Polestar teasert ein Konzeptfahrzeug namens Formula 2030 als Teil seiner umfassenderen Strategie bis 2030. Damit will der schwedisch-chinesische Elektroautobauer weiteres Wachstum vorantreiben und den Weg zur Profitabilität fortsetzen. Zugleich soll das Konzept einen Ausblick auf die künftige Designsprache der Marke geben und die etablierten Markensäulen Performance, Technologie und Nachhaltigkeit aufgreifen.
Formula 2030 zeigt erste Designmerkmale des neuen Polestar 2, dessen Markteinführung für 2027 geplant ist, sowie des kommenden Polestar 7. Das Designteam hat dafür die etablierte skandinavische Formensprache weiterentwickelt. Exterieur, Interieur, innovative Materialien und Nachhaltigkeit sollen dabei „auf eine neue Stufe gehoben werden“.
Designleiter Philipp Römers beschreibt den Ansatz als Weiterentwicklung der bestehenden Identität. „Daher war für uns klar, dass es eine mutige Evolution und keine Revolution des Bestehenden braucht.“ Prägende Elemente wie die bekannten Dual-Blade-Scheinwerfer bleiben erhalten. Formula 2030 soll damit zeigen, wie die künftige Gestaltung von Polestar aussieht.
Vor der weltweiten Premiere wird das Konzeptfahrzeug zunächst Investoren, Handelspartnern und einer ausgewählten Gruppe von VIP-Kunden präsentiert. Die Weltpremiere des Showcars ist für den weiteren Jahresverlauf vorgesehen. Sie soll im Rahmen der internationalen Medienfahrveranstaltung zum Polestar 4 SUV stattfinden. Letztere neue Variante der Polestar-4-Reihe wurde vor wenigen Tagen offiziell vorgestellt und ist bereits bestellbar.

Wolfgang meint
Polestar hat richtig stark begonnen und leider stark nachgelassen. Rein mit Design und High End Technik lässt sich kein Markt etablieren. Das sind die Marken die künstlich am leben gehalten werden.
Lamborghini, Bentley, Bugatti, Lucid, usw.
Die Mutterkonzerne brauchen was exklusives, wenn es um Investitionen geht.
Andre meint
Bei Polestar = teuere Autos mit 400V-Technik sehe ich im Jahr 2026 keine High End Technik.
Da bin ich wohl nicht der einzige, wenn man die Verkaufszahlen ansieht.
David meint
Bei Polestar ist es wie bei Tesla. Man macht immer nur alles richtig und fährt nach eigener Wahrnehmung einen Sieg nach dem anderen ein. Nur kauft der Kunde nicht und entsprechend hat man in einem stark ansteigenden BEV-Markt keine Bedeutung. Eins unterscheidet die Marken dabei dann doch, Polestar hat wenigstens Design.
Future meint
Polestar hat aktuell nur rund 1.700 Mitarbeiter weltweit. Das ist nicht viel und andere würden bestimmt auch mit so wenig Personal auskommen wollen. Junge Marken brauchen eben viel Zeit und viel Kapital bis zur Profitabilität. Wir sollten Polestar einfach mal weiter machen lassen. Es ist immer noch viel Bewegung in dieser Branche und natürlich wird das nicht jede bekannte Marke überleben. Aber Grundig gibt es ja auch noch.