Die Eliso Group realisiert für Fachmarktzentren aus dem Portfolio des französischen Immobilienfonds PAREF Prima bundesweit 78 Schnellladepunkte. Innerhalb der kommenden zwei Jahre sollen an 15 Fachmarktzentren in neun Bundesländern Ladepunkte mit Leistungen von bis zu 200 kW entstehen.
Die Standorte verteilen sich von Bayern bis Schleswig-Holstein sowie von Brandenburg bis an die niederländische Grenze. „Wer Elektromobilität in den Alltag bringen will, muss das Laden dorthin verlagern, wo Menschen ohnehin sind: zum Einkaufen“, sagt Niels Christ, CEO von Eliso. „Hier setzen wir an: Wir machen Ladeinfrastruktur für Eigentümer und Händler so einfach wie möglich und holen gleichzeitig mehr aus bestehenden Flächen heraus. So entstehen zukunftssichere Standorte.“
Der erste Standort der Zusammenarbeit ging Ende März im baden-württembergischen Ochsenhausen in Betrieb. Auf dem Parkplatz eines Discounters nahe dem Bahnhof stehen dort vier Ladepunkte zur Verfügung. Kurz darauf folgte ein weiterer Standort im bayerischen Haßfurt mit ebenfalls vier Ladepunkten. Die Ladestationen verfügen über Kreditkartenterminals, kontaktloses Bezahlen per Smartphone und ein integriertes Kabelmanagement.
Mahitab Darwich von PAREF Gestion bezeichnete die Integration moderner Ladeinfrastruktur als wichtigen Bestandteil einer zukunftsfähigen Standortentwicklung. „Die Zusammenarbeit mit eliso schafft die Grundlage, um unsere Immobilien nachhaltig aufzuwerten und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten.“
Unternehmen aus dem Immobilien- und Handelsbereich steigern laut Eliso-Chef Christ die Attraktivität ihrer Standorte, wenn sie Ladeinfrastruktur bereitstellen. Sein Unternehmen übernimmt für PAREF Prima die Planung, die Investitionskosten und den langfristigen Betrieb der Ladeparks. „Die Unternehmensgruppe setzt dabei auf leistungsstarke und innovative Lösungen sowie effizient strukturierte Projektprozesse, die Bauzeiten verkürzen und sich nahtlos in den laufenden Geschäftsbetrieb der Händler integrieren“, heißt es.


ChriBri meint
Deckt sich mit meiner seit vielen Jahren vertretenden Auffassung: das Laden während des Einkaufens ist einer der wichtigsten Hebel. Das müssen auch keine maximal teuren 400-600 kW Ladesäulen sein. Die 200er Alpi liefert bei geteilter Leistung immer noch 50 kWh in einer halben Stunde, lieber von den mehr als wenige 400er+. Das genügt in den meisten Fällen. Nur weiter mit dem Ausbau an diesen Stellen, finde ich extrem wichtig.