Geely Auto präsentiert den Monjaro EM-i als erstes globales Plug-in-Hybrid-SUV der Marke im Mittelklassesegment. Das Modell soll auf dem Pariser Autosalon seine Europapremiere feiern und erweitert das globale NEV-Portfolio (New Energy Vehicle) des Herstellers. Als globales Flaggschiff verbinde der Monjaro EM-i aktuelle Technologien von Geely Auto mit einem hohen Anspruch an Fahrkomfort und Qualität, heißt es.
Technische Basis ist die speziell für Fahrzeuge mit New-Energy-Antrieben entwickelte GEA-Evo-Architektur. Sie kombiniert den Angaben zufolge flexible Raumnutzung, Multi-Energie-Kompatibilität und Sicherheitskonzepte mit der elektrischen und elektronischen Architektur GEEA 3.0. Auf dieser Grundlage kommen im Monjaro EM-i unter anderem das EM-i Super Hybrid-System und ein großzügig ausgelegter Innenraum zum Einsatz.
Zum Technologiepaket gehören außerdem ein intelligentes Cockpit mit Xingrui und Flyme Auto sowie ein intelligentes e-AWD-Allradsystem. Das e-AWD kommt erstmals in einem globalen Geely-Modell für Auslandsmärkte zum Einsatz. Begleitend zur Ankündigung hat Geely Auto erste Bilder veröffentlicht, die das Exterieur aus mehreren Perspektiven und ausgewählte Designdetails zeigen.
Die Namensgebung des Monjaro EM-i ist laut Geely vom höchsten Berg Afrikas inspiriert und stehe unter dem Leitgedanken „Peak Within. Drive Beyond.“ Aiden He, CEO von Geely Auto Europe, bezeichnet Paris als wichtigen Moment für die Marke in Europa. Neben dem Monjaro EM-i werden dort auch der Geely E2, Geely E5 und Geely Starray EM-i präsentiert.
Erste technische Daten zum Monjaro EM-i werden schon genannt: Das 250 kW/340 PS starke Plug-in-Hybrid-SUV soll 130 Kilometer rein elektrisch fahren können, allerdings nach der unrealistischen NEDC-Norm. Mit Gleichstromladung (DC) soll sich das Akkupack in 15 Minuten von 30 auf 80 Prozent füllen lassen. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch wird mit 1,5 l/100 km angegeben.






Futureman meint
Es ist schon traurig, dass „dank“ Zöllen jetzt alles an in China nicht mehr verkaufbaren Autos den Weg nach Europa nimmt. Aber wer Angst vor (angeblich) schlechten Service bei chinesischen Herstellern hat, wird bei Modellen mit noch mehr stör- und wartungsanfälliger Technik wohl eher noch vorsichtiger sein.