichnet hat und verdeckt eine enge militärische Zusammenarbeit mit dem Land pflegt, das aktuell einen Angriffskrieg in Europa führt.

      Antworten
      • Paule meint

        30.07.2026 um 16:25

        Jetzt mal im Ernst. Was willst Du dann kaufen?
        China hat direkte und nennenswerte Kapitalanteile an der Mercedes-Benz Group (ehemals Daimler), während bei VW und BMW zwar keine direkten chinesischen Konzernbeteiligungen am Mutterkonzern vorliegen, es existieren jedoch umfangreiche Joint Ventures und Beteiligungen an Zulieferern. VW ist also schon mal raus, immerhin machen die mit chinesischen Firmen gemeinsame Sache (SAIC, FAW…) und bauen China-Teile und Akkus ein. Gotion, China, verstehst Du?
        Bleibt nicht mehr viel übrig. ÖPNV villeicht, wenn der Bus china-frei ist.

        Antworten
        • Werner Mauss meint

          30.07.2026 um 18:04

          So sieht’s aus und dabei hast du die lupenreinen Demokratien in Südamerika, Südafrika und einige osteuropäische Länder nicht mal erwähnt.Die OEMs, ein Hort der Reinheit.

      • hu.ms meint

        03.08.2026 um 11:41

        Und zusätzlich noch: die chinesischen firmen werden steuer- und entwicklungs-subventioniert und chinesische beschäftigte kosten rd. 1/3 als deutsche.
        Wer ein in china gebautes auto kauft, sollte auch ein paar monate für 1/3 gehalt arbeiten müssen – oder eben den schutzzoll aufbringen.

        Antworten
    • BrainBug0815 meint

      30.07.2026 um 14:46

      Wie einfach die Welt doch ist.
      Wer einen VW fährt ist gut,
      wer Skoda fährt ist dumm
      und wer Asiaten kauft ist dann was? ein Schädling? ein Verräter? was genau?

      Schon mal davon gehört das manche Menschen Autos nach ihren Bedürfnissen kaufen?
      Und das nicht jeder die gleichen Prioritäten und Anforderungen hat? Vom Budget ganz zu schweigen.
      Und das sich all das auch ändern kann?

      Kein Problem wenn die Chefs von VW/Audi/… einen Bes**ei*en.
      Kein Problem, wenn nach dem EA189 Softwareupdate das Auto kaputt ist, aber NIEMAND dafür die Verantwortung übernehmen will.
      Kein Problem wenn man sich Steuermilliarden an Subventionen holt (und über Staatsförderungen in China schimpft) um dann doch Standortschließungen zu machen, nach China auslagert und trotzdem oder gerade deswegen hohe Dividenden an die Aktionäre ausschüttet.

      Scheuklappen auf und alles ist gut. So lebt man leichter.

      Niemand würde sich hier für China Autos interessieren, wenn die Europäer zeitgerecht in Elektroautos und vor allem in Batterieproduktion investiert hätten. Denn dann wären sie preislich wirklich konkurrenzfähig.
      Und dann würde jeder gerne europäisch kaufen. auch wenn sie vielleicht noch etwas teurer wären. es wäre im Rahmen.
      Stattdessen haben sie zu lange gewartet und kassiert, rufen jetzt um Staatshilfe (um nochmal zu kassieren) und machen dann erst wieder was sie wollen.

      Ich hatte schon viele verschiedene Autos von überall auf der Welt. Auch Audi und VW.
      Aber ich bilde mir sicher nichts darauf ein oder habe Vorurteile anderen europäischen oder Asiatischen Marken gegenüber.
      Und wer moralisch kaufen will, ja gut, der wird überall ein Problem haben. historisch oder aktuell.
      Den Heiligenschein darf sich wohl keiner berechtigterweise aufsetzen.

      Aber wie gesagt, mit Scheuklappen kann man sich natürlich die eigene Welt zurechtbiegen.
      Hilft zwar nix, aber fühlt sich bestimmt gut an. Viel Spass.

      Bleibt nur die Frage, warum ich dir überhaupt antworte. Verdient hat sich deine Wortmeldung das auf keinen Fall.
      Ich kann wohl B**sh** nicht gerne so stehen lassen. Denn nichts sagen wird oft als Zustimmung missverstanden.
      Dem sei hiermit genüge getan. Ich bin raus.

      Antworten
      • Tt07 meint

        30.07.2026 um 15:30

        Applaus BrainBug0815, volle Zustimmung!

        Hoffen wir mal, dass Dein Post die Schranke passiert und Goliath in seinem engen Parkwächterhäuschen erreicht…wobei ich bei Letzterem so meine Zweifel habe.

        Antworten
      • hu.ms meint

        03.08.2026 um 18:40

        „Kein Problem wenn man sich Steuermilliarden an Subventionen holt“
        Ach – zähl doch mal auf…
        Und 1/3 personalkosten in china sind nun einmal fakt !

        Antworten
    • Gerd Pörl meint

      30.07.2026 um 15:01

      Ich erinnere: Patriotische Appelle haben schon vor 4, 5 Jahrzehnten bei „Buy British!“ nicht gefruchtet.
      Ich selbst fuhr ab den 1970ern als mein erstes Auto einen Audi 50. Der Nachfolger 1986 war dann schon ein Mazda 323. Jahrzehntelang ging’s so weiter teils mit deutschen, teils mit japanischen Fabrikaten (ein Mégane CC hatte sich ebenfalls mal zwischengemogelt). Je ne regrette rien:)

      Antworten
    • Future meint

      30.07.2026 um 15:03

      Die deutsche Autoindustrie profitiert doch bis heute davon, dass sich die vielen Menschen im Ausland kein heimisches Fahrzeug, sondern ein deutsches Fabrikat hingestellt haben. Jetzt kritisieren solche Vertreter wie der David aus der deutschen Autoindustrie, dass in Deutschland zu wenig heimische Produkte gekauft werden. Das hört schon sehr nach einer verzweifelten Doppelmoral an. Den Chinesen verkaufen die Deutschen seit Jahrzehnten ein Drittel der Jahresproduktion – aber umgekehrt soll das jetzt verwerflich sein, wenn die Chinesen den Deutschen auch ein paar Autos verkaufen wollen. Vermutlich hat die deutsche Autoindustrie einfach vergessen, was ein attraktives Produkt ausmacht. An die Fernseher aus chinesischer Produktion haben sich die Menschen in Deutschland eben auch schnell gewöhnt. Warum sollte es bei den Autos anders sein. Schlechtes Management führt eben selten zum Erfolg. Da hilft jetzt auch kein Jammern und eine Käuferbeschimpfung hilft noch weniger. Was ist nur aus dieser stolzen und auch immer schon etwas arroganten Industrie geworden.

      Antworten
      • hu.ms meint

        03.08.2026 um 18:45

        Enscheidend ist doch wo die autos gebaut werden !
        „Den Chinesen verkaufen die Deutschen seit Jahrzehnten ein Drittel der Jahresproduktion“
        die aber nicht in D sondern in china gebaut wurden.
        Das ist doch entscheidend bei den unterschiedlichen personalkosten.
        Wenn die chinesen oder auch tesla in europa bauen passt das – aber eben nicht der import aus niedriglohnländern.

        Antworten
    • Besser-BEV-Wisser meint

      30.07.2026 um 15:13

      Was für ein grusliger Kommentar.
      Welchen Moralischen Kompass hast du, David, eigentlich wenn du ein Smartphone kaufst?

      Antworten
    • South meint

      30.07.2026 um 15:52

      Ey, ist das nicht schon fast Comedy? Natürlich stimme ich zu, dass man dem totalitärem China, dass mittlerweile offensiv gegen Demokratien vorgeht, wahrlich nicht unterstützen sollte, wenn möglich…
      aber, das kommt genau von einem VW’ler, eine Firma die breit eben genau in China aufgestellt ist und ohne Skrupel jahrelang eine Fabrik in der Uiguren Provinz betrieb? Und da fasselt so en Type was von Moral?
      Und den anderen Kommentatoren kann ich nur zustimmen, Asien ist keine homogene Gemengenlage, mit einem Auto aus Japan oder Südkorea hätte ich überhaupt kein Problem… der Hyundai Ioniq 5 war bei mir schon mal ganz oben auf der Liste…

      Antworten
      • Referendar meint

        31.07.2026 um 00:39

        Ich hatte selbst schon mehrere Autos aus Japan, 3 davon wurden in Europa produziert. In unserer Familie fährt auch ein Auto aus Korea.
        Aber China? Never ever! Wie titelte unlängst der Spiegel: “ China, die neue Achse des bösen“
        Mehr muss man nicht hinzufügen.

        Antworten
        • BeatthePete meint

          31.07.2026 um 22:35

          Das gilt aber nur für Autos,gell?
          Die anderen chinesischen Produkte nehmen wir hübsch dankend mit!
          Zwinkersmiley

        • Referendar meint

          03.08.2026 um 16:02

          wer ist wir? ich spreche nur für mich, solange es alternativen gibt, solange werde ich chin. produkte meiden. eigentlich ganz einfach.

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