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Waymo bereitet autonomen Fahrdienst in München vor

26.08.2026 in Autonomes Fahren von Thomas Langenbucher | 48 Kommentare

Waymo-I-Pace

Bild: Waymo

Waymo verkündet, in München den Grundstein für einen vollautonomen Fahrdienst legen zu wollen. Das im Heimatmarkt USA bereits länger aktive Unternehmen verweist dabei auf bisher mehr als 20 Millionen autonome Fahrten sowie Hunderttausende kommerzielle Fahrten pro Woche. In den kommenden Wochen sollen die ersten Fahrzeuge auf den Straßen der bayerischen Metropole unterwegs sein, vorerst jedoch manuell gesteuert.

Vorgesehen sind zunächst die Kartierung des Straßennetzes und erste Testfahrten mit speziell geschultem Fachpersonal am Steuer. Gegen Ende 2027 soll der Fahrdienst für die Öffentlichkeit zugänglich werden. Bis dahin will Waymo sein autonomes System, den „Waymo Driver“, in der Erprobungsphase auf die Besonderheiten des Münchner Verkehrs abstimmen.

„München zählt weltweit zu den absoluten Top-Standorten für Mobilität und Technologie. Dass wir nun Teil dieser Stadt werden, ist ein bedeutender Schritt beim Ausbau unserer weltweiten Präsenz“, so Tekedra Mawakana, Co-CEO von Waymo. „Bei allen Schritten zur Vorbereitung unseres Fahrservices steht das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger an oberster Stelle. Wir werden in den Aufbau eines lokalen Flottenbetriebs investieren, hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen und allen Menschen in München – egal ob sie hier leben oder zu Besuch sind – einen sicheren und zuverlässigen Service anbieten.“

Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte bezeichnet autonomes Fahren als Schlüssel zur Mobilität der Zukunft und verweist auf den bereits geschaffenen Rechtsrahmen in Deutschland. Nach seinen Angaben plant Waymo die erstmalige Markteinführung autonomer Fahrzeuge in Deutschland im Regelbetrieb. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, nennt autonomes Fahren ebenfalls eine Schlüsseltechnologie und verweist auf Automobilhersteller, Zulieferer, Forschung, Start-ups und die KI-Landschaft in Bayern. Er kündigt an, Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, Bürokratie abzubauen und regulatorische Hürden zu beseitigen.

Waymo nennt Sicherheit und Zusammenarbeit als besonders wichtige Werte für den Start in München. Das Unternehmen steht nach eigenen Angaben mit Politik und Behörden auf allen Ebenen im Austausch, um Genehmigungen und Zulassungsschritte für einen Betrieb in Deutschland auf den Weg zu bringen. Der Fahrdienst soll den bestehenden Nah-, Rad- und Fußverkehr ergänzen. Gemeinsam mit München verfolgt Waymo nach eigenen Angaben die Vision einer nachhaltigen, integrierten Mobilität mit sichereren Straßen und besser zugänglicher Mobilität.

Die Kartierungsfahrten wird das Unternehmen in München laut Medienberichten zunächst voraussichtlich noch mit Elektroautos auf Basis des Jaguar I-Pace und der fünften Generation der Waymo-Technik durchführen. Für den geplanten Rollout im nächsten Jahr soll der Einsatz des neuen „Gen6 Driver“ wahrscheinlich sein, der die Hardware-Kosten senken soll. Dieses System soll künftig in E-Autos wie dem Hyundai Ioniq 5 und dem Zeekr RT zum Einsatz kommen.

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Via: Waymo
Unternehmen: Waymo
Antrieb: Elektroauto, Modern Mobility

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. David meint

    27.08.2026 um 16:55

    Ich lach mich scheckig.

    Waymo hat sich jetzt genauer zum autonomen fahren geäußert und ihre drei der zehn Lektionen sind nichts anderes als rechts und links in Teslas Gesicht geklatschte Ohrfeigen. Genau wie der Doktor der Physik und CATL-Chef Zeng vor zwei Jahren Teslas 4680 abwatschte, macht das jetzt Waymo mit dem autonomen Fahren bei Tesla.

    Es sei der völlig falsche Weg von einem Assistenzsystem zum autonomen Fahren zu kommen. Denn das Assistenzsystem unterstützt einen Menschen, während das autonomes System ihn von Anfang an nicht braucht. Tesla zäumt also das Pferd vom Schwanz auf.

    Lektion 1 stellt klar, dass Kameras allein kein sicheres, vollumfängliches autonomes Fahren gewährleisten können und dass Waymo Kameras, Lidar und Radar zur Redundanz kombiniert. Tesla setzt auf ein rein kamerabasiertes System namens „Tesla Vision“ – ein Konzept, das Waymos Co-CEO bereits Anfang des Monats kritisch hinterfragte, als er die Schwächen rein kamerabasierter autonomer Fahrsysteme erläuterte. Nach dem aktuellen Vorfall mit dem Baumstamm muss man da glaube ich nichts mehr erklären.

    Lektion 4 warnt vor reinen End-to-End-Neuronalen Netzen, die Rohdaten der Kamera direkt in Lenkbefehle umwandeln: „Mit einer Blackbox kann man kein Vertrauen aufbauen.“ Tesla hat die letzten zwei Jahre genau mit diesem Ansatz als Kern FSD v14 und v15 vermarktet. Das erinnert an neulich, als ein Robotaxi, obwohl es die Situation erkannte, dann scharf rechts lenkte und hinter Poller geriet, die es um sich zu befreien, abmähte.

    Für China scheint man schon Konsequenzen aus dieser öffentlichen Bloßstellung gezogen zu haben.

    Antworten
    • Jörg2 meint

      27.08.2026 um 20:25

      Warum vertraut VW genau einer solchen Lösung, die Waymo mit anderem Ansatz, als falsch einstuft?
      Weiß VW da mehr als die leiernde Musikbox?

      Antworten
      • M. meint

        29.08.2026 um 13:39

        Ich war von deiner Frage überrascht, daher habe ich mal geschaut, was VW überhaupt macht.
        Mit Horizon Robotics entwickelt man in einem Gemeinschaftsunternehmen (Carizon -> Cariad + Horizon) ein L3-Modell, das später auf L4 „aufgerüstet werden soll.
        Aktuell sind dort neben einem „eigenen“ Chip Kameras und Lidar an Bord. Für die L4-Version sind mehr Sensoren vorgesehen.
        Ist es das, was du meintest? Dann wäre deine Frage ja irgendwie… unnötig.

        Vielleicht meintest du aber auch das Kamera-only-System im Era.6 bzw. Jetta M6, was die Einstiegsklasse bedeutet.

        Also:
        Kamera-only: nur im günstigsten Segment (aber selbst dort mit Parksensoren – so billig wie andere dann doch wieder nicht)
        Kamera + Lidar: Auro T6, Unyx 06 / 07.

        Brauchst du Links oder findest du das selbst? Komm.. einen:
        https://www.autonomousvehicleinternational.com/news/adas/volkswagen-expands-level-2-with-china-developed-adas.html

        Antworten
  2. Fred Feuerstein meint

    27.08.2026 um 11:57

    Wie man weiß, hat sich Volkswagen um die Bemühungen um das autonome Fahren aufgeben. Sie liefern nur noch Hardware. Die übliche „wir machen das selber“ und spätere „ach ne doch nicht, zu erfolglos“ Taktik.

    Antworten
    • MainTower meint

      27.08.2026 um 12:46

      Nö, passt nur nicht ins VW Geschäftsmodell: Ein Robotaxi spart wieviele Neufahrzeuge an Privatkunden?

      Antworten
      • Powerwall Thorsten meint

        27.08.2026 um 14:56

        Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, baut Tesla also nicht nur bessere Autos als VW – hat die bessere Software, sondern sie können auch noch besser rechnen.
        Ich dachte am Ende des Tages geht es bei einem Unternehmen um den Konzerngewinn?
        Mal schauen wie der sich in den nächsten Jahren bei den beiden Firmen zu entwickelt.
        Time will teach you

        Antworten
        • MainTower meint

          27.08.2026 um 15:59

          Was sich für den Technologiekonzern Tesla, der sich vom Automobilbau langsam verabschiedet, rechnet, das muss nicht gleichermaßen für VW gelten: Einem Hersteller von Brot und Butter Autos für die breite Masse. Komplett andere Geschäftsmodelle, beide rechnen sich und fahren Gewinne ein. Gut, Tesla gegenwärtig weniger trotz besserer KI und Technologie. Aber du redest ja von der Zukunft. Obwohl, da bist du auch schon mal auf die Nase gefallen mit deiner Prognose von 7 Mio. Tesla/Jahr.
          Offensichtlich nichts daraus gelernt?

    • Fred Feuerstein meint

      27.08.2026 um 14:44

      Na ja, mit Moia und Argo AI hat Volkswagen aber genau das versucht. Na ja, war halt erfolglos. Jetzt ist man nur noch einfacher Zulieferer des Fahrzeuges.

      Antworten
  3. David meint

    27.08.2026 um 09:59

    Man hört, dass Tesla die Bemühungen um das autonome Fahren für China aufgibt und sie haben dort offenbar schon das Rechenzentrum geschlossen. Das glaube ich sofort. Das wird die übliche Salamitaktik…

    Antworten
    • Jörg2 meint

      27.08.2026 um 12:14

      Entfernt. Bitte verfassen Sie konstruktive Kommentare. Danke, die Redaktion.

      Antworten
    • Jörg2 meint

      27.08.2026 um 13:13

      Das ist eine Falschmeldung. Vom Hersteller hat dies dementiert.

      Ich hatte, verkürzt, nur „FUD“ geschrieben.

      Antworten
      • David meint

        27.08.2026 um 17:02

        Die Dementis von Tesla sind absolut unglaubwürdig. Sie hatten auch dementiert, dass das Model 2 abmoderiert sei als die Gerüchte aufkamen. Dazu muss man wissen, anders als bei uns, ist es in China eine andere Sache mit den Gerüchten. Wer welche erfindet, muss schwere Konsequenzen des totalitären Strafverfolgungsapparates in Kauf nehmen und es gibt dort keine Anonymität. Insofern wird das schon ja was dran sein.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          27.08.2026 um 20:33

          Ja, so sind die Freunde von Geschäftsideen mit Russland, von faktenfreien Liedern und geraunten Behauptungen. Die Schwurbler bishin zur AfD haben auch diesen retorischen Schmiss:
          Erst eine faktenfreie Behauptung/Verächtlichmachung in den Raum werfen. Wenn dann die Fakten anderes zeigen, den Faktenlieferant angehen.
          Dümmlich und unterste Schublade.

          BTW: Gibt es schon eine Sprechblase von Dir, warum VW in Nevada den von Dir als einfachst skizzierten Weg zu einer RoboTaxi-Genehmigung nicht nutzt? Uber kann, Waymo kann es, Tesla kann es. VW?

  4. hu.ms meint

    27.08.2026 um 08:54

    Wer was plant oder genehmigungen bekommt ist doch uninteressant !
    Entscheidend ist doch: Wer fährt ganz normale taxikunden ohne einem fahrer oder überwacher im auto.
    Nach meinem info-stand ist das waymo in USA und chinesen in china.
    Die hier vieldiskutierten europäischen autohersteller und auch tesla eben NICHT !

    Antworten
  5. Powerwall Thorsten meint

    26.08.2026 um 21:36

    Amüsiert lese ich hier, wie FUD David jetzt wohl auch unter Musikbox (irgendwie passend) von Post zu Post zunehmend die Fassung verliert, um dann wieder in die altbekannten diffamierenden Muster zu verfallen; „ohne Betreuung“…. „hat man dich schon wieder aus der Jacke gelassen“ ….“ohne ein Darwin award candidate zu sein“…
    Bedenklich finde ich, dass die Redaktion solche Posts – offenbar der generierten Klicks wegen – durchrutschen lässt.
    Am 03.09.26 gibt es ein weiteres garantiert Klicks generierendes Event – mal sehen was die Redaktion David dann wieder alles durchgehen lassen wird, wenn der FUD König wieder über seinen Angstgegner abledern wird.
    Time will tell

    Antworten
  6. David meint

    26.08.2026 um 11:05

    Tesla wartet immer noch auf seine Zulassung in Europa, damit der weiterhin voll verantwortliche Fahrer für 100€/Monat mal die Hand vom Steuer nehmen darf. Ein Angebot, das wie man hört, in den Niederlanden, mittlerweile kaum noch gebucht wird. Nachvollziehbar, du kannst ja während der Fahrt nichts anderes machen und das Auto kannst du nicht einen Moment alleine lassen, das sieht nicht mal einen quer über der Fahrbahn liegenden Baumstamm.

    Waymo kommt in aller Ruhe. Lass die ersten Autos erst Anfang 2028 fahren. Das wird dann aber klappen und es wird offiziell zugelassen sein. Und da kann jeder einsteigen, ohne ein Darwin-Award-Kandidat zu sein. Sie skalieren gnadenlos und werden zusammen mit den anderen Lizenzinhabern diese Dienstleistung zur Commodity machen, während Tesla von draußen wütend stampfend zugucken muss.

    Antworten
    • Future meint

      26.08.2026 um 12:25

      Kann man sich den Waymo auch kaufen und zuhause hinstellen, damit der einen überall hinfährt? Das wäre doch praktisch, damit man auch außerhalb von München nach dem Bockbierfest nicht im Ententeich landet. Was kostet der Waymo so im Leasing und wird der auch in Europa gebaut?

      Antworten
      • hu.ms meint

        26.08.2026 um 18:07

        1. waymo ist ein taxi-dienst. Welches taxi kann man kaufen ?
        2. tesla cyber-cabs wird man auch nicht kaufen können, denn tesla wil das taxi-geschäft alleine machen.
        3. tesla wird das völlig unüberwachte fahren sicher nicht an seine autokäufer ausrollen, denn sie wären dann ja konkurrenz zum tesla-eigenbetriebenen taxi-dienst.

        Antworten
      • M. meint

        26.08.2026 um 20:19

        Sonst wird immer drauf hingewiesen, dass das Auto nur die Hülle für die eigentliche Technik sei. Plötzlich ist die Hülle aber doch so wichtig, dass der Blechbieger genannt werden soll.

        Sonst wird immer drauf hingewiesen, dass im Zuge der Robotaxi-Invasion die Menschen gar keine Privatwagen mehr brauchen, weil zu teuer, blockieren öffentlichen (Parkraum), usw. Plötzlich ist aber doch wichtig, dass man das Auto kaufen kann.

        Nun ja: den Waymo kann man auf verschiedenen Basisfahrzeugen aufbauen, die dann angepasst sind an verschiedene Bedürfnisse. Der Vorteil ist, dass es diese Basisfahrzeuge gibt.
        Den Tesla gibt es auch nicht zu kaufen. Und es gibt ihn nur mit 2 Türen, ansonsten nur angepasste Y, die aber nicht die Basis sein sollen, und als Taxi auch nicht zu kaufen sind.
        Kann man sich also das Tesla Robotaxi kaufen und zuhause hinstellen?
        Nein, kann man nicht.

        Und jetzt München:
        Kann man demnächst im Waymo nach dem Bockbierfest (das gibt es?) nach Hause fahren?
        Falls es das Bockbierfest dort gibt: ja.
        Kann m demnächst im Tesla Robotaxi nach dem Bockbierfest nach Hause fahren?
        Falls es das Bockbierfest dort gibt: nein, auch dann nicht.

        Aber für die Fans wieder ein haushoher Sieg für Tesla!

        Antworten
        • hu.ms meint

          28.08.2026 um 10:04

          Peinliche wissenslücke:
          In München heisst es Oktoberfest und ist weltweit bekannt !

        • M. meint

          29.08.2026 um 14:05

          Ach, die Wies’n ist gemeint.
          Naja, dass dort Bockbier ausgeschenkt wird, habe ich noch nicht gehört.
          Vielleicht möglich, aber nicht das Programm („Festbier“).
          Aber das muss ein China-Infaulenzer nicht wissen, obwohl das schnell recherchiert wäre.

    • Jörg2 meint

      26.08.2026 um 13:12

      „Waymo kommt in aller Ruhe. Lass die ersten Autos erst Anfang 2028 fahren.“

      2028? Wohl auch den Schuss nicht gehört!?

      Die ersten Waymo, also deren Beginn des Geschäftsbetriebes „Robo-Taxi“ war wann? Ich erninnere mich an 2017.
      Was haben deutsche Hersteller in den letzten 9 Jahren dazu auf die Beine gestellt?

      Was, um auf Deine Triggerfirma zu kommen, stellen deutsche Unternehmen gegen die Zulassung von bis zu 7.000 Robo-Taxis in Nevada (5.000 Tesla, je 1.000 UBER und Waymo). Ist ein deutsches Unternehmen da wenigstens der Blechlieferant (wenn, wohl nur bei UBER).
      Welche Antwort haben deutsche Unternehmen darauf, sollte Tesla eine europaweite Zulassung bekommen (egal wann)?

      Und, um den Kreis wieder zu Waymo in D zu schließen: Wann wird welches deutsche Unternehmen in München und/oder Berlin (oder sonstwo im Lande) einen kommerziellen Dienst dieser Art anbieten.

      Alles, was ich dazu lese ist, dass deutsche Unternehmen (sowohl der Automobilindustrie als auch aus dem IT-Sektor) weit weg von irgendeiner kommerziellen Lösung in diesem Bereich sind. CarSharing haben sie nicht gekonnt. Robo-Taxis dann wohl auch nicht?

      Antworten
      • David meint

        26.08.2026 um 14:53

        Hier ging es ja um München, als ich geschrieben habe, „Lass die ersten Autos 2028 fahren“. Seit wann sie in den USA autonom ohne Sicherheitsfahrer taxeln dürfen, weißt du sehr genau als Tesla Fan, weil dir das einen Stich ins Herz gegeben hatte.

        Ebenso sollte man wissen, Tesla hat eine Taxigenehmigung für 5000 Autos. Sie haben keine Genehmigung für 5000 Taxifahrzeuge nach Level 4 ohne Sicherheitfahrer. Tesla halt. Aber den Trick kennen wir ja schon aus San Francisco, wo sich dann allerdings eine Sicherheitoffizielle gemeldet hatte, um zu sagen, es handelt sich nur um eine Taxilizenz. Nichts mit autonomen fahren.

        Um diese absichtlichen Verwirrung seitens Tesla nicht zum Opfer zu fallen, Kann man sich folgendes merken: Tesla hat gar nichts, sie können nicht autonom fahren. Alles, was sie tun, ist, Meldungen zu kreieren, die es so aussehen lassen, als ob sie das könnten.

        Antworten
        • Jörg2 meint

          26.08.2026 um 16:46

          Ach Musicbox

          Du summst Dich wieder mit eigenen faktenfreien Liedern in den Schlaf?

          Nevada hat Robotaxen genehmigt. Für Waymo, Uber und Tesla. Lies einfach das Originaldokument. Tesla darf bis zu 5.000 Einheiten auf die Strasse bringen. Die anderen beiden jeweils bis zu 1.000 Einheiten. Tesla hat dazu kund getan, in den ersten 12 Monaten die Hälfte seines Kontingentes (also 2.500) auszuschöpfen.

          Warum hat kein deutsches Unternehmen dort einen Antrag gestellt? Liefert wenigstens ein deutsches Unternehmen das fahrbare Blech? Wollte nicht VW mit dem ID.Buzz ins Robo-Geschäft einsteigen? So bämm, bämm, bämm…? Alles noch in der Schublade?
          Ok! USA, fernes Land. Aber warum startet kein deutsches Unternehmen in München? Berlin? Hamburg? Wo auch immer in D….
          Hast Du dafür eine Antwort-Schallplatte im Register?

          Kurz das erneute Angebot an Dich für eine Lernkurve: Ich bin kein Fan irgendeines Autos, irgendeines Herstellers. Ich bin Freund eines starken deutschen Industriestandortes. Mit guten Bruttolohnsummen. Mit reichlich Zahlungen an Steuern und Sozialabgaben im Sinne eines funktionierenden, demokratischen Rechtsstaates. Auch bin ich Freund von Bildung und Fakten.

        • David meint

          26.08.2026 um 17:40

          Oh, oh, hat man dich schon wieder aus der Jacke gelassen? Nevada ist Tesla verpflichtet. Trotzdem ist es eine Genehmigung für Taxidienste. Mehr nicht. Die darf man auch mit autonomen Fahrzeugen anbieten.

          Wie wir ja schon früher besprochen haben, ist Nevada der einzige Staat, wo man sein autonomes Auto selber zertifizieren kann. So könnte auch Tesla seine Wagen selber zertifizieren. Nur ist die Frage, ob sie das ernsthaft tun. Denn dann sind sie auch vollständig haftbar, und zwar nicht nur gegenüber allen Unfallteilnehmern, sondern auch dem Staat. Ein Unfall mit Personenschaden wäre, einfach geschrieben, der Beweis, dass man die NTA belogen hat.

          Wäre es anders, würde Tesla in seiner PR damit ganz anders umgehen, die Influencer würden sich überschlagen und der Börsenkurs explodieren. Und das weißt du eigentlich auch. Die anderen fahren autonom und Tesla muss hilflos von draußen zugucken.

        • Jörg2 meint

          26.08.2026 um 18:29

          Musikbox

          Du hast Angst davor, die Originaldokumente zu lesen? Möchtest lieber in Deiner faktenfreien Blase bleiben? Die zwei … drei Klicks zur Originalquelle überfordern Dich? Erstaunlich aber erwartbar.

          Kleine Hilfestellung:
          Die Genehmigung bezieht sich auf den Tesla-Antrag 26-05015 vom 05.06.2026 an die NTA.
          Genehmigt sind nun für Tesla bis zu 5.000 autonom fahrende Taxis.

          Kleine Info am Rand:
          In Austin hat Tesla zwischenzeitlich seine Testphase beendet und hat seinen Betriebsraum nun auf die gesamte metropolregion ausgeweitet (635 Quadratkilometer).

          Konntest Du bereits ermitteln, warum kein deutsches Unternehmen die (laut Dir wohl einfachen) Möglichkeiten in Nevada nutzt um einen Taxidienst mit autonomen Fahrzeugen anzubieten. Du schriebst von einer Art Selbstzertifizierungsmöglichkeit? Ist denn wenigstens ein deutscher Hersteller durch die Lieferung der Fahrzeuge mit im Geschäft? Wie ist das?

          Merkst Du selbst, oder? Du hast nur faktenfreies böses Wunschdenken zu bieten.

        • hu.ms meint

          28.08.2026 um 10:07

          Alles unwichtige details ! Entscheidend ist:
          Wer fährt aktuell mit autonomen taxis (keine firmen-MA an bord) ganz normale taxikunden ?
          Waymo seit jahren, in china mehrere chinesische firmen.
          Weiter ist mir nichts bekannt. Insbes. nichts von tesla !
          Wer wann was plant ist doch nur bla-bla….

    • Ben meint

      26.08.2026 um 17:11

      Sag David, hat es MOIA eigendlich endlich geschafft ihren Autos beizubringen an einer Schlange an einer roten Ampel anzualten und nicht auzuscheren und in den Gegenverkehr zu fahren.
      Und warum bringt VW erst jetzt mit dem Travel Assist 2.0 das Feature das die Fahrzeuge an roten Ampeln selbständig anhalten und losfahren obwohl dies mein 2019 Model 3 schon konnte und warum wird dies nicht per OTA Update auf ältere Fahrzeuge gebracht, warum bekommt mein 2025er ID.4 keine Updates mehr im Jahr 2026 ?

      Antworten
      • Rob meint

        26.08.2026 um 19:08

        Hat Tesla es geschafft seinen Autos beizubringen nicht in die Gegenspur zu fahren und eine Kreuzung zu früh abzubiegen?

        Antworten
        • hu.ms meint

          28.08.2026 um 10:10

          Das mit den abbliegen ist der unterschiedlichen ampel-postionierung an kreuzungen in europa und USA geschuldet. Sollte eigentlich per software-update korrigierbar sein.

  7. Futureman meint

    26.08.2026 um 10:56

    Wieso nicht einfach feste Routen programmieren? So läuft es im ÖNPV schon seit Jahrzehnten erfolgreich. Da würden System ausreichen, die höchstens 50kmh fahren und nur auf besondere Ereignisse reagieren müssen.
    Durch Einsparung der Fahrer könnten locker ein vierfaches an Taktung oder Strecken realisiert werden. Dazu eine enorme Einsparung von Diesel.
    Damit könnte man besonders in Städten das Verkaufsaufkommen des Individual-PKW-Verkehr massiv senken und so Platz für mehr Radverkehr machen.

    Antworten
    • Andreas meint

      26.08.2026 um 20:21

      Ab Herbst 2026 soll die MVG den automatisierten MAN Linienbus im Münchner Stadtverkehr testen. ;)

      Antworten
  8. Jörg2 meint

    26.08.2026 um 10:56

    Ich hatte mir gewünscht, dass in D eine deutsche Unternehmung die erste wäre, die soetwas anbietet. Also den Fahrdienst.
    Nun scheint nicht einmal das schnöde Basisfahrzeug von VW/BMW/MB zu kommen.

    So wandern Daten und Umsatz wieder ab in andere Regionen dieser Welt.

    Antworten
    • David meint

      26.08.2026 um 11:09

      Äh, VW fährt schon. Ist hier öfter berichtet worden. Sie sind ganz in Ruhe auf dem Weg, eine Zulassung zu bekommen. Denn die hat Waymo ja auch noch nicht. Tesla fährt hier nicht, sie haben keine Level 4 Testfahrten beantragt. Was auch ein Witz wäre.

      Antworten
      • Future meint

        26.08.2026 um 12:27

        Tesla macht es auch ganz in Ruhe. Die können sich das erlauben, sogar in Deutschland: In der Eifel läuft ein Pilotprojekt, bei dem teilautonome Tesla-Fahrzeuge als kostenlose Shuttles für Schüler, Senioren und Auszubildende im ländlichen Raum unterwegs sind. Wer wohnt also schon in München.

        Antworten
        • hu.ms meint

          26.08.2026 um 18:11

          Du schreibst es ja selbst: „teilautonome Tesla-Fahrzeuge“
          Damit kein weiterer kommentar notweding.

        • Jörg2 meint

          27.08.2026 um 12:07

          hu.ms

          Ja, da sitzt auf Grund der Regularien ein Sicherheitsfahrer drin.

        • hu.ms meint

          28.08.2026 um 10:12

          Genau – eben weil aufgrund der regularien der tesla alleine nicht ausreichend sicher genug ist. Was bei einem reinen camerabasierten system kein wunder ist. Stichwort: Nebel !
          Ein zusätzliches sensorsystem kosten inzwischen keine 200 $ mehr. Aber Elon will das ja nicht und blockiert damit die zulassung der teslas !

        • Jörg2 meint

          28.08.2026 um 14:25

          hu.ms.

          Du bringst immer wieder den gleichen Unsinn. Die Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers in einer autonomen Fahrkapsel ist (in der Regel) den in der Region zutreffenden regulatorischen Auflagen geschuldet. Egal welche Marke.
          Daraus Kausalitäten zur Leistungsfähigkeit des System herzustellen wäre möglich, wenn Daten vorlegen, wie und wieoft dieser Sicherheitsfahrer eingreifen muss. Diese Daten kenne ich nicht. Ich unterstelle: Du auch nicht.
          Damit sind Deine Ableitungen unsinnig.

          Das Entwicklungsziel ist klar: autonome Fahrmaschinen (Individualverkehr, Mehrpersonentransport, Güter) mit Ziel der Kostensenkung, der Erhöhung der Fahrsicherheit, der effektiveren Ressourcennutzung… Es gibt (was ich gut finde) mehrer Ansätze dazu (z.B. im Bereich der Sensorik). Einige wissen bereits, was geht und was nicht. Ich nicht.

        • hu.ms meint

          28.08.2026 um 14:44

          Die waymos fahren aber ohne sicherheitsfahrer unter den selben regularien !
          Tesla kann diese nicht erfüllen und braucht den sicherheitsfahrer.

      • Jörg2 meint

        26.08.2026 um 12:33

        Bitte berichte über die Robo-Taxis-Aktivitäten von VW.
        Wieviele Fahrzeuge?
        Wo buchbar?

        Alles was ich bisher dazu lesen konnte läuft eher in die Richtung: VW versucht fremden Anbietern VW-Blech als Basis zu verkaufen.

        Antworten
        • Future meint

          26.08.2026 um 13:03

          VW hat immer noch nichts eigenes. Die Technologie muss zugekauft werden bei Mobileye oder Rivian oder eben in China für die chinesischen VWs. Das ist das tragische am VW-Management der letzten Jahre.

        • David meint

          26.08.2026 um 13:33

          Ich stelle fest, du bist mal wieder ohne Betreuung. Was bitte Ist an meinen drei einfachen Sätzen zu VW misszuverstehen. Niemand hat in Deutschland so eine Zulassung. Waymo hat sie auch nicht. VW fährt Level 4 Testfahrten bisher mit internen Nutzen in Berlin und Hamburg. Und Waymo wird nächstes Jahr Testfahrten in München starten.

        • Jörg2 meint

          26.08.2026 um 14:22

          Musikbox

          VW macht Testfahrten um sein zugekauftes System betriebsbereit zu bekommen.
          Waymo rollt sein System, welches seit langer Zeit kommerziell läuft, in einer nächsten Stadt aus (München).

          Um in Deiner Branche zu bleiben:
          VW macht Probeaufnahmen im Studio.
          Waymo bringt seine Erfolgssingle in die nächsten Charts.

          Brauchst Du Betreuung bei der Suche nach dem Unterschied?

        • MK meint

          26.08.2026 um 15:31

          @Jörg2:
          Hier können Sie sich registrieren, um sich noch heute von einem autonomen VW ID.Buzz in Hamburg oder München (oder Austin) an Ihr Wunschziel chauffieren zu lassen:
          https://www.moia.io/de-DE/mitfahren/autonom/testphase

          Also: Ja, aus rechtlichen Gründen ist es offiziell noch eine „Testphase“…eine Testphase aber, bei der jeder in den autonomen Taxis mitfahren kann.

        • Jörg2 meint

          26.08.2026 um 17:40

          MK

          Auf der Registraturseite ist zu lesen:
          „Zur Warteliste anmelden“
          „Werde Teil der Testgruppe“

          Nichts von „um sich noch heute“.

          Also noch weit(?) weg von einer sicheren, ausrollbaren Funktion.
          Und wo ganzweit(?) weg von dem Nachweis eines funktionierenden Geschäftsmodells.

      • Ben meint

        26.08.2026 um 17:17

        Ach ja David autonomer VW in a Nutshell mit 150000k Auto, was nichtmal ansatzweise das beherscht was ein amerik. 60k StartupCUV nur mit Kameras kann.

        https://www.youtube.com/watch?v=KX9Y4stS76s

        Antworten
        • MainTower meint

          27.08.2026 um 13:05

          Du und Future verlangen etwas von VW, was selbst Tesla nicht kann? Euer Glaube an die technologischen Fähigkeiten von VW in Ehren, aber erstmal soll der Technologie und KI Konzern Tesla zeigen ob er das autonome Fahren drauf hat. Bis jetzt noch nicht, wie wir wissen.

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