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Audi Nuvolari: Vom Entwurf zum Prototyp in 405 Tagen

21.08.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 30 Kommentare

Audi-Nuvolari

Bild: Audi

Audi betont, dass sein neuer Plug-in-Hybrid-Supersportwagen Nuvolari innerhalb von 405 Tagen von der ersten Skizze bis zum fahrbaren Prototypen entstanden ist. Das Projekt durchlief Entwicklung, Erprobung und Härtetests, bevor das Fahrzeug im Juni in Südfrankreich seine Weltpremiere feierte.

„Das Nuvolari-Projekt belegt eindrucksvoll, wie schnell wir bei Audi eine Idee zum Leben erwecken können – das ist Vorsprung durch Technik“, sagt CEO Gernot Döllner. Das teilelektrische Modell wird als technologischer Nordstern für künftige Entwicklungen bei Audi beschrieben und soll Impulse für das Technikportfolio der Premiummarke liefern. Rouven Mohr, Vorstand für Technische Entwicklung, bezeichnet den Nuvolari als stärkstes und schnellstes Straßenauto, das Audi je gebracht habe. Zugleich ist er das erste Serienfahrzeug in der neuen Designsprache.

Für das Projekt arbeiten Experten aus Design, Fahrzeugtechnik, Aerodynamik und Antrieb von Beginn an in einem autarken, fokussierten Team zusammen. Kurze Wege, schnelle Entscheidungen und die enge Verzahnung der Disziplinen ermöglichten das hohe Entwicklungstempo, heißt es. Chief Creative Officer Massimo Frascella erklärt, der Nuvolari zeige, dass mit dem richtigen Mindset und enger Teamarbeit eine schnelle Entwicklung ohne Kompromisse möglich sei.

Die Entwicklung führte von ersten Entwürfen in Ingolstadt über Kalterprobungen mit Versuchsträgern in Lappland und Leichtbauarbeiten in Neckarsulm bis zu Windkanaltests in Ingolstadt. Hinzu kamen Fahrwerksabstimmungen in Südspanien und Hochgeschwindigkeitstests im italienischen Nardò. 405 Tage nach der ersten Idee präsentierte das Projektteam den fahrbaren Prototypen.

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Gabriel Bortoleto vom Audi Revolut F1 Team testete den Nuvolari auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im Nardò Technical Center. Nach den Fahrten sagte er: „Das Auto ist extrem schnell, der Sound ist unglaublich. Ich brauche mehr Runden – ich will mehr von diesem Gefühl.“ Rennfahrer Nico Hülkenberg erprobte den Plug-in-Hybrid-Sportler im Grenzbereich auf dem Prüfgelände in Neustadt an der Donau. „Die Beschleunigung und die volle Systemleistung von mehr als 1.000 PS – das ist eine echte Ansage“, sagte er.

Der Nuvolari nutzt einen „High-Performance-Hybridantrieb“. Mit einer Systemleistung von 736 kW/1001 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h ist der Plug-in-Hybrid das leistungsstärkste und schnellste Serienfahrzeug in der Geschichte der Ingolstädter Automarke. Die Auslieferung des auf 499 Exemplare limitierten, um die 600.000 Euro teuren Supersportlers ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.

Für den Antrieb kombiniert Audi einen 4,0-Liter-V8-Biturbo mit 588 kW/800 PS und drei Axialfluss-Elektromotoren mit jeweils 110 kW/150 PS Leistung. Zusammen ergibt sich eine maximale Systemleistung von 736 kW /1001 PS. Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 7,3 kWh. Der Verbrennungsmotor liefert bis zu 730 Nm Drehmoment und erreicht Drehzahlen von bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute. Der Sprint von 0 auf 100 km/h soll damit in 2,6 Sekunden gelingen, 200 km/h in 6,8 Sekunden erreicht sein.

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Via: Audi
Tags: Audi NuvolariUnternehmen: Audi
Antrieb: Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Future meint

    23.08.2026 um 21:58

    Endlich schafft Audi in Europa einen starken futuristischen Entwurf und realisiert das Auto sogar in Chinageschwindigkeit. Aber was kommt dabei heraus: ein Verbrennerauto. Es ist zum Fremdschämen, Audi!

    Antworten
    • Ben meint

      24.08.2026 um 13:31

      Dein Kommentar ist zum fremdschämen. Es ist schon peinlich, Elektro läuft in diesen Fahrzeugklassen überhaupt nicht gut und du hast es bisher noch nicht mitbekommen.

      Antworten
      • M. meint

        24.08.2026 um 22:11

        Doch, hat er.
        Die Idee ist (aktuell noch), dass die China-Racer das besser können, weil billiger.
        Dabei ist Geld hier überhaupt nicht das Problem.

        Jemand anderes hat den Vergleich zw. Rimac und Bugatti gebracht.
        Man kann wohl sagen, dass selbst ein Bugatti einem Rimac bei den klassischen Quartettwerten eher nachhechelt. Aber beim Preis liegt er vorne, und alle 250 Bugatti Tourbillion, die bis einschließlich 2029 gebaut werden, waren Ende 2025 schon verkauft. Ein Rimac Nevera kostet in etwa die Hälfte (2 zu 3,8 Mio.)
        Wenn es nicht die Quartettwerte sind, die hier den Unterschied machen, muss der Unterschied woanders liegen.

        Bei einem Punkt hat „Future“ trotzdem Recht: es hätte diesen Audi nicht gebraucht, und ich sehe wirklich nicht, wer für einen Audi 600k€ ausgeben wird. Außerdem hat man die Chance verpasst, den Verbrenner ein BEV an die Seite zu stellen, mit dem man zumindest hätte zeigen können, dass man es auch elektrisch kann. Das ist schade.

        Antworten
        • Ben meint

          25.08.2026 um 15:40

          Die Quartettwerte interessieren nur die Stammtisch Besucher, die sich solche Autos niemals leisten können.
          Der Unterschied liegt, wie ich bereits geschrieben habe, in der Exklusivität. Ein Elektroantrieb ist nichts besonderes, außer auf dem Datenblatt. Elektromotor(en) + Akku findet man auch im 20000€ Chinesen und nicht nur im 2 Mio € Rimac. Ob ein oder vier Elektromotor(en) spielt erst einmal keine Rolle, mit so einem Antrieb hebt man sich nur sehr begrenzt von der Konkurrenz ab im Vergleich zu einem 16-Zylinder. Spontan fällt mir nur der Devel Sixteen ein, der wie der Bugatti 16-Zylinder hat. Hinzu kommt der fehlende Sound beim Elektroauto, da unterscheidet sich auch nichts, außer mit Soundgeneratoren und das wirkt extrem billig in solchen Preisklassen. Die Geräuschkulisse des W16 im Chiron schon einzigartig und im Tourbillon wird es nicht anders sein. Nicht zu vergessen, alles wofür ein Hypercar steht, für enorme Beschleunigung und hohe Fahrdynamik, ist mit einem Elektroantrieb deutlich einfach und günstiger zu realisieren.
          Es ist nicht die größte Kunst mit einem Elektroantrieb extreme Leistungen zu realisieren. Das Problem ist einfach, so etwas findet man auch in günstigeren Autos…die haben dann vielleicht keine >1000 PS, aber du wirst schon verstehen wie ich das meine. Der klassische Verbrenner, dem Höchstleistungen abverlangt werden, das ist schon höchste Ingenieurskunst und das weiß nicht jeder zu schätzen.
          Wenn du ehrlich bist, dann weißt du auch. Wer richtig Geld hat und es zu schätzen weiß, kauft sich kein Donnerstags-Supermarkt-Angebot Auto aus China, auch wenn es 3000 PS hat.

          Es braucht auch niemand einen Bugatti, BMW, Porsche, Audi, Opel, VW, Ferrari, Lamborghni und wie die Marken alle heißen. Ein Dacia reicht um von A nach B zu kommen. Trotzdem gibt es die Marken und deren Modelle. Es findet sich für alles einen Abnehmer.
          Concept C, der Elektro-Roadster soll wohl ab 2027 produziert werden. 😉

        • Referendar meint

          25.08.2026 um 16:51

          Ich habe den Audi R8 e-tron 2014 in Stuttgart auf der imobility gesehen und war damals schwer beeindruckt.
          Und jetzt das Ding hier …. :-(

  2. E-Flieger meint

    22.08.2026 um 12:57

    „Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 7,3 kWh“

    Plug-in Hybrid?
    Wie weit (oder kurz) wollen die damit fahren?
    Bei drei E-Motoren.
    Oder fehlt eine Zahl?

    Antworten
    • Ben meint

      24.08.2026 um 13:33

      Die rein elektrische Reichweite interessiert bei dem Auto nicht wirklich, vielmehr geht es um Performance.

      Antworten
  3. Jörg meint

    21.08.2026 um 12:32

    „Vorsprung durch Technik“?
    Mit einem PlugIn Hybrid, Cockpit voller Knöpfchen und Tasten, zig Steuergeräten, übervollem Kabelbaum für jedes der Knöpfchen.
    Naja er wird seine Gemeinde, in homoäpatischen Dosen, finden

    Antworten
    • Ben meint

      21.08.2026 um 13:46

      Für dich heißt bestimmt „Vorsprung durch Technik“, dass alles voll mit Touch-Bildschirmen ist und ein langweiliger Elektroantrieb verbaut ist?

      Antworten
      • Mäx meint

        21.08.2026 um 16:02

        Naaa…endlich mal wieder unter fremden Namen hier?

        Antworten
        • Ben meint

          21.08.2026 um 17:05

          Hier ist noch ein Ben unterwegs, falls du ihn meinst.

        • Mäx meint

          24.08.2026 um 08:36

          Bin gespannt wann rein zufällig ein Beitrag unter meinem Namen von dir auftaucht…

        • Ben meint

          24.08.2026 um 13:28

          Schau in den McLaren Beitrag. Erster Kommentar ist vom anderen Ben.
          Aber glaub was du willst, ob es zwei oder nur einen gibt. Letzten Endes ist es dein Problem und nicht meins, denn ich weiß wo ich kommentiere und das es zwei Bens gibt.

  4. David meint

    21.08.2026 um 12:09

    Ich finde, man sollte keine Hybride hier besprechen. BEV sind sicherlich auch keine Wohltat für die Umwelt. Aber in einer Welt, in der viele nicht auf ein Auto verzichten wollen, sind sie das kleinste Übel. Da muss man schon diesen Pragmatismus haben. Denn man muss die Menschen mitnehmen. Aber Hybride sind der völlig falsche Weg. Denen sollte man hier kein Podium geben. Mir ist schon klar, dass Hersteller das anbieten müssen, was der Kunde haben möchte. Aber hier geht es ja nicht um die ganze Range von Autos. Ich will ja auch nicht sagen, dass es vor 15 Jahren falsch war, sich für ein Hybriden zu entscheiden. Ich will aber sagen, dass es heute falsch ist.

    Antworten
    • Ben meint

      21.08.2026 um 13:54

      So ein Auto als Hybrid anzubieten ist genau der richtige Weg. Vergleiche die Absätze vom Rimac und dem neusten Bugatti. Der Bugatti war deutlich schneller ausverkauft, obwohl er deutlich mehr kostet. Exklusivität mit einem reinen Elektroantrieb, den man auch im ID.Polo finden kann, ist ganz einfach deutlich schwieriger zu erreichen.
      Ganz einfach geschrieben: Elektro = Nichts besonderes, außer auf dem Datenblatt.
      Falsch wird es auch nie sein, sich für einen Hybrid zu entscheiden. Im Stau elektrisch fahren, für den Rest den Elektroboost nutzen. Der Nuvolari wird als Hybrid deutlich mehr Spaß machen, als ein reines Elektroauto.

      Antworten
    • Ben meint

      21.08.2026 um 13:54

      So ein Auto als Hybrid anzubieten ist genau der richtige Weg. Vergleiche die Absätze vom Rimac und dem neusten Bugatti. Der Bugatti war deutlich schneller ausverkauft, obwohl er deutlich mehr kostet. Exklusivität mit einem reinen Elektroantrieb, den man auch im ID.Polo finden kann, ist ganz einfach deutlich schwieriger zu erreichen.
      Ganz einfach geschrieben: Elektro = Nichts besonderes, außer auf dem Datenblatt.
      Falsch wird es auch nie sein, sich für einen Hybrid zu entscheiden. Im Stau elektrisch fahren, für den Rest den Elektroboost nutzen. Der Nuvolari wird als Hybrid deutlich mehr Spaß machen, als ein reines Elektroauto.

      Antworten
    • Future meint

      21.08.2026 um 14:56

      Volle Zustimmung. Hybride haben mit Elektromobilität doch nichts zu tun. Das sind Verbrennerautos.

      Antworten
  5. South meint

    21.08.2026 um 10:53

    Ein guter „Supersportwagen“ mit einem Superburschi drin der auf einer Superautobahn fährt braucht in einem echten eSupersportwagen keinen riesigen Lüftungsschlitze mehr, die zu mehr Luftwiderständen führen…. ;-)

    Antworten
  6. Jörg2 meint

    21.08.2026 um 10:18

    „Vom Entwurf zum Prototyp in 405 Tagen“

    Zum Produkt ???

    Antworten
    • Rob meint

      21.08.2026 um 10:46

      Das fragen sich beim neuen Tesla Roadster seit 2020 wohl auch viele.

      Antworten
      • M. meint

        22.08.2026 um 17:31

        Da wurde nie ein Prototyp gezeigt, das war bestenfalls ein Concept Car.
        Ein Prototyp hätte schon ansatzweise wie das Endprodukt funktionieren müssen.

        Antworten
    • Steven B. meint

      21.08.2026 um 12:00

      Ist an der Stelle irrelevant, da es im Total nur 499 Stück geben wird und kaum einer das Produkt kaufen kann. Das wird nur besonderen Käufer und Schichten vorgeführt und nicht für den „Normalo“ zu haben sein. Kann durchaus sein, dass diese Stückzahl bereits verkauft ist und nun die Produktion angelaufen ist und eine Direktübergabe mit dem Kunden besprochen wird, da eben alles konfiguriert werden kann – Kundenwunsch like!

      Antworten
    • AudiAndy meint

      21.08.2026 um 12:23

      Da ist man als Tesla Fan ganz geschockt wie schnell so etwas geht.

      Antworten
    • AudiAndy meint

      21.08.2026 um 12:25

      Schatz du musst den Artikel auch lesen: „Die Auslieferung des auf 499 Exemplare limitierten, um die 600.000 Euro teuren Supersportlers ist für das erste Halbjahr 2027“

      Antworten
    • Jörg2 meint

      21.08.2026 um 13:35

      An die „Freunde“ des Textverständnisse:

      Wie lange hat es / wird es bis zum Produkt brauchen? Irgendwelche Zwischenstände beim Probezusammenhauen von Regalteilen ist dann vielleicht eher noch keine Meldung wert.

      Warum die Tesla-Benchmark-Freunde hier schon wieder ihr Lieblingsthema untermischen müssen…. krankhaft!

      Antworten
      • AudiAndy meint

        21.08.2026 um 15:50

        Von jetzt bis zur Auslieferung im Jahr 2027.

        Steht doch da.

        Tesla ist der Benchmark für Vapor Ware.

        Antworten
      • Torti meint

        21.08.2026 um 16:12

        Textverständnis?

        Wenn die Auslieferung 2027 ist, was meinst du, dass die Bastelkits ausliefern?

        Tesla ist doch der Standard für Vaporware.

        Antworten
      • Jörg2 meint

        21.08.2026 um 18:12

        Dein/euer Textverständnis ist schon kurios!

        Eine kurze Entwicklungszeit, hin zum Produkt (hier gegeben) ist eine Meldung wert. Ein Prototypzwischenstand ist irgendwie nur Selbstbeweihräucherung.

        An euren Phobien kann bestimmt gearbeitet werden.

        Antworten
      • M. meint

        22.08.2026 um 17:32

        Tesla-Benchmark-Freund, das bist doch du. Für andere ist das kein Benchmark.
        Man sollte halt im Glashaus nicht mit Steinen werfen.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          24.08.2026 um 09:02

          M

          Das meine ich mit Textverständnis. Also erstmal lesen, was da steht. Versuchen es zu verstehen ohne die eigene Schablone sofort drüberzulegen. Bei Unsicherheiten nachzufragen… Alles, was Dein Post vermissen lässt…
          Ich bringe Tesla nicht in Diskussionen ein, wo Tesla nicht hingehört. Dies mchen andere.

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