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Elektrisches Vision-O-Konzept als Nachfolger für Octavia und Superb?

08.09.2026 in Autoindustrie, Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 13 Kommentare

Skoda-Vision-O-Konzept-2025

Bild: Skoda

Der Skoda Superb steht offenbar vor dem möglichen Aus. Laut Unternehmenschef Klaus Zellmer ist aufgrund sinkender Nachfrage nach Limousinen und Kombis sowie im Zuge eines umfassenden Plans zur Modellreduzierung des Mutterkonzerns Volkswagen ein Ausstieg der Mittelklasse-Reihe im Gespräch.

Die Volkswagen Group plant, die Anzahl ihrer angebotenen Modelle bis zum Jahr 2035 um etwa 50 Prozent zu reduzieren. Ziel dieses Kostensenkungsprogramms ist es, durch höhere Skaleneffekte und größere Volumina der verbleibenden Einzelmodelle wirtschaftlicher zu agieren.

Skoda verfügt derzeit über das größte Modellportfolio der Firmengeschichte, auch durch verschiedene Antriebstechnologien von Verbrennern bis hin zu Elektrofahrzeugen sowie Hybridoptionen. CEO Zellmer erklärte im Gespräch mit Autocar, dass der Fokus auf Elektroautos die Komplexität im Portfolio verringere. „Am Ende wird alles elektrisch sein, daran besteht kein Zweifel“, so der Skoda-Chef.

Das vor einem Jahr vorgestellte Konzept Vision O (Artikelbild) gibt eine Vorschau auf eine kommende elektrische Generation des Octavia, die vor Ende des Jahrzehnts auf der neuen Scalable Systems Platform (SSP) des Volkswagen-Konzerns erscheinen soll. In seinen Abmessungen liegt das Konzept zwischen dem aktuellen Octavia (4,7 m Länge) und dem größeren Superb (4,9 m). Man prüfe derzeit, ob Skoda weiter das komplette Programm benötige oder ob es eine „clevere Möglichkeit“ zur Abdeckung beider Segmente und Zielgruppen gibt, so Zellmer.

Obwohl das Konzept Vision O als Elektroauto präsentiert wurde, zieht Skoda dem Bericht zufolge Range-Extender-Technik als Option in Betracht. Hier ist ein kompakter Verbrennermotor ohne Verbindung zu den Rädern an Bord, der als Stromgenerator für den Batterie-Antrieb dienen kann.

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Via: Autocar
Tags: Škoda Octavia, Škoda Vision OUnternehmen: Skoda
Antrieb: Elektroauto, Hybridfahrzeuge

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. LMdeB meint

    09.09.2026 um 11:08

    KOnzept gerne, aber bitte NICHT in diesem FrontDesign!

    Antworten
  2. Steffen meint

    08.09.2026 um 23:36

    Ja, aber 10 SUVs braucht man natürlich bei Skoda. 🙄
    Baut nen elektrischen Kombi mit 4,8 m als Kompromiss zwischen Octavia und Superb, damit würde man sich neue Kunden (oder alte abgewanderte wie mich) erschließen.

    Antworten
    • M. meint

      09.09.2026 um 14:31

      Möchtest du diese 10 SUV mal aufzählen?

      Antworten
  3. David meint

    08.09.2026 um 10:56

    Offenbar überlegt man, Diesel Dieter die Hand zu reichen. Die Octavia Kombis werden eigentlich im Wesentlichen von unbedeutenden Rädchen einer Orga über die linken Spuren der Autobahnen gescheucht. Vom heiligen Zorn auf die überwachte Tretmühle als kleiner Angestellter angetrieben. Erst in zweiter Hand verbringen die Fahrzeuge ein ruhiges Leben vor einem Vierfamilienhaus der Vorstadt oder Kleinstadt.

    Trotzdem sollte man bei Škoda genauer überlegen: Mit dem neuen Systemakku der MEB+ sind zum ID.7 zusätzliche 70 km drin und damit mehr als ausreichend Reichweite. Für eine bessere Ladegeschwindigkeit ist es an immer mehr HPC-Säulen möglich, über 500 A zu gehen. Alleine vor den Produktionskosten wäre so eine schärfer gezeichnete ID.7 Variante sinnvoller. Wird er selber erkennen, sonst kommt der Oli zum „Jawoll-Gespräch“.

    Antworten
    • Future meint

      08.09.2026 um 13:11

      Ein echter »David«. Gerade der erste Absatz ist ein Perle. Dann flacht es etwas ab bis zu einem großen Finale im letzten Satz. Ohne diesen »Autor« wäre dieses Forum vollkommn lost.

      Antworten
      • Cisko meint

        09.09.2026 um 10:33

        Schöner kann man das wirklich nicht formulieren. Das könnte auch in einem Roman stehen: Er war vom heiligen Zorn auf die überwachte Tretmühle des kleinen Angestellten angetrieben.

        Antworten
        • Future meint

          09.09.2026 um 12:12

          Schön, dass es dir auch auffällt. Soviel Poesie ist ausgesprochen ungewöhnlich für einen Akteur »mit Managamenterfahrung« aus dem weiten Umfeld der Automobilbranche. Normalerweise ist der »Ton« da eher nüchtern oder empörend. Sein Stil hat eine vollkommen andere Qualität, auch wenn man natürlich nur selten seiner Meinung sein kann.

        • David meint

          09.09.2026 um 18:34

          Lieb von dir. In der Tat bemühe ich mich, ein wenig Poesie in den Alltag zu bringen. Und da vom Sprachdiktat sind das meistens spontane Eingebungen. Mir gefiel auch am selben Tag gut, wie ich dem Thorsten geantwortet hatte, ohne direkte Beleidigung, aber vollkommen auf den Punkt und fast als Sprichwort für einen Wandkalender zu benutzen: „Geringe Auffassungsgabe verändert nicht die Fakten, sondern nur die Wahrnehmung davon.“

  4. CJuser meint

    08.09.2026 um 10:42

    Insgesamt macht es natürlich Sinn, sich hier auf eine Modellreihe zu reduzieren. Allerdings führt es vermutlich (so die Studie Vision O) auch zu einem größeren Fahrzeug, obwohl gerade die kompakten Abmessungen zusätzlich positiv beim Octavia sind.
    Spannend könnte diese Entwicklung aber auch im Hinblick auf die Marken Cupra und VW werden. Wird hiervon auch ein elektrischer Cupra Leon ST abgeleitet? Wird man auch bei VW nur noch einen Variant anbieten? Bei letzterem würde ich zumindest begrüßen, wenn der ID. Passat der zweiten Generation dadurch wieder etwas schrumpfen würde. Damit wäre der Abstand zum Audi A6 e-tron auch wieder gewahrt.

    Antworten
    • MK meint

      08.09.2026 um 14:39

      @CJuser:
      Ich finde auch, dass in der 4,7 m-Klasse (entspricht neben dem Octavia auch dem Golf Variant) ein Kombi des VW-Konzerns noch sinn machen würde. Die, die etwas größeres wollen, können ja den ID.7 nehmen…und ja, eigentlich hätte es wie zu Leon/Golf auch bei Born und ID.3 entsprechend verlängerte Kombivarianten geben müssen. Geplant war so etwas aber meines Wissens nach nie.

      Antworten
  5. Besser-BEV-Wisser meint

    08.09.2026 um 10:26

    e-Kombis sind ja noch Mangelware.
    Baut den und ihr habt zumindest mich schon als Kunde!

    Antworten
  6. Mäx meint

    08.09.2026 um 10:08

    Aha
    Hatte damals schon angemerkt, dass es für ein Octavia zu groß ist und für einen Superb zu klein und damit irgendwie mitten drin steht.
    Ein Ersatz für beide ergibt daher Sinn.
    Allerdings muss man ja auch dabei sagen, dass ein Octavia doch recht günstig zu erwerben war, auf jeden Fall günstiger als eine Superb und daher mit einer Preiserhöhung die Octavia Kunden verprellen könnte.

    Antworten
    • Steffen meint

      09.09.2026 um 00:24

      Ja, der Superb ist tatsächlich fast 10.000 € teurer, den Unterschied hatte ich als geringer in Erinnerung.

      Antworten

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