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Zeekr 9X: Teilelektrisches Luxus-SUV kostet 119.500 Euro in Deutschland

08.09.2026 in Neues zu Modellen von Thomas Langenbucher | 7 Kommentare

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Bilder: Zeekr

Der chinesische Plug-in-Hybrid-Allradler Zeekr 9X wird erstmals einem europäischen Publikum präsentiert und erweitert das europäische Portfolio der Marke um ein Modell im Luxus-SUV-Segment. Der sechssitzige Zeekr 9X Ultra AWD ist in Deutschland ab 119.500 Euro erhältlich. Die Black Line startet bei 126.500 Euro.

Der Zeekr 9X ist 5239 Millimeter lang und besitzt einen Radstand von 3169 Millimetern. Der Innenraum ist in einer 2+2+2-Konfiguration für sechs Personen ausgelegt. In der zweiten Reihe befinden sich zwei Einzelsitze mit Massage-, Belüftungs- und Heizfunktion sowie elektrischen Beinauflagen. Zur Ausstattung gehören außerdem ein High-End-Audiosystem von Naim mit 32 Lautsprechern, ein ausfahrbares 17-Zoll-3K-OLED-Display im Fond sowie ein intelligentes Kühl- und Warmhaltefach. Dieses deckt einen Temperaturbereich von −6 bis +50 °C ab.

Der Zeekr 9X verfügt über eine Systemleistung von 660 kW beziehungsweise 897 PS. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h werden 4,1 Sekunden angegeben, bei 240 km/h ist Schluss. Die Hochvoltbatterie besitzt eine Kapazität von 55,1 kWh und das Fahrzeug nutzt eine 900-Volt-Architektur.

Die elektrische Reichweite beträgt bis zu 179 Kilometer. Beim Gleichstrom-Laden (DC) soll sich der Batteriestand innerhalb von 9,5 Minuten von 10 auf 80 Prozent erhöhen. Der Stromverbrauch wird angegeben mit kombiniert 28,5 kWh/100 km, der Kraftstoffverbrauch mit 8,9 l/100 km und die CO₂-Emissionen mit 77,0 g/km.

Lothar Schupet, CEO Zeekr Europe, beschreibt Innovation, Handwerkskunst und ein Verständnis von Luxus jenseits etablierter Konventionen als Werte, die die Geely-Marke auszeichnen. „Während sich die Maßstäbe für Luxus weiter verändern, sind wir überzeugt, dass der Zeekr 9X perfekt verkörpert, wie die nächste Generation der Mobilität aussehen sollte.“

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Via: Zeekr
Tags: Preise, Zeekr 9XUnternehmen: Zeekr
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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Tino meint

    08.09.2026 um 15:34

    Super Wagen, aber 60% mehr zahlen als in China, macht gar keinen Sinn. Sehr schade, da wird eine große Chance vertan.

    Antworten
  2. Mark Müller meint

    08.09.2026 um 12:54

    Wer kauft den sowas? Der lokale Boss der ehrenwerten Familie?

    Antworten
  3. Thorsten 0711 meint

    08.09.2026 um 10:48

    Für das Geld würde ich immer den EX90 bevorzugen 😄

    Antworten
  4. David meint

    08.09.2026 um 10:24

    Genau das zeigt eigentlich alles, was die Chinesen an Europa nicht verstanden haben. Sie haben jetzt gelernt, viele Leute mit großem Budget für Autos scheuen noch das Elektroauto. Also bringen sie einen Hybriden. Was sie nicht verstehen – wer ab 120 k für ein Auto ausgibt, bekommt nur in gewisser Weise einen Gegenwert in Form von Hardware oder Eigenschaften, dafür aber Image und Betreuung. Man kann nicht beschließen, Luxus zu sein. Das beschließt der Kunde mit seiner Wahl, nachdem man so eine Marke mit viel Zeit und Schlauheit systematisch aufgebaut hat. Genau das ist nicht in der chinesischen DNA. Da geht nur schnell, schnell, jetzt, sofort.

    Antworten
    • Future meint

      08.09.2026 um 13:16

      Einfach »Machen« braucht Mut und viel Risikobereitschaft. Hinzukommt sicherlich noch jede Menge Selbstbewusstsein der chinesischen Hersteller.
      Vielleicht gibt es sowas in der westlichen Kultur mittlerweile zu wenig oder man kann es sich nur nicht leisten wegen der hohen Kosten.
      Das »Scheitern« ist ja in beiden Kulturräumen sehr verpönt – anders als es in Amerika sein soll.

      Antworten
      • M. meint

        09.09.2026 um 10:33

        Einfach machen hätte man auch ein moderes Auto.
        Das Ding sieht aus wie die SUV-Version eines 1980er Toyota Crown und kommt auch mit vergleichbaren Verbrauchswerten. Das ist einfach überflüssig, als PHEV sowieso.
        Über die Innenausstattung könnte man fast noch streiten, aber wie groß ist der Bedarf an Chauffeurswagen mit 4 Sitzen hinten, wenn sich die Fahrgäste nicht mal anschauen können? Für Familien ist der Preis nichts und das Interieur untauglich. Von den geschätzt 14 Meter Wendekreis und den Abmessungen reden wir gar nicht erst.

        10 Stück an Endkunden pro Jahr. 6 davon Exil-Chinesen, Rest der Pate & Familie. In 3 Jahren wieder weg, aber ohne Pressemeldung.

        Antworten
  5. M. meint

    08.09.2026 um 10:02

    Ab ins Museum.
    🤪

    Antworten

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