Michael Leiters hat im Januar an der Porsche-Spitze Oliver Blume abgelöst, der weiter den Mutterkonzern Volkswagen leitet. Der neue Boss will Porsche angesichts deutlich nachlassender Absatzzahlen und eingebrochenen Gewinns neu ausrichten. Dazu gehört neben Sparmaßnahmen auch eine angepasste Modell- und Antriebsstrategie. Darüber sprach der Vorstandschef in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).
Die Neuaufstellung laufe in drei Phasen, erklärte der CEO. In den kommenden zwei Jahren gehe es darum, Kosten zu senken und das Unternehmen finanziell robuster zu machen. Die zweite Phase beginne mit neuen Produkten. Eine wichtige Rolle spiele das geplante neue Verbrenner-Pendant zum rein elektrischen Mittelklasse-SUV Macan, das ab 2028/2029 starten soll. Danach sollen weitere Produktneuheiten das Ergebnis verbessern. Insgesamt sei die Strategie auf zehn Jahre angelegt, deshalb nenne man sie auch „Sportwagenschmiede 2035“.
Der Plan enthält Einsparungen, 5000 weitere Jobs fallen weg. „Wir haben eine klare Strategie, und unserem Plan entsprechend reicht das aus“, sagte Leiters. Porsche habe schon im vergangenen Jahr ein erstes Programm beschlossen, nun summiere sich der Abbau auf fast 9000 Stellen. Das sei schmerzhaft, aber gleichzeitig ausgewogen. Außerdem sei das Zukunftspaket mehr als ein Personalabbau-Programm. In Summe werde es verteilt über die kommenden zehn Jahre Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe bringen. Das gebe Porsche die Flexibilität und Kostenbasis, um in seine Wettbewerbsfähigkeit zu investieren und erfolgreich zu sein.
Die Strategie „Sportwagenschmiede 2035“ hat zwei Elemente. Erstens: Sportwagen. „Wir wollen in jedem Segment die sportlichsten Fahrzeuge anbieten. Porsche verkauft Autos über Emotionen, weniger über Rationalität. Deshalb müssen wir das Markenerlebnis und den Sportwagencharakter noch stärker betonen – auch bei unseren viertürigen Modellen und SUVs“, so Leiters. „Zweitens: Schmiede. Das steht für handwerklichen Anspruch, aber auch für Bodenständigkeit. Wir wollen wieder wie ein guter Mittelständler denken: genau hinschauen, wofür wir Geld ausgeben, und jeden Euro hinterfragen.“
Elektro-718-Modelle kommen, E-Auto-Reihe Taycan wird ausgedünnt
Nach Macan Electric und Cayenne Electric wird mit den kleinen 718-Sportwagen die nächste Baureihe bei Porsche in der neuesten Generation nur noch vollelektrisch angeboten. Da die beiden SUVs wie auch der erste Vollstromer von Porsche, der Taycan, nicht so gut wie erhofft laufen, war über einen Stopp der Einführung der elektrischen Boxster- und Cayman-Generation spekuliert worden. Doch Leiters hat sich nach der Prüfung des Projekts für die Fortführung entschieden: „Beim elektrischen 718 sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir das Modell bauen werden – weil es wirtschaftlich die beste Lösung ist und ein phantastisches Auto werden wird.“
Danach gefragt, ob das Unternehmen den zwar stark gestarteten, inzwischen aber eher erfolglosen Taycan einstellen werde, erklärte Leiters: „Beim Taycan werden wir die Zahl der Modelle weiter verringern und so Komplexität reduzieren. Kurzfristig planen wir nicht, den Taycan einzustellen.“ Man habe viel in das als Sportlimousine und Shooting Brake erhältliche Modell investiert und wolle beobachten, wie sich die Nachfrage entwickelt.
Mit der Nachfrage nach dem neuen, rein batteriebetriebenen Cayenne sei man „sehr zufrieden“, sagte der Porsche-Chef. Der wichtigste Markt für das große Elektro-SUV sei Europa. Flankierend bleibt der bisherige Cayenne mit Verbrenner- und Plug-in-Hybridantrieben im Programm. Sollte zusätzlich auch noch ein SUV oberhalb des Cayenne ins Programm kommen, wird für dieses Leiters zufolge die Vereinigten Staaten der wichtigste Markt sein. Eigentlich war ein solches Luxus-SUV als Elektroauto geplant, davon ist man aber auf Abstand gegangen. Ob und wann es nun als Verbrenner kommt, bleibt abzuwarten.
Porsche-Chef fordert „realistische CO₂-Ziele“
Die aktuellen CO₂-Flottenziele der EU müssen laut Leiters wegen des langsamer als erwartet stattfindenden Hochlaufs der E-Mobilität angepasst werden. Die Autoindustrie stehe unter hohem Druck. „Sie benötigt dringend sowohl realistische CO₂-Ziele als auch mehr Flexibilität – etwa durch die Berücksichtigung von CO₂-armem Stahl, CO₂-armem Aluminium sowie erneuerbaren Kraftstoffen“, so der Automanager. Es brauche „zwingend einen intensiven Dialog zwischen Industrie und Politik“ zu den Rahmenbedingungen für einen wettbewerbsfähigen europäischen Wirtschaftsstandort. Und es brauche mehr denn je entschlossenes Handeln.
In Europa habe man in der Industrie bei der Elektromobilität den Kunden vergessen – „wir haben ihn ausgeblendet und überfordert, weil wir nur auf die Gesetzgebung geschielt haben“, kritisierte Leiters. „Künftig sollten wir mehr über Innovationen als über die Regulierung nachdenken.“ Das autonome Fahren sei ein gutes Beispiel dafür. In China und in den USA seien Innovationen schneller möglich. In Europa gebe es eine deutlich schwierigere Situation, weil hier viel stärker reguliert werde.
Leiters räumte auch Fehler der Manager ein, sieht die Schuld der Probleme der deutschen Autoindustrie aber nicht nur bei ihnen: „Wir waren erfolgsverwöhnt, ja. Andererseits haben wir aber auch einen Top-Job gemacht. Denken Sie nur daran, wie viele Vorstöße es in der Vergangenheit von Wettbewerbern gegeben hat. Das fängt mit den Amerikanern an, dann Franzosen, Engländer, Italiener, Japaner, Koreaner. Wir haben alle abgewehrt.“ Leiters ist zuversichtlich, dass man unter fairen Marktbedingungen auch gegen die ins Ausland drängenden chinesischen Hersteller bestehen kann.

Jörg2 meint
„Ich bin selbst in einem regionalen Club,
vor allem aus 911er Fahrern.
Sorry, es besteht bei keinem von uns Interesse an e.“
Ja, das kenne ich auch so.
Der Porsche-Kundenstamm steht für „E“ eigentlich nicht zur Verfügung. Porsche hätte neue Kundenkreise erschließen können, wenn die E-Produkte das hergegeben hätten. Haben sie aber nicht. Im üblichen Gebrauch gleiche Fahreigenschaften wie andere BEV. Preis dafür viel zu hoch.
Justin Case meint
Ohne einen Benzinpreis, der die echten Kosten beinhaltet, die es braucht um das in die Athmosphäre geblasene CO2 wieder aus der Athmosphäre zu holen, wird es nicht gehen.
Dann läge Benzin bei über 10€ pro Liter.
Ansonsten schockiert immer wieder die egoistische Ignoranz vor der Realität des menschengemachten Klimawandels.
Jörg2 meint
„…. Wir können nur Pferdekutschen. Da werden wir aber Marktführer! …“
Oder so ähnlich….
Till meint
2035…Porsche lebt… …made in China
Jörg2 meint
Selbstverzwergung
Paule meint
Bin mir sicher, wir werden die Marke Porsche noch sehr lange auf deutschen Straßen sehen. Entgegen aller vorhersagen sind die Fernseher mit dem daran befestigten Namen Grundig ja auch noch in deutschen Elektronikmärkten zu finden.
Ggf wird auch hier der Liquidator feststellen, die Markenrechte sind das Wertvollste.
Und vielleicht gibt es dann in Zukunft sogar elektrische Porsche, die alle Erwartungen erfüllen.
David meint
„New Porsche boss says electric 718 is still coming, Taycan isn’t going anywhere“
So wird es von der neutraleren Presse berichtet, in diesem Fall electrek, der führende Newsblog zum Thema Elektromobilität und neue Energien. Der hat diesen Draufhau-Kurs nicht nötig, um zu überleben, sie berichten sachlich.
Fred Feuerstein meint
Ja, der Taycan ist erfolglos, sagt selbst Leiters. Jetzt werden erstmal Varianten zusammengestrichen.
Future meint
electrek schreibt doch meistens auch nur ab, was andere schon abgeschrieben haben. Als Quelle taugt electrek doch nur bei eigenständigen Presseproduktionen. Das ist mein Eindruck vom dem Portal.
Albert Ortstein meint
Ich bin selbst in einem regionalen Club,
vor allem aus 911er Fahrern.
Sorry, es besteht bei keinem von uns Interesse an e.
Powerwall Thorsten meint
Alte weiße Männer eben – habt Spaß….
tacjazo meint
Könnt ja die Bestandsfahrzeuge weiterfahren, gibt ja genügend gebrauchte 911.
Ich indes habe sehr starkes Interesse an einem echten 911-E, viele mir bekannte gut betuchte links-grün versiffte Ökospinner ebenso.
Leider sind alle Ingenieure von Porsche scheinbar nicht klug genug, um einen 911-E zu entwerfen. Armutszeugnis für Zuffenhausen, denn das wäre eine wirkliche Weiterentwicklung anstatt hier und da am Fahrwerk, Karosserie und Getriebe zu arbeiten und das dann als „neuen“ 911 zu verkaufen.
South meint
Mei, eine repräsentative tief fundierte Studie (Ironie Off) …. in China brechen die Porsche Verkäufe ein, weil eben kein konkorrenzfähigen eModelle verfügbar sind … die waren offenbar von den alten 911er Modellen für Opas nicht soooo angetan…
Futureman meint
Dann ist das hier aber das falsche Forum.
Peter meint
911er-Menschen in einem „Club“ sind halt andere Kunden als Macan-Leute. Ich kenne das sehr sehr gut von Motorradfahrern und den verschiedenen Kundengruppierungen dort.
22% Elektroanteil war von Porsche für 2025 geplant und diese 22% Elektroanteil wurden auch erreicht. Mag sein, dass ein 911 nie (vollständig) elektrisch wird, aber ein Cayenne, ein Macan werden es sicherlich sein. Aber selbst beim 911 kann ich mir elektrische Varianten (Varianten, nicht die komplette Baureihe) vorstellen, wenn die das Plus an Dynamik, was Elektro bieten kann (kann !!!, Stichworte sind z.B. Radnabenmotoren und Kraftvektoring) wirklich radikal auf die Straße bzw. den Track bringt.
Simon meint
Was ist der Altersschnitt in diesem Club? Ganz ketzerisch gefragt.
Besser-BEV-Wisser meint
Das Problem für Porsche ist das genau diese Klientel aktuell das Geld bringt. Es sind ältere Herren in Europa und USA.
Ein großer Teil der Klientel die Morgen das Gelb bringt (Junge Europäer, Asiaten) sieht Porsche bei e-Sportwagen als führend, aber überteuert an. Die kaufen aktuell Tesla, Chinesische Marken, Koreaner (Ioniq 5N ist durchaus ein Hit), oder einfach nur PS-starke „normale“ Autos.
Passende Strategie dazu:
1. Die alte Klientel so lange die lebt auscashen.
2. Für die Zukunft braucht Porsche e-Sportwagen die ein Preis-/Leistungsverhältinis haben die auch Asiaten überzeugt.
Ersteres machen Porsche jetzt. Für 2. haben sie meiner Meinung nach noch keine Strategische Antwort gefunden. Einfach weniger e-Sportwagen zu machen ist noch keine Strategie.
M. meint
Bist du deswegen hier?
Referendar meint
Naja, hier wird so getan als wären alle Porsche oder speziell 911 Fahrer in den Clubs. In Deutschland sind es lediglich 8000 Mitglieder, davon fahren ca. 60% einen 911. Die gesamte Zahl an Porsche in den Clubs ist noch niedriger, Mitglieder sind meist Ehepaare oder Familien.
Markenclubs gibt es doch bei allen Herstellern, ich hab mir sagen lassen auch bei Tesla.
Jensen meint
Das Interesse wird ganz von alleine kommen, wenn Ihnen der Hersteller Ihres Vertrauens Fahrzeuge anbietet, die zu Ihrem Geschmack passen und eben nicht unnötig durch Lärm und erhöhten Verbrauch die Allgemeinheit belasten.
Futureman meint
Der nächste Hersteller, der sich auf niedrigere Stückzahlen ausrichtet. Richtig so, vor allem, wenn man weiter Verbrenner entwickeln und verkaufen will. Das geht zukünftig nur noch über geringe Verkaufszahlen. Gut für´s Klima, schlecht für die Verkaufszahlen von Porsche. Aber wenn selbst der Chef weniger verkaufen will, sind am Ende vielleicht alle zufrieden. Win-Win ohne Gewinn.
Ben meint
Porsche ist Jahrelang den komplett falschen Weg gegangen mit dem Motto „Stückzahlen hoch – Exklusivität runter“.
In meiner Gegend sehe ich mehr Porsche Fahrzeuge auf der Straße als AMG-, S-, RS-, M-Performance & M-Modelle, GTI und R-Modelle zusammengerechnet. Das muss man erstmal schaffen, einen Hersteller zu so einer Ramschmarke verkommen zu lassen.
Du schreibst einen Schwachsinn. Die geringe Stückzahlen machen dem Klima nichts aus im Vergleich zu einem VW Golf oder Mercedes C-Klasse, also spielt es kein Rolle ob vielleicht der größte Teil der Modelle weiterhin als Verbrenner laufen. Und zu den Stückzahlen, du kannst so viele verkaufen wie du willst. Erfüllst du die Flottengrenzwerte nicht, dann sind Strafzahlungen fällig. Also ist es zukünftig auch noch möglich eine große Stückzahl an Verbrennern verkaufen, nur kostet es eben mehr Geld.
Peter meint
Ich zitiere mal aus dem Artikel:
„Nach Macan Electric und Cayenne Electric wird […] nur noch vollelektrisch angeboten. […] Da die beiden SUVs […] nicht so gut wie erhofft laufen […]“.
„Mit der Nachfrage nach dem neuen, rein batteriebetriebenen Cayenne sei man „sehr zufrieden“, sagte der Porsche-Chef.“
Ja was denn nun? Porsche hat für 2025 mit global insgesamt 22% Elektroanteil geplant. Die hatten Sie in dann auch 2025 erreicht. Was genau ist daran „nicht so gut wie erhofft“?
Die ganze PM ist doch F*ake-News, um dem deutschen Michel den Stellenabbau in die gewünsche Richtung wirksam zu verkaufen. Nämlich: „Die aktuellen CO₂-Flottenziele der EU“… es ist wie mit der Tabakindustrie: Rauchen schadet nicht. Oder wie die Energiekonzerne schon seit den 70er sehr zutreffend berechnet haben: Ölverbrennen schadet nichts.
Ben meint
Sehr zufrieden heißt, es könnte deutlich besser laufen.
Du solltest Dir vielleicht mal die Verkaufszahlen anschauen, dann wüsstest Du auch, dass der Elektro Macan immer schlechter läuft, da unter anderem auch nicht jeder Kunde auf die SUV-Coupés steht. Das ist „nicht so gut wie erhofft“.
Vom Cayenne gibt es noch keine Zahlen, da dieser erst seit Ende Juni ausgeliefert wird. Der Verlauf der Absatzzahlen wird mit großer Wahrscheinlichkeit sehr ähnlich zu denen vom Elektro Macan sein.
Nächstes Problem ist das Absenken der Schwelle für die Luxussteuer in China seit Sommer 2025. Da freut sich jeder Kunde, wenn er noch einmal zusätzlich 10% Steuern zahlen muss.
Hauptproblem bleibt die Bereitschaft der Kunden. Eine gewisse Klientel kauft sich einen Elektro Porsche und das war es dann auch. Die überschaubare Anzahl an Kunden ist sehr schnell abgegrast. Dazu gesellen sich die restlichen Probleme auf der Welt, insbesondere die hohen Lohnkosten in Deutschland oder die im Schlechtesten Fall fälligen Strafzahlungen bei Nichteinhaltung der CO2-Flottenziele. Daher wird es langsam Zeit Mitarbeiter herauszuschmeißen, wieder deutlich effizienter und kostengünstiger zu produzieren. Porsche ist heutzutage nur noch ein überteuerter Standard Massenware Porsche (dank falscher Strategie) und kein Bugatti, bei dem der Preis einfach egal ist. Porsche kann demnach nicht alles an den Kunden weitergeben was die Preissteigerungen betrifft.
Hier mal der Absatz vom Elektro Macan:
2024 – seit Ende September: 18.278 (hochgerechnet auf das gesamte Jahr: ca. 54.000 +/-)
2025: 45.367
2026 – 1. Halbjahr: 15.620 (hochgerechnet auf das gesamte Jahr: ca. 31.000 +/-)
Die Situation sehr kurz zusammengefasst. Egal was Porsche aktuell macht, die Absatzzahlen werden trotzdem erst einmal weiter sinken.
Powerwall Thorsten meint
„Die Autoindustrie stehe unter hohem Druck. „Sie benötigt dringend sowohl realistische CO₂-Ziele als auch mehr Flexibilität – etwa durch die Berücksichtigung von CO₂-armem Stahl, CO₂-armem Aluminium sowie erneuerbaren Kraftstoffen“
Wenn ich diese hohlen Phrasen lesen muss, dann drängt sich mir -insbesondere bei den erneuerbaren Kraftstoffen- der Gedanke auf:
Der hat den Knall auch noch nicht gehört.
Mehr braucht man dazu einfach nicht sagen.
brainDotExe meint
Typisch Umweltlobby, schaue mal über den Tellerrand.
Der Mann hat Recht, er verkauft Sportwagen. Autos die auch länger noch mit Verbrennern nachgefragt werden.
Tt07 meint
Typisch Egoist, komm aus Deiner Blase.
brainDotExe meint
Typisch Umweltlobby, nur weil dir etwas nicht zusagt, kannst du es doch anderen gönnen, das wäre sonst egoistisch.
BEV meint
nicht alles was nachgefragt wird hat auch eine Berechtigung
brainDotExe meint
Doch, so funktioniert die Markwirtschaft.
David meint
Und das entscheidest du? Viele Leute, die in den nächsten Wochen etwas wählen, was sie vorher noch nicht gewählt haben und vielleicht sogar vor einiger Zeit noch für völlig abwegig gehalten hätten, machen das, weil sie genau diese grün-linke Verbotspolitik satt haben.
Gerd Theobald meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
Powerwall Thorsten meint
@ FUD David
ja die Wahrheit – Klimawandel, Ursachen etc wollen viele Besitzstandswahrer nicht akzeptieren – man müsste ja etwas / sich ändern.
Das hat leider nichts mit Parteien zu tun, die den politischen Mut haben diese Wahrheiten auch anzusprechen und Lösungen anzubieten.
Ohne Zwang und Repressalien wurdest du heute noch unangeschnallt, ohne Abgasnachbehandlung und mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Republik brettern.
Diese Regeln wurden übrigens nicht von den „Grünen“ erlassen – merkst du selber, oder David
Future meint
@David: Deutschland hat sich ja schon mehrfach den Untergang »gewählt«, aber der war nie »links-grün«. Und ja, es ist davon auszugehen, dass sich Deutschland erneut den Untergang wählt. Es scheint Teil der hiesigen Kultur zu sein.
M. meint
David, wann hatten wir zuletzt eine grün-linke Regierung? Was hat die denn verboten?
Schon abenteuerlich, was du hier von dir gibst.
(egal welcher „David“ das nun ist)
South meint
Mja, Schmarrn. Nur weil was nachgefragt werden würde, darf man es lange nicht verkaufen. Mit dem oberflächlichem Gesülze könnte man auch Waffenverkäufe und Kokain freigeben.
Auch wenn nicht gefällt, aber mit Sport hat die Hampelei wahrlich nix zu tun.
Es ist kein Rennwagen, es ist keine Rennstrecke, es sitzt kein Rennfahrer darin, sondern ein Minderwertigkeitskomplex im Straßenverkehr, das nennt man dann Sportwagen… heute sind PS wahrlich keine Kunst mehr… wer Rasen und drängeln will, wer riskant fahren will, den nix anders ist der „Sport“, der sollte auf eine separate Rennstrecke, da kann er dann Unfälle mit gleichgesinnten bauen…
brainDotExe meint
Mit dem Unterschied dass der Verkauf von Verbrennern nicht verboten ist.
Du scheinst nicht die Zielgruppe zu sein, wenn ich deinen Aussagen hier folge.
Du scheinst auch nicht zu erkennen wobei es bei einem Sportwagen geht.
ratta meint
Endlich mal Klartext
South meint
… auch Kokain war mal frei verkäuflich… ;-)
Powerwall Thorsten meint
Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.
CaptainPicard meint
Immer wieder lustig wenn Autohersteller die EU-Regeln für 2035 dafür verantwortlich machen warum sie 2026 in der Krise sind. Aber die Medien geben das unreflektiert weiter und so wird Stimmung gemacht.
Michael meint
dann stell du Schlaumeier dich doch mal neben den Steiner oder Leiters und erzähl denen wie es richtig geht. 99% von euch hier drinnen wären „sooo klein mit Hut“ (stellts euch vor was ich zeige) wenn ihr mal wirklich durch so eine Firma laufen müsstet und jedem Fachmann in seinem Gewerke mal erzählen müsstet was ihr wisst.
Hier drinnen sind doch viele Selbstständig. Produziert und verkauft ihr Bohnen wenn die Kunden Paprika wollen? Ihr orientiert euch doch auch am Markt. Was wollt ihr dann Porsche vorwerfen? China? Sicher nicht, der Markt ist verzerrt und deckt sich kaum mit einem anderen Markt. USA? Sicher nicht, was da abgeht kann von niemanden gesteuert werden. Was bleibt dann noch? Macan, Taycan und Cayenne sind fantastische Elektroautos und der Boxster/Cayman wird auch fantastisch (nicht durch die Lupe von Tesla-Religionsanhängern vielleicht oder eure FUD und Hater Brille, aber das interessiert zum Glük niemanden von Relevanz).
Ihr seid einfach nur peinlich wirklich. Der reinste Kindergarten hier.
Future meint
Das Zukunftskonzept steht für Rückwärtsgewandtheit. Ob das funktioniert, ist bei den paar Autos nicht weiter wichtig, aber es ist ein Signal. Interessant ist in dem Zusammenhang immer, wass die von der Industrie so hofierten Autojournalisten schreiben. Da ist mir zuletzt Geiger aufgefallen, als er den Polestar 5 mit Porsche vergleicht: »Die Fahrleistung eines Taycan, das freundliche Image eines Volvo: Der neue Polestar 5 der Schweden ist wie ein Porsche ohne Prollfaktor.« Die PR-Leute bei Porsche werden das auch gelesen haben – aber sie werden es dem Chef wohl nicht gezeigt haben.
David meint
Gut, wenn man auf die Fakten guckt und nicht auf die Reden drum herum, dann stellt man fest, dass sich gar nichts ändern wird. Auch der elektrische 718 wird kommen. Und der Rest bleibt so.
Paule meint
Klar. Super Idee von Dir.
wenn man auf die Fakten guckt:
„In Europa habe man in der Industrie bei der Elektromobilität den Kunden vergessen – „wir haben ihn ausgeblendet und überfordert,“
und nicht auf die Reden drum herum:
„Darüber sprach der Vorstandschef in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).“