Seit Mai ist die neue elektrische C‑Klasse bestellbar, zuerst exklusiv in einer hochpreisigeren Version. In Deutschland beginnen die Preise für den C 400 4Matic elektrisch bei 67.711 Euro. Weitere Modelle mit Heck- und Allradantrieb sowie verschiedene Batterievarianten sollen für die erste rein elektrische C-Klasse folgen. Dazu wollen Medien nun Neues wissen.
Die Elektro-C-Klasse könnte demnach im Herbst um zwei neue Motorisierungen erweitert werden. Medienberichte deuten darauf hin, dass neben der bestehenden Version die Modelle C 250 und C 300 4Matic auf den Markt kommen könnten. Die zunächst angebotene Variante C 400 4Matic verfügt über einen Allradantrieb mit 360 kW/490 PS Leistung für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,0 Sekunden, Schluss ist bei Tempo 210. Eine 94-kWh-Batterie ermöglicht eine WLTP-Reichweite von 753 Kilometern.
Der kommende C 300 4Matic soll als Allradmodell mit einer geringeren Leistung von 310 kW/422 PS und einer kleineren Batteriekapazität von 85 kWh ausgestattet sein. Die Reichweite wird auf etwa 650 bis 690 Kilometer geschätzt, der Sprint von 0 auf 100 km/h soll in 4,4 Sekunden erledigt sein.
Für den C 250 wird ein Hecktriebler mit einer Leistung von 260 kW/356 PS erwartet. Auch dieses Modell soll die 85-kWh-Batterie nutzen, wodurch eine WLTP-Reichweite von rund 720 Kilometern erzielt werden könnte. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h wird mit etwa 5,6 Sekunden angegeben.
Zudem gibt es Berichte über eine Variante namens C 300+, die als Hecktriebler mit einer Reichweite von 800 Kilometern und der großen 94-kWh-Batterie erscheinen soll. Deren Start wird jedoch erst für das Jahr 2027 erwartet. Ein Modell C 200 mit 230 kW/313 PS starkem Heckantrieb und einem 64-kWh-Akkupack mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) für um die 545 Kilometer pro Ladung soll ebenfalls folgen.

Paule meint
Hier im Bildungsblog habe ich durch mantraartige Wiederholung der Vortragenden inzwischen gelernt, Autos mit einer solch mickrigen Ladeluke lassen sich nicht verkaufen und sind nicht mehr zeitgemäß. Die Zukunft für Mercedes wird diesbezüglich düster aussehen.
brainDotExe meint
Dann hast du wohl falsch aufgepasst, der Markt dafür ist relativ groß, nur in Deutschland wird eher der Kombi bevorzugt.
Gut das Mercedes beides (C Klasse Limousine und CLA Kombi) bietet.
M3P_2024 meint
Und was ist mit C „elektrisch“ Kombi? Nix? Den CLA als Kombi zu bezeichnen ist schon bisschen sehr mit fremden Federn geschmückt…
brainDotExe meint
Man reduziert die Variantenvielfalt.
Muss man nicht unbedingt gutheißen, ist aber so.
Mit dem CLA bietet man ja eine Alternative, für alle die eher auf die Kombi Karosserie stehen.
MrBlueEyes meint
Der Markt für Limousinen sinkt und der Elektroautoabsatz der Deutschen beschränkt sich hauptsächlich auf Europa
Ein fehlendes T-Modell der C- und E-Klasse ist ein großer Fehler… keine Ahnung, woher du die Begründung für deine Ansichten nimmst…
hu.ms meint
„Die Zukunft für Mercedes wird diesbezüglich düster aussehen.“
Die kombiversion kommt in wenigen monaten – und dann einfach die zulassungszahlen ansehen. Werden in D locker den „wal“ toppen, der ja nicht weiterentwickelt wird.
CJuser meint
Technisch gut, aber das Design naja. Weiterhin sehr rundgelutscht, statt eines schönen praktischen Stufenhecks, und der Grill hätte etwas flacher ausfallen dürfen. Und von den Abmessungen ist der definitiv zu groß geraten! Der ist 13cm länger, als die normale C-Klasse und schon fast so lang wie eine E-Klasse. Dabei liegt es nicht mal am Akkupack, weil dies unterscheidet sich ja nur in der Höhe von den Kompaktfahrzeugen. Dafür ist das Antriebsangebot vernünftig. Aber mal abwarten, ob im Laufe der Baureihe noch das größte Akkupack die 100 kWh knacken wird.
Envision meint
Technisch finde ich leider 2,46t EU Leergewicht für den C400 auch ein „Fail“, viel schlechter als quasi alles im Wettbewerb – neben der von dir erwähnten Länge von knapp 4,90m, die besser unter 4,8 geblieben wäre.
eBikerin meint
“ die besser unter 4,8 geblieben wäre.“
Dafür gibts doch den CLA – der hat 4,73.
Envision meint
Mag sein, der CLA ist sicherlich ein technisch gelungenes Fahrzeug, wenn ihm die Designer nicht so ein traurigen Gesicht verpasst hätten, in China kauft den vermutlich auch deswegen kaum einer.
Der i3 50 xdrive ist btw. knapp 200kg leichter als der c400 und 12cm kürzer, geht also auch in der Klasse.
CJuser meint
Aha, um bei Mercedes-Benz ein für europäische Städte noch gut dimensioniertes elektrisches Fahrzeug zu bekommen, muss man runter bis in die Kompaktklasse gehen. Den Fehler merkst du hoffentlich selbst. Nur mal so als Hinweis: Die Abmessungen eines GLC EQ hatte bis vor kurzem noch das EQE SUV. Ein ganzes Segment darüber.
brainDotExe meint
@CJuser
Der aktuelle CLA wird der Mittelklasse zugeteilt.
Kompaktklasse ist das nicht mehr.
MK meint
@Envision:
Ich denke, solche Planungen basieren allesamt auf dem seit Jahren bestehenden EU-Gesetz (das aber bis heute nicht in nationales Recht umgesetzt ist), das BEVs bis 4,25 Tonnen statt der bisherigen 3,5 Tonnen mit dem „B“-Führerschein gefahren werden können.
Ansonsten muss man ja festhalten, dass die bisherige Verbrenner-C-Klasse mit der Allrad-Motorisierung (und Sie vergleichen hier ja auch das 400er Modell) auch leer 2,2 Tonnen bzw. rund 270 kg weniger wiegt. Und beim Verbrenner bedeutet das „keinen Tropfen Sprit im Tank“ usw. Und schon liegt der Gewichtsunterschied im einstelligen Prozentbereich. Bedenkt man dann, dass die neue auch länger, breiter und höher geworden ist, passt das schon und der Gewichts-Unterschied zwischen Verbrenner und BEV ist letztlich nicht mehr vorhanden
Mäx meint
Stimmt so nicht direkt bzw. ein paar Ergänzungen:
Der c400 ist ein PHEV alsoauch mit Batterie.
Ein c300 4matic als mildhybrid wiegt so 1.750kg.
Also schon noch ein deutlicher Unterschied.
Aber die elektrische C Klasse hat auch das aufwändigere schwere Fahrwerk was es in der normalen nicht mehr bekommt.
DIN Gewicht ist übrigens mit 90% Tank. Meistens wird jetzt aber nach EU angegeben und da sind 75kg Fahrer dabei sowie ebenfalls 90% Tankfüllung.
Kein Tropfen Sprit ist also falsch.
Paule meint
Auch das habe ich hier gelernt: Fahrzeuggewicht ist Qualitätsmerkmal. Je höher desto besser.
1,8 Tonnen für eine 80 kW Allrad Limousine, das ist keine Ingenieursleistung, sondern Zeichen schlechter Qualität, rudimentäre Ausstattung und selbstverständlich kann man daraus ableiten, das Auto klappert und scheppert unerträglich.
Hier passt also bei Mercedes alles wie gehabt.
Curtis Newton meint
Gut aufgepasst 😀
David meint
Wenn du ein Fahrzeug für vier Personen suchst, mit einer gescheiten Reichweite und einer attraktiven Optik bei niedrigem Gewicht. Dann kann es ja schon mal kein Tesla werden. Sondern zum Beispiel ein Cupra Raval mit 1615 Kilo. Der Tesla mit dem kleinsten Akku wiegt über 150 Kilo mehr. Und hat im Innenraum keinen Zentimeter mehr Platz.