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Neue Antriebsoptionen für elektrische Mercedes C-Klasse erwartet

05.08.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

Mercedes-C-Klasse-Elektro

Bild: Mercedes‑Benz

Seit Mai ist die neue elektrische C‑Klasse bestellbar, zuerst exklusiv in einer hochpreisigeren Version. In Deutschland beginnen die Preise für den C 400 4Matic elektrisch bei 67.711 Euro. Weitere Modelle mit Heck- und Allradantrieb sowie verschiedene Batterievarianten sollen für die erste rein elektrische C-Klasse folgen. Dazu wollen Medien nun Neues wissen.

Die Elektro-C-Klasse könnte demnach im Herbst um zwei neue Motorisierungen erweitert werden. Medienberichte deuten darauf hin, dass neben der bestehenden Version die Modelle C 250 und C 300 4Matic auf den Markt kommen könnten. Die zunächst angebotene Variante C 400 4Matic verfügt über einen Allradantrieb mit 360 kW/490 PS Leistung für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,0 Sekunden, Schluss ist bei Tempo 210. Eine 94-kWh-Batterie ermöglicht eine WLTP-Reichweite von 753 Kilometern.

Der kommende C 300 4Matic soll als Allradmodell mit einer geringeren Leistung von 310 kW/422 PS und einer kleineren Batteriekapazität von 85 kWh ausgestattet sein. Die Reichweite wird auf etwa 650 bis 690 Kilometer geschätzt, der Sprint von 0 auf 100 km/h soll in 4,4 Sekunden erledigt sein.

Für den C 250 wird ein Hecktriebler mit einer Leistung von 260 kW/356 PS erwartet. Auch dieses Modell soll die 85-kWh-Batterie nutzen, wodurch eine WLTP-Reichweite von rund 720 Kilometern erzielt werden könnte. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h wird mit etwa 5,6 Sekunden angegeben.

Zudem gibt es Berichte über eine Variante namens C 300+, die als Hecktriebler mit einer Reichweite von 800 Kilometern und der großen 94-kWh-Batterie erscheinen soll. Deren Start wird jedoch erst für das Jahr 2027 erwartet. Ein Modell C 200 mit 230 kW/313 PS starkem Heckantrieb und einem 64-kWh-Akkupack mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) für um die 545 Kilometer pro Ladung soll ebenfalls folgen.

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Via: jesmb.de & InsideEVs
Tags: Mercedes C-KlasseUnternehmen: Mercedes-Benz
Antrieb: Elektroauto

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Paule meint

    05.08.2026 um 11:36

    Hier im Bildungsblog habe ich durch mantraartige Wiederholung der Vortragenden inzwischen gelernt, Autos mit einer solch mickrigen Ladeluke lassen sich nicht verkaufen und sind nicht mehr zeitgemäß. Die Zukunft für Mercedes wird diesbezüglich düster aussehen.

    Antworten
    • brainDotExe meint

      05.08.2026 um 12:27

      Dann hast du wohl falsch aufgepasst, der Markt dafür ist relativ groß, nur in Deutschland wird eher der Kombi bevorzugt.

      Gut das Mercedes beides (C Klasse Limousine und CLA Kombi) bietet.

      Antworten
  2. CJuser meint

    05.08.2026 um 10:42

    Technisch gut, aber das Design naja. Weiterhin sehr rundgelutscht, statt eines schönen praktischen Stufenhecks, und der Grill hätte etwas flacher ausfallen dürfen. Und von den Abmessungen ist der definitiv zu groß geraten! Der ist 13cm länger, als die normale C-Klasse und schon fast so lang wie eine E-Klasse. Dabei liegt es nicht mal am Akkupack, weil dies unterscheidet sich ja nur in der Höhe von den Kompaktfahrzeugen. Dafür ist das Antriebsangebot vernünftig. Aber mal abwarten, ob im Laufe der Baureihe noch das größte Akkupack die 100 kWh knacken wird.

    Antworten
    • Envision meint

      05.08.2026 um 11:43

      Technisch finde ich leider 2,46t EU Leergewicht für den C400 auch ein „Fail“, viel schlechter als quasi alles im Wettbewerb – neben der von dir erwähnten Länge von knapp 4,90m, die besser unter 4,8 geblieben wäre.

      Antworten
      • eBikerin meint

        05.08.2026 um 12:30

        “ die besser unter 4,8 geblieben wäre.“
        Dafür gibts doch den CLA – der hat 4,73.

        Antworten
      • MK meint

        05.08.2026 um 13:07

        @Envision:
        Ich denke, solche Planungen basieren allesamt auf dem seit Jahren bestehenden EU-Gesetz (das aber bis heute nicht in nationales Recht umgesetzt ist), das BEVs bis 4,25 Tonnen statt der bisherigen 3,5 Tonnen mit dem „B“-Führerschein gefahren werden können.
        Ansonsten muss man ja festhalten, dass die bisherige Verbrenner-C-Klasse mit der Allrad-Motorisierung (und Sie vergleichen hier ja auch das 400er Modell) auch leer 2,2 Tonnen bzw. rund 270 kg weniger wiegt. Und beim Verbrenner bedeutet das „keinen Tropfen Sprit im Tank“ usw. Und schon liegt der Gewichtsunterschied im einstelligen Prozentbereich. Bedenkt man dann, dass die neue auch länger, breiter und höher geworden ist, passt das schon und der Gewichts-Unterschied zwischen Verbrenner und BEV ist letztlich nicht mehr vorhanden

        Antworten
      • Paule meint

        05.08.2026 um 13:20

        Auch das habe ich hier gelernt: Fahrzeuggewicht ist Qualitätsmerkmal. Je höher desto besser.

        1,8 Tonnen für eine 80 kW Allrad Limousine, das ist keine Ingenieursleistung, sondern Zeichen schlechter Qualität, rudimentäre Ausstattung und selbstverständlich kann man daraus ableiten, das Auto klappert und scheppert unerträglich.

        Hier passt also bei Mercedes alles wie gehabt.

        Antworten

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